Naja, es ist schon ein Unterschied, ob sie "so grad eben" gereicht hat, oder ganz entspannt. Bei mir war es die Situation auf der Bahn: 2. Mal starke Bremsung aus knapp 200km/h und man hatte deutliches Fading (damals noch mit der kleinen Serienbremse). Ja, es hat "gereicht", hätte aber genauso in die Hose gehen können.
Jetzt könnte man argumentieren "Fahr halt nicht 200" - jo, kann das Auto aber. Also soll es auch von da bremsen können. Mehr als ein Mal - zuverlässig.
Die Auslegung der Bremsanlage auf Herstellerseite ist immer eine Kosten/Nutzen-Abwägung. Der Durchschnittskunde eines 20ers fährt halt ruhiger als der eines 40ers - also "reicht" eine kleinere Bremse.
Im Alltag fahren wahrscheinlich sogar die meisten M5 einen ähnlich entspannten Stil wie einige 20er - als es noch Neuwagen waren, waren wahrscheinlich sogar ein paar 20d Außendienstler zügiger unterwegs als ein paar M5 - trotzdem hat der M5 eine deutlich größere Bremse. Und das, obwohl ein voller Touring im Zweifel sogar mehr wiegen könnte als ein M5, was bei 200 auf der Bahn recht spannend werden kann.
(Es gibt natürlich auch noch die Zulassungsseite einer Bremsanlage, bspw. dass die Bremse die Motorkraft übersteuern können muss - was bei größeren Motoren automatisch eine größere Bremse bedeutet)
Was spricht also dagegen, die Bremsanlage an den eigenen Stil anzupassen? Wie schon gesagt, wer nur durch die Stadt gondelt, braucht kein Upgrade. Wer aber viel Landstraße/Autobahn fährt - warum nicht?
"Ausreichend" ist immer noch schlechter als "Befriedigend" oder gar "Gut" 
...nur, weil etwas 20 Jahre lang den Dient getan hat, bedeutet es noch lange nicht, dass es gut ist...
.. wenn das mal nicht für den gesamten e39 gilt..
Warum schrauben wohl einige an ihren Autos rum? Hatte auch 21 Jahre Stoffsitze im Auto - kein Grund, nicht auf Leder umzurüsten.