Hohlraumkonservierung mit Mike Sanders! Kleiner Erfahrungsbericht.

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    • Das kann ich aus leidvoller Erfahrung bestätigen:
      Es ist absolut unerlässlich Federbeine, Achsteile und Bremsanlage penibel abzukleben, denn der Fettnebel kriecht überall hin, was ja auch das Ziel ist.
      Trotzdem, alleine durch das im laufe der Zeit abtropfende MS haben sich bei meinem Wagen sämtlich Unterbodenverkleidungen verzogen und sind wellig geworden. Darunter sammeln sich reichlich Splittsteinchen die im MS festkleben und am Unterboden scheuern. Wenn ich ehrlich bin bezweifle ich dass MS bei abgedeckten Unterböden sinnvoll angewendet werden kann.
      Gleiches Bild an den Scheinwerfern: Das aus der Haube nach vorne austretende MS hat alle Gummis zersetzt, gut dafür rostet die verbeulte Haube nicht :rolleyes:
      Einzig in den Türen denke ich dass MS wirklich etwas gebracht hat, hier ist bis dato kein Rost sichtbar, bei der Heckklappe hält er sich in Grenzen.
      Also das ganze ist wirklich eine zweischneidige Sache, das sollte einem Bewusst sein!
      Gruß
      Matthias

      Spritmonitor


      190.000 km mit Autogas :thumbsup:
    • E39OFI schrieb:

      PuntoKing schrieb:

      nn fährt man eben zu einer anderen Prüfstelle. Noch dazu halte ich dieses Institut für absolut überflüssig. @E39OFIWas passiert dabei in der Chemie?
      Ich bin kein Chemiker, und welche chemischen Prozesse da ablaufen kann Uns vielleicht ein Wissender mitteilen.Allerdings ist es kein Geheimnis oder eine besonders neue Erkenntnis, das Elastomere oder das sogenannte "Gummi" auf Mineralölderivate mit Veränderung reagiert.
      Ich weiß nur soviel, als das die Säuren in diesen Derivaten irgendwelche Molekülketten verändern/zerschneiden!? Das Ergebnis sind dann entweder wellige Oberflächen bzw. Teile, oder die Elastomere es rissig werden, ähnlich Unserer Haut im Winter an den Händen.
      Hinzu kommt noch das es in Bremsbeläge eindringt (diffundiert könnte man sagen). Das kommt da freiwillig nicht mehr raus... höchstens beim bremsen. Die Beläge sind dann nicht mehr zu gebrauchen!

      Oder auf was zielt Deine Frage ab?
      Auf genau das. Ich habe mich mit dem Thema noch nie beschäftigt, daher die Frage. Aber gut zu wissen. Sollte es mal ein neueres Auto geben, oder gar der e39 vom Fachmann versiegelt werden, weiß ich worauf zu achten ist.

      VG
    • Um es aber noch mal klar zu sagen: Konservierungen mit Fett sind (auch meiner persönlichen Erfahrung nach!) sofern richtig und sinnvoll angewandt, mit das Beste was man gegen die braune Pest tun kann!
      Für Hohlräume absolut und in jedem Fall. Punktuell am Unterboden und je nach Fahrzeug und Konstrukt auch.
      Die Eigenschaft dieser Fette, beim wieder verflüssigen in der warmen Jahreszeit und das daran folgende Wandern in den Kapillaren respektive an schon vorhandenem Rost, sind die Vorteile, die es herkömmlichen Produkten überlegen macht.
      Daraus, und der Erkenntnis das es den meisten am KFZ verwendeten Kunststoffen aber Schaden zufügen kann, macht eine Verarbeitung mit Plan und Verstand notwendig. Einfach überall satt auftragen und wild verteilen hilft nur dem Abfüller der Fetteimer... es ist kein Qualitätssiegel, wenn mit 12, 16 oder mehr kg Fett, das am und unter dem Auto verteilt, geworben wird!
      Ein Konservierungspass, mit einer Fotodoku über Zustand vor und nach der Konservierung (z.B. der Schweller) ist da schon eher sachdienlich und hilft auch dem Laien besser, um sich orientieren zu können.
      Das das Geld kostet, steht ausser Frage! Aber, besser man legt das Geld gleich so an, das Nacharbeiten durch Stümpereien vermieden werden... die sind dann nämlich noch teuerer!
    • hohlräme heißt: könnte ich das zeug auch in die Türen innen reinschmieren/reissprühen? Oft gammeln die von innen unten. meine sind derzeit noch sehr gut, aber will dass es auch noch länger so bleibt -außer ich muss den Diesel bald wirklich abgeben ;-), dann kommt ein sparsamer und umweltbewusster V8 mit grüner Plakette ;)
    • selbst wenn man beim FF AS-R in den Türen bleibt, was ich persönlich so handhabe, dann erneuert man das alle 2-3 Jahre und gut ist. Da das AS-R relativ dünn ist, wäscht es sich bei Regen auch schnell wieder raus. Daher ist es richtig, das bei Verwendung von AS-R eine Nachbehandlung erforderlich ist.
      Wem 2-3 Jahre zu aufwändig sind, benutzt anschliessend entweder Gel-BN oder setzt auf ein Wachs, wie z.B UBS 240.
      MS benutze ich nur und ausschließlich im Hohlraumbereich, also Schweller, Längs-/Querträger und auf bereits mit Chassislack vorbehandelten Flächen, die durch Abdeckungen bzw Verkleidungen vor Verschmutzung geschützt sind.
      MS im Bereich des Unterbodens und innRadhäusern einzusetzen, die dem Dreck ausgeliefert sind, kann man machen, ist aber nicht von langer Dauer.

      Für Unterboden und Radhäuser lieber Chassislack und U- Schutz auf Wachsbasis.
      Gruß
      Jan
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    • bemka02 schrieb:

      hohlräme heißt: könnte ich das zeug auch in die Türen innen reinschmieren/reissprühen? Oft gammeln die von innen unten. meine sind derzeit noch sehr gut, aber will dass es auch noch länger so bleibt -außer ich muss den Diesel bald wirklich abgeben ;-), dann kommt ein sparsamer und umweltbewusster V8 mit grüner Plakette ;)
      Ja, kann man so machen! Habe ich an meiner Beifahrertür (damals vor mittlerweile 5Jahren aus Zeitmangel) auch so gehandhabt. Ergebnis: Diese Tür ist nach wie vor ohne sichtbaren Rost an den Falzen!
      Aber, und mit mehr Zeit und geplant, handhabe ich das ganz ähnlich wie „Stepahan530i“
      Zuerst das Fluidfilm AS-R... und nach ein paar Tagen ablüften dann entweder MS (je nach Stelle) oder BN Gel... wobei mir das von der Handhabe nicht ganz so gut gefällt, aber das ist Geschmacksache.
      An meinem E36 Compact habe ich die hinteren, bereits angerosteten Radläufe von innen mit AS-R behandelt (vor 3 Jahren). Von aussen mit Brantokorrux und KBS Rustseal versiegelt. Auch hier kam bisher erneut der Rost nicht durch! Selbst mit dem rel. dünnflüssigen AS-R kann man also schon sehr gut präventiv gegen Rost arbeiten!
    • Ich behandle grundsätzlich mit Leinöl vor und anschließend 3in1 drüber. Für Radläufe/Radkästen gern einen 2maligen Anstrich. Vor Jahren hatte ich zusätzlich noch Nitrofest verwendet, aber darauf verzichte ich nun.

      Leinöl benötigt zwar eine längere Trockenzeit als Owatrol, dafür kann es aber länger kriechen und ist entschieden preiswerter.
      Gruß
      Jan
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    • Ich glaub ja, dass der User sschwebe ein reiner Fake Account war, der hier Werbung fuer seinen eigenen Laden machen wollte - das ist natuerlich auf Grund der auf den Bildern sichttbaren, katastrophalen Arbeit, voll nach hinten losgegangen.

      Der Beitrag zu der Konservierung ist naemlich der einzige des Users.
    • Tja, dieser Verdacht (und mehr ist es im Augenblick eben auch noch nicht) drängte sich mir auch auf.

      Aber, und da hat er sich dann ganz offenbar selbst ein Ei gelegt, wenn man mit solchen Bildern hausieren geht,
      dann folgt irgendwann genau das was hier jetzt passiert ist!
      Insofern war dieser Einwurf in eigener Sache sehr gut, denn so konnte man Anhand plastischer Beispiele auch aufzeigen,
      auf was der geneigte Interessent zu achten hat und wie es nicht gemacht werden sollte!