Expertenrat erbeten: ROST Unterboden - schwierige Stelle (siehe Bild)

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  • Expertenrat erbeten: ROST Unterboden - schwierige Stelle (siehe Bild)

    Hallo zusammen,

    ich bräuchte einen kurzen aber versierten Rat zum Rost am meinem Touring. In den letzten zwei Jahren hat sich die braune Pest initial ausgebreitet. Allgemeines Rostbehandlungswissen ist vorhanden, aber die besagten Stellen siehe rote Pfeile (re + Li - beide Seiten) sind schwierig zu behandeln, also zu entrosten. Zwischen den Tüv-Terminen bin ich wenig gefahren und der durchreparierte Gleiter hatte keine Mucken gemacht, so daß ich nicht auf der Hebebühne mußte. Alles in allem sehr ärgerlich, im Frühstadium wäre die erkannte Stelle schnell und einfach zu behandeln.

    An dieser Stelle sind die Bleche vom Unterboden der Karosserie mit dem Schweller und noch irgendeinem anderen Blech an der sichtbaren Schnittkante offen, so daß ich nicht zwischen den zwei bzw. drei aufeinander liegenden Blechen in die Tiefe von bis zu einem halben oder gar einem Zentimeter mit der Rostbehandlung vordringen kann. Das ist das Problem!

    (Die Bremsleitungen und die übrigen Stellen sind keiner Erörterung wert, da alles simpel zu behandeln).

    Klar kann ich da einfach kurz simplen Pfusch machen, aber dann ist in ein oder zwei Jahren Schluß mit lustig. Eine gigantische Messe habe ich allerdings auch nicht vor. Die Pestbeseitigung sollte also rein funktional erfolgen.

    Ein paar kurze Tips wären sehr hilfreich. DANKE bereits an dieser Stelle!



    Ehemals Forumsmitglied "Dieselschraube" (Passwort vergesen) siehe bisherige Beiträge:
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  • Sieht böse aus.

    Ich würde an dieser Stelle, erst recht, wenn Du das Auto auch mal 2 Wochen stehen lassen kannst, mit Leinöl behandeln.
    Der Vorteil von Leinöl, gegenüber Owatrol, ist, dass das Leinöl langsamer trocknet und dadurch länger kriecht und tiefer in die Falze eindringen kann. Wo Owatrol nach 24h schon beinahe ausgehärtet ist, dauert das beim Leinöl durchaus 2-3 Wochen.
    Das Leinöl fungiert hier als Rostumwandler.
    Nach dem Trocknen muss natürlich nachbehandelt werden. Da würde ich zu etwas wasserundurchlässigen raten und BranthoKorrux 3in1 in der Wunschfarbe empfehlen.
    Falls Du Dir diesbezüglich unsicher bist und den Rost lieber“sehen“ möchtest, kannst Du auch auf BK verzichten und ein Unterbodenschutzwachs auftragen. Hier nutze ich Fertan UBS240. Eine transparente Wachsschicht mit Selbstheilungseigenschaften bei entsprechender Schichtstärke.
    Vorteil ist, dass Du schnell handeln kannst, falls der Rost aus Richtung Schweller wieder durchbrechen sollte und das nicht durch BK abgedeckt ist.


    Alle hier genannten Produkte nutze ich selbst und habe bisher nur beste Erfahrungen damit gesammelt.

    Mein Leinöl beziehe ich meist über ebay, als Nahrungsergänzungsmittel für Tiere. Ist wesentlich preiswerter als Owatrol und hat zudem eine bessere Wirkung.
    Gruß
    Jan
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  • Das Owatrol pumpt man auch solange da rein, bis es sichtbar auf der anderen Seite wieder raus kommt, so steht es auch in der Verarbeitungshinweisen. Damit ist dann ab dem ersten Tag eine vollständige Durchtränkung sicher gestellt. Und nach 24h ist da noch lange nichts trocken. Das Zeug tropft tagelang nach und braucht wenigstens eine Woche, bis man da halbwegs gefahrlos drüber grundieren kann.

    Letztlich ist das eine Quick & Dirty Lösung. Richtig wäre: Auftrennen, abschleifen, neues Blech wo nötig und wieder zu machen und neu lackieren. Danach dann ordentlich Schaf da rein und das hält noch mal 10 Jahre.
    Die BMW-Horde: 525iT (01-12) - 540iT (07-heute) - 540iA (09-heute) - 528iT (10-heute) - 520dT (18-heute)
  • Uwe-Uwe schrieb:

    Hat zwar nichts mit dem Rostthema zu tun aber daran denken, wenn man mit Leinöl arbeitet die getränkten Tücher nicht einfach in den Mülleimer werfen sondern entweder auswaschen oder Luftdicht aufbewahren.
    Gilt nicht für reines Leinöl, sondern für Owatrol und Leinölfirnis. ;)
    Gruß
    Jan
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  • DANKE soweit erst einmal für alle Tips, sie waren bisher äußerst hilfreich für mich - wirklich.

    Ich werde die kommenden Tage noch die Schwellerverkleidungen abnehmen, um ein abschließendes Bild der gesamten Pestausbreitung zu bekommen und davon noch 2-3 weitere Fotos vom nackten Schweller hier im Forum einstellen. Autos zum rumgurken habe ich derzeit mehr als mir recht sind.

    Und dann lasse ich mir ein oder zwei Wochen Zeit zum überdenken, was unter abwägung aller Aspekte (große vs kleine Rep.) für mich wirklich Sinn macht. Man hat ja sonst nichts zu tun...

    Fortsetzung folgt.
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  • satanic schrieb:

    Gilt nicht für reines Leinöl, sondern für Owatrol und Leinölfirnis.
    Ich benutze Leinölfirnis + Terpentinersatz (kommt angeblich am nächsten an Owatrol ran). Ist reines Leinöl besser kriechfähig?

    Habe übrigens an gleichen Stellen, wie der Threadstarter Probleme, aber noch nicht so weit fortgeschritten. Sobald es warm genug ist, wird der Schweller auf der gesamten Länge:
    - vom Lack (eher Rostkruste) befreit
    - Rost behandelt (mechanisch + chemisch)
    - Falze mit "Owatrol" von aussen getränkt
    - 2k Epoxy drauf
    - Unterbodenschutz
    - Lackaufbau
    - Schweller von Innen mit FluidFilm ASR getränkt
  • Komukonja schrieb:


    Habe übrigens an gleichen Stellen, wie der Threadstarter Probleme, aber noch nicht so weit fortgeschritten. Sobald es warm genug ist, wird der Schweller auf der gesamten Länge:
    - vom Lack (eher Rostkruste) befreit
    - Rost behandelt (mechanisch + chemisch)
    - Falze mit "Owatrol" von aussen getränkt
    - 2k Epoxy drauf
    - Unterbodenschutz
    - Lackaufbau
    - Schweller von Innen mit FluidFilm ASR getränkt
    Das ist so das sinnvollste was man tun kann, sofern keine Durchrostung gibt oder das Blech schon so morsch wie Pappe ist. Alles andere bis auf neues Blech einschweißen, wäre nur temporärer Pfusch.
    BMW E39 — Nicht nur Freude am Fahren, auch Freude am Schauen
    ... aber keine Freude am Zahlen
  • @Komukonja

    Besser kriechfähig nicht, aber da es langsamer trocknet, weil keine flüchtigen Bestandteile beigemischt sind, kann es in der Zeit weiter kriechen. Auch die zu erwartende Schichtdicke ist größer, weil eben kein Terpentin etc zugesetzt ist.

    Owatrol nutze ich nur im Notfall, wenns schnell gehen muss, weil ich das Auto am nächsten Tag wieder brauche.

    Bei meinen 530er habe ich kurz nach dem Kauf, die Schweller mit je ca 1l Leinöl geflutet. Erst als es nach Wochen aufhörte zu tropfen, habe ich mit FluidFilm die 2. Schicht eingebracht.
    Gruß
    Jan
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  • So, nun brauche ich kein Kriechöl und dergleichen mehr. Neues Blech heißt das Zauberwort. Leider alles sehr umfangreich und mit der Wagenheberaufnahme wird es etwas aufwendiger. Anregungen und Inspiration erwünscht.

    Und ich habe die Löcher nur mit dem Spachtel eröffnet. Gut das ich die Kiste mit dem Werkzeug vergessen hatte und keinen großen Schraubendreher zu Hand hatte! Muß mit dem Heißluftfön alle Stellen, wo sich jetzt noch Unterbodenschutz befindet, weiter frei legen und mir Gedanken machen, wo ich überhaupt noch unverseuchtes Blech am Schweller finde, auf das ich punkten kann.

    Hinten linke Seite









    Hinten rechte Seite






    Und so in etwa sahen die Stellen am Schweller hinten vor zwei Jahren aus (dieses Foto - siehe UNTEN - stammt von Schweller am Forderwagen). Noch ist nur ein Hauch von minimalem Rost zu erkennen. Damals hätte ich kopfseitig richtig schalten müssen. Dann nämlich hätte ich alle vier Kunststoffabdeckungen demontiert und mir heute die ganze Arbeit erspart... Ich Blödmann!

    Dringlicher Tip: Schaut euch die Kante, dort wo die Bleche zusammen liegen, 1x pro Jahr genaustens an. Eine Befundung wie auf dem letzten Bild ist bereits der Beginn zu Holland in Not. Schnelles und richtiges Handeln ist angesagt. Eine Befundung wie auf dem letzten Bild ist bereits der Beginn zu Holland in Not.


    Desweiteren: Schraubt ab dem 15. Lebensjahr mind. alle 2 Jahre alle vier Kunstoffabdeckungen am Unterboden ab und prüft peinlichst genau, ob ihr einen minimalen Rostbefall im Frühstadium aufspüren könnt.


    Schweller am Vorderwagen [/color]



    Ratschläge für die neuen Bleche erbeten, wenn bereits mit dieser Stelle Erfahrungen gesmmelt worden sind. Gibbet Rep.-Bleche???

    Fortsetzung folgt!
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  • Ach Du Scheisse. :S

    Wünsche dennoch gutes gelingen.Mehr kann ich leider nicht beitragen. Ich beschränke mich auf Korrosionsschutz, damit mir sowas nicht passiert. Weil ich nicht schweißen kann. ;(
    Gruß
    Jan
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  • Alter Schwede, das ist schon schockierend zu sehen, wie schnell sich der Rost innerhalb von zwei Jahren durch den Schweller gefressen hat. Als würde eine Schnecke im Salatbeet wohnen :S Eindrucksvolle, mahnende Bilder! Die Rostvorsorge sollten wir bei unseren alten Autos echt nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall auch viel Erfolg bei Deiner Operation!
  • @ satanic

    Aller Anfang ist schwer, also einfach mit dem Schweißen anfangen. Ich habe das Schutzgasschweißen mit 15 von einem Profi Learning by Doing gelernt und bis zu meinem 20. Lebensjahr oft durchgeführt.

    @ ziffel

    Möglich das sich der Rost am Schweller unterhalb der Kunstoffabdeckungen schon etwas länger als zwei Jahre ausgebreitet hat...? Da diese Stellen nicht einsehbar sind, kann ich die Zweijahresfrist nur grob schätzen.

    Man lernt aus Fehlern am intensivsten. Kaum einer macht die ollen Unterbodenabdeckungen routinemäßig ab, wie in meiner spontanen Empfehlung beschrieben, nur um nachzusehen. Wenn mein Fall kein Einzelfall ist, wovon ich stark ausgehe: In Anbetracht der immer noch vielen E39 auf unseren Straßen wird das ein Problem für die Masse der E39-Lenker. Es wird noch sehr sehr viele treffen und wer nicht selber schrauben und alles beheben kann wird ordentlich Lehrgeld zahlen müssen.

    @ michael33

    "Neue Außenhaut bestellen und hinteren Bereich komplett erneuern"

    1. FRAGE:
    Die Außenhaut ersetzten ist mir schon klar, konnte jedoch keine fertigen Rep.-Bleche für meine Stellen finden, weder bei BMW noch im Handel.

    "Denn inneren Schweller entweder durch neues Blech ersetzen oder verstärken"

    2. FRAGE:
    Wahrsheinlich muß die Wagenheberaufnahme von innen ersetzt oder verstärkt werden. Auch dafür konnte ich kaum etwas im Netz finden, das übliche Leiengeschwafel ein mal angesehen.

    Kurzer Tip oder Stichwort erbeten. Thanks!
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  • Dieselschraube Nr. 2 schrieb:

    Aller Anfang ist schwer, also einfach mit dem Schweißen anfangen. Ich habe das Schutzgasschweißen mit 15 von einem Profi Learning by Doing gelernt und bis zu meinem 20. Lebensjahr oft durchgeführt.

    Danke fürs Mutmachen, aber am zeigen lassen scheiterts schon.... Es ist und bleibt ein Handwerk und das erlenrnt man nicht durchs anlesen, wie viele zu glauben gedenken. Ich habe selbst in grauer Vorzeit ein Handwerk erlernt und das kann man nur durch viel Übung und Erfahrung perfektionieren.

    vielleicht bietet ja @oldironman ja mal n Schweißerlehrgang an.... :love:
    Gruß
    Jan
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  • Dieselschraube Nr. 2 schrieb:

    Möglich das sich der Rost am Schweller unterhalb der Kunstoffabdeckungen schon etwas länger als zwei Jahre ausgebreitet hat...? Da diese Stellen nicht einsehbar sind, kann ich die Zweijahresfrist nur grob schätzen.

    Man lernt aus Fehlern am intensivsten. Kaum einer macht die ollen Unterbodenabdeckungen routinemäßig ab, wie in meiner spontanen Empfehlung beschrieben, nur um nachzusehen. Wenn mein Fall kein Einzelfall ist, wovon ich stark ausgehe: In Anbetracht der immer noch vielen E39 auf unseren Straßen wird das ein Problem für die Masse der E39-Lenker. Es wird noch sehr sehr viele treffen und wer nicht selber schrauben und alles beheben kann wird ordentlich Lehrgeld zahlen müssen.

    Genau das ist das Problem: Unter den Kunststoffverkleidungen sammeln sich u.a. kleine Steinchen und jede menge Sand, der Feuchtigkeit bindet und scheuert. Der ganze Bereich trocknet somit nicht ab und im Winter steht darin eine Salzlake.
    Mein Wagen war letztes Jahr dran (trotz viel Schaf), der PVC Unterbodenschutz hatte sich bereits teilweise vom Blech abgelöst und darin standen dauerhaft Salzwasserseen. Insbesondere um die Löcher der Spreiznieten herum war es durchwegs angerostet, ebenso an der Kante. Im Bereich um die hintere Wagenheberaufnahme sah es aus wie oben. Da ich auch nur theoretisch schweissen kann habe ich das ganze bei einem Restaurator für Jungtimer in Auftrag gegeben, der hätte dann am liebsten gleich den gesamten Schweller erneuert, damit es ordentlich ist. So sah der Bereich unterhalb der Fahrertür aus:
    IMG_1842.jpg
    Gruß
    Matthias

    Spritmonitor


    190.000 km mit Autogas :thumbsup:
  • @ Bananji
    Danke für den Link!
    Heftige Preise - kopfschüttel... Zum Beispiel: B-Säule mit Eintieg für € 1.634,- Hammer!!! Dafür fahre ich zum Schrott und flexe mir das passende Teil selber heraus. Ein ganzen Handwerker-Monatslohn in wenigen Stunden eingefahren und die Verarbeitung des Originalteils ist zudem einfacher, wegen Lackaufbau usw. Also, auch mal querdenken! Die Repo-Bleche von Van Wezel sind auch totaler Mist, da paßt nichts wiklich richtig.


    So, Glück im Unglück gehabt: Die Wagenheberaufnahmen bleiben ungetatscht, da kein Rost. Pro Seite 1 Stunde echte Arbeit. Jetzt kommen noch die Bleche druf und jut. Nur die kleinen Stellen im Sichtbereich (Bild 1 oben links und Bild 2 oben rechts) stören mich gewaltig. Nur Lackarbeit notwendig, aber schwierig zu kaschieren, perfekt wird es nicht werden.

    BTW Nach 30 Jahren wieder mal richtigen Rost entfernt. Das ich so etwas noch einmal machen muß. Die Arbeiten sind natürlich nur semiprofessionell ausgeführt, aber ich arbeite ja auch nicht auf Kienle- oder Rosier-Niveau oder in dieser (Gehalts-)Liega. Und eine große Messe machen ist sinnlos. Es soll halt noch einige Jahre halten und ich will den Nachbesitzer in 1 bis 2 Jahren nicht heimtückisch eine Ruine verkaufen, wenn auch für sehr kleines Geld. Sonst hätte ich auch einfach Teroson drauf schmieren können. Das Produkt TEROSON ist übrigens völlig überholt, siehe sehr umfangreichen Test in der vorletzten Ausgabe der MARKT). Der TÜVer hat eh keine Ahnung, was sich unter den Kunstoffabdeckungen verbirgt.

    Ich kalkuliere die gesamte Arbeitszeit in einer Werkstatt auf maximal einen ganzen Manntag, wenn der Schrauber Ahnung hat und zügig arbeitet.

    Zeitkalkulation (echte Produktivzeit)
    - Demontage/Montage 4x Kunststoffabdeckungen, Schadensbegutachtung 1x Std
    - Schweller eröffnnen. Auflagestellen für neue Bleche entrosten # pro Seite 1-2x Std
    - Bleche anfertigen, einschweißen, Rostversiegelung # pro Seite 1-2x Std
    - Anbringung Unterbodenversiegelung (Rostschutz) 0,5x Std


    TIP: Um den genauen Schadensumfang bereits im Vorfeld vollumfänglich eruieren zu können, bietet sich eine einfache Stethoskopkamera an. Einfach ein Zweieurostück großes Loch mittig in die verseuchte Stelle bohren und alles von innen inspizieren, besonders die Wagenheberaufnahmen (verlaufen etwa 15-20 Zentimeter aufwärts).

    ABER entscheidender ist die vorsorgliche Durchsicht bei demontierten Kunstoffabdeckungen, spätesten ab dem 15. Jahr - besser schon etwas früher, z.B. ab dem 10. bis 12. Jahr. Zeitaufwand etwa 1x Std., da viele kleine Spreizdüben gelöst werden müssen, sonst aber easy erledigt.


    Innenschweller rechts



    Innenschweller links


    (Doppelklick auf die Bilder für volle Bildgröße)
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