Beiträge von 527i

    Welche Schraube? Die Entlüftungsschraube? Sobald du die (oder den Ausgleichsdeckel) aufdrehst, wenn der Motor warm ist, zieht der wieder Luft.

    Und NIEMALS iwas am heißen Kühlsystem öffnen, dann kommt Luft rein bzw entsteht Luft und du kannst wieder entlüften.

    also diese beiden Aussagen sind irgendwie nicht richtig überlegt

    bei warmem Motor und ohne Druck auf dem Kühlsystem ist es ungefährlich diese Dinge zu öffnen

    wenn Druck drauf ist sollte man sehr vorsichtig sein, eigentlich sollte man es lassen, aber nicht weil Luft reingezogen werden kann, denn das passiert unter Druck ganz sicher nicht, weil es nicht geht, in ein Druckbeaufschlagtes System kann sich physikalisch bedingt nichts "reinziehen", da kommt nur etwas raus, soviel sollte doch klar sein und was da rauskommt, kann sehr lange sehr weh tun

    wenn Druck drauf sollte man die Entlüfterschrauben also nur ein wenig öffnen, so dass die Kerbe frei wird und dann wird man sehen es kommt Kühlmittel raus, aber es zieht ganz sicher keine Luft hinein, öffnet man den Kühlerdeckel vorsichtig ein wenig, wird man merken, es entweicht nur der (Luft)druck im Ausgleichbehälter, aber es kommt kein Kühlmittel raus und es zieht sich sicher keine Luft rein

    wenn der Motor dabei richtig heiss ist, kann es durch den Druckabbau beim Öffnen vom Kühlsystem aber zur Dampfblasenbildung an den heissen Stellen im Kühlsystem kommen, das hört man dann schön "blubbern" und das sollte vermieden werden, aber auch das ist unkritisch, denn solange kein Kühlmittel entweicht, bleibt die Kühlmittelmenge im Kühlsystem erhalten

    da das Kühlsystem selbstentlüftend ausgelegt ist, spielt es bei korrekter Füllmenge keine Rolle "wo" sich das Kühlmittel bzw. irgendwelche Restluft befindet

    denn beim Motorstart wird die Restluft automatisch wieder zum Ausgleichbehälter befördert, das passiert über den dünnen Schlauch oben am Ausgleichbehälter wo ständig ein kleiner Kühlmittelstrahl von der höchsten Stelle im Kühlsystem durch den (wenn auch geringen) Wasserpumpendruck das Kühlmittel samt evtl. vorhandener Restluft in den Ausgleichbehälter befördert, die Schwerkraft trennt es dort und unten am Ausgleichbehälter wird luft- bzw. dampfblasenfreies Kühlmittel wieder in den Kühlkreislauf gezogen

    wenn kein Druck drauf ist, passiert nichts wenn man das Kühlsystem an den Entlüfterschrauben oder am Kühlerdeckel öffnet, da bei offenen Deckeln oder Schrauben kein Unterdruck im System sein kann, zieht sich auch nichts rein, es kommt maximal zu einem Niveauausgleich zwischen Ausgleichbehälter und Kühlkreislauf, es kommt also nicht mehr Luft rein als ohnehin "drin" war, sie ist nur anders "verteilt", und beim Motorstart greift wieder die Selbstentlüftung und bringt die Restluft wieder in den Ausgleichbehälter

    das ist der Zustand bei einem korrekt befüllten Kühlsystem, das muss nicht extra "entlüftet werden" wenn man mal den Kühlerdekcl aufmacht oder eine Entlüftershcraube aufdreht, das Kühlsystem macht die "Entlüftung" permanent selbst

    der Druck im Kühlsystem entseht auch erst durch die unvermeidliche Dampfblasenbildung vom drucklosen Warmlauf aus und der entstehende Druck wiederum verhindert dann weitere Dampfblasenbildung, es gibt also bei jedem Warmlauf Dampfblasen die zum Ausgleichbehälter befördert werden

    die sog. Entlüfterschrauben müssten ja eigentlich nur "Befüllhilfen" heissen, weil sie nur beim Befüllen gebraucht werden, um eben die korrekte Kühlsystemfüllmenge schon beim ersten Mal hineinzubekommen ohne dass man später noch viel nachfüllen muss

    wenn sich der Druck schon beim Warmlauf aufbaut, also weit vor Erreichen der Betriebstemperatur, dann wird der Druck nicht wie üblich (und vorgesehen) durch Dampfblasenbildung erzeugt, sondern kommt durch den Abgasdruck aus den Brennräumen über die Zylinderkopfdichtung oder (im schlimmsten Fall) durch einen Riss im Kopf in den Kühlkreislauf

    das ist ein durchaus vorstellbares Szenario und garnichtmal so selten

    die Zusatzwasserpumpe ist am hauptkühlkreilauf weniger beteiligt, die ist mehr für die Unterstützung Heizung zuständig, und ja, ohne die Zusatzwasserpumpe kann der Befüllvorgang mehr nachfüllen erfordern, aber dennoch muss das Kühlsystem ohne die Zusatzwasserpumpe funktionieren, ganz besonders wenn sogar das Flügelrad rausgenommen wurde

    Das ist gut zu wissen. Aber woher kommt der Druck???

    woher kommt der Druck ? wenn das jetzt jemand der nicht im Kfz-Bereich tätig ist fragen würde, dann könnte ich das ja verstehen .....

    und dann würde ich es folgendermassen erklären :

    bei JEDEM Warmlauf (also bei zu Beginn noch drucklosem Kühlsystem) entstehen Dampfblasen, diese Blasen erzeugen den Druck und der entstehende Druck wiederum verhindert dann weitere Dampfblasenbildung,

    daher kommt also der Druck

    das Kühlsystem befördert AUTOMATISCH diese Dampfblasen genauso wie auch jede Restluft in den Ausgleichbehälter, die Schwerkraft trennt dort den Dampf und die Restluft vom Kühlmittel, was man sehr gut im Ausgleichbehäter sehen kann, Kühlmittel ist immer unten, so dass nur Kühlmittel ohne Dampf- und Luftbeimengung unten aus dem Ausgleichbehälter zurück zum Motor gelangt

    deshalb sind auch diese ganzen "Entlüftungsprozeduren" (vielleicht noch mit vorne anheben oder anderem Unsinn,) völlig unnötig, das Kühlsystem kann (und macht) das ganz von selbst, das nennt sich selbstentlüftendes Kühlsystem

    natürlich muss man bei Befüllen des Kühlsystems die sog. Entlüfterschraube(n) öffnen um schon zu Beginn möglichst wenig Restluft zu haben und nach bzw. des Warmlaufs möglichst wenig bis garnichts nachfüllen zu müssen

    einfach voll füllen bis es aus den Entlüfterschrauben rauskommt, diese zudrehen, Kühlerdeckel drauf und Warmlaufen lassen, üblicherweise sinkt der Kühlmittelstand dann auf etwa den Normalbereich, sollte er darunter sinken, muss eben etwas nachgefüllt werden, das prüft man natürlich bei kaltem Motor und drucklosem System

    die kleinste statische Aufladung samt Lichtbogen am Stecker genügen um den Airbag auszulösen!

    das halte ich für stark übertrieben dargestellt, so empfindlich sind Airbags bzw. deren Zündkapseln nun wirklich nicht

    am Airbag werden bei Trennen der Steckverbindung die Kontakte in Richtung der Zündkapseln im Stecker automatisch kurzgeschlossen, schau mal in die Steckverbindungen hinein, dann siehst Du wie das umgesetzt wurde

    Wenn ich den alten Einlaß NWS wieder einbauen würde, welche Symptome würden auf einen schon leicht defekten hinweisen??

    ich würde zu allererst den Tester dranhängen, NW Soll und Ist Positionen darstellen und dann fahren und die Kurven anschauen

    folgt der Istwert dem Sollwert und erreicht diesen je nach Fahrzustand immer, würde ich von keinem grundsätzlichen Defekt ausgehen

    Also wir machen die Alusilbearbeitung bei uns im Haus. Man muss zwangsläufig mit einem Honstein durch die Zylinder, danach mit Filzaufsätzen und der Ätzpaste.

    Ein Kreuzschliff ist danach nicht mehr vorhanden, soviel steht fest.

    das wollte ich damit sagen, zuerst entsteht durch das Honen zwangsläufig schon ein Kreuzschliff , der ist natürlich nicht wichtig für den Endzustand und verschwindet bei der Endbearbeitung wo das Alu rausgenommen wird

    Also wäre die Theorie, dass die Läufe der Hydros so ausgenudelt sind, dass der Öldruck entweicht

    ja die Theorie, allerdings hab ich sowas noch nie bei einem M42/50/52/54 gehabt, was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht möglich wäre

    Oder kann der Öldruck noch woanders rausdrücken?

    es könnte, auch wieder nur sehr theoretisch, zwischen Kopf und Lagerleisten rausdrücken, dort ist an den Ölkanälen zu den Hydro`s keine Dichtung, Metall auf Metall, wenn da durch irgendwas (Grat, Kerbe, Span) ein Spalt entsteht, könnte Öl entweichen und evtl. zu wenig Druck zu den betreffenden Hydros gelangen, aber wie gesagt, nur sehr sehr theoretisch

    1 bar hinten am Kopf gemessen muss eigentlich reichen um Ruhe reinzubringen, allerdings erfolgt die Messung eben nur am einlasseitig liegenden Längsölkanal

    ob an den Stichleitungenzu den Lagerleisten auch soviel Druck anliegt, bekommt man also nicht mit, wenn da was verstopft ist, bekommen die betreffenden Hydro`s nicht genug Druck und dann kann es schonmal klappern

    denkbar ist sowas schon, der Längskanal ist größer als die Stichleitungen, könnte also sein dass sich da was durchgemogelt hat und nun eine Stichleitung verstopft

    ich würde daher bei abgenommen Lagerleisten mal die Ölkanäle im Kopf durchpusten und dabei schauen ob alle Stellen, die in die Lagerleiste zu den Hydros gehen, frei sind

    Kopf ist meist indentisch.

    der Kopf nun grade nicht

    die 2,0/2,2 Liter haben bei den Doppelvanosmotoren zwar den gleichen Gussrohling wie die größeren Hubräume, also gleiche Kanalgeometrie und -größe

    aber es sind kleinere Ventile und (leider ...) auch kleinere Sitzringe verbaut, so dass man die nicht einfach aufstechen kann um die größeren Ventile zu verwenden

    man könnte theoretisch aber 24 große Sitzringe einsetzen lassen und den Kopf auf Stand 2,5/2,8/3,0 Liter bringen, kostenseitig ist das aber Unsinn


    die Lagerleisten um die es hier aber geht, sind allerdings schon gleich


    Wir zerlegen am WE mal meinen alten Motor, der hat nicht geklappert, und wie erwähnt müssten ja die leisten vom b22 auch passen

    schau Dir bei der Gelegenheit den Bereich wo die Lagerleisten aufliegen genau an, nicht dass dort mal ein Span oder Grat das korrrekte Aufliegen der lagerleisten verhindert und durch den Spalt viellleicht Öldruckverlust entsteht

    so wie ich das verstanden habe mit kleinen plättchen!?

    ja genau, und die Plättchen sind unter dem Stössel

    bedeutet, NW runter, Lagergassen raus, Plättchen tauschen, wieder zusammenbauen und nochmal messen, das ganze so oft bis bei 24 Ventilen das Spiel so ist wie man es haben will

    nebenbei bemerkt : durch das unvermeidlich nötige Spiel wird der Ventiltrieb natürlich lauter als mit funktionierenden Hydro`s ...... nur dass es erwähnt wurde

    was ich damit sagen will, die starren Stössel sind nicht Lösung für ein Geräuschproblem weil sie selbst Geräusch mitbringen

    ich vermute (wie immer ....) einen PL-Schaden

    klingt harmlos "naja Lagerschaden eben" ist aber unter den üblichen Motorschäden eigentlich so ziemlich das Schlimmste was einem passieren kann (Ventilabriss mal aussen vor gelassen)

    externe Aggregate durch Riemen abnehmen still zu setzen und damit auszuklammern, kann man machen, ja, aber ich würde gleiche anders ansetzen, geht eigentlich auch schneller und ist treffsicherer

    wenn sich das Geräusch beim Abziehen des Zündspulensteckers bei einem Zylinder signifikant ändert, ist die Sache besiegelt und man "darf" die Ölwanne abmachen und hoffen dass da auf einfache Weise noch was zu retten ist

    wie gesagt, man "darf" hoffen, allerdings muss man leider auch mit dem Schlimmsten rechnen, d.h. Motor raus, KW raus und instandsetzen (wenn es noch möglich ist) oder eben austauschen, evtl. beschädigtes Pleuel ersetzen

    hohnschliff bei alusil?
    so langsam sollte sich das rumgesprochen haben...nikasil und alusil, lokalsil haben keinen schliff, die werden geätzt(mit ausnahme von Nikasil, das ist eine ultragarte beschichtung!!)!
    filzleisten und ätzpaste nach dem maßbohren!

    vielleicht muss man das mal etwas aufdröseln, statt "in einen Topf" zu werfen und (Entschuldigung) auch noch leicht missverständlich und teilweise falsch zu beschreiben

    Nikasil ist eine Beschichtung der Zylinder im Alublock

    die Nikasil-Beschichtung ist relativ dünn, wird aber mit speziellen Honleisten dennoch konventionell gehont

    aufbohren geht nicht ohne die Schicht zu verlieren, bestenfalls kann man etwas nachhonen um für den Ölfilm wieder einen Kreuzschliff zu haben

    die Beschichtung könnte man natürlich erneuern, wird auch gemacht, was aber sehr teuer ist

    es gibt offiziell auch keine Übermaßkolben für Nikasilmotoren, weil Aufbohren eben nicht vorgesehen ist

    hier wird im Reparaturfall aus Kostengründen oft auf "trockene" Grauguss-Laufbuchsen zurückgegriffen

    je nach Stegbreite und Art / Ausführung der Kopfdichtung kann das auch bundlose Buchsen erfordern (wie es bei M52TU/M54 serienmässig ist)

    um darauf näher einzugehen, müsste man etwas weiter "ausholen" warum und weshalb und wie das mit der Kopfdichtung funktionieren kann


    Alusil / Lokasil ist dagegen KEINE Beschichtung, es ist "nur" ein sehr hoher Siliziumanteil im Alu vorhanden

    bei Alusil besteht der ganze Block aus dem gleichen Material, bei Lokasil sind nur die Zylinderbereiche aus dem siliziumreichen Alu

    für irgendwelche Bearbeitungen der Zylinderbereiche macht das deshalb keinen Unterschied

    weil der ganze Block bzw. der Zylinderbreich genug "Fleisch" hat, kann man natürlich Übermaß bohren, deshalb gibt es für die Alusil Motoren auch Übermaßkolben

    nach dem Bohren und Honen der Zylinder mit speziellen, auf siliziumhaltiges Alu abgestimmten, Werkzeugen hat man durchaus einen sichtbaren Kreuzschliff, wie üblich beim Honen

    erst in einem weiteren Schritt muss noch dafür gesorgt werden, dass der Aluminiumanteil an der Oberfläche entfernt wird, so dass die Siliziumkristalle "frei" stehen

    dieser letzte Schritt KANN auch mit dem angesprochenen "Ätzhonen" durchgeführt werden, dabei wird die Sichtbarkeit vom vorhandenen Kreuzschliff reduziert

    es gibt aber auch spezielle Honleisten mit denen das auf rein mechanische Weise mit ganz normalem "ätzfreien" Honöl durchgeführt wird

    Will hier wirklich wer DAS E39 Problem nicht wahr haben? Wenn die Brühe aus der Pfützenbeleuchtung läuft weil da einfach die Scheunentore (Dichtungen) offen sind. Dann läuft das einfach auf die Einstiegsleiste und zwar nicht auf "M"/"Individual"/"BMW" sondern die simplen schwarzen die übern Teppich gehen. Den Rest macht die kohäsion.

    wäre schön wenns so einfach wäre

    das hab auch ich schon untersucht, aus den Lampen tropft nichts runter, auch wenn es draussen schüttet wie aus Kannen

    Deine Türfolien werden wohl, wie bei jedem E39 früher oder später, undicht sein. Dadurch steht der Teppich komplett im Wasser und sobald du die Fußheizung anmachst, fängt es an dort rauszukondensieren.

    hab mir das schonmal genauer angesehen, ich hoffe dass ich da nicht der Einzige bin, hab da so meine Zweifel an der Theorie

    wenn es so wäre, da müsste das Wasser einen Weg finden über den Türgummi hinweg und dann über die Einstiegsleiste hinweg oder vielleicht unter dieser hindurch

    egal welcher Weg, es wäre alles mit "aufwärts" laufen vom Wasser verbunden, kann ich mir schwer vorstellen

    das muss auf andere Weise, der Schwerkraft folgend, unter den Teppich gelangen können, aber ich finde das noch

    nehm ich den Teppich eben mal raus, muss im Sommer ja mal trockengelegt werden der Karren und da muss was zu sehen sein wo es herkommt

    Also is der 528er beim VFL schon das beste was es an R6 gibt richtig?

    Jaaaaa :) . Und wenn du einen ALPINA R6 findest, die haben noch etwas mehr Bums. Die sind auf 3,2 oder 3,3L aufgebohrt ;):trinken: .

    das kann ich so unterschreiben, mein Bruder hat einen B10 3,3 Touring mit (angeblichen) 280 PS

    das wirklich krasse an dem Ding ist nicht das Drehmoment, wie man vielleicht vermuten würde, ja der fährt anständig los, das E-Gas nervt wie üblich, bis 4000 U/min ist das alles aber recht unspektakulär

    aber was der "Langhuber" dann so ab 4000 U/min abbrennt, erwartet man nicht mal ansatzweise

    der dreht derart hemmungslos auf die 7000 zu, dass man eher einen kurzhubigen Rennmotor unter Haube vermutet

    das alles mit normalen M52 Krümmern, nein da ist kein Fächer dran

    und was aus dem Endschalldämpfer an Sound entweicht, ist wunderbar "dreckig", da friert man bei offenem Seitenfester gerne mal ein wenig


    Vielleicht holt ihr 527i mit ins Boot, ist doch der PL - Wechselfachmann hier, u.a.

    sobald meine Bühne wieder zyklisch benutzbar ist und nicht dauerbesetzt wie zur Zeit noch, biete ich den PL-Service gerne an

    nicht gleich den Teufel an die Wand malen

    ja, es klingt nach Pleuellagerschaden, aber ob die KW was abbekommen hat, kann man nicht zwingend sagen, ich will da weder Hoffnung machen noch nehmen

    ich hab schon einige in dem "Geräusch"-Zustand aufgemacht und nicht immer war die Welle hin und/oder das Pleuel so beschädigt, dass man den Motor ganz zerlegen musste, machmal aber schon

    sowas muss man natürlich beurteilen können, aber bei denen wo ich dachte, das geht mal nur mit neuen Lagerschalen, da ging es auch IMMER gut und die fahren heute noch

    natürlich findet ma nur raus was los ist, wenn man die Wanne abmacht und nachschaut

    ist beim e39 etwas mehr Geaffe als bei anderen BMW`s aber auch nicht sooooo viel mehr Arbeit bzw. Zeitaufwand

    es ist eine relativ einfache und übersichtliche Reparatur, jeder der ein wenig schrauben kann und nicht 10 linke Daumen an den Händen hat, kann das

    allerdings, auf Böcken würde ich mir das nicht antun, Grunbe schon eher, Bühne am Besten, notfalls in ner Selbsthilfewerkstatt mal nen Tag die Bühne mieten

    meine Schüssel macht das zeitweise auch sehr stark, es geht so nach 15min Fahrt los und endet spätestens nach 30min mit komplett undurchsichtigen Scheiben von denen die Nässe nur so runtertrieft, besonders abends wenn ich von Arbeit nach Hause fahre, ist es am schlimmsten

    und nein, es ist NICHT der Motor (......oder dessen Beherrschung ....) was mich so zum Schwitzen bringt, dass die Scheiben beschlagen, der treibt mir eher Tränen in die Augen aber selbst wenn ich die unterdrücke, sind die Scheiben nach 20min undurchsichtig

    Kühlwasser würde ich riechen, denke ich, aber rieche da nix, ausserdem ist der Effekt wesentlich geringer bzw. kommt später zum Vorschein, wenn ich den Fussraum nicht beheize, wenn es Külwasser wäre, dann müsste es immer gleich sein

    klar, Klima an beseitigt den Beschlag relativ zügig aber die Lösung kann das eigentlich nicht sein, andere Fahrzeuge ohne Klima sind auch benutzbar und KEIN anderer BMW den ich bisher hatte brauchte eine Klima um durch unbeschlagene Scheiben schauen zu können

    ich hab es mit solchen "Kissen" versucht, die die Nässe aufnehmen sollen, absolute Katastrophe, Effekt gleich Null, dafür lösten sich die Hüllen auf und das braune Granulat bildete mit meinem schönen grünen Teppich einen "Mutterboden" ...... sehr lecker

    aber ein Lichtblick : vorige Woche war es glaub ich, da war es wetterbedingt wieder mal ganz besonders schlimm, komme nach 25min Fahrt morgens auf dem Firmenparkplatz an, Gebläse volle Pulle und ich konnte kaum noch durch die Frontscheibe gucken, komplettes Gewächshaus, es war aber schönes Wetter gemeldet und auch zu sehen ..... als ich ausgestiegen bin ...... von innen sah es nach Nebel aus ;)

    egal, also Dach angekippt, viel Luftaustausch und Trocknung hab ich mir davon zwar nicht versprochen, aber nach dem sonnigen Tag mit gekipptem Dach ist es zu meiner Überraschung seit gut einer Woche so gut wie weg, obwohl es zwischendurch sogar geregnet hat, an den hinteren Seitenscheiben bestenfalls mal ein kleiner Rand unten, kann wetterbedingt sein, oder Zufall oder der Tag durchlüften hat wirklich geholfen

    ich werde das weiter beobachten, denn ich denke nicht dass es das schon war