Bremsscheiben vorne Tragbild innen/außen

  • Moin,

    mich wundert ein ungleiches Tragbild bei den vorderen Bremsscheiben, linke wie rechte Seite:

    Außen über den ganzen Durchmesser ist alles gut

    IMG_2210.jpeg

    Auf der Innenseite bleibt aber ein Rand außen stehen:

    IMG_2208.jpeg


    ATE Ceramic Beläge sind verbaut, wobei der Wgan die letzten Jahre nur noch 5tkm Jahr sieht.

    Was könnten die Ursachen sein? Führungsbolzen? Dann hätte ich doch auch auf der Außenseite einen rostigen Rand, nur unten innen (wenn der Sattel schief zur Scheibe sitzen würde).

    Bremssattel?

    Anlass der Recherche ist Lenkradruckeln beim Abbremsen aus hoher Geschwindigkeit, was bei Tempo 120km/h am heftigsten ist und darunter verschwindet.

    Reifen sind neu.

    Gruß Martin

  • Sehen beide Seiten gleich aus?

    Wieviel km haben die Teile runter?

    Ich hab den Zirkus grade durch und nun den 3ten Satz Bremsen drauf innerhalb 18 Monaten..

    Hab jetzz zusätzlich die Radlager gewechselt. Eine Beurteilung der Maßnahme kann ich erst in 2-4 Monaten geben. Solange haben es die neuen Scheiben vorher jeweils auch geschafft unauffällig zu bleiben... :/:wall:


    Siehe hier:

    e39-forum.de/index.php?thread/&postID=2584744#post2584744

    Alle Bilder von mir, ansonsten mit Quellenangabe!

  • Radlager sind unauffällig.

    Klar, glaub ich Dir, waren meine auch!! Trotzdem sind sie als einzige Ursache bei mir übrig geblieben, da ich den Rest schon nach u. nach erneutert hatte.

    Zumal das Stichwort Radlager in Verb. mit Bremsproblemen hier im Forum schon oft genannt wurde!

    Deshalb hoffe ich nun dass dieser Hinweis richtig war... :anbet:

    Alle Bilder von mir, ansonsten mit Quellenangabe!

  • Ich hab NEUE Bolzen genommen (trocken verbaut) und NEUE Sättel von TRW gekauft und die Scheiben (324mm)

    haben trotzdem nach ca. 4tkm wieder mit dem Rubbeln beim Bremsen oberhalb von 110-120 km/h angefangen... :crazy:

    Alle Bilder von mir, ansonsten mit Quellenangabe!

  • Schmierst du die Belagführungen? Und schau die mal genau den Sattelhalter an wo die Beläge mit dem Hammerkopf drauf gleiten. Wenn die an der Stelle ne Mulde haben und das Material eingelaufen ist führt das ggf. auch zu Problemen. Aber...Fahrwerk, Radlager und gesamte Bremse dann ist wieder alles chic in der Regel.. man muss es halt nur alles zusammen machen und nicht im Abstand von Jahren.

  • Ich hab NEUE Bolzen genommen (trocken verbaut) und NEUE Sättel von TRW gekauft und die Scheiben (324mm)

    haben trotzdem nach ca. 4tkm wieder mit dem Rubbeln beim Bremsen oberhalb von 110-120 km/h angefangen... :crazy:

    Moin :)

    Kannst du vielleicht in deinem Thread einmal auflisten was du wann (Datum/Kilometerstand) und von welchem Hersteller neu gemacht hast?

    Die gleiche Odyssee habe ich mit der 294er Bremse an meinem verunfallten Toledoblauen 5er gehabt. Wie Elzetto es geschrieben hat: Richtig (temporäre) dauerhafte Ruhe bringt nur ein Mal alles gleichzeitig.

    Danach war auch mit der kleinen Bremse Ruhe. Das hatte ich 2018 gemacht.

    Die größte Schwierigkeit dabei, sofern man keine sündhaft teuren Originalteile verbaut, ist gescheite Teile zu bekommen.

    Siehe mein Zugstreben/Querlenker Drama mit Lemförder, die sich natürlich bis heute nicht gemeldet haben. (Hatte ich bei der großen Bude auch nicht mit gerechnet)

    Du denkst, dass du letztes Jahr ALLES vernünftig neu gemacht hast und ein Jahr später sind die ersten Teile schon wieder Müll.

    Grüße

    Jürgen

  • Moin, ja gerne, ich habe es mal kurz zusammengefasst, link siehe oben.

    Ja, beiden Seiten sehen gleich aus. Auf der jeweiligen Innenseite habe ich immer den rostigen Rand.

    Also die einfachste Lösung wäre auf Verdacht die Scheiben und Beläge zu erneuern. Kostet ca. 150€ und dauert keine 2 Stunden, das sind ja Peanuts..:saint:

    Alle Bilder von mir, ansonsten mit Quellenangabe!

  • Hier werden 2 Probleme und passende Lösungen diskutiert.

    Die Streifen außen innen an beiden Scheiben deutet auf einen enormen Versatz der Beläge, oder dass diese deutlich kleiner sind als innen außen. Für mich sieht auch der überstehende Streifen außen außen leicht etwas zu breit. Die Sättel müssen ab, die Beläge untersucht werden - innen richtig montiert, oder schlicht doch kleiner?

    Nur neue Beläge ist freilich keine Option mehr, da müssen die Scheiben auch neu.

    Bzgl. Rubbeln der Bremse, streifen die Beläge der Scheiben leicht, bzw. hört man das beim Fahren mit offenen Fenstern? Merkt man das Rubbeln eher nach langen AB-Etappen als Rumgekurve & Bremsen auf Landstraßen? Wenn ja, schau nach den Führungen, insb. auch ob Rost/Dreck zw. Gummiführung und Sattel zu finden ist. Ansonsten wie bereits geschrieben - Radlager, Lenker, Rost/Dreck hinter den Scheiben, usw.

    Fotos sind meine, außer bei denen mit Quellenangabe.

    2 Mal editiert, zuletzt von ragetty (3. August 2026 um 07:47)

  • Sind die inneren Klötze kleiner?

    Nein.

    Mach mal alle Führung wirklich richtig dolle sauber und entferne die Rostbeulen falls vorhanden.

    Die waren alle noch gut gefettet und leichtgängig. Hatte ich vor zwei Jahren gemacht, denn mir waren die hintere Führungen durch Fzg.nichtnutzung festgegangen.

    Leute, schaltet doch mal euer Gehirn ein, sorry dafür.

    Aber wie schräg soll denn der Sattel drücken damit auf der Außenseite ca. 4mm und auf der Innenseite ca. 12-13mm stehen bleibt???:kratz:

    Oooh Du wirst Dich wundern. In dem Fall ist es aufgrund der Druckrichtung unwahrscheinlich (weil beide Ränder ja außen sind - also nicht schräg gedrückt wurde (und den 4mm Rand gibt es nicht wirklich, der erscheint durch die schräge Perspektive nur so groß)).

    Aber die im Absatz zuvor erwähnte Aktion mit der festgegammelten Führung an der der Hinterachse hatte tatsächlich zu einem 50%Rost/50%blank-Bild geführt - und zwar asymmetrisch über die Scheibe! Also Außenseite innen 50% Rost und Innenseite 50% äußerer Rand verrostet. Ich hatte da ganz schön gestaunt....

    Schmierst du die Belagführungen? Und schau die mal genau den Sattelhalter an wo die Beläge mit dem Hammerkopf drauf gleiten. Wenn die an der Stelle ne Mulde haben und das Material eingelaufen ist führt das ggf. auch zu Problemen. ...

    Ich fürchte, daran könnte es liegen. Ich hatte diese Stellen nie geschmiert und hab da gestern fiese Mulden vorgefunden. Da könnten die Beläge schon hängen bleiben. Mich wundert nur, dass sich dadurch mit dem mittig drückenden Kolben dann eine Biegelinie quer zur jetzigen Biege-/Klemmrichtung ergeben würde.


    Die inneren Beläge haben einen Absatz, der den jeweiligen Rost aber dennoch nicht eliminiert hat - und obwohl das direkt hinter dem Druckbereich des Kolbens liegt

    IMG_2228.jpeg


    Sättel sind zwei Jahre alt, Bolzen tacko (das sind Fettränder und keine Kerben):

    IMG_2232.jpeg

    Nur die Mulden sind halt doof:
    IMG_2233.jpeg
    Mit Fett erneut probieren? Vorher aufschweißen und verschleifen? Oder die Mulde in Bewegungsrichtung eher noch zu einer Rinne aufschneiden, damit der Belag nicht in der Mulde hängen bleibt?
    Neu gibt es die Teile nicht mehr (360,- pro Stück bei eBay sind keine Option). Gleitbeläge gibt es ebenfalls nicht

  • Fahr da mit ner Feile drüber bis es nur noch ne leichte Vertiefung ist und das nen bissl geglättet ist, vllt 0,2mm oder was abnehmen.

    Ansonsten alles sauber machen und alle Stellen mit Plastilube oder ähnlichem schmieren.

  • Mit Drahtbürstenaufsatz und Feile hatte ich es gestern bereits gereinigt & geglättet. Zu einem größeren Abtrag hatte ich mich bislang nicht getraut.

    Ggf . die Mulden mit Dremel noch glätten

  • Auch die entsprechende Stelle der Beläge bearbeiten, sodass die flächig oder vielleicht besser ‚anders’ aufliegen?

    Fotos sind meine, außer bei denen mit Quellenangabe.