Starre Bremsleitung

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  • Starre Bremsleitung

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    Mojen zusammen.

    Wisst ihr, wie man an dem Auto die starre Bremsleitung kürzt.
    Einfach abknipsen geht ja nicht, dann biege ich die Leitung ja im selben Atemzug zu, kaputt.

    Weil die Leitung ja Starr ist, kann ich die ja auch nicht mega weit runter ziehen wegen Platz usw.

    Geht um ein Stück auswechseln, was unter dem Auto lang geht.

    Vielleicht habt ihr ja eine Idee.
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    Zum Schneiden der Rohre gibt es Rohrschneider - auch in „klein“ alles andere macht dann ein Bördelgerät...
    Das ist nicht wirklich „Raketenwissenschaft“
    Und gut machbar wenn man weiß was man tut.

    In der Eifel kann ich dir Werkzeug, Hebebühne und knowhow anbieten.
    Aber ich glaube, Berlin ist dafür dann doch zu weit weg...
    ______________________________________________

    ... meint der Stefan "Flagg" mit einem Gruß aus der Eifel !!
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    Keinanderer schrieb:

    Schnellverbinder ohne bördeln.
    Diese Scheidverbinder sind in Bremssystemen aber nicht zulässig... Da hilft nur ablängen, bördeln, verschrauben... das Werkzeug dafür gibt es überall und ist nicht mal mehr teuer... Je nachdem wo das Gammelstück ist, ist das eh das einfachste, da die Leitungen schon ab Werk aus verschraubten Teilstücken bestehen...
    Die BMW-Horde: 525iT (01-12) - 540iT (07-heute) - 540iA (09-heute) - 528iT (10-heute) - 520dT (18-heute)

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    Muss ich @COB recht geben ! Hatte beim TÜV Süd schon mal nachgefragt was machbar ist . Nur Bördelverschraubungen und Stahlleitungen wie Original !

    Auf die Frage wegen CuNi Leitungen , jagte er mich vom Hof . Obwohl es bei manchen Prüfern durchgeht . Ich hatte sogar einen Prüfbericht von den Leitungen dabei vom Hersteller !
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    lui1162 schrieb:

    Auf die Frage wegen CuNi Leitungen , jagte er mich vom Hof
    Dann hatte er wohl keine Ahnung oder wollte seinen Job nicht machen. Die Leitungen CuNi10Fe1Mn, Werkstoffnummer 2.0872, gefertigt nach DIN EN 12449 sind gem. DIN 74234 zulässig zur Verwendung in Bremssystemen. Man kann hier also mit Fug und Recht von einem NORMteil analog zu einer Schraube, zB M8x30 nach DIN 93X sprechen. Diese Leitungen werden nmI zB von der Fa. PORSCHE seit Anfang der 90er serienmäßig im 911er und anderen Modellen verbaut. Der einzige Aufhänger kann uU die Befestigung sein. Diese Leitungen dürfen auf keinen Fall starr aufgehängt werden, weil das Biege- und Schwingverhalten natürlich ein anderes als bei Stahl ist. Was die Druckfestigkeit angeht, gibt es damit aber überhaupt keine Probleme.
    Die BMW-Horde: 525iT (01-12) - 540iT (07-heute) - 540iA (09-heute) - 528iT (10-heute) - 520dT (18-heute)
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    Das ist wieder typisch Deutschland :

    Korrosionschutz-Depot schrieb:

    Die Bremsleitungen sind aus einer Kupfer-Nickel-Legierung hergestellt, sogenanntes KUNIFER, und daher rostfrei.
    Unsere Kunifer-Leitung Typ CN102 (auch Cunifer 10 genannt) entspricht in Zug- und Druckfestigkeit der britischen Norm BS2871.3 bzw. BS EN12449 (letzteres ist gleichzusetzen mit DIN EN12449 und ersetzt mit DIN EN 12451 die alte DIN 1785, alle DIN entsprechen dem aktuellen Werkstoffkurzzeichen CuNi10Fe1Mn) sowie der Werkstoffnummer 2.0872, bzw. CW352H und sind nahtlos gezogen. Gemäß DIN 74234 "Hydraulische Bremsrohre Bördel" Abschnitt 3 sind Bremsrohre mit Werkstoffkurzeichen CuNi10Fe1Mn (2.0872) (ehemals DIN 17664), als Bremsrohre zugelassen. Leider kann keine ABE bzw. ein Teilegutachten mitgeliefert werden, was zu der paradoxen Situation führt, dass Kunifer-Leitung zwar zulässig sind, der TÜV aber dennoch die Abnahme im Einzelfall verweigern kann.
    Unterlagen über die Einhaltung der Normen können Sie sich gerne bei uns anfordern.
    oder hier

    Classic Business schrieb:

    Viele Werkstätten ersetzen defekte Bremsleitungen aus Stahl oft durch Universal-Meterware aus der Kupferlegierung Kunifer – denn die lässt sich deutlich leichter biegen,bördeln und einbauen. Das spart viel Arbeitszeit – ist zurzeit aber leider nicht legal. (Stand: 2018)
    (...)
    Seit Langem verbotenAufgrund einer Eingabe der TÜVHessen und Südwest in den „Arbeitskreis Erfahrungsaustausch § 19“ (Clearingstelle) untersagte der BLFA-TK1994 die Nutzung von Kunifer-Bremsleitungen. Ausnahmen gibt es nur fürFahrzeuge mit Kunifer-Leitungen abWerk oder wenn ein Fahrzeugherstellerdas Material ausdrücklich freigegebenhat. Doch so gut wie kein Herstellermacht das, siehe Tabelle auf Seite 54.Grundlage der Anweisung war eineDiplomarbeit, die mögliche Brüche derBremsleitung durch Materialversprödung beim Biegen, Bördeln und durchdas andere Eigenschwingungsverhalten im Vergleich zu Stahlleitungen thematisierte.Seit knapp einem Vierteljahrhundertist die Verwendung des Materials alsountersagt, trotzdem ist das kaum bekannt, denn eine öffentliche Verlautbarung des BLFA-TK gab es nicht. DieNiederschriften der Treffen werdengrundsätzlich nicht veröffentlicht. Dasgilt auch für die daraus entstehendeninternen Anweisungen der Überwachungsorganisationen an ihre Prüfingenieure. (...)



    MfG Christian
    "The difference between stupidity and genius is that genius has its limits." in memoriam A.E.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chrisprog ()

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    das Problem mit den schnellverbindern ist das viele Werkstätten zu blöd sind die richtig zu verarbeiten. Auf Arbeit sind die zum Teil son 20 Jahre in der Hydraulik verbaut und nix ist weggeflogen. Daher find ich es nicht schlimm das die Teile bei den Bremsen nicht erlaubt sind. Mein TÜV behauptet das es bei Kupfer-Nickel Leitungen und stahl es zu Kontakt Korrosion kommt wegen Edel und in edelnen Metall.
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    COB schrieb:

    lui1162 schrieb:

    Auf die Frage wegen CuNi Leitungen , jagte er mich vom Hof
    Dann hatte er wohl keine Ahnung oder wollte seinen Job nicht machen. Die Leitungen CuNi10Fe1Mn, Werkstoffnummer 2.0872, gefertigt nach DIN EN 12449 sind gem. DIN 74234 zulässig zur Verwendung in Bremssystemen. Man kann hier also mit Fug und Recht von einem NORMteil analog zu einer Schraube, zB M8x30 nach DIN 93X sprechen. Diese Leitungen werden nmI zB von der Fa. PORSCHE seit Anfang der 90er serienmäßig im 911er und anderen Modellen verbaut. Der einzige Aufhänger kann uU die Befestigung sein. Diese Leitungen dürfen auf keinen Fall starr aufgehängt werden, weil das Biege- und Schwingverhalten natürlich ein anderes als bei Stahl ist. Was die Druckfestigkeit angeht, gibt es damit aber überhaupt keine Probleme.
    Ja , wenn der Tüv Süd Nein sagt , bördeln wir halt weiter mit den alten Leitungen ! Seltsam ist nur , wenn man einen richtigen Oldtimer sein eigen nennt , also so Bj. 1935 sind die CuNi Leitungen wieder erlaubt !

    Ein Trabbi Made in Ost Germania hatte sogar Alu Bremsleitungen , oder irre ich mich da ? ;(
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    ]CuNiFer Leitungen gibt es auch mit ABE - bislang habi ich bei Teilersatz mit diesen Leitungen noch nie beim TÜV Probleme bekommen.

    es gibt aber auch fertige Leitungen in diversen Längen mit passenden Überwurfmuttern im Fachhandel wenn man sich das bördeln selber nicht zutraut oder auch kein entsprechendes Werkzeug hat.
    Wobei das beim Teilersatz natürlich schwierig ist - mindestens eine Bördelung muss man dann schon hinbekommen...
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    ... meint der Stefan "Flagg" mit einem Gruß aus der Eifel !!
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    Flagg schrieb:

    ]CuNiFer Leitungen gibt es auch mit ABE - bislang habi ich bei Teilersatz mit diesen Leitungen noch nie beim TÜV Probleme bekommen.

    es gibt aber auch fertige Leitungen in diversen Längen mit passenden Überwurfmuttern im Fachhandel wenn man sich das bördeln selber nicht zutraut oder auch kein entsprechendes Werkzeug hat.
    Wobei das beim Teilersatz natürlich schwierig ist - mindestens eine Bördelung muss man dann schon hinbekommen...
    Bei Tüv Nord -West ? Ich war Tüv Süd ( Stuttgart - Umgebung ) Die wollten von CuNiFer Leitungen überhaupt nix wissen wollen ! Ich habe den alles hingelegt mit Gutachten von einem Hersteller ,daß diese Leitungen jeden Druck standhalten !

    Aussage war , diese Leitungen gehören da nicht rein , fertig . "" Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht . ""

    Anderer Tip war mal , """ Mach CUNi rein, und lackiere die Leitungen nachher ;( Ganz Toll , bei einem Unfall kommt ein Gutachter und sagt in BW gehören die Leitungen nicht rein . Volltreffer :lol:
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    michael33 schrieb:

    das Problem mit den schnellverbindern ist das viele Werkstätten zu blöd sind die richtig zu verarbeiten. Auf Arbeit sind die zum Teil son 20 Jahre in der Hydraulik verbaut und nix ist weggeflogen. Daher find ich es nicht schlimm das die Teile bei den Bremsen nicht erlaubt sind. Mein TÜV behauptet das es bei Kupfer-Nickel Leitungen und stahl es zu Kontakt Korrosion kommt wegen Edel und in edelnen Metall.
    Ich wollte die Bremsleitungen nach hinten komplett neu machen mit CuNi , und es wurde mir untersagt :(

    Flagg schrieb:

    Was ist das bei uns... ?
    ich meine Tüv Rheinland.
    Sind CuNi Leitungen beim Tüv Rheinland gerne gesehen ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lui1162 ()

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    Ich mache das jetzt mit schnellverbindern.
    Soll wunderbar funktionieren und hat auch nicht jeder tüv in Deutschland Probleme mit und ausserdem sieht der das gar nicht. Es ist alles an der Stelle verkleidet.

    Falls es Probleme gibt beim Einbau oder sonstiges wird es halt auf bördeln gehen.
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    COB schrieb:

    er einzige Aufhänger kann uU die Befestigung sein. Diese Leitungen dürfen auf keinen Fall starr aufgehängt werden, weil das Biege- und Schwingverhalten natürlich ein anderes als bei Stahl ist. Was die Druckfestigkeit angeht, gibt es damit aber überhaupt keine Probleme.
    Wie werden die denn dann bei Porsche fixiert? Hab noch keinem Porsche näher unter den Rock geschaut. :nixweiss: Die richtigen "Spezialisten" werden einem dann wahrscheinlich was von galvanischen Elementen aufgrund unterschiedlichere Rohrmaterialien im System erzählen oder sowas. Glaub der Begriff den ich eigentlich meine ist ein anderer, komme aber gerade nicht drauf.
    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach - genau wie mein automatisches Gewehr.“ ―Michail Kalaschnikow

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    Bei Kauf bekommst du einen kleinen Diener mit dazu der permanent unterm Auto hängt und die alle festhält :)

    Ich finde diese ganze CuNiFer Sache aus der Sicht eines Werkstofftechnikers absurd. Sicherlich ist es richtig das verschiedene Werkstoffe andere Schwingfestigkeiten haben und andere mechanisch technologische Eigenschaften. Bei diesen Anwendungen ist es aus meiner Sicht jedoch mehr ein Politikum als wissenschaftliche Beurteilung. Ich kenne Kupferlegierungen und vorallem Stahl sehr gut und meine mir ein Urteil bilden zu können darüber. Für mich ist es wieder ein saudämliches bürokratisches Absurdum. Man solle doch einfach ein Gutachten erstellen das genau darlegt wieso das nicht erlaubt ist. Ätzend sowas. Zumal ich fast NUR Vorteile in dieser Art von Werkstoff sehe.