Pleuellager E39 6 Zylinder

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  • Auf Mobile und Co. stehen schon ein paar 530i mit weit über 300tkm. Hab jetzt bei keinem Pleuellagerschaden. Suche aber weiter.

    Ich denke, wenn unsere Wagen reihenweise daran sterben würden zwischen 200 und 300 tkm würden mehr unrepariert auf den Autobörsen zu finden sein.

    Dafür habe ich aber schon ein paar mit Kopfdichtungsschaden gesehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von stephan530i ()

  • Original von zessi001
    Der Kilometerstand stimmt definitiv und der Wagen wurde nur von einem Vorbesitzer gefahren. Und da auch nur Autobahn.

    Wie gesagt, die Faceliftmodelle sind recht gut Manipulationsgeschützt, da der Kilometerstand in 3 Steuergeräten abgelegt ist. Kilometerstand stimmt 100 %ig.

    Die Lagerschalen vom E39 sind bei allen R6 übermäßig belastet, da die Hubzapfen zu klein sind und die Lagerschalen zu weich, um die Kurbelwelle zu schonen und um hohe Drehzahlen der Motoren zu erreichen.

    Ich hatte wie gesagt auch keine Symptome, die diesen Schaden angekündigt haben. Ich hab den Wechsel nur zur Sicherheit gemacht, da mein Bruder genervt hatte und mich das verunsichert hat. Und das Ergebnis hat mich selbst schockiert. So etwas hatte auch ich noch nie zuvor gesehen.

    Meiner Meinung nach eine Folge einer absolut unsinnigen Servicepolitik von BMW, gepaart mit viel zu schwach Dimmensionierten Lagerschalen. xW30 Öle sind für R6 Motoren absolut ungeeignet, da es bei den hohen Temperaturen einfach zum Schmierfilmabriss kommen kann. Dazu noch die viel zu seltenen Wechselintervalle. Und die Folge sieht man oben.

    Ich bin leider maßlos enttäuscht von BMW und werde wohl auch nie wieder einen neuen Kaufen nach meiner E39 Ära.

    Grüsse
    zessi001


    Schon komisch das ich so einige Fahrzeuge gesehen habe die mehr als 300tkm mit den ersten Schalen gefahren sind.

    Irgendwas stimmt da wirklich nicht. Und e39 facelift sind manipulierbar und die Kosten dafür sind nicht so Wild.
  • Ich finde, das wird alles ein wenig überbewertet.
    Zum größten Teil kommt es darauf an, wie man mit dem Fahrzeug umgeht.
    Wer nur Stoff gibt bzw. eine recht rasante Fahrweise hat, kann mit Problemen rechnen. Muß aber nicht.

    Der Ottonormalfahrer sollte da ganz beruhigt weiter gondeln können.

    Und das mal was aus der Reihe kaputt geht, kommt überall vor.

    Die Lagerschalen sahen teilweise in der Tat nicht mehr so gut aus. Aber wer sagt uns denn, das die nicht trotzdem noch 100tkm gemacht hätten.
  • Original von daydreamer2601
    Ich finde, das wird alles ein wenig überbewertet.
    Zum größten Teil kommt es darauf an, wie man mit dem Fahrzeug umgeht.
    Wer nur Stoff gibt bzw. eine recht rasante Fahrweise hat, kann mit Problemen rechnen. Muß aber nicht.

    Der Ottonormalfahrer sollte da ganz beruhigt weiter gondeln können.

    Und das mal was aus der Reihe kaputt geht, kommt überall vor.

    Die Lagerschalen sahen teilweise in der Tat nicht mehr so gut aus. Aber wer sagt uns denn, das die nicht trotzdem noch 100tkm gemacht hätten.


    ...na ja, überbewertet find' ich das jetzt nicht unbedingt. Es ist ja schon ein
    Unterschied, ob man präventiv ( also noch vor dem fressen der KW) 200,-€ bis 500,-€ ausgibt und beruhigt weiterfährt oder einen Kapitalschaden in Kauf
    nimmt und dann mit 900,- oder 1500,-€ rechnen muß.
    Die Zahlen sind ein grober Daumenwert für idealerweise Selbermacher inkl. Mat. und Werkstattkunden die es machen lassen müssen. Die Kapitalschaden Zahlen orientieren sich an gebrauchten Aggregaten... da können dann
    allerdings noch Zusatzarbeiten mit anfallen.
    Ich denke, in aller Regel weiß man ja nicht, wie der Vorbesitzer mit dem Auto umgegangen ist ( Kalt gedroschen etc.) und von daher ist der Daumenwert mit 150.000km bis 200.000km für den präventiven Tausch der Lagerschalen ganz gut.
    Andi und Sebi haben das ja mehrfach und ausführlich in diversen Freds erörtert und bestätigt. Und ich weiß aus eigenen Erfahrungen ( 6 Jahre BMW Ndl.-Stuttgart) das dieses Schadensbild eine gewisse Regelmäßigkeit hat. Die Ursachen dafür sind allerdings auch vielfältig oder zumindest der Zeitpunkt ist es, wann ein Schaden auftritt. Das er kommt, ist aber sicher. Wie ja der Herr aus Münchens Versuchsanteilung schon bestätigt hat. Der Konstruktive Mangel ( wenn man ihn als solchen ansieht) ist nicht weg zu diskutieren.
    Ich werde das ganze in den nächsten Tagen auch angehen ... Ich hoffe sehr, das es noch nicht zu spät ist! Aktuell 253.000km, seit 50.000km nur 5w40 und das alle 8000-9000km.
    Gruß

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von E39OFI ()

  • Ich orientier mich mal an dem Spruch "Never touch a running System" ..

    Mein Vorredner sagte es doch : wer sagt, dass die abgebildeten Pleullager nicht noch 100 , 200 tkm mitgemacht hätten? Eventuell ist das Oberflächliche Material ein anderes, sodass es zu Verfärbungen kommt, oder die Toleranz noch absolut da ... :trinken:
  • Original von Bmw1990
    Ich orientier mich mal an dem Spruch "Never touch a running System" ..

    Mein Vorredner sagte es doch : wer sagt, dass die abgebildeten Pleullager nicht noch 100 , 200 tkm mitgemacht hätten? Eventuell ist das Oberflächliche Material ein anderes, sodass es zu Verfärbungen kommt, oder die Toleranz noch absolut da ... :trinken:


    Wir werden es nie erfahren :lol:

    Die wo es wechseln wollen sollen es machen, und die nicht eben nicht. Das wird jeder selber entscheiden.
    Auch wenn einige das ned verstehen können aber darum gehts ja auch ned :D
  • Original von Bmw1990
    Ich orientier mich mal an dem Spruch "Never touch a running System" ..

    Mein Vorredner sagte es doch : wer sagt, dass die abgebildeten Pleullager nicht noch 100 , 200 tkm mitgemacht hätten? Eventuell ist das Oberflächliche Material ein anderes, sodass es zu Verfärbungen kommt, oder die Toleranz noch absolut da ... :trinken:


    ...mag sein, das es ohne kapitalen Schaden noch einige tausend Kilometer gegangen wäre....sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht! Denn diese Vielstoff oder Mehrschicht-Lagerschalen verfärben sich bei Verschleiß und das beudeutet dann das eine Schicht bereits durch ist! Diese Schichten werden zum Teil galvanisch aufgebracht. Ergo sind diese Schichten sehr dünn. Folglich ist das Lager dann auch nicht mehr im Einbaumaß und verliert an dieser Stelle(n) Öl und Öldruck. Das ist für das betreffende Lager ein Nachteil und (und das ist das wichtige!) die geförderte Ölmenge respektive der Öldruck im gesamten System nimmt ab! Das ist Anfangs nicht dramatisch, führt aber mit der Zeit zu einer gefährlichen Unterversorgung aller anderen Schmierstellen wie: Kurbelwellenlager, Vanoseinheit oder der Hydrostössel und....
    Das sind alles Komponenten die auf Drucköl zwingend angewiesen sind.

    Es ist ja hier in diesem Thread bislang niemand aufgetreten, der den Wechsel als Dogma hochstilisiert hätte...zumindest ist mir das nicht aufgefallen.:) Es sind alles nur Empfehlungen! Und genau das finde ich ja das gute an Foren, das man sich die Infos holen kann, sich dazu seine eigenen Gedanken macht, und dann enscheidet, was man tun möchte!