Beiträge von Allrounder

    Hmm, ne Zeitlang waren hier auch Mercedes 124 zu Pickups umgebaut populär, eben wegen LKW-Zulassung. Oder Porsche 928 Pickup, auch schon gesehen.

    Es gibt hier rein gelbe Nummern, das sind Gewerbsmässig genutzte Autos, für die auch keine MwSt gezahlt wurde. Dürfen dann aber wirklich nur Gewerbsmässig genutzt werden, kurz mal zum Bäcker oder das Balg in den Kindergarten fahren geht nicht. Und dann die von michaelXXLF genannten 'Papageien'-Nummern, bei denen nur das erste Feld mit den zwei Buchstaben gelb ist, für die wurde dann auch MwSt verlangt (und ein etwas höherer Satz Zulassungssteuern, Privatbenutzung wird seit einigen Jahren höher besteuert, steht dann auch in den Papieren drin).

    Hab da mal ein paar (neuere) Beispiele für den Import von 530d gefunden: Ein 530dT von 2002 wird mit einem Neupreis von 141.698€ veranschlagt, gestern wurde der Handelspreis auf 4.700€ geschätzt, der reine Wert auf 1.953€ und die Zulassungssteuer auf 2.750€ festgelegt. Hab aber null Ahnung, wie der Wagen ausgestattet war, wieviel er gelaufen hat und in welchem Zustand er war. Für alles, was nur nach Luxus riecht, muss extra gerappt werden, so wie Leder, elektrisch verstellbare Lenksäule, Klimaautomatik usw...

    Ein anderer, auch von 2002, am 14.6. veranschlagt, Neupreis 104.954€, Handelspreis 3.656, Wert 1.437€, Steuer: 2.218€.

    Hört sich ja eigentlich garnicht mal sooo teuer an, wenn ich mir das mal so ansehe, aber lohnenswert? Bei dem Aufwand? Und dann muss der auch für eine Neuabnahme TÜV-fähig sein, vielleicht erst mal in Düsseldorf oder Frankfurt geholt werden. Und ob ich meinen, mit dem kaputten Motor überhaupt loswerde, weiß ich nicht. Da wäre allein die Einfuhr- nein, tschuldigung, ZULASSUNGSsteuer doppelt so viel, wie ich für mein Auto gezahlt hab...

    Ich hab mich auch nach älteren X5 umgesehen, die gibt's hier praktisch nur mit LKW-Zulassung, als PKW fast unauffindbar. Gleiches mit vielen anderen SUV's. Nur hat sich da in den letzten Jahren was getan, die neueren sieht man eher mit weissen Nummern. Heftig gestiegene Immobilienpreise lassen grüßen, die freigewordenen Werte werden beliehen und damit große Autos oder Motorräder gekauft. Harley Davidson oder große BMW's sind hier auch sehr populär geworden - und die Notaufnahmen der Krankenhäuser mit gutsituierten, älteren Herren gefüllt... Hurra!


    Ach ja, im Jahr kostet meiner (mit 2,2 L Hubraum) 1.112,-€ KFZ-Steuer. Wird nach Verbrauch berechnet. Außerdem gibt's für Diesel und Gas einen deftigen Zuschlag (wobei Gas hier praktisch nicht existent ist).

    Tjah, viele verdienen hier gutes Geld - oder haben Eigentum, der beliehen werden kann. Oder sind einfach technisch insolvent, sehen aber gegenüber den Nachbarn gut aus... Ich bin aber nicht willens eine halbe Million Kronen zu leihen, um mir ein tolles Auto zu kaufen. Und mein Dicker hat mich nur 1.300 € gekostet, da isses nicht ganz so tragisch, dass mir der Motor abgestorben ist. Sonst isser ja ganz gesund (übrigens gebraucht-Import aus Deutschland), mit einigermaßener Ausstattung. Und hab einen B25 Motor für 675 € angeboten bekommen. Weiss zwar nicht viel über die Geschichte, aber kann ihn mir ja mal ansehen, Kompressionstest ist mir auch angeboten worden. Jedenfalls würde ich die Karre erst mal wieder zum fahren kriegen.

    In dem Preisrahmen ist ein 530d bestimmt nicht dabei :D , auch wenn er billig abgeben wird (und dann kommt ja noch die Zulassungssteuer dazu, Einfuhrsteuer/Zoll dürfen die Dänen das ja nicht nennen, das wäre ja eine Handelshinderung, und das darf laut EU ja nicht sein!).

    Anderes Komplettauto in DK zu teuer. Umbau auf Diesel nicht so das große behördenmässige Problem, mit Schadstoffklasse ist hier nicht so viel, hier wird KFZ-Steuer nach Verbrauch abgerechnet.

    Motor vergrößern geht bis 20% Leistungszuwachs ohne Einschränkungen, bei meinem sind also bis zu 204 PS drin. Genug für den 2,5L. Und lass ich mir die Motorsteuerung auf B25 ändern, spar ich mir auch den Ärger mit WFS, Schlüssel usw.

    Bei Umbau auf D25 passt Getriebe- und Hinterachsübersetzung nicht mehr, obwohl ich bremsen usw. belassen kann, wird's mir zu teuer und zu kompliziert mit all der Elektronik, die angepasst werden müsste.

    Aber richtig; Nice, da schlägt das Herz höher...

    Leider nicht so einfach, das mit dem einfach einführen. An sich überhaupt kein Problem - nur, wenn er zugelassen werden soll, fallen

    Zulassungssteuern (gestaffelt zwischen 120 und 180%) und da wird nach einem (fiktiven) Handelspreis gerechnet. Lohnt sich eher bei speziellen Fahrzeugen gehobener Preisklasse. Und immer ein Lotto Spiel, man kann von vornherein nur schätzen, wie hoch die Steuer wird. Dafür reicht mein Budget zur Zeit nicht. Hatte schon überlegt, einen alten Diesel zu kaufen, den in DE keiner mehr haben will, aber lohnt sich mit den momentanen Gebrauchtwagenpreisen wohl auch nicht richtig...

    Moin.

    Dann spare dir doch den Umbaustreß und kauf dir direkt nen 525/530D. Die sind gerade "billig". Zumindest in meiner Ecke.

    Gruß.

    Leider nicht hier in DK, schon gar nicht als touring. Die sind hier, trotz Strafsteuern, wegen Verbrauch/Power ziemlich populär - und die Preise dementsprechend.

    michaelXXLF Der V8 Diesel ist auch nur so ein Traum. Hab ich mich noch nicht weiter mit auseinandergesetzt. Hab ein paar mal Mercer ML400cdi und E400cdi gefahren, war ein schönes Erlebnis. Sonst käme in Richtung Schiffsdiesel auch ein Ford E-Series mit PowerStroke V8 Diesel (6-7,4L) - ein Range Rover mit 3,6L ist mir in dem Fall fast schon wieder zu klein... Aber zur Zeit ja nicht aktuell - da macht die bessere Hälfte wohl auch nicht mit. Für sie ist ein Auto ein Kasten mit Rädern, der einen von A nach B bringt (hab ihr schon vorgeschlagen, sich einen originalen Fiat Panda aus den 80'ern zu finden, einen Renault 4 gibt's ja nicht mal für gutes Geld mehr).

    Nein, um realistisch zu bleiben, seh ich mich wohl nach einem M54B25 um, zu "not" tut's der B22 ja auch. Mal sehen ob ich einen Rumpfmotor finde, oder einen Unfallspender mit allem drin, dann spar ich mir wohl auch das remapping der DME für den größeren Motor. Denn das kann man sicher nicht selbst, auch wenn man sich die nötige Software besorgt.

    Apropos, hab 'nen älteren Laptop, jetzt will ich mich mal über inpa, ista und was man sonst so brauchen könnte - wo finde ich Infos und evt Downloads? So weit ich verstanden habe, nicht hier... Hab schon in diversen anderen Foren gesucht, aber normalerweise sind die Links schon Jahre alt und seit Ewigkeiten tot.

    Angesichts der (momentanen) Spritpreise, kommt mir knapp 7L/100km, und damit der Diesel, schon recht attraktiv vor, aber der "Einfachheit" wegen, sollte ich mich sicher auf B22 oder B25 beschränken. Andererseits bin ich eigentlich auch eingefleischter Diesel-Fan (fuhr den M57D30 im E60 als Taxi in Kopenhagen, die haben schon was, die Maschinen).

    Diesmal bin ich eben wegen den legendären Reihen-Sechsern von BMW wieder zu Benzin zurückgekehrt. Daher meine wankelmut, den g****n Benziner mit dem hinreißendem Sound oder der leckere Diesel (der sich auf seine Weise ja auch herrlich anhört). Oder ein paar Jahre warten und mir einen E38 740d gönnen...

    In Hinblick auf anderen Motor hatte ich schon etwas gesucht, z.B. ist Tausch zu einem M54B25 nicht sooo schwer, DME müsste neue Software bekommen, evt. das Diff getauscht werden, sonst bleibt wohl ziemlich alles gleich. B30 sieht schon anders aus, hat wohl anderes Getriebe, Kardan, Differential, Antriebswellen, Bremsscheiben, Sattelhalterungen, was mit Kühler u. Co?

    Der M57D25 verlangt wohl auch etwas mehr, DDE natürlich, vielleicht Kühler, Spritpumpe und - Filter (is ja gerade neu), und Getriebe- und Himterachsübersetzung ist wohl auch anders. Dafür können Bremsen (und damit Felgen) auch bleiben...

    Erst mal abmelden, die Zweitkarre durch den TÜV bringen und überlegen, was ich mach. Ich hoffe mit Eurer Hilfe!

    Wasserschlag war auch meine schlimmste Befürchtung - daher meine weitergehende Überlegung ob ich den Motor gleich wechseln sollte. Und einen Wasserschlag mit Endoskop bestätigen, ob das geht? Da muss ich doch sicher durch die Ölwanne ran, um zweifelsfrei einen Wasserschlag zu diagnostizieren?

    Tschuldigung, hätte ich wohl etwas deutlicher sagen sollen: Wasser im Öl, hellbraune/graue Pampe (hatte ich schon mal im Bootsmotor, hatte Wasser von der Kühlwasserpumpe in den Ölkreislauf gepumpt, eingelaufene Achse)...

    BKV?

    (Die Bemerkung mit dem Regen sollte eher ein unterhaltsamer Einwurf sein, ein Unglück kommt selten allein - muss lustig ausgesehen haben, als ich morgens um halb sechs in den Hof kam, um klitschnass und wutentbrannt ins andere Auto zu steigen).

    Klackern hört sich bestimmt nach nichts Gutem an, war aber kein Poltern, wie von einem Kurbellager, ich vermute eher was im Zylinderkopf (halbe Kurbeldrehzahl).

    Daher meine Überlegung ob ich mir da gleich den M54B25 besorgen sollte. Oder vielleicht einen Unfaller mit M57D25... Kompliziert wird's allemal, obwohl der Aufwand bei ZKD oder ZK ja noch zu überschauen wäre - wenn da nicht das Klackern wäre, wer weiß wie lange ich mit dem Wasser im Öl gefahren bin (insgesamt höchstens 10km seit Ölwechsel) und was ich mir da sonst noch ruiniert hab. Der verträgt bestimmt nicht Wasser im Öl so lange wie ein uralter, langsamlaufender Bootsdiesel...

    Wie würdet Ihr Bestandsaufnahme machen, bzw Schadensumfang ermitteln?


    BKV: Bremskraftverstärker, gerade gefunden (muss mich noch an die BMW-spezifischen Abkürzungen gewöhnen, komme ja, über Umwegen, vom Range Rover).

    Aber wenn der BKV Wasser angesagt hat, wie kommts dann ins Motoröl? Obwohl: als er Zicken machte, hat sich die Bremse auch etwas wunderlich angefühlt...

    Gerade mal geguckt, da steht Wasser drin, und nicht zu wenig, Zollstock reingehalten, 8cm... Und hat auch schon höher gestanden. Aber wieso gerade jetzt angesaugt, nach den Reparaturen? Wär's 'n E46 gewesen, hätte ich es ja bemerkt, aber hier konnte ich den Kasten ja drin lassen, als ich die KGE gewechselt hab. Hmmm

    War die Pumpe, hat keinen Mucks mehr gemacht...

    Neue Pumpe (Bosch) und Filter (Mann) besorgt, Zündung ein paar Mal an, gestartet - lief! Warmlaufen lassen, Öl und Filter (Castrol und Mann) gewechselt.

    Ungefähr 10-15 Km gefahren, lief gut. Am nächsten Morgen zur Arbeit, kam ca einen Km weit, dann hat er wieder gestottert, keine Leistung, ausgegangen, wieder anbekommen, fing an aus dem Auspuff weiß zu dampfen, so eben von der Landstraße weg bekommen, in einer Hofeinfahrt abgestellt, dabei fing er an zu klackern. Durch strömenden Regen nach Hause gestiefelt und das andere Auto geholt...

    Nachmittags wieder hin, mit neuer Batterie, denn die Alte brachte nach Laden nur knapp über 12 V, kurz gestartet, immer noch weißer Qualm und geklicker. Ölmessstab gezogen: Wasser drin!

    Was ist da passiert? Zül. Kopf oder Dichtung? Und was klapperte da? Schien aus dem Kopf-Bereich zu kommen, nicht vom Block (Kurbelwelle).

    Wie finde ich heraus, was das war? Klar, erst mal Kompression testen, ob die noch ok ist, andererseits wäre die wohl auch hin, wenn die dichtung durch ist oder der Kopf sich verzogen hat? Trau mich ja auch nicht richtig wieder zu starten, bei dem geklapper, wer weiß was da sonst noch kaputt geht.

    Kopf ab, evt vermessen und auf Riss prüfen lassen, dichtung inspizieren, und und und...?

    Oder gleich klotzen und mir einen B25-Motor besorgen? Denn wieviel ist bei meinen B22 gleich mit kaputt gegangen (das Klackern macht mich nervös)?

    Hab einen B25 mit 190tkm gefunden, müsste ich mal näher untersuchen (Historie, Papiere). Aber da brauch ich dann wohl eine andere Hinterachs-übersetzung? Evt andere Gelenkwellen? MSG kann ich wohl behalten (ua. wegen EWS), aber müsste die richtige SW aufgespielt werden. Muss ich ja auch einen finden, der das kann - das lern ich wohl nicht so kurz mal zwischendurch, denke ich mal...

    Viele Fragen, vielleicht hat ja jemand kompetente Tipps, um weiter zu kommen?

    So, endlich kleines Update - keine Zeit gehabt oder Wetter miserabel...

    Jetzt har er ja ein paar Tage gestanden, also Kappe von der Einsritzleiste abgenommen und das Ventil mit einer Spitze geöffnet. Spritzte kurz, danach hat's nur geträufelt. Also etwas Druck da gewesen, dann aber schnell weg. Das gleiche noch mal mit Zündung und passierte genau das gleiche: kurzer Spritzer, danach kam kaum mehr was.

    Nochmal versucht zu starten, zündete ein paar mal, dann nur georgel. Strom ist offenbar genug da, jedenfalls um den Motor durchzustehen, hörte sich nicht weiter müde an.

    Bei Zündung an müsste die Benzinpumpe ja eigentlich weiterhin Druck machen, oder? Scheint also dass nach ein paar Minuten/Stunden/Tage Standzeit ein klein wenig Druck da zu sein, der dann aber sofort fällt, genug um etwas aus dem Ventil zu spritzen, bzw. kurz ein wenig Benzin einzuspritzen.

    Aber wo kommt der (geringe) Anfangsdruck her, wenn die Pumpe nicht läuft? Läuft die überhaupt, wenn der Motor nicht startet? Oder stellt die sich (sicherheitshalber) ab? Kann man auch schwer hören, ob die läut, mit all den Stellmotoren und die Lüftung, die jedes Mal angeht, wenn man den Zündschlüssel wieder dreht...

    Kann ich weiter Testen, um sicher zu sein, dass es die Pumpe ist und nicht gleich lostob und eine neue kaufe, ohne sicher zu sein, dass die es ist?

    michaelXXLF: Packstation oder so hatte ich mir auch schon überlegt, auch wenn ich mal was größeres brauche, einen satz Reifen z.B. Aber ob das mit dänischer Adresse geht, oder ob ich eine deutsche brauch, hab ich noch nicht untersucht. Als meine Eltern noch lebten, war das alles kein Problem, hatte Adresse da und ließ alles da liefern...


    Benzin ist drin, 27 L. Aber ob die Batterie noch fit ist, bezweifle ich etwas, Bordspannung nur etwas über 11 V. Zwar viel rumgeorgelt und länger (beim Fehler auslesen und ansehen, was man sonst so mit dem Carly kann). Und nur mit so'm elektronischem 4A-Kleinstlader geladen. Aber elfkommasonstwas ist 'n bisschen zu dünn, denk ich mir mal...

    Vielleicht noch mal mit Starthilfe von anderem Auto versuchen?

    Und klar, die Kerzen brauchen Masse - bei nem Mofa auch...

    Keine (relevante) Fehler im Speicher... Nur der vom Stecker zum VANOS Solenoid, hatte ich ja zuerst vergessen. Den wieder eingestöpselt und nochmal gelöscht. Dann georgelt, keine neue Fehler.

    Ist ja nur ein Carly, weiss nicht inwieweit man sich darauf verlassen kann...

    Da ist "nur" ein 000090 Klemme 15 - Kombiinstrument "airbag alive counter (Kbus message 70h) is available for 15 seconds" ; 0000FF (BFS Backrest head - was auch immer das ist) und PDC: 001404 und 001408, sollte aber damit wohl nichts zu tun haben...

    Was anderes: kann mir die Tankanzeige einen Streich spielen, wo er ein paar Tage ohne Strom gestanden hat?

    Also geht der gute, alte Mofa-Trick mit Zündkerze auf Motor legen auch bei den modernen, elektronisierten Motoren (mit den von Ziffel genannten Vorbehalten) noch - war mir nicht sicher, ob ich da nicht irgendwas durchbrenn...

    Gestern war's Wetter zu saumässig und ich zu kaputt, um das mit dem Benzin zu testen, heute früher Feierabend und wohl besseres Wetter, da guck ich mal nach Benzin und Funken.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Batterie zu schlapp ist und der Starter den ganzen Saft saugt, und nichts mehr für die Zündung übrig ist. Aber vielleicht unter allen Umständen mal die Kerzen wechseln, obwohl die eigentlich noch ganz gut aussahen. Sind hier in Dänemark aber sauteuer (wie übrigens fast alle Teile), müsste ich im 'Ausland' bestellen und das dauert auch wieder Tage...

    Schon mal vielen Dank für die Tipps!

    Ich war am zweifeln, ob ich Adaptionen löschen sollte oder nicht, entschloss mich dann aber dazu, damit zu warten. Warum, weis ich jetzt nicht so richtig.

    Und richtig, das mit dem 'Luftventil' hatte ich auch schon gelesen, nur wieder vergessen.

    Beides heute Nachmittag mal ausprobieren, vielleicht werde ich dann ja ein wenig schlauer. Bericht folgt...

    So, erster Post...

    Mein (zugegeben alter, aber billiger) 520i touring VL mit M54, den ich mir gerade gekauft habe, hatte ein paar Macken, lief nicht richtig rund, stotterte, hatte Aussetzer, ging dann auch ab und zu aus, bis er dann gar nicht so richtig mehr wollte. Also musste was passieren, hab mich dann auch gleich auf dem Netz so einigermaßen Schlau gemacht (hauptsächlich hier und bei 50's Kid auf Youtube - der hat zwar einen e46, aber mit M54 und macht richtig gute Videos) - und bin auf Falschluft gekommen. Der Klassiker, eben. Dazu (beim Kauf bekannt) Ölverlust durch Ölfiltergehäusedichtung.

    Alles auseinander genommen, Luftfilterkasten weg, die Bälge, DISA, Leerlaufventil und Kurbelgehäuseentlüftung. Letztere war absolut morsch, viele der Schläuche und Rohre zerbrölselten regelrecht, im Rücklaufschlauch zum Ölmessstabrohr war ein dickes Loch... Batterie abgeklemmt, Lichtmaschine raus, Servobehälter beiseite und was da sonst noch dazugehört. Klappte auch, ohne Kühlerventilator ausbauen zu müssen. Dann Teile bestellt - dauerte natürlich etwas, da ich mehrere stellen bestellte um das richtige und günstigste zu bekommen, und Versand nach Dänemark dauert ein paar Tage. Dazu auch die Scheinwerfer rausgenommen, waren matt/blind und die Höhenverstellung vom einen war zerbröselt.

    So, alles nach und nach, je nach Lieferung, wieder eingebaut, peinlich darauf geachtet, dass alle Stecker und Schläuche wieder richtig draufkommen (riesen Gefummel wegen Kaltland-KGE). Allerdings vergessen, den Stecker für VANOS-Solenoid vieder einzustöpseln (hatte ich getrennt, weil ich dachte der muss ab, wegen Kabellänge und E-Box beiseite machen). Bemerkte ich aber erst später.

    Jetzt hat er ja einige Tage ohne Batterie gestanden, dachte ich mir aber nichts weiter bei (aber dummerweise Heckklappe zuschnappen lassen, musste dann über den Rücksitz rein, um die Batterie wieder anzuklemmen).

    Mittlerweile hab ich auch ein Carly bekommen (ja, ich weis, ist schrott, aber für's Erste musste das langen, ISTA u.co. ist mir im Moment noch zu kompliziert, außerdem hab ich keinen 32-bit Laptop mit WinXP) und Fehler ausgelesen - waren 22! Naja, zu erwarten, da war ja so einiges undicht. Und passten gut zu den Mängeln, da waren Gemisch, Lambda, Fehlzündungen usw. Keinen Kopf drüber gemacht. Erst mal gestartet, brauchte aber Starthilfe, kam auch mehr oder weniger sofort, lief erst ein bisschen unrund, dann aber sauber. Wollte ihn warmlaufen lassen, um danach Öl zu wechseln. Ging aber nach gefühlten 20 Minuten nach etwas Drehzahlschwanken aus und bekam in nicht wieder an.

    Fehler gelöscht, damit ich reinen Tisch habe, und nur die aktuellen Fehler drin habe. Noch mal ausgelesen, da kam dann nur einer: VANOS Solenoid. Was dann ja am Stecker lag, fand ich heraus.

    War spät und ich hab's nach ein paar Startversuchen erst mal gelassen, Batterie an Auflader und Scheinwerfer weiterpoliert.

    Heute hab ich's wieder versucht: Zuerst orgelte der Startmotor, hörte sich alles normal an. Kam aber keine Zündung. Noch ein paar mal probiert, immer noch nichts. Dann mal den Wagen abgeschlossen, um zu sehen ob da was mit Wergfahrsperre wäre (bei einigen Autos dreht der Starter, aber die Spritpumpe läuft nicht). Konnte ich mir aber auch nicht vorstellen, denn gestern lief er ja noch. Erneuter Startversuch, diesmal war er kurz davor zu starten, Zündfunke war also da, nur scheint er keinen Sprit (oder nicht genug) zu bekommen oder Zündfunken zu schwach? Das Gleiche noch ein paar mal, auf den ersten Umdrehungen ein paar Zündungen, danach orgelte der Starter nur noch.

    Ich habe danach wieder Fehler ausgelesen, waren aber keine (relevanten) gespeichert. Während des Startens ging die Motorkontrollleuchte auch aus.

    Wie kann ich (ohne weitere Testausrüstung) feststellen, ob er Sprit bekommt? Oder ordentlich zündet? Oder was kann sonst schieflaufen?

    Getauscht: Komplette KGE, Ölfiltergehäusedichtung, VANOS-Ölschlauch, DISA-Dichtung, Ansaug Faltenbalg (der beim Luftmassenmesser, hatte risse beim Resonanzkasten), die kleinen Stopfen an der Rückseite der Ansaugbrücke. Am Kraftstoffsystem oder der Zündung war ich nicht bei, hab da nichts dran gemacht...

    Wie komm ich also weiter, wie Fehlersuche betreiben, wenn bei den Startversuchen keine Fehler abgelegt oder erkannt werden? Ich hoffe ich brauche da nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, für jeden (relevanten) Tipp wäre ich dankbar!

    Sonst noch zum Auto: 330.000 Km (jo, ist ne Menge, Langstrecke kann man am Auto erkennen, rasselt oder poltert aber nichts), im Grösstenteil seines Lebens ordentlich gewartet worden, nur die letzten, wenige Jahre wohl etwas vernachlässigt worden, etwas Wartungsstau, Döner-Schleuder eben, sicher von jemandem gefahren, der von nichts ne Ahnung hatte, aber BMW musste es sein. Hat den Wagen aber scheinbar nicht lange gehabt, war wohl überfordert. Dafür gab's ihn billig, erst Recht für dänische Verhältnisse... Und ich hab früher auch schon durch einen Range Rover P38 durchgeblickt, da machte ich mir also nicht so riesige Sorgen.