Beiträge von Imploder

    Varta vor 9 Jahren ist nicht Varta von heute. Alles verändert sich momentan.
    So wie das ganze ach so tolle ZF Aftermarket Geraffel aus aktueller Fernost-Produktion.
    ATU hat meiner Tochter in den 7er Golf neulich auch eine Varta reingeballert. Bin gespannt...

    Bei Batterien muss es nicht sein, aber sofern ich Teile aus japanischer Herstellung bekomme (für andere Autos natürlich, meist Lambdasonden, Temperatursensoren, Zündkerzen, Temperaturfühler usw.) , nehme ich diese...meist NGK.

    BARS Gold aus der Bucht, gibt es in allen Größen. Habe noch keine Probleme damit gehabt, selbst eine mehrmals tiefentladene 70 Ah hat 7 Jahre gehalten.
    Meine grundsätzliche Meinung: Es reicht jede Billigbatterie vollkommen aus.

    Billigakku rein und vergessen. Bei der ersten Schwächelei neuen Billigakku rein und fertig.
    Das geht in der Regel pro Akku mindestens 6 Jahre gut und auch teils länger.

    Die Haltbarkeitsrekorde sind mir egal. Den letzen Rest Lebendsdauer rausquetschen ist mir die Zuverlässigkeit meines Autos nicht wert.

    War heute bei der HU. Die LED-Birnen wurden nicht bemerkt oder zumindest nicht beanstandet.
    Geprüft hatte diesmal aber ein junger Mann. Ich habe dann die bekannte Prüferin zu den LEDs befragt (und angedeutet, dass welche drin sind).

    Sie meinte: Wenn wir das feststellen und das Leuchtbild stimmt, dann fragen wir, ob Osram oder Philips drin ist und wenn ja, dann passt das für uns. Denn die hinken doch nur mit den Zulassungen hinterher, irgendwann wird es eh für alle Autos zugelassen sein"

    Wie gesagt, diese Prüfstelle wird meine zweite Heimat alle 2 Jahre...für die nächsten zwei Autos (2019er 7er Golf und 2002er Octavia 1) sind die Termine nächste Woche schon fix...

    Mannol, 3,90 der Liter und ebenfalls alle 10000 km spätestens nach 1 Jahr raus, fertig.
    Mein Gutachter-Nachbar ist mit dem Öl wirklich pingelig, LL kommt bei dem gar nicht in Frage und trotzdem kippt er Mannol in seinen Benziner-BMW rein.
    Warum? Weil ihm der Mensch bei der Ölanalyse-Firma, die er auch beruflich nutzt, seine Proben am Ende der o.g. Laufzeit als sehr gut eingestuft hatte.
    Das Problem ist immer die Laufzeit eines Öles. Für 1 Jahr und 10000 km braucht es wirklich keine Wundermittel.
    Mit "falschem Öl" wird halt immer noch gerne Angst gemacht.

    Ich habe meine Injektoren dort gekauft. Absolut astreine BMW Originalware aus aktueller Produktion (BOSCH Türkei). Zuschlagen, so lange noch verfügbar.
    Ich kann nur sagen, dass mein 525dA seit einigen tausend km absolut einwandfrei damit läuft.

    Schon klar.
    Ich setze Dinge gerne in Relation zueinander zur Bewertung und ob es in meiner Prioliste oben oder unten landet (da der Schlauch bei meinem Touring ja schon fehlt, seit ich ihn habe und der Akku, der da bei Übernahme verbaut war, vom BMW Autohaus selber eingesetzt wurde...).
    Wird sicherlich irgendwann nachgerüstet.

    Ich bin ja nicht von der "meine Scheibenwaschdüsen brennen sicher nicht ab, darum lasse ich die alten Dinger drin"-Fraktion.

    Ich schrieb nicht, dass die "Wartungsfreien" nicht ausgasen. Aber sie gasen wesentlich weniger aus.
    Denn: Man füllt da über Jahre kein destilliertes Wasser nach. Das Knallgas ist elektrolytisch gespaltenes Batteriewasser.
    Also "verknallgast" man bei einer intakten Batterie über viele Jahre keine 5mm an Füllstand.

    Der Schlauch muss auf jeden Fall angeschlossen sein.

    Wo soll das evtl. entstehende Knallgas bei Überladung (Zellenschluss) in der geschlossenen Kofferraumwanne sonst hin?

    Manchmal kann ich hier nur mit dem Kopf schütteln.

    Das Seitenteil am Touring ist nicht geschlossen. Da ist die Zwangsentlüftung direkt neben dem Akku. An der Limo wird das nicht anders sein.
    Also gesetzt den Fall, dass man einen Zellenschluss hat, dann muss dazu der Motor laufen, um die Überladung hinzubekommen.
    Mit einem Zellenschluss bekommt man den Motor aber nicht zum Laufen. Passiert der Zellenschluss, während der Motor läuft, dann wird die eigentlich immer laufende Innenraumbelüftung das Knallgas an der Entlüftung direkt neben dem Akku wieder hinausbefördern.

    Klar, mit Schlauch ist das mit Sicherheit besser. Aber auch ohne Schlauch ist das Risiko gering, dass einem das Heck weggesprengt wird.

    Das kommt mir so vor wie die Diskussion mit den beheizbaren Spritzdüsen. Wobei ich da die Brandgefahr deutlich höher einschätze.

    Und wozu dann noch der Schlauch? :confused:

    Weil zu Konzeptionszeiten des E39 es eben noch nicht so war.
    Im "Regelbetrieb" und mit der niedrigen Ladespannung kommt aus den modernen, wartungsfreien Akkus auch nicht mehr so viel Knallgas raus als früher.
    Der Schlauch ist auch wegen dem Knallgas da.
    Da aber dort auch die Zwangsentlüftung sitzt, sehe ich hier auch "ohne Schlauch" (wie bei meinem, schon so bekommen), kein Problem.
    Meiner hatte Korrosion wirklich überall, aber nicht im Batterie-Eck.

    Das kann ich nicht wirklich beurteilen...aber ich hatte das mal an einem TDI (defekte ZKD). Der läuft immer noch mit den alten Pleueln.
    Aber da hat beim Startversuch kein Zylinder gezündet gehabt. Wenn einer zündet, ist es vorbei, schätze ich.

    jetzt habe ich aber ein seltsames Problem mit einem (oder mehreren) der revidierten Injektoren welche scheinbar einen oder mehrere Brennräume fluten.

    Kaufe nie "revidierte" Injektoren. Alles durch die Bank unzuverlässiger Schrott. Ich habe es auch nicht geglaubt. Investiere einen 1000er in einen Satz neue BMW Injektoren (da gibt es einen Anbieter in der Bucht) und fertig.
    Über einen anderen Weg als die Injektoren kann der Diesel nicht in den Brennraum kommen.

    Lemförder hat früher auch gute Zugstreben hergestellt und Meyle hat früher auch schlechte Zugstreben hergestellt.
    Alles im Umbriúch und Wandel momentan. keiner weiß, wo die Reise hingeht.
    ZF (=Lemförder, TRW) hat 2,1 Milliarden Verluste gemacht letzes Jahr. Das kann auf Dauer keine gute Qualität mehr hervorbringen.
    Und dann kommt ein Lenkgetriebe für den alten Skoda aus China, 149 EUR inkl Versand und Allem und es haut einfach so hin. Seit Jahren schon.

    Am E39 ist es am tödlichsten, die Zündung ein zu lasssen, ohne dass der Motor läuft. Das Bordnetz zieht schon mal gerne seine 20 A einfach so raus....

    Der Klassiker: Am Samstag Nachmittag schön das Auto putzen und dabei das Radio laufen lassen.

    Einfach Fehler auslesen mit Zündung an + bissle im I..a rumspielen .
    Seitdem hänge ich dabei das Ladegerät dran . :D

    ...welches da locker permanent 15-20A reinballert.

    Ich vermute, dass ich die H3 selbst geschrottet habe (Tagfahrlicht, Kurzstrecke) und sie dadurch einfach nie richtig voll geladen wurde.

    Nö. Alle Verbraucher werden bei laufendem Motor von der Lichtmaschine versorgt, nicht von der Batterie.
    Die LiMa muss so ausgelegt sein, dass sie alle Verbraucher versorgen (also wirklich alles auf einmal "ein") und zusätzlich noch die Batterie laden kann.
    Schafft sie es nicht, bricht die Spannung ein. Das darf sie nie, sofern alles intakt ist.

    So, jetzt kommt noch die Frage: Schafft es die LiMa, die durch den Anlassvorgang entnommene Energiemenge wieder zurückzuladen?

    Angenommen der Anlasser hat 2 kW Leistung und man startet 3 Sekunden lang.
    Dann hat man bei 12V einen Strom von etwa 170A 3 Sekunden lang fließen.
    Das entspricht rund 0,15 Ah entnommener Kapazität...

    Jetzt hängt es vom Ladezustand des Akkus ab, wie schnell diese bei einer Konstantspannungsladung wieder "nachgefüllt" sind.
    Je leerer, desto schneller. Bei einer fast leeren Batterie wird der Ladestrom kurzzeitig die 50A-Grenze überschreiten. In etwa dürfte dann die entnommene Kapazität in 30 Sekunden wieder "aufgefüllt" sein.

    Also macht auch Kurzstrecke nicht wirklich was aus.

    Am E39 ist es am tödlichsten, die Zündung ein zu lasssen, ohne dass der Motor läuft. Das Bordnetz zieht schon mal gerne seine 20 A einfach so raus....

    Also lädt Deine LiMa nicht mehr richtig oder Varta ist eben einfach Müll inzwischen.