Beiträge von Captn Difool

    Ich bin seit bald 4 Jahren mit einem M54B30 in einem 330iT beglückt.
    0,5l/1000km, aber recht konstant, auch nach einer Autobahnheizfahrt konnte ich keinen Mehrverbrauch feststellen. Von Übernahme mit 111tkm bis jetzt 191tkm auch keine Änderung im durchschnittlichen Ölverbrauch. KGE hatte ich bei 120tkm tauschen lassen, ohne Auswirkung. Ich verkippe 5W-40 300V. Motor läuft ansonsten tadellos.

    Aus einem BMW-Fachartikel zur damaligen Neuvorstellung des M54 ging hervor, das man zur Reduzierung des Leerlaufverbrauchs (Drehzahl auf 550 U/min herabgesetzt) Kolbenringe mit geringerer Andruckkraft verbaut hat. Das bringt zwar im Prospekt einen Minderverbrauch hinter dem Komma, aber nicht im Prospekt steht, das man das mit erhöhtem Ölverbrauch zahlt. Ob ein Tausch der Ringe bei höherer Laufleistung noch lohnt, weiß ich nicht.

    PS. Ich überlege derzeit, zu einem E39 530iT zurückzukehren... ;)

    Ich fahre einen M54B30 derzeit mit einem E46 drumherum. Ölverbrauch 0,5l/1000km. Damit muß ich mich auch abfinden. Öl Motul 300V Power 5W40, welches ich wegen der guten Schmierung nehme, nicht wegen Verbrauch.

    Aus einem internen BMW-Dokument geht hervor, das man die Spannung der Kolbenringe verringert hat, um damit eine niedrigere Leerlaufdrehzahl zu ermöglichen (550 RPM ohne Klima an), denn wenigstens auf dem Papier sollte der M54 trotz Mehrleistung zum M52B28TÜ nicht mehr verbrauchen. Ist ihnen auch gelungen, aber der Ölverbrauch eben...

    ...hinzu kommt jedoch, der Vorbesitzer meines 330i hatte einen Gewebefiltereinsatz genommen, ohne ihn jedoch zu ölen. War viel Staub und Dreck drin, allein der Silikatstaub schleift auch schön in den Zylinderbahnen mit der Zeit.

    Dennoch nehme ich etwas Ölverbrauch in Kauf, wenn der Motor sonst keine Zicken macht. Zicken machen nur Teile der Perepherie, der M54 ist ein sehr guter Motor mit hohem Laufleitungspotential und ohne selbst kaputtzugehen.

    Das ist nicht das Problem, ich hatte meine Situation bereits beschrieben, etwas zu lange mit mäßiger Kraft angebremst um auf der AB nicht aufzufahren, ich bin danach noch gut 20min AB gefahren ohne nennenswerten Gebrauch der Bremsen zu machen, da hatten die Scheiben also reichlichst Zeit zum Abkühlen. Trotzdem schlagen sie auch knapp 4000km später bei mittlerer Bremskraft immer noch deutlich. Bei einem B10-Kollegen, der das auch hatte, wurden 6hundertstel Seitenschlag gemessen, mal sehen, was meine haben... Auf jeden Fall geht das nicht mehr weg, erst wenn neue Scheiben drauf sind.

    Zitat

    Original von kabelsound

    Was macht Ihr eigentlich mit euren Bremsen?
    Klar, die Bremsen sind unterdimensioniert, aber woran leigt es das so viele ihre Scheiben verbiegen?

    Das liegt einfach daran, das die Scheiben die Wärmeenergie nicht so schnell abgeben können, wie durch die Reibung erzeugt wird. Eine halbwegs befriedigende Lösung ist Alpina erst beim E6x gelungen, wo man die Heißlandausfürhung der Bremse vom 760iL verbaut hat. Die beißen brachial und ohne das berüchtigte "rubbeln". Das Einzige was bei unseren Bremsen hilft ist wirklich intensiver und in kurzen Intervallen zu bremsen. Auch die Bremsen vom M5 sind da nicht wirklich besser und müssen genauso gebremst werden.

    Die hohe Wärme kommt auch von der Zusammensetzung der Beläge, seit dem man Asbest nicht mehr verwenden kann, hat man m.M. noch keine wirklich guten Ersatzstoffe dafür gefunden.

    Ich habe die Originalangeleyes ab Werk (FL) und wollte Euch mal fragen, ob es dazu schon superhelle LED-Einsätze gibt, die von der Helligkeit auch ein Tagfahrlicht wie bei den aktuellen BMW-Modellen ermöglichen?
    (Die Steuerung müßte natürlich noch angepaßt werden.)

    Die SuFu gab leider nichts rechtes darüber her. Nur von Glühbirnchen auf LED habe ich schon einiges gefunden, wobei die meisten davon am Tage kaum wahrnehmbar sind.

    Beläge wechseln ist ja nicht so wild, zumindest vorne. Wenn die teureren Scheiben dadurch geschont werden, Lebensdauer statt 2:1 dann z.B. 3:1 wäre auch ok. Rillen haben Kanten, warum sollen die weniger schaben als Löcher?

    Die Zero ist zumindest für den 540i lieferbar.

    Ok, das hatte ich schon gelesen, die G88 ist sicher gut. Nur tue ich mich mit den Nuten etwas schwer, da diese die Beläge schneller abreiben und die effektive Bremsfläche verkleinern. Dennoch eine Alternative, wenn der TÜV auch beim Alpina mitspielt.

    Kurz und heftig gebremst hatte ich sonst auch immer und zuvor auch nie Probleme mit der Bremse gehabt. Nur hatte ich in dieser Situation kaum eine andere Möglichkeit.

    Mit der "Gedenksekunde" komme ich ansonsten klar, ggf. bremse ich zwiwschenzeitlich immer kurz an, bevor ich dem Vorausverkehr zu nahe komme, dann gehts auch.

    Nur das thermische Flattern, da denke ich, hilft eine getemperte Scheibe sicher am besten gegen.

    Aktuell stehe ich auch vor dem Problem. Meine Serienscheiben (540i) flattern bei mittleren Bremsdruck, nachdem ich auf der Bahn mal etwas länger draufstehen mußte, wobei ich nicht mal mit hoher Kraft gebremst hatte :wall: Geht auch nicht mehr weg. In ca. 3tkm steht eine große Inspektion an...

    Nun, lasse ich wieder Serienbremsen drauf machen?

    Oder eine eigene Wahl?

    Ich hatte von jemand mit einem E46 die Info, Tarox Zero gingen gut. Er hat Ferrodo DS Performance als Beläge, ich würde aber auch mit Yellow Stuff als Belag liebäugeln. Angeblich hätten die Tarox Zero weder Flattern nach heißen Bremsungen noch die "Gedenksekunde" bei Nässe.

    Eintragen lassen müßte ich sie aber, da die ABE namentlich nicht "Alpina" erwähnt, aber das denke ich, wäre wie bei meinen Winterreifen eher eine Formsache.

    Kann mir jemand die Tarox ausreden, oder lohnt sich ein Umstieg :confused: Der Preis (Satz Scheiben vorn 320 Piepen) wäre für mich noch ok. Wichtig ist mir, das ich bei Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten kein Flattern mehr bekommen, vor allem keines, was danach bleibt und die Bremsen nur noch für den Schrottbansen sind :(

    Wenn man z.B. nur kurz in der Sonne geparkt hat, ist es ziemlich schnell heiß im Wagen. Die Automatik kompensiert das dann mit ordentlich Durchzug. Hier hilf nur die drei (oder weniger) Zonentasten betätigen und dann die Lüfterstufe runternehmen. Nach ein paar Minuten kann man dann wieder Auto drücken. Bei meinem regelt aber selbst die Automatik wieder relativ schnell runter.

    Kann man die Klima auch im Fehlerspeicher auslesen (lassen)? Siehe meine Frage weiter unten...

    Symptom:
    Aus der Beifahrerseite kommt zuviel Kaltluft, gleich ob Lüftung oder Klima an. Ich habe mal vorne an den Luftsammlern unter dem Microfiltern geschaut, sie scheinen Dicht zu sein, zumindest wackelt nichts. Stelle ich auf der Beifahrerseite die Temperatur hoch, wird es auch warm/wärmer, die Kaltluft geht dann weg. (Müßte ja bei einer Undichtigkeit eigentlich bleiben?). Auf Automatik kommt jedoch wieder zuviel Kaltluft. Aber auch Manuell bekomme ich die nicht immer richtig weg. Meine Frau ist manchmal schon davon genervt und dreht den Grill dann immer nach oben... :boese:

    Was kann es sein?

    - Klappenmotor klemmt?

    oder

    - Temperatursensor Beifahrerseite defekt?
    Wenn ja, wo finde ich ihn zum überprüfen?

    oder

    - Bedienteil defekt, gibt falsche Steuerbefehle aus? (wurde vor 4 Jahren schon mal getauscht)

    Ich muß die Ursache eines Problems eingrenzen, vielleicht hat jemand von Euch ein paar hilfreiche Infos dazu?

    :kratz:

    Hättest Du nach dem Kauf nochmal den Kaufpreis flüssig? Falls nicht, rate ich Dir davon ab, der ist nicht zum Spaß so billig, da sind einige Macken mehr oder weniger versteckt. An dem Wagen wirst Du ohne gründliche Nachinvestitionen nicht lange Freude haben. So ab 5500€ bekommst Du einen halbwegs gepflegten 528iT, aber auch nur mit sorgfältig aussuchen. Drunter würde ich nicht gehen.

    Ich bekomme neue - aaaber:

    Der Reifenhändler fragte mich: "Sie wissen, wie das bei Reifen-Reklamationen ist?"

    Ich muß die ganz normal kaufen. Dann werden die fehlerhaften zum Zentralverkäufer/Großhändler zur Prüfung eingeschickt. Können die einen Fehler bestätigen, bekomme ich eine Vergütung ausgezahlt. Das kann u.u. einige Wochen dauern, na toll :boese:

    Aber so weiter fahren möchte ich nicht mehr. Aus reuiger Einsicht nehme ich diesmal wieder Michelin PS2 in der Hoffnung, weniger lang gelagert und frei von Macken.

    Das Alter an sich ist für mich auch nicht das Problem. Nur eben die Vibrationen.

    Den Höhenschlag haben ich und mein Kumpel beim Nachwuchten entdeckt. Die PS2 die vorher drauf waren, wie auch meine Winterräder hatten/haben keine Vibrationen. Daher sind Bremsscheibe und Achse auszuschließen. Außerdem zeigen sich die Vibrationen eng um 120 km/h +-10km/h dann erst wieder bei 180-200km/h.

    Ich fahre morgen zum Reifenfritzen und werde mal berichten. Als nächstes, falls er nicht einlenkt, werde ich erstmal Pirelli kontaktieren.

    Alter Thread, aktuelles Problem:

    Ich habe Reifen bei einem örtlichen Reifen-Fritzen bestellt und montieren lassen. Die Reifen (Pirelli Zero Rosso) sind bei Lieferung bereits etwas über ein Jahr alt. Soweit so gut. Aber sie laufen um 120km/h sehr unruhig. Ich dachte erst, ok, schlecht gewuchtet.

    Ich habe die Räder dann bei einem Kumpel (Bosch Dienst) vorn auf 1g genau und hinten auf 5g genau nachwuchten lassen. Um 120km/h rütteln sie aber immer noch derart, das man das nicht nur im Lenkradzittern merkt, sondern auch auf dem Amaturenbrett. Die hinteren Reifen laufen sichtbar unrund. Sie wurden offensichtlich schlecht gelagert, denn sie haben anscheinend Standplatten, die sich auch nach 1600km Einfahren nicht herausgefahren haben.

    Die Reifen wurden offensichtlich bei der Lagerung nicht mehr bewegt, wie es vom Hersteller vorgeschrieben ist. Ich versuche morgen die Reifen beim Händler zu reklamieren, erwarte aber, das der sich wahrscheinlich stur stellen wird.

    Schiedsstellen greifen in der Regel nur, wenn der Händler Mitglied dort ist. Bleibt mir im Zweifelsfall dann nur noch der Gang zum Anwalt?

    Was erwartet Ihr für 59,-€? Seht das mal aus Sicht des Anbieters:

    59,-€ sind gerade mal so ein Bruttostundenlohn. Nebenkosten exclusive, also was kann der Mech. da machen? Nur mal kurz mit der Stablampe den Wagen abfuchteln, fertig. Um Bremsen zu sichten, müssen sie demontiert werden, raufgucken reicht nicht wirklich. Gut, Ölwechsel kann man noch nebenher laufen lassen, den bekommt man mit dem billigsten Öl auch nicht teurer.

    Also sind die 59,-€ nur ein Lockangebot, um den ahnungslosen Geizhals auf den Leim zu locken. Dann sind wie weiter vor schon genannt die typischen Verschleißteile kaputt, der Laie kann das meist eh nicht beurteilen und nickt ab und mittels dieser aufpreispflichtigen Zusatzleistungen wie Bremsen, Auspuff, Riemen etc. machen sie dann ihren Schnitt.

    Wer glaubt zu sparen, zahlt immer am Ende mehr. So ein Auto wie der E39 erfordert sachgerechte Pflege und Aufmerksamkeit, besonders hier bei uns Liebhabern. Was man selber nicht schrauben kann oder will, überläßt man lieber einem Profi, der sich damit auch auskennt. Ich bezweifle mal, das man sich bei den Billiganbietern wirklich mit dem E39 noch auskennt, wenn es mal ein echtes Problem gibt.

    Wer also sich keine richtige Inspektion leisten kann oder will, sollte sich vielleicht überlegen, besser einen "Abwrackkandidaten" zu fahren, wo höhere Investitionen eh nicht mehr lohnen. Denn Geiz (d.h. obwohl mans eingentlich hat) rächt sich früher oder später immer, dann wirds teuer...

    Altes Thema, wurde hier schon mehrfach diskutiert.
    Einfach an die BA halten: Nur bei längeren Stops wie an einem Banhübergang, wo man teils mehrere Minuten stehen bleibt, lohnt das Schalten auf N oder P, aber meisten macht man da eh den Motor ganz aus.

    Bei einer normalen Ampel, wo man erwarten kann, das man binnen der nächsten 30-60s wieder fährt, auf D bleiben. Laut Rogatyn verschleißt ein Hydraulikkolben (wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe) im Getriebe sonst unnötig, was später beim Einlegen des Rückwärtsganges Probleme machen kann...