Leerlauf geht in den Keller beim abremsen

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  • Leerlauf geht in den Keller beim abbremsen

    Hallo,

    ich bin neu hier und bin auf Euren Rat angewiesen.
    Ich fahre einen 540 bj. 04/00 ( vor FL ) automat. Ich habe neuerdings das Problem, dass die Drehzahl beim Abbremsen weit in den Keller geht ( kurz vor Motor aus ). Im Fehlerspeicher ist nichts zu erkennen. Lediglich die MKL ging mal an, da von der Lambda ein überhöter Wert angezeigt wurde. Die MKL ging aber nach einigen Start`s wieder aus. Den Stecker vom LMM habe ich mal während der Motor lief abgestöpselt, und der Motor ging aus. Daraus schliesse ich, dass der LMM sein Job macht. Beim Abzug des Drosselklappengebers ist der Motor ins Notprogramm gegangen.

    Habe dann anschließend das Steuergerät resetet. Komischerweise war das Problem dann für ca. 20 KM verschwunden aber tauchte nun wieder auf.

    Hat jemand Vorschläge bzw. hatte das gleiche Problem erfolgreich behoben?

    Bin mittlerweile echt ratlos.... :kratz:

    Viele Grüsse

    Dennis

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 540 Lowrider ()

  • Leerlauf in den Keller

    hallo,
    eventuel ist dein Leerlaufregler träge geworden weil er verschmutzt ist! Habe vor kurzem meinen LLR ausgebaut und gereinigt, seit dem ist er merklich spontaner bei der Arbeit. Habe zwar einen 530 aber der Regler ist identisch.
    MfG:Tasso
  • RE: Leerlauf geht in den Keller beim abbremsen

    Original von 540 Lowrider
    ... Ich habe neuerdings das Problem, dass die Drehzahl beim Abbremsen weit in den Keller geht ( kurz vor Motor aus ). Im Fehlerspeicher ist nichts zu erkennen...


    Hi Denis,

    wenn du "nur" Leerlauf-Probleme beim Abbremsen hast und ansonsten im Leerlauf die Drehzahl normal ist
    - dann wird's kaum der Leerlaufregler/-steller sein.

    Bei mir war's das typische V8-Falschluftproblem über ne leicht defekte Kurbelwellengehäuseentlüftungsmembran.

    Darauf deutet auch deine MKL hin!
    Falschluft -> DME versucht Gemisch nachzuregeln -> klappt nicht ganz, d.h. Regelgrenze wurde kurzzeitig über-/unterschritten -> die GELBE leuchtet.
    Müsste sich auch in hohen Korrektur-Werten bei der Langzeit-Gemischadaption wiederspiegeln, die in der DME hinterlegt sind.

    Gruß
    profivo
  • Hallo,
    Hab leider das selbe Problem bei meinem 540iA BJ2002.
    Dachte zum Schluss es wäre der LMM der mich von diesem Leid erlöst,würde gewechselt,nach einem Tag kam es wieder (manchmal kommen sie wieder :D )


    Also....
    Nach kaltstart fährt er sich genau so wie es sich gehört :top: ,doch nach ca.10-20KM,nehm mal an wenn er Betriebstemperatur erreicht hat,fängt es erst an bzw setzt sich immer wieder fort solange er warm ist.
    So zwischendurch läuft er ganz normal,auch auf der AB fährt es sich Top ohne Probleme,kein leistungsverlust etc.

    Bei mir äussert es sich so,das kurz vor dem anhalten,die Drehzahl auf ca.200-300 U/min abfällt,was sich bei meinem Automaten als ziemlich stark wahrzunehmender Ruck/Schlag äussert,da das Getriebe gerade in diesen Moment vom 3 in den 2 zurück schaltet.

    Wenn die Klima an ist,existiert das problem nicht,ich nehme zwar wahr dass die drehzahl kurz vorm stehen bleiben leicht nach unten geht,aber spüren tu ich davon fast nichts.

    Am stand läuft er unter dem 1. Strich (irgendwie zu niedrig)was sich mit leichten vibrationen und schwergängiger Lenkeung bemerkbar macht.

    Das komische ist, wenn er am Diagnose-Gerät angeschlossen war,fährt er sich bis zum nächsten ein und ausschalten ganz normal also ohne rucken und vibrationen am Stand,der leerlauf ist in diesem fall ca 100-150 U/min höher als sonst.
    Wenn er höher läuft,fährt er sich auch angenehmer,gasanahme zb ist besster,da er mit Klima etwas rauher läuft.

    Es wurden folgende teile gewechselt:Kurbelwellen-entlüftung,Lamdasonde(da kurz in FS hinterlegt),Lichtmschine,LMM.


    Hab schon einiges bezüglich dieses Problems gegoogelt und gefunden,jedoch fand sich nie eine konkrtete auflösung dieser Geschichte,Kurbelwellenentlüftung etc. wurden auch von den betroffen gewechselt,sogar Getriebeölwechsel wurden durchgeführt,Sofware neu bespielt etc.jedoch ohne Erfolg
    Was mir aufgefallen war,ist das es sich um M62 motoren ab 2000-2002 mit mit recht wenig KM handelte.Da waren welche mit 60-70tkm laufleistung betroffen bzw sind es noch immer warscheinlich.

    Bei allen war der FS leer.
    Also laut Bmw alles in Ordung.

    Einer hatte sich die Leerlaufdrehzahl anheben lassen und angeblich Erfolg damit gehabt,jedoch sehe ich sowas nicht im sinne des erbauers.
    Bin jedoch am überlegen sowas machen zu lassen.


    Hatte schon überlegt das Auto zu verkaufen,nur konnte ich das nicht übers Herz bringen,da ich doch ein recht hübsches Exemplar des E39 meins nennen darf.Wenn ich nicht 80-90% in der Stadt fahren würde,könnte ich eventuell damit leben,aber so wie es jetzt ist,ist es leider traurig,einen V8 der nicht aus den 70iger jahren ist so mit solchen macken zu fahren.
    Und immer mit Klima zu fahren ist nicht gerade mein Ding,da ich sie eigentlich nur nach bedarf nützen will um meine Innennraumteperatur,individuell einzustellen,und nicht um irgendwelche technischen Fehler zu retuschieren. :heul:

    Quäle mich schon über ein Jahr damit,und weiss trotzdem nicht mehr als damals. :kratz:



    MFG
    Tony
  • So,

    ich war bei einer extra auf BMW spezialisierten Werkstadt in Hamburg. Da ich beim :) schlechte Erfahrungen gemacht hab.

    Die sagten nun, dass es die Ventildeckeldichtung sein kann, da diese etwas ölt und die Zündkerzen davon betroffen sein können.
    Mit einem anderem Programm wurde der FS ausgelesen und dieser war nun nicht mehr fehlerfrei sondern er zeigte an, dass bei einer Drehzahl von 300 das Gemisch zu fett war! Dadurch kommen wohl diese Aussetzer.

    Sollte es hiermit nicht behoben sein, könnte es noch Lambda oder einzelne Einspritzdüsen sein.

    Hab jetzt demnächst erstmal einen Termin bei der Fachwerkstadt.

    Evtl. hat ja noch jemand diesen "Fehler" und kann einige Ursachen ausschließen.

    Viele Grüsse

    Dennis
  • Ist zu 99% eine undichte Ventildeckeldichtung. Hatte vor 3 Monaten das gleiche Problem. Wenn eine VDD undicht ist, zieht er über die Kurbelgehäuseentlüftung Falschluft. Dadurch wird das Gemisch erstmal zu mager. Dann fetten die Lambdas das Gemisch soweit an, dass es für die "gesunde Zylinderbank" zu fett ist, und irgendwann geht er dann aus.

    Grüße
  • Ach beim V8 gibts das auch?
    Fahre schon 1 Jahr mit diesen Symptomen rum, mit eingeschalteter Klima läuft er auch besser.

    Es sind immer die selben Symptome und niemand hat einen Eintrag im Fehlerspeicher.
    Hab auch schon so einiges getauscht, gereinigt und geprüft, bis jetzt ohne Erfolg...

    Als nächstes ist nun die Kraftstoffpumpe dran, die macht ungesunde Geräusche und ist -wie ich gelesen habe- eine Schwachstelle.
    In einigen Fällen bringt sie die benötigten 3,5 Bar nicht mehr.

    Der Wagen läuft nach der Diagnose immer besser weil in der Regel auch die Adaptionswerte gelöscht werden.

    Über die Diagnose hab ich gesehen das die Adaptionswerte bei mir auf Bank1 über dem Limit liegen.
    Die DME muss bei mir die Einspritzdauer um 0,37msec verringern um den Motor am Leben zu erhalten.
    +0,20 bis -0,20msec sind noch im Rahmen, aller drüber und drunter ist sehr schlecht.
    Ob die Werte beim V8 identisch sind kann ich dir leider nicht sagen.
    Evtl. fragst du mal bei BMW ob die mal ein Auge auf die Adaptionswerte werfen und sie nicht einfach löschen.

    Gruß Thomas
  • Servus Leute,

    ich bin seit einer Woche am Verzweifeln

    Fahre einen bmw e39 540i mit 250000 km.

    Zum ersten mal vor eine Woche ist der Motor im Stand abgestorben. Danach hat sich das Fahrzeug nur sehr schwer oder gar nicht starten lassen. Adac hat das Auto in die Werkstatt abgeschleppt. Dort wurde der Fehlerspeicher ausgelesen.

    Eindeutig Kurbelwellensensor.

    Den Sensor (von Marke Metzger) eingesetzt und das Fahrzeug hat heute wunderbar funktioniert. Das Auto stand 20 Minuten mit laufendem Motor vor Werkstatt. Alles war super.

    20 Minuten und 19 km später war ich Zuhause.

    Vor der Tür ist der Motor wieder abgestorben.

    Danach hab ich das Fahrzeug einmal gestartet und konnte 30 Meter fahren.

    Anschließend musste ichs vor die Haustür rollen. Jetzt geht wieder nichts mehr und der Fehlerspeicher sagt Kurbelwellensensor.

    Nachdem ich eine anderen BMW v8 Spezialisten angerufen hab, hat er gesagt, dass ich unbedingt einen Originalen Sensor brauch. Anders sei die Fehlersuche nicht möglich.

    Bei BMW für 120 Euro bestellt.

    Was meint ihr?
  • Ja, Dein BMW-Spezialist hat recht: Bei KWS und NWS grundsätzlich nur originale BMW-Ersatzteile verbauen, das ist quasi ein Naturgesetz. Alles andere geht nach 4 Wochen über den Jordan. Mit Metzger-Sensoren haben viele andere hier im Forum auch schon sehr negative Erfahrungen gemacht.
  • arti523 schrieb:

    VDO hätteste auch nehmen können. Kostet deutlich weniger. Habe ich seit Januar auch drin. Aber sonst nichts anderes nur VDO oder OEM!
    Der V8 ist da noch wählerischer wie deine Hubraumkrücke. :D
    Ich unterstütze niemanden der zu Faul ist die Suchfunktion zu nutzen :finger:

    Carly taugt immer noch nichts am E39
  • Servus Leute,

    mein e39 zerbricht mir den Kopf.

    Mit dem Kurbelwellensensor von Metzger hab ichs gestern von der Werkstatt bis nach Hause (19 km volle Leistung und keine Auffälligkeiten) geschafft. Danach konnte ich das Auto nicht mehr starten.

    Heute wurde der Originale Sensor von BMW eingebaut.

    Es tut sich gar nichts. Auto springt nicht an. Werkstatt weiß nicht so recht weiter.

    Hat jemand die selbe Erfahrung gemacht?

    Zündkerzen wurde im selben Zug gestern ausgetauscht. Batterie ist okay.