Beiträge von M8-Enzo

    BMW-Manu

    Natürlich kann man nun daraus eine Art "Doktorarbeit" machen und unstrittige physikalische Gesetze anführen die eine Befürwortung eines solches "ABS/ASC-Steuergerät Hitzeschutz-Metall-Bleches im E39" unterstützen. Leider fehlt MIR hierzu die fundierte Praxiserfahrung um hier letztlich unantastbare Aussagen machen zu können.

    Deine Hinweise bzgl. Strahlung & Konvektion wird mit Sicherheit auch einen gewissen Einfluß auf die "Effektivität" dieses "Bleches" haben, - die Frage ist nur WIE GROSS ist dieser in der Praxis? Ich bin absolut sicher daß die meisten hier sowie in anderen Foren - aufgrund der bislang bekannten und ggf. nur zu gerne gelesene Darstellung - der Meinung sind "ich baue so ein Blech ein und schon wird mein ABS/ASC-Steuergerät nicht mehr so heiß und die Lebensdauer wird hierdurch (deutlich?!) verlängert". Und genau DAS zweifele ich aus den zuvor genannten Gründen unverändert und massiv an. Mache mal z.B. nach einer Stunde Fahrt die Motorhaube auf und beachte die "Wärmewelle" die einem dann ins Gesicht schlägt. Und das ABS/ASC-Steuergerät wird durch das Blech vor dieser ausgebreiteten Hitze im Motorraum geschützt weil es eben durch das Blech nicht so heiß wird bzw. vor dieser Erwärmung wirkungsvoll geschützt wird?

    Ich selbst kann aktuell nicht das Gegenteil beweisen da ich bislang noch nie entsprechende und aussagekräftige Versuche durchgeführt habe. Da jedoch genau dieses Thema seit nun etwa 20 Jahren immer und immer wieder auftaucht und hierzu ebenfalls immer und immer wieder die gleichen Argumente ohne Beweise kommen, liegt es doch wohl sehr nahe einfach mal unantastbare Vergleichsmessungen einzufordern! Eben um genau dieses Thema endlich einmal unstrittig zu beantworten. Was ist daran bitte übertrieben? Es ist doch viel eher eine logische Konsequenz unantastbare Beweise für das Pro, oder Kontra vorzulegen wenn die Meinungen hierzu sich gabeln und alle Beteiligten quasi eher "glauben zu wissen" ..., - zumindest für mich. Die grundsätzliche Frage ist doch: Bringt dieses Blech nun einen Vorteil bzgl. der Lebensdauer des ABS/ASC-Steuergerätes, oder nicht?! DARUM geht es doch letztlich.

    Dein Einwand bzgl. "mögliche Nachteile eines solches Bleches" ist sicherlich ein Argument welches man ebenfalls genauer und verbindlich(er) ermitteln könnte. Es kommt in mir jedoch der Verdacht auf, daß es hierbei zwar ebenfalls klare Beweise zu einer nachteiligen Wirkung geben wird, die jedoch in der Praxis nur eine marginale Auswirkung haben, - also mehr in Richtig "kann man vernachlässigen" gehen ------- aber auch diese Aussage ist nur MEINE persönliche Meinung gemäß MEINEM aktuellen Wissenstand -- es KANN also auch falsch sein (glaube ich aber nicht)!

    Gruß aus Werne

    Guido

    BMW-Manu

    Ich kann leider nur bei diesem Thema gemäß meinen eigenen Wissenstand zum Thema thermische Physik (Schule/Studium etc. Ausbildung, den Erfahrungen aus dem E38 Forum und vor allem auf Logik basierend nachdenken) zurückblicken.

    Und bislang hat, trotz damaliger "Aufforderung" bzgl. aussagekräftige Vergleichsmessungen, noch niemand entsprechende und NICHT gesinnungsorientierte - also ggf. "geschönte" - Meßergebnisse vorweisen können.

    Wenn ich einfach mal grob recherchiere wo und WOFÜR Metall-/Edelstahlplatten etc. in/an Hitzequellen angebracht sind, dann geht es - für MICH - hier in erster Linie um eine Hitzebeständigkeit und Robustheit bzw. Langlebigkeit. Wenn überhaupt dann nur weit untergeordnet um eine Hitzeisolierung. Und je nach Einsatzort wie z.B. Backofen etc. geht es z.B. um eine bessere Reinigungsmöglichkeit. HINTER dem Back-Raum, bzw. drum herum befindet sich jedoch wirkliches Hitzeschutzmaterial.

    Wenn ich z.B. ein Triebwerk in der Flugzeugtechnik sehe an dem ggf. "Hitzeschutzbleche" angebracht sind, dann sollen diese in erster Linie - wie gesagt, alles gemäß MEINES Wissenstandes!! - die extreme Hitzeentwicklung des eigentlichen Triebwerkes aushalten. Wenn es wirklich um eine gewünschte Wärmeisolierung geht wie es bei dem ABS/ASC-Steuergerät erzielt werden soll, dann wird ein Edelstahlblech oder ein simples Blech aus Metall - für mich - nicht die gewünschte Wirkung haben.

    Der Vergleich humpelt natürlich extrem, - aber das Prinzip ist hier übertragbar: Bei der Konstruktion des damaligen Spaceshuttles wurde als Hitzeschutz für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre meines Wissens nach Kacheln aus Quarzglas angebracht. Dieses Material ist KEINE metallische Verbindung! Das Quarzglas macht genau das was gewünscht wird, - es nimmt die enorme Hitze auf, läßt diese aber nur im Verhältnis geringfügig durch.

    Wir haben hier einen fest eingebauten Kaminofen. Dort wurden - als Hitzeschutz - dicke Silcaplatten verwendet (bei uns zwischen 10 und 15 cm dicke Platten. Diese schützen tatsächlich SEHR deutlich vor der Hitzeübertragung. Das verbaute Metall (es müßte Gußeisen sein) jedoch dient in erster Linie zur Materialbeständigkeit und der robusten Konstruktion. Das Metall um den Ofen herum sollte man besser nicht anfassen wenn der Ofen im Betrieb ist .... die Silcaplatten jedoch sind sehr lange sogar kalt und werden auch nach ein paar Stunden nur lauwarm (von außen! innen kann ich nicht prüfen da ich dort natürlich nicht ran komme).

    Der Motorraum ist doch quasi wie eine Art Backofen. Hitzequellen sind in erster Linie Motorblock & Auspuffkrümmer. Eine direkte Kühlung und/oder ein Wärmeaustausch entsteht nur durch den kleinen Anteil an Fahrtwind der im Motorraum noch ankommt plus ggf. das Lüfterrad bzw. dem Kühler.

    Wenn man nun eine Art "Windleitblech" SO formt, daß ein höherer Anteil an Fahrtwind zum ABS/ASC-Steuergerät gelangt, DANN wird das mit Sicherheit einen meßbaren Unterschied geben im Vergleich ohne dieses "Windleitblech" - vor allem je schneller man fährt da der Kühleffekt logischerweise dann höher wird.

    Doch das Auto fährt nun mal nicht ständig "schnell" - eher im Alltagsbetrieb seltener. Man fährt langsam in der Stadt, man steht vor einer Ampel, man steht im Stau, ... und schon staut sich die Hitze im Motorraum. Wenn man nun einfach mal ein Infrarot-Thermometer nimmt und mißt die Temperatur am ABS/ASC-Steuergerät - in vergleichbarer Situation!! - mit und ohne diesem hier zuvor gezeigten und angebrachten Blechen, dann wäre das Ganze sicherlich aussagekräftiger. Denn ich vermute, daß der HAUPTVERSCHLEISS bei den ABS/ASC-Steuergeräten eben genau die extremen Temperaturen und auch Temperaturschwankungen in Verbindung mit den ebenfalls extremen Vibrationen sind. Wir reden hier schließlich von einem Delta von über 100°C (Hitzestau im Sommer auf der BAB vermutlich grobe 90°C und Winterkälte Kaltstart -10 oder sogar -20°C)!! Und diese Verhältnisse hat man im Alltag über viele Jahre hinweg ggf. TÄGLICH!

    Um das noch einmal klarzustellen: Ich will in keiner Weise das Anbringen dieses "Blechs" bewußt "kaputt reden"! Wer meint daß es für ihn bzw. dem Gerät hilfreich ist, dann spricht da absolut nichts dagegen! Es schadet ja meiner Überzeugung nicht!! Aber hier eine Wirkung "anzupreisen/unterstellen" die bislang noch nicht - fundiert & unantastbar! - nachgewiesen ist und die MEINER aktuellen Überzeugung auch nicht da sein kann - DAS ist sicherlich nicht korrekt.

    Die Idee von archycross ein Lüftersystem dort einzubauen ist - gemäß meinem Wissenstand - vermutlich eine sehr gute Idee zumal man genau in den Problemsituationen - Hitzestau - gezielt die kühle Außenluft ansaugen und zu dem Gerät leiten kann wenn diese im besonderen Maße benötigt wird.

    Wie gesagt, - die Grundidee, die Lebensdauer des ABS/ASC-Steuergerätes zu verlängern, fand ich schon vor über 20 Jahren sehr gut.

    Ich selbst hatte mich damals vor grob 22 Jahren in erster Linie mit der FACHGERECHTEN und damit ALLTAGSTAUGLICHEN Reparatur dieses Gerätes befaßt. Und hier mußte ich aufgrund der Komplexität der vielen Gegebenheiten & Zusammenhänge feststellen, daß ein "Funktionstüchtig machen" absolut gar nichts mit einer fachgerechte Reparatur zu tun hat ----- zumal es sich auch noch ein sicherheitsrelevantes Bauteil handelt.

    Aber das ist ein ganz anderes Thema.

    Gruß aus Werne

    Guido

    Hallo zusammen,

    ..... alle Jahre wieder .... und sorry, daß ich leider mal wieder den "Spielverderber" mime ..... - und glaubt mir, ich will das wirklich absolut nicht!!

    Das Thema mit diesem "Wärme-Schild" ist uralt, aber, so ungerne ich es auch formuliere, meines Wissens nach unverändert nicht SO von der Wirkung wie man es sich gerne wünscht.

    Angefangen hat dieses Thema "Wärme-Schild für das ABS-Steuergerät" meines Wissens nach Anfang 2000 bereits im 7er-Forum (E38). Auch da wurde darüber diskutiert da auch dort "findige" Leute eine Lösung für die gewaltigen thermischen Belastungen auf das ABS/ASC-Steuergerät gesucht haben. Auch dort wurde dieses "Blech" als "Lösung" präsentiert, - ggf. sogar entsprechend geformt, daß der dort noch vorliegende "Fahrtwind" als gezielte Kühlung genutzt wird --- also eine Art "Wind-Leit-System".

    Alles soweit so "gut". Doch bereits damals zeigte sich, daß bei simplen thermischen Messungen von Interessierten direkt am ABS/ASC-Steuergerät eben nicht der gewünschte Effekt auftritt. Für mich persönlich ist das auch nachvollziehbar, da alleine die Entscheidung METALL hierzu zu nehmen, schon vom Kern her nicht geeignet ist.

    Es kann jeder für sich selbst völlig wertfrei und unvoreingenommen ermitteln, daß Metalle generell SEHR gute Wärmeleitfähigkeiten haben! Metalle übertragen folglich die Wärme sehr gut und isolieren nicht ...

    WENN, dann könnte für mich persönlich - theoretisch - eine Kombination aus einer dünnen Silca-Platte und eine Polyurethan-Variante vorstellen daß diese WIRKLICH zu einem gewissen Teil die eigentliche Wärmequelle (Motor- & Auspuffhitze) die Hitzeübertragung vermindert. Doch im Motorraum entsteht nun mal, so oder so, eine Art "Hitzestau". Wenn man sich einfach mal eine ganz simple Alltagssituation vorstellt wo man auf der BAB zügig fährt, der Motor also heiß ist, und dann in einen Stau gerät und/oder von der BAB abfährt und vor einer Ampel steht, so daß kaum, oder auch kein Fahrwind mehr im Motorraum vorliegt, - dann wirkt der gesamte Motorraum nun mal wie eine Art Backofen. Und da kann man dann "Bleche" innerhalb des "Backofens" einbauen wie man möchte, - der Motor wird heiß, das Blech wird heiß und das ABS/ASC-Steuergerät wird ebenfalls heiß ...

    Im E38 Forum wollte man damals mal - als Beweis FÜR die Funktionalität dieses Bleches - wirklich aussagekräftige Temperaturmessungen mit und ohne diesem Blech unter tunlichst gleichen Bedingungen durchführen, doch meines persönlichen Wissens nach ist danach nie mehr etwas veröffentlich worden ... - was für mich ein klares Indiz darauf ist, daß das mit diesem Blech leider alles nur eher eine Art "Wunschdenken" ist, oder zumindest nicht DIE Wirkung erzielt wird die man sich erhofft hatte.

    Da dieses "Blech" jedoch - ebenfalls meines Wissens nach - keine "Schäden" und/oder sonstige Störungen auslöst, spricht auch nichts dagegen wenn man für sein eigenes Sicherheitsgefühl so ein Blech einbaut ----- Motto: Lieber so ein Blech einbauen als gar nichts machen.

    MEINE Persönliche Meinung:

    Ich finde es immer SEHR gut wenn sich Leute Gedanken machen um eine vorliegende technische Konstruktion zu verbessern sofern diese "verbesserungswürdig" ist. ICH sehe es jedoch eher so, daß das ABS/ASC-Steuergerät an einer ungeeigneten Stelle verbaut wurde --- also HIER bereits die Problem-Ursache liegt! Es geht ja nicht nur um die extremen thermischen Belastungen im Motorraum dem das Gerät ausgesetzt wird, es geht ja - was die meisten hierbei "vergessen" - um die GEWALTIGEN VIBRATIONEN die auf dieses Gerät übertragen werden!! Für MICH wäre also DIE LÖSUNG, daß man das Gerät an einer anderen Stelle positioniert ---- und zwar dort, wo es nicht derartige Temperaturschwankungen UND Vibrationen gibt.

    Aber leider ist ggf. genau DAS nicht mit "mal eben" (wie z.B. ein Blech einbauen) getan ....

    Gruß aus Werne

    Guido

    HansWurscht

    Wenn der Ansaugkanal mit Staub/Feinstaub verdreckt ist, dann kann man natürlich dieses problemlos durch reinigen beseitigen. Auch wenn am Lüftermotor eine sichtbare Staubschicht vorliegt, kann man diesen z.B. mit einem Pinsel etc. säubern. Das macht auch absolut Sinn damit eben nicht z.B. kleine "Staubklümpchen" sich lösen und durch die Ansaugwirkung in das Lager des Lüftermotors gelangen.

    Allerdings hat DIESE REINIGUNG in der Regel keinen Einfluß auf die entscheidende "Drehfunktion" des Lüftermotors! Und nur die ZUVERLÄSSIGE Drehfunktion des Lüftermotors entscheidet, ob die Innenraumtemperatur des Autos gemessen werden kann, oder ob der Temperatursensor nur noch die Temperatur im INNERN DES KLIMABEDIENTEILS mißt.

    Nein, - leider kann man diesen Lüftermotor - gemäß MEINEM aktuellen Wissenstand - nicht mehr kaufen.

    Gruß aus Werne

    Guido

    5erHH

    Du kannst den Temperatursensor nicht einfach "abstecken" im Klimabedienteil Deines E39. Dieser ist fest eingelötet, - und zudem auch nicht so ganz "bruch-unempfindlich".

    Wenn Du prüfen möchtest ob generell die Heizung in Deinem E39 funktioniert kannst Du auch einfach das Klimabedienteil ausbauen und alle Stecker abstecken. Wenn Du dann den (warmen) Motor startest kommt logischerweise keine Rückmeldung mehr vom Klimabedienteil. In diesem Moment schaltet die Heizung automatisch auf volle Heizleistung.

    Wenn die Heizung quasi generell nur "einseitig" funktioniert, also z.B. unten kommt warme Luft aber oben nicht, oder auch links ist kalt, rechts ist warm etc., dann hat das meistens nichts mit dem Klimabedienteil zu tun (es KANN am KBT liegen, es wäre aber eher ungewöhnlich).

    Wenn es um eine Frage nach einer Reparatur etc. geht, dann kontaktiere mich bitte per PN, oder besser, idealerweise per E-Mail. Hier im öffentlichen Forum ist das nicht passend und es würde weiterhin gegen die Forenregeln verstoßen.

    Gruß aus Werne

    Guido

    5erHH

    Wenn die Heizung nur quasi "anfangs" funktioniert, dann liegt es in der Regel an einem verschlissenen und/oder defekten Lüftermotor im Klimabedienteil.

    Die Logik hierzu ist recht einfach. Ich versuche das mal für alle und sofort verständlich/nachvollziehbar zu erklären:

    - Der Motor ist kalt und wird gestartet. Der gesamte Innenraum ist ebenfalls kalt.

    - Nach wenigen Minuten beginnt die Erwärmung des Motors so daß eine gewisse Heizleistung vorliegt bzw. abrufbar ist.

    - Im Klimabedienteil steht im Display z.B. die "Vorgabe" "22,0°C" etc.

    - Der Temperaturfühler IM Klimabedienteil SOLL kontinuierlich die Temperatur im INNENRAUM des Fahrzeugs messen. Dazu wurde ein Lüftermotor INNERHALB des Klimabedienteils werksseitig eingebaut so daß dieser die Luft vom Innenraum quasi ansaugt und über den Temperaturfühler strömen läßt.

    - Funktioniert der Lüftermotor, klappt dieses Prinzip sehr zuverlässig! Das Klimabedienteil gleicht somit in diesem Fall die GEMESSENE Temperatur (= IST-WERT!) im Innenraum mit der IM DISPLAY EINGESTELLTEN Temperatur (= SOLL-WERT!) ab und entscheidet dann, ob der Innenraum aufgeheizt werden muß, oder nicht.

    - Funktioniert der Lüftermotor NICHT, dann mißt der Temperaturfühler AUSSCHLIESSLICH die Temperatur IM KLIMABEDIENTEIL, - NICHT DIE TEMPERATUTR IM FAHRZEUGINNENRAUM! Das Klimabedienteil jedoch wird bereits wenigen Minuten nach dem Kaltstart des Motors warm (von der entstehenden eigenen Betriebswärme sowie die entstehende Wärme von Auspuff, Motor und Getriebe die sich entsprechend zu einem Teil auch auf das Klimabedienteil ausweitet. Das bedeutet ggf., daß der Temperaturfühler im Klimabedienteil nach einigen Minuten bereits z.B. 25°C, oder ggf. noch mehr, mißt, (- im INNENRAUM des Autos jedoch NUR, sagen wir mal, 8°C vorliegen)! Da das Klimabedienteil DANN jedoch "erkennt", daß es ja zum eingestellten SOLL-Wert viel zu warm im Innenraum ist (gemessen werden wie gesagt 25°C und eingestellt sind z.B. 22°C), KÜHLT das SYSTEM folglich den Innenraum! Der Fahrer MEINT in diesem Moment, daß seine Heizung nicht mehr funktioniert weil es eben noch sehr kalt im Innenraum ist, aber - DANN - KEINE warme Luft mehr kommt!

    Nahezu ALLE gehen dann her und stellen anschließend das Klimabedienteil im Display auf 30°C, oder den Maximalwert 32°C. Und häufig kommt dann tatsächlich wieder ETWAS warme Luft, - aber mit absoluter Sicherheit nicht lange! Denn das Klimabedienteil heizt sich immer weiter während der Fahrt auf. So lange diese nun neu eingestellten 30°C oder auch 32°C nicht erreicht sind INNERHALB DES KLIMABEDIENTEILS, "funktioniert" die Heizung dann wieder "etwas". Doch sobald das Klimabedienteil dann eine Temperatur ab 32°C im Geräteinnern vorliegen bzw. der Temperaturfühler dieses mißt, wird das System mit 100%iger Sicherheit nur noch den Innenraum kühlen ---- egal was man einstellt udn egal wie kalt der Innenraum des Autos ist!

    Somit stellt - IN DIESEM FALL - der Lüftermotor die Fehlerursache dar!

    Wir hatten das Thema in der Vergangenheit bereits des Öfteren. Und jedes Mal kam dann das sicherlich naheliegende Argument "Lüftermotor reinigen" und dann ist alles wieder gut. Sagen wir mal so, - wenn man Glück hat "ja", aber die Praxis sieht - gemäß MEINER Erfahrung - leider in der Regel anders aus. Wenn der Lüftermotor verschlissen ist, dann KANN ein Reinigen zwar das Ganze temporär "funktionell(er)" machen .... aber in der Regel wird nach einer Weile das Problem erneut losgehen ....

    Auch das so beliebte und immer wieder nachzulesende "Ölen" des Lüftermotors führt - gemäß MEINER Erfahrung - ebenfalls nicht zum Erfolg. Ich weiß nicht wie viele HUNDERT!!! zuvor "geölte" Lüftermotoren (die Zahl darf man wörtlich nehmen!) ich bereits erneuert habe ........ - leider kann man GENAU DAS "verständlicherweise" dann quasi NIE im Internet nachlesen ...... - und somit werden nach wie vor immer und immer wieder diese "Schmieraktionen" durchgeführt .... (BITTE kommt jetzt nicht wieder mit diesem "beim mir hat das aber geklappt" etc. ..... es gibt bzgl. einem Nach-Ölen einige Faktoren die generell hierzu zu berücksichtigen wären was das Öl selbst betrifft). Doch übergeordnet ist der Lüftermotor ggf. VERSCHLISSEN! Und dann hilft auch die noch so perfekte Reinigung und das noch so passende Öl nur TEMPORÄR!

    Und zur Sicherheit erneut mein Hinweis: BITTE AUF KEINEM FALL einen Luftdruckschlauch bzw. eine Luftdruckpistole etc. vorne an das Klimabedienteil ansetzen (da wo der Temperaturfühler sich befindet)!!!! DAMIT preßt man quasi mit GEWALT zu einem Teil den vorliegenden Feinstaub IN DAS LAGER des Lüftermotors so daß das Lager noch mehr Schaden nimmt .....!

    Alles natürlich nur MEINER persönlichen Erfahrung nach! Wer meint, daß er es anders machen möchte, - kein Problem, - es ist ja jedem seine eigenen Sache was er macht oder auch nicht macht. Ich kann dann ggf. nur meine Hilfe anbieten um das Problem zu lösen.

    Gruß aus Werne

    Guido

    Menemey83

    Das Tastenproblem beim MID vom E39 ist alles andere als unbekannt.

    Die vorigen Ratschläge sind ohne jeden Zweifel sehr gut gemeint. ICH rate Dir jedoch hiervon ab.

    Hier mal die beiden MIR bekannten Fehlerursachen die ich seit zig Jahren ggf. zu Gesicht bekomme bzw. repariere:

    - Durch ggf. "Reinigungs- und/oder Cockpitspray-Orgien", bei dem diese Mittel ggf. "feuerlöschartig" auf die Konsole und die Geräte gesprüht wurden, läuft dieses Mittel über das Display sowie über die Tasten in die eigentliche Steuerelektronik. Diese Mittel enthalten in der Regel aggressive Säuren & Lösemittel welche dann ggf. die interne Elektronik angreifen -- ggf. sogar im Laufe der Zeit "zerfressen" können. Dieser Vorgang erfolgt meist schleichend und über mehrere Wochen/Monate! Somit KANN es in Deinem Fall sein, daß die Tastenplatine stellenweise zerfressen ist. Das ist aber kein Problem! Das kann man wieder reparieren und kostet zudem noch nicht mal wer weiß wie viel!

    - Durch ggf. eine vorige nicht fachgerechte Zerlegung des MID´s (z.B. beim Selbstversuch Pixelfehler zu reparieren) sind die beiden speziellen Anschlußstecker zur Tastenplatine und/oder die Anschlußbuchsen an der Tastenplatine beschädigt worden. Auch das ist kein wirkliches Problem! Auch das kann man wieder reparieren welches ebenfalls alles andere als "unbezahlbare" Kosten erzeugt.

    Von einem Gebrauchtgerät rate ich auch in diesem Fall zu 100% ab! Zum Einen, kauft man in der Regel ein 22 bis 30 Jahre altes Verschleißgerät, welches mit absoluter Sicherheit Pixelfehler bekommen wird wenn es noch keine haben sollte und/oder - je nach Herstellungsdatum des MID´s - auch noch Beleuchtungsausfälle der Displaybeleuchtung bekommen kann. Ggf. würden also erneut ein Nutzungsausfall & Kosten entstehen.

    Weiterhin findet man so gut wie nie genau DEINE Geräteausführung da DU - gemäß Foto - die größte aber auch seltenste Modellvariante hast. Und WENN DU dieses Gerät wirklich mal finden solltest, dann kostet das auffallend viel .... Und selbst dann ist es immer noch eine große Frage in welchem Zustand das Gerät ist ----- ggf. also erneut Kosten für die Reparatur erzeugen kann/wird.

    Gruß aus Werne

    Guido

    Vermutlich habe ich mich trotz aller Bemühungen immer noch nicht verständlich ausgedrückt.

    Du vergleichst hier - offensichtlich unwissentlich - Äpfel mit Birnen!

    Hier geht es nicht um ein "nur Tür aufmachen", sondern um das ABS/ASC-Steuergerät NUR zu öffnen, muß dieses AUFGEFRÄST werden! Alleine DIESER Vorgang ist bereit individuell anzusehen da das Gerät hinterher natürlich auch wieder perfekt und damit alltagstauglich verschlossen werden muß. Ein Fachbetrieb hat hier somit sein eigenes Verfahren welches bereits mit dem Öffnen beginnt.

    Selbst ICH hatte damals, als ich mich mit der Entwicklung eines Reparaturverfahrens für dieses Gerät befaßt hatte, Geräte vorliegen die zuvor mit einem Dremel etc. aufgefräst wurden ....... - weil man ja zuvor nur gucken wollte ob man nicht selbst .....

    Es ist somit bereits von der Pieke an in keiner Weise zu vergleichen mit einem "nur die Tür aufgemacht".

    Ich selbst kann für den jeweiligen Betrieb, der die Reparatur zuvor abgelehnt hat, natürlich nicht sprechen, aber ich glaube sehr wohl zu wissen was so ein ggf. zuvor geöffnetes und/oder sogar zuvor kaputt repariertes Gerät letztlich bedeutet wenn es FACHGERECHT repariert werden soll. Es gibt nahezu IMMER Probleme! Und diese Probleme kosten letztlich immer nur Zeit und Geld! Geld, was dann natürlich dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden muß. Das wiederum bedeutet, daß ggf. zuvor öffentlich und/oder kommunizierte genannte/gezeigte Preise für diesen Fall keine Gültigkeit haben, also teurer wird, und welches wiederum nur zu "Diskussionen" führen kann/wird. #

    Wenn der Reparaturbetrieb dann sogleich empfiehlt ein bereits überholtes & geprüftes Gebrauchtgerät zu kaufen, dann ist das nicht nur im Interesse des Reparaturbetriebes, sondern insb. auch im Interesse des Auftraggebers - auch wenn das Gebrauchtgerät teurer ist als die Standartreparatur gekostet hätte.

    Und ich empfehle Dir noch einmal darüber nachzudenken ob Dein Wissenstand zu was auch immer stets ausreicht um fachgerecht mitreden zu können, erst recht Dich ggf. abwertend zu äußern ...

    Gruß aus Werne

    Guido

    COB

    Deppen, was hat das mit der Reparatur zu tun ? Ist doch deins, kannste aufschrauben, so oft du lustig bist. Der soll das fixen und das geht auch zerlegt.

    Ich lade Dich dazu ein einfach mal zu akzeptieren, daß es auch andere Realitäten gibt als das was Du, oder wer auch immer, - gemäß DEINEM AKTUELLEN Wissensstand - kennst bzw. kennen gelernt hast.

    "Deppen" sind das mit absoluter Sicherheit nicht! Auch DIE leben von diesen Reparaturen und werden sich mit 100%iger Garantie nicht mit Absicht selbst schaden wollen wenn sie eine solche Reparatur in einem solchen Fall ablehnen. Es hat - ebenfalls - mit ABSOLUTER SICHERHEIT seinen Grund wenn da ein Auftraggeber kommt und mit grob 150 - 200 Euro, oder sogar noch mehr, Geld winkt und eine Firma sagt "nein danke, unter diesen Bedingungen wollen/müssen wir leider auf Dein Geld verzichten" ...

    Selbst ICH kann hierzu ein Wörtchen mitreden, auch wenn ich genau diese Reparatur nicht anbiete. Ich kenne jedoch die (komplexeren) Sachverhalte hierzu sehr gut wenn es um die FACHGERCHTE Reparatur dieses Gerätes geht. Habe hierzu auch weiterhin im Hinterkopf, daß es sich um ein SICHERHEITSRELEVANTES und ggf. sogar LEBENSRETTENDES Bauteil handelt! Insb. als Firma - der letztlich IMMER FACHWISSEN in einem möglichen Gerichtsverfahren unterstellt werden würde - übernimmt da eine VÖLLIG ANDERE VERANTWORTUNG! Und wenn jemand (Unwissender) zuvor meinte er müsse das Gerät öffnen um selbst sein "Glück" zu versuchen (weil Forenanleitungen & Youtube ja zeigen wie man es ja mal eben macht) ................, dann weiß selbst ICH nur zu gut was da ggf. dann hier auf dem Werkstattisch liegen kann bzw. liegt ... Leider kann man jedoch GENAU DAS so gut wie NIE in Foren & Youtube etc. sehen/nachlesen .....

    Auch ICH hätte dann "Bedenken" ein solches Gerät zu reparieren, - entweder aus genau den Garantie-Gründen die Menemey83 bereits erwähnte, oder weil DANN eine wirklich fachgerechte Reparatur schlichtweg unwirtschaftlich werden KANN.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß das zuvor "kaputt reparierte" Gerät für beide Seiten nur Zeit und Geldverlust bedeutet wenn es dann doch in einem Reparaturbetrieb "geprüft/begutachtet" werden soll, ist erfahrungsgemäß hoch, - eher sogar wahrscheinlich. Also ist es sogar eher im Sinne des Auftraggebers, wenn eine Reparatur unter diesen Gegebenheiten besser sofort abgelehnt wird.

    Recht gebe ich Dir natürlich bzgl., daß das Gerät ja der persönliche Besitz des ggf. Auftraggebers ist. Er kann damit machen was immer er möchte. Er hat es eben aber auch SELBST zu verantworten was er damit macht. Und wenn die Folge ist, daß DANN eine Reparatur vom Fachbetrieb abgelehnt wird, dann kann der Besitzer sich eben vor einen Spiegel stellen und live, lebensgroß und in Farbe sehen WER diese Reaktion zu verantworten hat.

    Und leider "NEIN", eine ggf. fachgerechte Reparatur geht ggf. nicht automatisch wenn da ein "Bausatz" zur Reparatur ankommt. Selbst ICH lehne nahezu immer eine Reparatur ab wen der Auftraggeber mir mitteilt, daß er nur eine Platine anstatt das komplette Gerät zusenden will ....

    Und noch einmal:

    Ich verstehe einfach nicht warum immer und immer wieder die Frage gestellt wird ob ein STEUERGERÄT (um)codiert werden muß, oder nicht. Es ist doch nun seit zig Jahren in diesem Forum bekannt, daß ggf. J E D E S Steuergerät auf das jeweilige Auto codiert werden MUSS damit es auch wirklich SO FUNKTIONIERT wie es in DIESEM Auto auch soll! Warum bitte muß das immer wieder in Frage gestellt werden?

    Bereits vorliegende Codierungen können natürlich - wie auch immer - ausreichen um eine gewisse Funktionalität zu erreichen. Der Nutzer erkennt ggf. dann von außen, daß scheinbar alles funktioniert und kommt dann - aus reiner Unwissenheit - zu der "Erkenntnis", daß man keine Codierungen vornehmen muß ----- weil geht ja auch so ...... Und genau DAS ist letztlich ein Irrtum! Dieses "schleudert, oder schleudert nicht" ist somit eher ein von 12.00 Uhr bis Mittags-Denken. Das Gerät wird NUR MIT STROM VERSORGT und "funktioniert" somit, .... aber die KOMMUNIKATION ist eben NICHT, oder letztlich NICHT AUSREICHEND gegeben!

    Gruß aus Werne

    Guido

    Achim540

    Dein Tacho wurde sehr wohl geöffnet! Du hast da nämlich eine andere Instrumentenscheibe (Nachrüst- oder Tuningscheibe) vorliegen welche - natürlich - nachträglich eingebaut wurde, der Tacho als geöffnet wurde. Diese Tachoscheibe hat keinen "MAX"-Aufdruck in der Tankanzeige im Gegensatz zu einer originalen E39 Scheibe.

    Gemäß dem Foto der Kühlwassertemperaturanzeige ist diese Anzeige (also die Tachoscheibe hierzu!) auch noch NICHT ZENTRAL positioniert worden, sondern VIEL zu weit links .... Es liegt der Verdacht nahe, daß Deine vorliegende Instrumentenscheibe "einfach so" dort eingebaut wurde, ohne das Ganze korrekt zu positionieren ... (Ich kenne diese Nachbau-Instrumentenscheibe sehr gut und ich weiß, daß der Aufdruck für die einzelnen Analoganzeigen bereits von der Konstruktion her ggf. einfach nicht "so ganz" paßten). Eine nachträgliche Anpassung ist hierbei ggf. unumgänglich wenn man es optisch korrekt und damit tunlichst fachgerecht haben möchte.

    Wenn im freigeschaltetem Unterprogramm eine Temperatur zwischen 76°C und ca. 112°C angezeigt wird, MUSS die Nadel für die Kühlwassertemperaturanzeige genau auf der 12.00 Uhr Position stehen. Nur wenn Du mehr als ca. 112°C erreichen solltest, würde die Nadel auf der Position stehen, die auf dem Bild erkennbar ist!

    Somit ergibt sich - für mich - folgender Verdacht:

    Deine Instrumentenscheibe wurde "irgendwie" und die Nadeln mehr "Pi mal Auge" zum Schluß eingebaut ... Nur dann hat man hinterher ein derartiges Ergebnis ...!

    Das kann man aber wieder vernünftig, und damit optisch wie technisch fachgerecht korrigieren.

    Zu Deiner Tankanzeige:

    Wenn Dein Auto quasi liegen bleibt, weil kein Sprit mehr im Tank ist, Deine Reichweite aber immer noch um die 100 Km anzeigt, dann bekommt Dein Tacho genau diesen Wert (Signal) von AUSSEN! Dieses ankommende Signal wird nur im Tacho intern verarbeitet und abschließend im Instrument (Tankanzeige) dargestellt. In Deinem ggf. freigeschalteten Unterprogramm würde mit Sicherheit trotz komplett leerem Tank um die - grob! - 10 Liter angezeigt. Und genau mit diesem Wert arbeitet dann der Tacho und errechnet in Kombination mit Deiner Fahrweise Deine Reichweite, welche dann auch so im Display angezeigt wird!

    Das bedeutet folglich, daß der Fehler bzgl. der "Falschanzeige" in der Tankuhr, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von AUSSEN kommen muß (einer der beiden Tankgeber und/oder dem Stecker dort und/oder der Verkabelung von dort nach vorne).

    Gemäß Deinen Ausführungen UND Deinen gezeigten Bildern sollten somit ZWEI Fehlerquellen vorliegen:

    1) Tachoscheibe alles andere als fachgerecht eingebaut und die Nadeln nicht auf Werksvorgabe eingemessen. (Ich hoffe, daß nicht auch noch das eine oder andere Instrument einen Knacks beim vorigen entfernen der Nadeln bekommen hat .... - welches Du ggf. an einen leichten "Stottern" und/oder "hängen bleiben" der einen oder anderen Nadel erkenne kannst ...)

    2) Tankgeber etc. verschlissen/defekt.

    Gruß aus Werne

    Guido

    Berne18

    Nein, - Du kannst den Tachotest durchführen so oft Du möchtest --- da passiert absolut gar nichts bzgl. möglicher Defekte etc.

    Aber gerade Dein Hinweis bzgl. "Nadel hat gezuckt" ist ein extrem naheliegendes Indiz darauf, daß Du einen - im Prinzip - defekten Tacho gekauft hast.

    Die Nadeln dürfen keinesfalls beim Selbsttest "zucken"! Wenn diese trotzdem zucken/stottern und/oder nicht voll ausschlagen, sind die Instrumentenmotoren zuvor beschädigt worden. Im Fahrbetrieb wirst Du das jedoch dann und in der Regel noch deutlicher merken. Dann bleiben die Nadeln ggf. einfach auf ihre Position stehen und verändern nur ruckweise ihre Position etc.

    Das kann man jedoch wieder reparieren.

    Wenn die Nadel "zuckt/stottert" ist das jeweilige Instrument beschädigt. Das kann man nicht einfach wieder "gerade biegen" indem man die Nadel (... und damit den Instrumentenmotor) noch weiter "belastet" - also von Hand "verstellt" ... Dann mag die Nadel vielleicht wieder die richtige Position haben, - aber der Motor darunter ist immer noch beschädigt ---- und das wird erfahrungsgemäß nicht besser, sondern schlimmer im Laufe der Zeit.

    Charlie73

    Danke, aber Du bringst mich in Verlegenheit ... *

    Gruß aus Werne

    Guido

    *heißt: Geht runter wie Honig --- mach weiter! :love::trinken:

    Berne18

    Dann hast Du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen zuvor warum auch immer geöffneten Tacho gekauft bei dem die Nadeln entfernt und dann hinterher Pi mal Auge aufgesteckt wurden --- und nicht fachgerecht auf Werksvorgabe eingemessen.

    Das kann man aber auch wieder nachträglich machen. Ich hoffe nur, für den Fall daß ich mit meiner Vermutung Recht haben sollte, daß die Instrumentenmotoren selbst keinen "Knacks" abbekommen haben ... - genau das passiert nämlich sehr schnell ...

    Gruß aus Werne

    Guido

    Achim540

    Ist Dir bekannt, ob Dein Tacho zuvor geöffnet wurde?

    Wenn Du vollgetankt hast sollte die Tanknadel in der Regel etwa eine Zeigerbreite nach rechts neben dem "MAX" stehen. Das wäre normal. Ich weiß nicht was Du mit "rechte Ecke" in DIESEM Zusammenhang meinst ;):) Meinst Du eine Nadelposition auf - grob - 02.00 oder 03.00 Uhr-Position? DAS wäre natürlich dann ein klarer Fall von defektem Instrument.

    Was jedoch nicht hierzu paßt ist Deine Beschreibung bzgl. "leerem Tank" und "20%-Anzeige" sowie "Reichweite 100 - 130 Km".

    DIESES wäre ein klares Indiz darauf, daß ein Tankgeber und/oder das ankommende Signal vom den Tankgebern genau dieses Signal liefert. Der Tacho bekommt dann dieses Signal von außen und verarbeitet dieses so daß die Tanknadel entsprechend dem ankommenden Signal auf den analogen Wert ausschlägt. In diesem Fall wäre der Tacho in diesem Bereich natürlich in Ordnung!

    Zu Deiner Deiner Kühlwassertemperaturanzeige:

    Wenn Deine Motortemperatur 76°C erreicht hat, sollte die Nadel hierzu auf der 12.00 Uhr-Position stehen. Die Nadel bleibt dann konstant stehen auch wenn das Kühlwasser 100°C oder sogar 110°C erreicht. Ich bin nicht ganz sicher aber ich meine in Erinnerung zu haben, daß erst ab 112°C oder 115°C die Nadel DANN weiter nach rechts wandert.

    Auch hier kannst Du im freigeschalteten Unterprogramm Deines Tachos erkennen WELCHER WERT, (also welche Temperatur) dort am Tacho ankommt bzw. mit welchem Wert Dein Tacho arbeitet.

    Steht im Display (freigeschaltetes Unterprogramm) eine Temperatur zwischen 76°C und 110°C, muß die Nadel auf der 12.00 Uhr-Position stehen. Steht die Nadel jedoch bei diesen Temperaturen nicht mittig, also z.B. (viel) zu weit rechts, dann liegt der Verdacht extrem nahe, daß das Instrument selbst defekt ist, oder daß jemand zuvor an Deinem Gerät war und die Nadel entfernt hatte.

    Gruß aus Werne

    Guido

    Charlie73

    Tja, Du bewunderst meine Geduld (DANKE dafür!) und viele andere verschrauben die Augen wenn sie meine Texte lesen (auch wenn diese noch so gut und im Sinne der Betroffenen gemeint sind) ... - so unterschiedlich können die Sichtweisen sein.

    Doch auch ich kann nun mal nicht dafür wenn ein technisches und/oder elektronisches Problem am Auto nicht "mal eben" und - im übertragenden Sinne - primitiv mit ein bißchen Spucke und einem Pritt-Klebestift sich regeln läßt .... --- aber ich kann & will zumindest VERSUCHEN die ernsthaft Interessierten umfangreicher zu informieren, auch wenn diese Infos ungeliebte Fakten & Wahrheiten beinhalten die man eigentlich nicht lesen möchte ... - UND ich habe nicht darum gebeten daß diese nun mal da sind ....

    Sorry vielmals für diese vulgäre Formulierung, aber Scheiße fällt nun mal IMMER nach unten! Und das bewußte sowie unbewußte Ausblenden von ungeliebten Fakten und Wahrheiten holt einen nun mal erfahrungsgemäß IMMER ein, - es ist wie Scheiße die irgendwann nach unten fällt ..... man weiß nur nie wann und wo .... Betroffene wissen was ich meine! Das gilt nicht nur für "Tachogeschichten", sondern man kann das problemlos verallgemeinern auf das Leben!

    victor1623

    Danke, daß Du meine Formulierungen richtig interpretiert hast. Ich freue mich darüber.

    Zu Deinem MID: DAS ist sicherlich das unwichtigste Teil was hier für Dich relevant sein sollte. Erst recht wenn Du - gemäß Deiner Beschreibung - sowieso nun das passende zu Deinem E39 hast UND dieses auch noch alleine vom Herstellungsjahr her intern einen aktuelleren Softwarestand hat. Somit hast Du vermutlich hier absolut kein zu lösendes Problem wenn das falsche Parameter wieder paßt.

    Zu Deinem Tacho: Leider wird es nun sehr komplex. Das alles nun aufzuführen wie, wo und was ggf. zu machen wäre würde den Rahmen hier sprengen. Den ersten Schritt den ICH an Deiner Stelle nun gehen würde hatte ich bereits geschrieben. Zuerst prüfen ob Dein verbauter Tacho alleine bzgl. der BMW-Teilenummer überhaupt paßt. Ist das gegeben kommt die 100%ige "Justierung" auf Dein Auto. Das KANN ggf. von außen möglich sein, - muß aber in keiner Weise! Nur zu oft ist hierzu ein "operativer Eingriff" im Gerät erforderlich, - alles abhängig von der BMW-Teilenummer des Gerätes bzw. dem internen Softwarestand. Bei manchen Geräten kann man, durch das Freilegen von komplett eingegossenen Stellen auf der Hauptplatine des Gerätes, einen Zugriff auf das zuständige EEPROM ermöglichen um die Daten auszulesen und zu überschreiben. Bei manchen Geräten funktioniert das jedoch nicht da man hier ggf. das eingegossene EEPROM komplett erneuern und neu programmieren muß.

    Auch hier sollte nun klar werden, daß es hierzu keine "pauschalen Anleitungen" nach dem Motto "So wird es gemacht" geben kann!

    Was folglich in Deinem Fall zu machen ist mußt Du ggf. selbst ermitteln. Und wie gesagt, - es macht IMMER "mächtig Eindruck" wenn man beim Tachoausbau später feststellt, daß das Gerät zuvor geöffnet wurde (... warum??), und/oder das Herstellungsjahr des Tachos sehr deutlich vom Herstellungsjahr des Autos abweicht, und/oder bei einer Prüfung festgestellt wird, daß zuvor eingegossene Stellen sichtbar freigelegt wurden und/oder sogleich sichtbar ein neues EEPROM eingebaut wurde ..... - so oder so, - auch wenn Du hinterher alles noch so "perfekt justiert" hast, - Du hast hinterher immer ein Auto welches bzgl. der "Seriösität" in Frage gestellt werden kann wenn keine rechtsgültigen schriftlichen & unantastbaren Nachweise für die "korrekte Justierung" vorgelegt werden können ... was sich dann unter dem Strich letztlich wiederum auf den "Wert" bzw. Kaufpreis/Erlös auswirkt ....

    Wenn es Dir jedoch nur darum geht ein technisch & elektronisch funktionierenden E39 zu haben und alles andere drum herum Dir egal ist, dann sollte Dir als technikbegeisterter Softwareentwickler zumindest alles an Grundwissen vorliegen. Der Rest ist dann nur eine Frage Deiner Ausrüstung und Dein auf Logik basierendes Denken.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg (ernst gemeint!!)

    Gruß aus Werne

    Guido

    Tja, .... da haben wir es wieder, ..... fremden Gebrauchttacho eingebaut und schon geht das komplexe Theater mal wieder los ....

    WIE OFT bitte noch ....?! .................... und ich sage sogleich 1000 x sorry für meine erneuten etwas derberen (wenn auch nur gut gemeinten) Formulierungen und für meine erneute lange "Bergpredigt" .................... :lehrer:

    Dieses "Tacho wurde mal getauscht, aber ist nicht schlimm da ja (fast) alles funktionell ist ..." sehe zumindest ICH vollkommen anders!

    Aber OK, - es ist nun mal bei Deinem Auto so bzw. SO hast Du das Auto gekauft. Ich hoffe und wünsche nur für Dich, daß das Auto SEHR preiswert war und technisch alles noch zwar in einem gebrauchten, aber noch guten Zustand ist.

    Natürlich muß das Instrumentenkombi GENERELL auf (D)EIN Auto codiert werden. Die Frage die sich jedoch bereits im Vorfeld stellt ist, PASST DIESER TACHO überhaupt zu 100% zu Deinem Auto? Denn nur weil die Geräte quasi alle gleich aussehen und auch die Anschlußstecker passen, heißt genau DAS nämlich absolut gar nichts!

    Gemäß MEINER Erfahrung wurde ggf. nur zu oft der originale Tacho "kaputt repariert". Und weil man dann nicht weiter weiß, bietet Ebay & Co. die (vermeidliche) Billig-Lösung so daß dann einfach ein "gleich aussehender" Tacho gekauft und eingebaut wird ...

    Und dann kommt quasi IMMER das lange Gesicht wenn man dann feststellt, daß das doch nicht ... so ganz "schlau" war, weil es nun offensichtlich und je nachdem neue Probleme bzw. weitaus größere Probleme/Störungen gibt ....

    Natürlich kannst Du JEDEN E39 Tacho in Dein Auto einbauen und wie auch immer entsprechend codieren. Machbar ist hierzu, elektronisch gesehen, alles! Selbst wenn Du einen Lamborghini Aventador Tacho einbauen wolltest wird das mit Sicherheit auch - irgendwie & Aufwand - funktionell möglich sein. Wenn Du jedoch einen falschen, weil für Dein Auto verkehrten E39 Tacho einbaust, wirst Du mit Funktionsstörungen, oder -Ausfällen rechnen können ---- selbst wenn Du das Gerät wie möglich auf Dein Auto umcodiert hast. Denn wenn Dein Auto aufgrund des technischen/elektronischen Standes Anforderungen an den ggf. ungeeigneten Tacho stellt, die dieser nicht liefern bzw. erfüllen kann, aufgrund seiner Konstruktion bzw. des internen Softwarestandes, dann "weiß" der Tacho quasi nicht was Dein Auto vom ihm verlangt .... (alles natürlich nur bildlich und zum besseren Verständnis formuliert). Denkt bitte daran, das Instrumentenkombi ist die SCHNITTSTELLE des GESAMTEN KOMMUNIKATIONSSYSTEMS im E39!!! Wenn hier etwas nicht zu 100% paßt gibt es nun mal "Störungen" bzw. man sollte fest damit rechnen daß nicht alles SO funktioniert wie es soll!

    Auch wenn das sicherlich so gut wie nie passiert, aber diese ggf. entstehenden Fehlkommunikationen KÖNNEN (NICHT MÜSSEN!) sich im Laufe der Zeit ausweiten so daß auch die Wegfahrsperre irgendwann einmal betroffen ist! Diese KANN dann das Auto einfach so stilllegen, - sogar während des Betriebes. MEINER EIGENEN Erfahrung nach wird dieses dann ggf. mit einer "C O D E" - Meldung im Display "angedroht". Diese kann man zwar in der Regel wieder quittieren, aber leider nur ein-, zwei- oder vielleicht noch dreimal. Danach wars das dann ...........

    Daher, wenn es keine andere Lösung mehr gibt bzw. wenn keine andere Lösung noch einen Sinn macht, immer zuerst anhand der Fahrgestellnummer prüfen ob der fremde Gebrauchttacho überhaupt zum Auto paßt. Bei BMW kann man über die Fahrgestellnummer anfragen welche Tachos alle kompatibel sind/waren (BMW-Teilenummern) wenn der alte bzw. originale Tacho vom Vorbesitzer "entsorgt" wurde ....

    Die Situation, die gemäß der Beschreibung des TE nun vorliegt ist, daß vermutlich KEINER den wirklichen KM-Stand nun mehr kennt. Und das Auslesen der anderen Steuergeräte bringt erfahrungsgemäß nur "mögliche Indizien", aber KEINE VERBINDLICHE Aussage! Was soll denn nun der bindende Punkt für den WIRKLICHEN bzw. den nun ggf. neu einzustellenden KM-Stand sein? Das was im LKM steht? Oder im Schlüssel? Oder der letzte TÜV-Bericht und/oder der letzte Werkstattaufenthalt plus irgendeine zeitabhängige Pi-mal-Auge-Pauschale? (Das ist der Grund warum ich für den TE hoffe, daß er das Auto sehr preiswert gekauft hat und der Wagen zumindest technisch noch soweit in Ordnung ist).

    OK, - wie auch immer. Wenn sicher gestellt ist, daß der Tacho zu 100% zum Auto paßt, dann ist schon mal alles da um sämtliche Funktionen sicher zu stellen. Das ist schon mal gut. Nun muß der Tacho auf das Auto umcodiert werden. Und dazu gehört weitaus mehr als nur die FIN und den KM-Stand! Dann ist der rote Punkt auch wieder verschwunden wenn die FIN mit der im LKM hinterlegten FIN übereinstimmt.

    Zum MID: Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen! Man erkennt das jedoch sofort vorne rechts an den Tasten und deren Funktionen. Es gibt zwar selbst hier und bei IDENTISCHEN Tastenfunktionen elektronische Unterschiede, aber diese wirken sich in der Praxis nicht auffallend aus.

    Hat man einen E39, welcher einen Bordcomputer und Telefon und DSP hat, dann reicht ein MID ohne z.B. Telefon- & DSP-Taste nicht aus. "Funktionieren" würde das MID zwar, WEIL ES MIT STROM VERSORGT WIRD, aber man kann eben nicht die entsprechenden Funktionen nutzen, weil das MID diese nicht unterstützt! Hat man ein MID mit "Vollbestückung" an Bedientasten, aber einen E39, welcher nur die Audio- und Uhr-Funktion zum MID ansteuert, kann das MID mehr als das Auto verlangt. Das wäre somit kein wirkliches Problem, - aber MICH würde so etwas stören wenn ich auf "BC" am MID drücke und nichts passiert .... - aber OK, - jeder wie er es meint.

    Noch etwas: Wenn der/die Vorbesitzer meinten sie können "mal eben" den Tacho gegen irgendeinen einfach so und dann auch noch ohne Umcodierung austauschen, dann würde ich an Deiner Stelle auch das LKM prüfen ob dort die richtige FIN hinterlegt wurde. Du wärst alles andere als der "Erste" der an seinem Tacho alles perfekt gemacht hat aber der rote Punkt leuchtet weiterhin im Tacho auf ..... weil das LKM ebenfalls aus Ebay & Co. stammt und nicht unbedingt passend sein muß und/oder auch noch nicht entsprechend codiert wurde ...

    Sorry Leute, aber was meint Ihr WIE OFT ich genau solche und vergleichbare Anfragen regelmäßig seit über 2 Jahrzehnten bekomme mit der abschließenden Frage "was soll ich nun tun?" .... und WAS soll ICH dann antworten ...?? ............. es ist nicht immer so einfach, glaubt mir .... auch wenn man es noch so gut und ehrlich meint.

    Gruß aus Werne

    Guido

    PS: victor1623 Bitte frage mich nicht wie man den Tacho denn nun passend manipu .... sorry "justiert". Ich REPARIERE diese und vergleichbare Geräte nur, aber gerade wenn es um KM-Stände geht gibt es da für mich rechtliche Gegebenheiten, die echten Ärger für mich bedeuten könnten. Daher kann ICH Dir leider hierbei nicht helfen --- es sei denn es geht um die Reparatur. Aber da wird wohl bei Deinem Gerät keine erforderlich sein.

    Wenn so etwas passiert ist das natürlich höchst ärgerlich, .... - mal völlig davon abgesehen daß so ein Schaden an einem ZWANGSGEFÜHRTEN Stecker anzurichten, ich schon fast als "Kunst" einstufe ...

    Aber OK, - passiert ist passiert, - wie das auch immer möglich war/ist.

    Ist ein solcher Pin nur LEICHT verbogen KANN man diesen in der Regel wieder korrekt positionieren. Aber wenn der Pin DERART verbogen wurde wie auf dem Bild zu sehen ist, dann wird dieser mit 99,9%iger Sicherheit sofort abreißen wenn dieser wieder "zurecht gebogen" werden soll. Diese Pins sind einfach vom Material her viel zu hart und brechen sofort wenn diese wieder in die Gegenrichtung gebogen werden ....

    So ein Pin läßt sich auch nicht mehr so einfach anlöten, - und selbst wenn, dann wird diese Verbindung nicht alltagstauglich halten. Es ist erfahrungsgemäß vergebliche Liebesmühe.

    Ja, man KANN sogleich einen neuen Tacho kaufen, ..... - das muß aber wahrlich nicht sein, weil VIEL zu teuer ... und von einem Gebrauchtgerät rate - zumindest ICH - generell und massiv ab da zumindest DIESER Schaden in KEINER WEISE den Einbau eines Fremdtachos rechtfertigen könnte ....

    Ja, - man kann auch mit "externen Leitungen" den nun fehlenden Kontakt wieder herstellen, .... - "funktionell" wird es ggf. hinterher wieder sein, aber so was macht äußerlich immer "mächtig Eindruck" auf Auto (... und Besitzer ... :rolleyes::punish:) wenn da irgendwelche externe Kabel aus dem Tacho herausragen die da nicht hingehören ...

    ICH würde jedoch einfach den Tacho wieder reparieren und gut ist! Hierzu gibt es gemäß dem Foto 2 Möglichkeiten:

    1) Man erneuert den betroffenen Pin

    2) Man erneuert die komplette Anschlußbuchse

    Wenn da noch nichts weiter an der Anschlußbuchse gemacht wurde (also Lötversuche und/oder mit Spitzzangen etc. etwas am Kunststoff beschädigt etc.) sollte die Erneuerung des betroffenen Pins kein Problem darstellen um eine fachgerechte und alltagstaugliche Reparatur darzustellen.

    Wenn jedoch die Anschlußbuchse in diesem Breich nun wie auch immer "verformt" wurde, wäre es sicherer die komplette Buchse zu erneuern. Das ist zwar mehr Aufwand, stellt aber auch kein Problem dar.

    Gruß aus Werne

    Guido

    VORAB:
    Die folgende Anleitung entspricht der Vorgehensweise, wie ich selbst das jeweilige Gerät seit vielen Jahren völlig problemlos ausbaue. Dennoch muß ich aus Prinzip darauf hinweisen, daß weder die Moderation/Administration noch ich für mögliche Schäden, die bei einem eigenen Ausbau entstehen könnten, verständlicherweise keinerlei Haftung übernehme!

    Diese Anleitung ist so beschrieben, dass man quasi Schritt für Schritt jeden einzelnen Arbeitsgang nachlesen kann. Alles was man ggf. an Werkzeug vorher parat legen muß sind ein Kreuzschraubendreher mittlerer Größe (oder auch BIT-Aufsatz) und einen 10er-Torx-Schraubendreher (oder ebenfalls BIT-Aufsatz) um den Ausbau ohne Unterbrechung durchzuführen. Ich empfehle nichts anderes zu nehmen als ein 10er-Torx da die kleinen Schrauben sonst möglicherweise Schaden nehmen und der Ausbau dann etwas aufwändiger werden könnte.

    Das Instrumentenkombi wird wie folgt ausgebaut:

    Man benötigt hierzu wie zuvor erwähnt einen Kreuzschraubendreher (oder auch Bit-Aufsatz) und einen 10er-Torx-Schraubendreher (oder ebenfalls Bit-Aufsatz) - das ist alles.

    - Zuerst bitte den Zündschlüssel abziehen und auch nicht wieder in das Zündschloß stecken bis das Gerät wieder komplett angeschlossen bzw. eingebaut wurde! Es ist somit wichtig, daß das Fahrzeug innerhalb der Zeit ohne angeschlossenem Instrumentenkombi dort stehen bleiben kann wo es sich befindet da es nicht mehr ohne Instrumentenkombi bewegt werden darf (bzw. bewegt werden sollte!!) Bitte auch nicht zwischendurch die Zündung einschalten etc.!

    (Sollte das Fahrzeug eine elektrische Lenksäulenverstellung haben bitte zuerst die Fahrertür schließen. Die Lenksäulenverstellung funktioniert auch ohne Zündschlüssel!)

    - Jetzt das Lenkrad ganz zu sich hin und nach unten ziehen / verstellen.

    - Jetzt müssen die beiden rechteckigen Blenden (meistens Holz- oder Metallapplikationen) im Armaturenbrett links und rechts neben dem Lenkrad entfernt werden. Diese sind nur mit jeweils 2 Stiften aufgesteckt und können komplett abgezogen werden. Bitte behutsam dabei vorgehen - also Stück für Stück lösen. Wenn diese Blenden noch nie entfernt worden sind können diese teilweise recht festsitzen. Trotzdem kann man diese einfach abziehen. Bestehen diese Blenden aus Kunststoff empfehle ich besonders vorsichtig vorzugehen da die auf der jeweiligen Innenseite der Blenden sogenannte "Zapfenhalterungen" ab-/durchbrechen können! Wenn das passieren sollte ist das zwar nicht wirklich "schlimm", aber es wäre natürlich besser wenn man es vermeiden kann!

    Ich selbst ziehe diese Blenden nur mit den Fingern Stück für Stück ab, - das ist wahrlich kein „Gewaltakt“. Allerdings kann, wer möchte, auch ein Hilfsmittel in Form eines flachen und dünnen „Stabes“ (z.B. aus Kunststoff) als Hebelwerkzeug nehmen indem man das Hebelwerkzeug von unten und mittig der jeweiligen Blende (also zwischen der Konsole und der Blende) ansetzt um die Blende vorsichtig und langsam abzuhebeln. Bitte dann jedoch beachten, daß hier insb. bei den Kunststoffblenden besonders vorsichtig vorgegangen wird damit diese nicht optische beschädigt und/oder die beiden „Zapfen“ der Blende abreißen.

    - Nach der Entfernung der Blenden kann man auf der linken Seite 2 Kreuzschrauben und auf der rechten Seite 1 Kreuzschraube sehen mit denen der Instrumentenrahmen unterhalb befestigt ist. Diese Schrauben ebenfalls entfernen.

    Der Instrumentenrahmen ist oftmals dort, genau wo sich diese drei Schrauben direkt befinden, leider gerissen. Wenn dem nicht so ist, dann passiert dieses leider sehr leicht nur beim losdrehen der Schraube, oder auch sehr schnell, wenn der Rahmen sich von dieser zuvor verschraubten Stelle löst. Das ist ggf. zwar etwas ärgerlich, aber letztlich auch kein wirkliches Problem!

    Mein Rat: Sind diese 3 Stellen noch nicht gebrochen, dann bitte besonders behutsam und besonders langsam diese Befestigungen lösen. Geht es trotzdem nicht und die Kunststoffösen für die Schraubenbefestigung bricht, dann ist es wie gesagt auch keine „Katastrophe“!

    - Mit einem 10er-Torx-Schraubendreher die 3 Schrauben im Instrumentenrahmen oberhalb des Instrumentenkombis herausdrehen (BITTE nichts anderes als einen 10er-Torx nehmen da die Schrauben sehr schnell Schaden nehmen können!)

    - Jetzt kann der komplette Instrumentenrahmen einfach (zu sich hin) abgezogen werden. Dieser ist jetzt nur noch mit zwei Stegen in einer Führung gesteckt und läßt sich einfach abziehen.

    - An dem Rahmen befinden sich jedoch Steckkontakte (Lichtschalter etc). Diese müssen nur auf der rechten Seite abgezogen werden!. Wenn man die linke Seite abziehen würde geht das Abblendlicht an - und das muß ja nicht sein zumal man dieses dann auch nicht mehr ausschalten kann und schlimmstenfalls sich die Batterie entleert! Die Steckkontakte können ebenfalls teilweise recht festsitzen. Vorsichtiges hin- und herbewegen NUR AM STECKER kann ggf. hilfreich sein. Bitte hier NICHT an den Kabeln ziehen, sondern nur am Stecker selbst!!!

    - Wenn die bzw. der Stecker auf der rechten Seite abgezogen wurde bzw. worden sind kann der Instrumentenrahmen nach links weggedreht werden so daß er links neben dem Lenkrad zum Fußraum hin abgelegt wird.

    - Jetzt hat man freien Zugang zum eigentlichen Instrumentenkombi.

    - Das Instrumentenkombi ist ebenfalls mit zwei 10er-Torx-Schrauben oberhalb befestigt. Diese bitte ebenfalls lösen.

    - Nun kann man das Gerät an der Oberkante einfach ein Stück nach unten drücken und zu sich hin bzw. hervor ziehen.

    - Um die 3 angeschlossenen Stecker (schwarz, weiß und blau) hinten am Gerät zu lösen muß zuerst der jeweilige Haltebügel an jedem Stecker um 90° umgeklappt werden.

    - Der Haltebügel selbst wird jedoch noch einmal mit einer kleinen Kunststoffnase gehalten. Diese "Nase" bitte einfach etwas nach unten drücken so daß der Haltebügel sich umklappen läßt. Wenn man das Ganze sieht erklärt es sich quasi von selbst.

    - Beim Umklappen des Bügels bewegt sich der jeweilige Stecker hervor und man kann diese dann problemlos abziehen.

    - WICHTIG! Bitte NICHT an den Kabeln ziehen oder etwas mit Gewalt machen!!! Die Gefahr einer Beschädigung wäre ggf. groß!

    - Oftmals befindet sich auch noch eine Kabelklemme in Form eines Ringes hinten am Gerät die den Kabelbaum mit der Geräterückwand verbindet. Diese Klemme muß ebenfalls abgezogen werden! Durch leichtes hin und her bewegen sowie ziehen an der Klemme läßt sich diese einfach lösen.

    - Jetzt kann man das Instrumentenkombi einfach nach rechts komplett herausziehen.

    Und das wars auch schon.


    Bitte erst wieder den Zündschlüssel in das Zündschloß stecken, wenn das Instrumentenkombi nach der Reparatur wieder angeschlossen wurde um evtl. mögliche Fehlfunktionen sowie einen vollen Fehlerspeicher zu vermeiden! (Defekte entstehen bei Zuwiderhandlung zwar erfahrungsgemäß nur extrem selten, oder auch gar nicht, sind aber nun mal auch nicht zu 100% ausgeschlossen! Außerdem kostet das Löschen des Fehlerspeichers z.B. bei BMW, wenn man es mangels Ausrüstung nicht selbst kann, nur unnötig Geld, - und das muß man ja nicht riskieren zumal so etwas recht teuer sein kann).

    Abschließen kann man das Auto natürlich wie gehabt - das ist kein Problem.


    Daher noch einmal zusammengefasst und klare Aussage:

    Zündschlüssel vor dem Ausbau des Instrumentenkombis abziehen und erst dann wieder in das Zündschloß stecken, wenn das Instrumentenkombi wieder komplett angeschlossen wurde!

    Durch den Ausbau des Gerätes gehen lediglich die zuvor errechneten Werte für den Durchschnittverbrauch, der Durchschnittsgeschwindigkeit sowie das korrekte Datum und die Uhrzeit verloren. Datum & Uhrzeit kann man natürlich ganz einfach wieder über das MID oder den Bordmonitor einstellen und der errechnete Durchschnittswert wird sofort nach dem Anschließen und losfahren von vorne berechnet. Auch der Tageskilometerstand wird nach dem Abklemmen des Gerätes "000,0 km" anzeigen. Der Gesamtkilometerzähler bleibt natürlich unbeeinflußt! Es muß folglich nichts codiert und/oder den Fehlerspeicher gelöscht werden etc. wenn man zuvor den Zündschlüssel abgezogen hat und auch erst wieder einsteckt, wenn das zuvor ausgebaute Gerät wieder komplett angeschlossen ist.


    Noch ein paar Hinweise wenn das Gerät wieder eingebaut werden soll:

    Zuerst bitte darauf achten, dass der U-förmige Bügel an jedem Stecker aufgeklappt ist, - also NICHT über die kleine Kunststoffnase eingerastet ist!! Der Bügel muß sich quasi parallel zur Gehäuserückwand befinden!

    Jetzt den Stecker mit einem leichten Druck in die jeweilige Buchse einführen. Der Bügel bewegt sich dabei in Richtung der kleinen Haltnase. Nun muß nur noch der Bügel komplett umgeklappt werden wodurch der jeweilige Stecker automatisch tiefer in die Buchse geführt wird.

    Das ist sehr wichtig da sonst der Stecker zwar aufgesteckt ist, aber nicht alle Pins im Stecker Kontakt bekommen --- das Gerät somit nicht einwandfrei oder auch gar nicht funktionieren kann!

    WICHTIG: Bitte zuerst den schwarzen Stecker, dann den blauen und zuletzt den weißen Stecker wieder anschließen! Wenn diese Reihenfolge vertauscht wird, kann das Gerät als Außentemperatur hinterher "-40°C" anzeigen! Ggf. ist natürlich nichts kaputt, - jedoch muß man erst eine Weile mit dem Auto fahren damit der Wagen wieder "lernt" die richtige Temperatur anzuzeigen :)

    Ich wünsche viel Erfolg! :)

    Gruß aus Werne

    Guido

    OK, - das bedeutet, sofern bei Dir noch das ursprünglich bzw. werksseitig eingebaute Instrumentenkombi vorliegt, daß Du das Gerät mit dem aufgeschobenen Modul auf der Rückseite hast.

    In der Tat gab es damals mal eine Produktionsserie hierzu, bei der die interne Software NICHT die ABS-Kontrollleuchte ansteuert wenn man den Selbsttest des Gerätes aktiviert! Dennoch ist ggf. das ABS-System in Ordnung wenn man es gezielt in der Praxis testet.

    Es ist in diesem speziellen Fall vom Prinzip her vergleichbar zur Airbag-Kontrollleuchte! Auch diese funktioniert, leuchtet jedoch beim Selbsttest des Instrumentenkombis GENERELL nicht auf, - also bei ALLEN E39-Tachos, - egal welches Produktionsdatum! Die Airbag-Kontrollleuchte MUSS jedoch IMMER beim Einschalten der Zündung für ca. 2 - 3 Sekunden aufleuchten und dann erlischen.

    Es gab Produktionsserien, wo die ABS-Kontrollleuchte NUR beim erstmaligen Einschalten der Zündung für wenige Sekunden aufleuchtete und wenn dieser Vorgang dann sofort im Anschluß wiederholt wurde, dann leuchtete diese Kontrollanzeige NICHT mehr auf ... - auch das gab bereits einige "Diskussionen" beim TÜV da man dort (verständlicherweise) der Meinung war, daß da etwas im ABS-System nicht stimmt ...

    Das von Dir beschriebene kurze Aufleuchten der ABS-Kontrollleuchte deutet somit darauf hin, daß die eigentliche Funktion gegeben ist, - also so wie es soll wenn diese wie folgt funktioniert:

    Du steckst nach etwas längerer Standzeit den Zündschlüssel ins Zündschloß und machst die Zündung an. Nun sollte die ABS-Kontrollleuchte für ca. 2 -3 Sekunden aufleuchten und dann wieder ausgehen. Es kann durchaus sein, daß wenn Du diesen Vorgang direkt im Anschluß wiederholst, daß DANN die ABS-Leuchte NICHT mehr aufleuchtet!! Es kommt wie gesagt hierzu auf den jeweiligen internen bzw. werksseitigen Softwarestand innerhalb Deines Instrumentenkombis an! Das ABS-System würde somit quasi nur bei der "ersten Inbetriebnahme" geprüft und dann, im direkten Wiederholungsfall, nicht mehr.

    Diese Instrumentenkombis sehen nun mal von außen quasi identisch aus, aber intern sind diese völlig unterschiedlich, - eben abhängig von Produktionsdatum und somit vom internen Softwarestand.

    Um nun sicher zu gehen ob mein Hinweis auf Dein Gerät übertragbar ist empfehle ich Dir den Tacho einfach mal auszubauen und zu schauen welche Ausführung Du vorliegen hast. Ggf. kannst Du mir auch die dort aufgedruckte BMW-Teilenummer mitteilen. Dann kann ich Dir auch Weiteres sowie Verbindliches dazu sagen.

    Falls Du eine Schritt-Für-Schritt-Ausbauanleitung benötigst teile es mir bitte mit. Man sollte beim Ausbau des Gerätes auf ein paar kleine aber wichtige Details achten.

    Gruß aus Werne

    Guido