Beiträge von Xam2k8

    Ich denke auch, dass die Kolbenringe und die Zylinderwände aktuell den größten Ölverbrauch verursachen.
    Aber wie du schon richtig festgestellt hast, wird der Wagen nicht im Alltag bewegt. Dafür habe ich die restlichen 4.
    Wobei ich meistens den 4,4er Kombi auf Gas nehme. Das ist mein bester Allrounder.

    Ja, gute Frage(n). Ich versuche es mal aus dem Kopf zu beantworten.


    An sich läuft er ziemlich gut, auch wenn er dieses Jahr nicht viele Kilometer gesehen hat.
    Ich glaube insgesamt hat er 30tkm seit der Revision abgespult. Meistens nehme ich das Fahrzeug zum Driften oder für Ausfahrten her.
    Solange ich die Schubabschaltung vermeide und trotzdem noch Spaß beim Fahren habe, bin ich ungefähr bei 1500km/l Öl. Zwischengas geben ist da auch nicht sehr förderlich.
    Wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt, bin ich irgendwo knapp unter 1000km/l. Richtig gesund ist also was anderes. Ein erneutes aufmachen, ist aber nicht geplant.
    Ich muss allerdings mal einen KGE-Rückführschlauch wechseln. Eventuell sinkt der Ölverbrauch nochmal geringfügig.


    Dieses Jahr hab ich das Gewindefahrwerk vom AP auf KW3 gewechselt.
    Ich bin von dem Fahrwerk ziemlich begeistert. Wir haben hier eine Strecke, die sehr kurvig und dabei noch wellig ist.
    Das Fahrzeug bleibt um einiges stabiler ohne durch die Wellen wegzurutschen bzw. sich zu versetzen. Zudem ist die Fahrzeugneigung in Kurven gefühlt geringer geworden.
    Einzig die Vorderachse kommt mir aktuell zu weich vor. Das kann aber auch sein, dass ich es einfach anders gewöhnt bin vom E39. Ich muss also noch ein wenig mit der Verstellung spielen.

    Warum schreibst du nicht einfach was anders ist?


    Mir fällt da beim TU aktuell nur ein: Anlasser (wegen Startautomatik, die hätte ich auch gerne), Kupplungsschalter, Rückfahrlichtschalter, CAN- und Diagnoseleitung.
    Nichts, was man mit einem Lötkolben nicht hinbekommt. WDS sei dank :D

    Vielleicht zur Positionierung des Verdampfers (würde ich gerne neben dem Bremskraftverstärker verstecken)

    Ich hab meinen Prins Verdampfer an den Platz gesetzt, wo sich original die Standheizung befindet. Im Motorraum ist beim V8 nicht sonderlich viel Platz für zusätzliche Komponenten.


    Beim Thema löten teile ich nicht ganz deine Meinung. Ich hab alles im Steuergerätekasten verlötet. Tausend Kabel zu den einzelnen EVs zu ziehen und dann Stecker zu nehmen die eventuell nicht ganz Wasserdicht sind (wegen z.B. Nachbau) wäre nicht so meins. Beim Stecker gibt es immer das Thema Kontaktkorrosion und damit eine Erhöhung des Übergangswiderstand. Da ist mir löten lieber. Man muss ja nicht unbedingt ein 10€ Lötkolben und das dazugehörige Lötzinn nehmen ;)


    Meine Empfehlung wäre im übrigen sich eine gebrauchte Prins 1 zu besorgen. Da kommt man wenigstens noch selber rein.
    Eine weitere Empfehlung für den V8: MAP Verdampfer, Turbo-Kennfeld, orange EVs. Damit fahre ich beim VorTU ganz gut.

    Ist das hier das TEV? Was soll mit den Lambdaintegratorwerten passieren, wenn ich das TEV abziehe? Werden die dann noch mehr springen?

    Ja.
    Der Anzeigewert sollte sich beruhigen, wenn die Tankentlüftung defekt ist.


    Die Seite gibt es, doch dort werden nur die Spannungen der Lambdasonden in V angezeigt. Nicht das Lambda selbst. Benziner sollten ja immer Lambda=1 fahren. Evtl. meine ich aber den Lambdaintegrator, oder?

    Schau mal bitte im Inet nach, was eine Lambda-Sprungsonde misst. Die DME kann nicht wissen, was für ein genauer Lambdawert gerade erzeugt wird. Dazu fehlt eine Breitbandlambdasonde.


    Vereinfacht: Der Lambdaintegrator ist das Verbindungsglied zwischen LMM und Lambdasonde. Der LMM gibt vorgesteuert an, wie viel Luft gerade zur Verfügung steht und damit wie viel Kraftstoff eingespritzt werden muss. Im Nachgang wird das mittels der Lambdasonde überprüft. Ist der Lambdawert nicht korrekt, wird eine Korrektur ermittelt, der Lambdaintegrator. Um jetzt alle Bereiche abzudecken, wo die Lambda-Sprungsonde nicht messen kann, wird diese Korrektur je nach Betriebszustand (Leerlauf oder Teillast) in den Adaptionen festgehalten. Somit beeinflussen die Adaptionen und der Lambdaintegrator gemeinsam die Einspritzzeit.


    Der Lambdaintegrator springt munter hin und her. Was bedeutet das demnach? ist mein LMM hinüber?

    Ich denke eher, dass irgendwo Luft angesaugt wird, die der LMM nicht erfasst.

    Denn die segen ständig von -10 bis +10 (da ist im Sekundentakt alles dabei)

    Das die schwanken ist normal bei Sprungsonden, aber nicht in diesem breiten Bereich. +-1 würde ich jetzt aus dem Kopf als normal bezeichnen.


    Ziehe mal bitte dein Tankentlüftungsventil (TEV) elektrisch ab und schau dir den Lambdaintegrator nochmal an.
    Das TEV sitzt hinter dem Servobehälter gleich unter der Ansaugbrücke vorne an der Ecke.


    Um die Abtastrate von der Anzeige zu erhöhen: F8 drücken und nur den Integrator auswählen und mit OK bestätigen


    Wo kann ich die Lambda Werte auslesen via INPA

    Ich denke die F-Taste heißt "L-Sonden". Es müsste eine Seite vor den Gemischadaptionen sein.


    Woran erkenne ich die Verdampferversion?

    Hier ist es K



    Wie kann ich nach Falschluft suchen?

    Nach dem Löschen der Adaptionswerte sollte der Lambdaintegrator anschließend nahe bei 0 liegen.
    Ist das nicht der Fall, weicht die Messung LMM zu Lambdasonde voneinander ab.