Kein Start nach Reparatur

  • So, erster Post...

    Mein (zugegeben alter, aber billiger) 520i touring VL mit M54, den ich mir gerade gekauft habe, hatte ein paar Macken, lief nicht richtig rund, stotterte, hatte Aussetzer, ging dann auch ab und zu aus, bis er dann gar nicht so richtig mehr wollte. Also musste was passieren, hab mich dann auch gleich auf dem Netz so einigermaßen Schlau gemacht (hauptsächlich hier und bei 50's Kid auf Youtube - der hat zwar einen e46, aber mit M54 und macht richtig gute Videos) - und bin auf Falschluft gekommen. Der Klassiker, eben. Dazu (beim Kauf bekannt) Ölverlust durch Ölfiltergehäusedichtung.

    Alles auseinander genommen, Luftfilterkasten weg, die Bälge, DISA, Leerlaufventil und Kurbelgehäuseentlüftung. Letztere war absolut morsch, viele der Schläuche und Rohre zerbrölselten regelrecht, im Rücklaufschlauch zum Ölmessstabrohr war ein dickes Loch... Batterie abgeklemmt, Lichtmaschine raus, Servobehälter beiseite und was da sonst noch dazugehört. Klappte auch, ohne Kühlerventilator ausbauen zu müssen. Dann Teile bestellt - dauerte natürlich etwas, da ich mehrere stellen bestellte um das richtige und günstigste zu bekommen, und Versand nach Dänemark dauert ein paar Tage. Dazu auch die Scheinwerfer rausgenommen, waren matt/blind und die Höhenverstellung vom einen war zerbröselt.

    So, alles nach und nach, je nach Lieferung, wieder eingebaut, peinlich darauf geachtet, dass alle Stecker und Schläuche wieder richtig draufkommen (riesen Gefummel wegen Kaltland-KGE). Allerdings vergessen, den Stecker für VANOS-Solenoid vieder einzustöpseln (hatte ich getrennt, weil ich dachte der muss ab, wegen Kabellänge und E-Box beiseite machen). Bemerkte ich aber erst später.

    Jetzt hat er ja einige Tage ohne Batterie gestanden, dachte ich mir aber nichts weiter bei (aber dummerweise Heckklappe zuschnappen lassen, musste dann über den Rücksitz rein, um die Batterie wieder anzuklemmen).

    Mittlerweile hab ich auch ein Carly bekommen (ja, ich weis, ist schrott, aber für's Erste musste das langen, ISTA u.co. ist mir im Moment noch zu kompliziert, außerdem hab ich keinen 32-bit Laptop mit WinXP) und Fehler ausgelesen - waren 22! Naja, zu erwarten, da war ja so einiges undicht. Und passten gut zu den Mängeln, da waren Gemisch, Lambda, Fehlzündungen usw. Keinen Kopf drüber gemacht. Erst mal gestartet, brauchte aber Starthilfe, kam auch mehr oder weniger sofort, lief erst ein bisschen unrund, dann aber sauber. Wollte ihn warmlaufen lassen, um danach Öl zu wechseln. Ging aber nach gefühlten 20 Minuten nach etwas Drehzahlschwanken aus und bekam in nicht wieder an.

    Fehler gelöscht, damit ich reinen Tisch habe, und nur die aktuellen Fehler drin habe. Noch mal ausgelesen, da kam dann nur einer: VANOS Solenoid. Was dann ja am Stecker lag, fand ich heraus.

    War spät und ich hab's nach ein paar Startversuchen erst mal gelassen, Batterie an Auflader und Scheinwerfer weiterpoliert.

    Heute hab ich's wieder versucht: Zuerst orgelte der Startmotor, hörte sich alles normal an. Kam aber keine Zündung. Noch ein paar mal probiert, immer noch nichts. Dann mal den Wagen abgeschlossen, um zu sehen ob da was mit Wergfahrsperre wäre (bei einigen Autos dreht der Starter, aber die Spritpumpe läuft nicht). Konnte ich mir aber auch nicht vorstellen, denn gestern lief er ja noch. Erneuter Startversuch, diesmal war er kurz davor zu starten, Zündfunke war also da, nur scheint er keinen Sprit (oder nicht genug) zu bekommen oder Zündfunken zu schwach? Das Gleiche noch ein paar mal, auf den ersten Umdrehungen ein paar Zündungen, danach orgelte der Starter nur noch.

    Ich habe danach wieder Fehler ausgelesen, waren aber keine (relevanten) gespeichert. Während des Startens ging die Motorkontrollleuchte auch aus.

    Wie kann ich (ohne weitere Testausrüstung) feststellen, ob er Sprit bekommt? Oder ordentlich zündet? Oder was kann sonst schieflaufen?

    Getauscht: Komplette KGE, Ölfiltergehäusedichtung, VANOS-Ölschlauch, DISA-Dichtung, Ansaug Faltenbalg (der beim Luftmassenmesser, hatte risse beim Resonanzkasten), die kleinen Stopfen an der Rückseite der Ansaugbrücke. Am Kraftstoffsystem oder der Zündung war ich nicht bei, hab da nichts dran gemacht...

    Wie komm ich also weiter, wie Fehlersuche betreiben, wenn bei den Startversuchen keine Fehler abgelegt oder erkannt werden? Ich hoffe ich brauche da nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, für jeden (relevanten) Tipp wäre ich dankbar!

    Sonst noch zum Auto: 330.000 Km (jo, ist ne Menge, Langstrecke kann man am Auto erkennen, rasselt oder poltert aber nichts), im Grösstenteil seines Lebens ordentlich gewartet worden, nur die letzten, wenige Jahre wohl etwas vernachlässigt worden, etwas Wartungsstau, Döner-Schleuder eben, sicher von jemandem gefahren, der von nichts ne Ahnung hatte, aber BMW musste es sein. Hat den Wagen aber scheinbar nicht lange gehabt, war wohl überfordert. Dafür gab's ihn billig, erst Recht für dänische Verhältnisse... Und ich hab früher auch schon durch einen Range Rover P38 durchgeblickt, da machte ich mir also nicht so riesige Sorgen.

  • Vorne am Einspritzrail ist eine Art Fahrradventil. Kappe abschrauben, Marmeladenglas davor halten und den Pin in der MItte mit einem kleinen Schraubenzieher reindrücken. Wenn die normalen 3,5bar anliegen gibt das ne heftige Schweinerei im Glas! Einmal erst ohne Zündung probieren, dann mit. Unterschiede?

    Die Bilder in meinen Beiträgen stammen von mir und zeigen meine eigenen Autos - Ausnahmen sind entsprechend gekennzeichnet.

  • Schon mal vielen Dank für die Tipps!

    Ich war am zweifeln, ob ich Adaptionen löschen sollte oder nicht, entschloss mich dann aber dazu, damit zu warten. Warum, weis ich jetzt nicht so richtig.

    Und richtig, das mit dem 'Luftventil' hatte ich auch schon gelesen, nur wieder vergessen.

    Beides heute Nachmittag mal ausprobieren, vielleicht werde ich dann ja ein wenig schlauer. Bericht folgt...

  • Wie kann ich (ohne weitere Testausrüstung) feststellen, ob er Sprit bekommt? Oder ordentlich zündet? Oder was kann sonst schieflaufen?

    Um neben den obigen Empfehlungen zum Testen der Benzinzufuhr auch zu überprüfen, ob Du einen Zündfunken hast, musst Du alle Zündkerzen rausdrehen und in einer Reihe auf die Motorabdeckung legen - die Zündkerzen müssen hierbei natürlich weiterhin in ihren Zündspulen stecken, da ja sonst keine Spannung an den Zündkerzen anliegt. Wenn sie zünden, siehst Du an den Elektroden der Zündkerzen nacheinander einen kurzen Zündfunken.

    Viel mehr außer die Benzinpumpe oder die Zündanlage kommen als Ursache in Deinem Fall eigentlich nicht infrage. Ein defekter KWS ist sehr unwahrscheinlich, genauso wie ein abgesoffener Motor. Aber teste erstmal den Benzindruck wie weiter oben im Thread beschrieben.

  • Also geht der gute, alte Mofa-Trick mit Zündkerze auf Motor legen auch bei den modernen, elektronisierten Motoren (mit den von Ziffel genannten Vorbehalten) noch - war mir nicht sicher, ob ich da nicht irgendwas durchbrenn...

    Gestern war's Wetter zu saumässig und ich zu kaputt, um das mit dem Benzin zu testen, heute früher Feierabend und wohl besseres Wetter, da guck ich mal nach Benzin und Funken.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Batterie zu schlapp ist und der Starter den ganzen Saft saugt, und nichts mehr für die Zündung übrig ist. Aber vielleicht unter allen Umständen mal die Kerzen wechseln, obwohl die eigentlich noch ganz gut aussahen. Sind hier in Dänemark aber sauteuer (wie übrigens fast alle Teile), müsste ich im 'Ausland' bestellen und das dauert auch wieder Tage...

  • Hast du nach deinem Georgel noch mal den Speicher ausgelesen . Nicht das du einen Stecker ausversehen gelöst hast. Bis ja in den Bereichen der nws und KW Sensoren unterwegs gewesen.

  • Keine (relevante) Fehler im Speicher... Nur der vom Stecker zum VANOS Solenoid, hatte ich ja zuerst vergessen. Den wieder eingestöpselt und nochmal gelöscht. Dann georgelt, keine neue Fehler.

    Ist ja nur ein Carly, weiss nicht inwieweit man sich darauf verlassen kann...

    Da ist "nur" ein 000090 Klemme 15 - Kombiinstrument "airbag alive counter (Kbus message 70h) is available for 15 seconds" ; 0000FF (BFS Backrest head - was auch immer das ist) und PDC: 001404 und 001408, sollte aber damit wohl nichts zu tun haben...

    Was anderes: kann mir die Tankanzeige einen Streich spielen, wo er ein paar Tage ohne Strom gestanden hat?

  • Kuck dir mal an, was das Geheimmenü zum Thema Tankinhalt sagt! http://bmw.bazzi.biz/geheim_menu_e39.htm

    Sind hier in Dänemark aber sauteuer (wie übrigens fast alle Teile), müsste ich im 'Ausland' bestellen und das dauert auch wieder Tage...

    Packstation Süderlügum?

    Die Bilder in meinen Beiträgen stammen von mir und zeigen meine eigenen Autos - Ausnahmen sind entsprechend gekennzeichnet.

  • Wie kann ich (ohne weitere Testausrüstung) feststellen, ob er Sprit bekommt? Oder ordentlich zündet? Oder was kann sonst schieflaufen?

    Um neben den obigen Empfehlungen zum Testen der Benzinzufuhr auch zu überprüfen, ob Du einen Zündfunken hast, musst Du alle Zündkerzen rausdrehen und in einer Reihe auf die Motorabdeckung legen - die Zündkerzen müssen hierbei natürlich weiterhin in ihren Zündspulen stecken, da ja sonst keine Spannung an den Zündkerzen anliegt. Wenn sie zünden, siehst Du an den Elektroden der Zündkerzen nacheinander einen kurzen Zündfunken.

    Viel mehr außer die Benzinpumpe oder die Zündanlage kommen als Ursache in Deinem Fall eigentlich nicht infrage. Ein defekter KWS ist sehr unwahrscheinlich, genauso wie ein abgesoffener Motor. Aber teste erstmal den Benzindruck wie weiter oben im Thread beschrieben.

    Man muss die Kerze dabei allerdings mit dem Gewinde an Masse halten. Sonst funkt da garnix.

    Bei den Bildern in meinen Beiträgen handelt es sich, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, um meine eigenen!

  • michaelXXLF: Packstation oder so hatte ich mir auch schon überlegt, auch wenn ich mal was größeres brauche, einen satz Reifen z.B. Aber ob das mit dänischer Adresse geht, oder ob ich eine deutsche brauch, hab ich noch nicht untersucht. Als meine Eltern noch lebten, war das alles kein Problem, hatte Adresse da und ließ alles da liefern...


    Benzin ist drin, 27 L. Aber ob die Batterie noch fit ist, bezweifle ich etwas, Bordspannung nur etwas über 11 V. Zwar viel rumgeorgelt und länger (beim Fehler auslesen und ansehen, was man sonst so mit dem Carly kann). Und nur mit so'm elektronischem 4A-Kleinstlader geladen. Aber elfkommasonstwas ist 'n bisschen zu dünn, denk ich mir mal...

    Vielleicht noch mal mit Starthilfe von anderem Auto versuchen?

    Und klar, die Kerzen brauchen Masse - bei nem Mofa auch...

    2 Mal editiert, zuletzt von Allrounder (8. Juni 2022 um 22:24) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Allrounder mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • So, endlich kleines Update - keine Zeit gehabt oder Wetter miserabel...

    Jetzt har er ja ein paar Tage gestanden, also Kappe von der Einsritzleiste abgenommen und das Ventil mit einer Spitze geöffnet. Spritzte kurz, danach hat's nur geträufelt. Also etwas Druck da gewesen, dann aber schnell weg. Das gleiche noch mal mit Zündung und passierte genau das gleiche: kurzer Spritzer, danach kam kaum mehr was.

    Nochmal versucht zu starten, zündete ein paar mal, dann nur georgel. Strom ist offenbar genug da, jedenfalls um den Motor durchzustehen, hörte sich nicht weiter müde an.

    Bei Zündung an müsste die Benzinpumpe ja eigentlich weiterhin Druck machen, oder? Scheint also dass nach ein paar Minuten/Stunden/Tage Standzeit ein klein wenig Druck da zu sein, der dann aber sofort fällt, genug um etwas aus dem Ventil zu spritzen, bzw. kurz ein wenig Benzin einzuspritzen.

    Aber wo kommt der (geringe) Anfangsdruck her, wenn die Pumpe nicht läuft? Läuft die überhaupt, wenn der Motor nicht startet? Oder stellt die sich (sicherheitshalber) ab? Kann man auch schwer hören, ob die läut, mit all den Stellmotoren und die Lüftung, die jedes Mal angeht, wenn man den Zündschlüssel wieder dreht...

    Kann ich weiter Testen, um sicher zu sein, dass es die Pumpe ist und nicht gleich lostob und eine neue kaufe, ohne sicher zu sein, dass die es ist?

  • Es ist die Pumpe oder das Relais.

    Aber zu 99% die Pumpe. Hol ne neue und sei fröhlich ;)

    Die Pumpe läuft jedes Mal an wenn du die Zündung auf Stufe 2 steckt für gut 5 Sekunden und hört dann auf wenn der Motor nicht gedtartet wird. Wenn der Motor läuft schaltet die Pumpe auf Dauerlauf

  • War die Pumpe, hat keinen Mucks mehr gemacht...

    Neue Pumpe (Bosch) und Filter (Mann) besorgt, Zündung ein paar Mal an, gestartet - lief! Warmlaufen lassen, Öl und Filter (Castrol und Mann) gewechselt.

    Ungefähr 10-15 Km gefahren, lief gut. Am nächsten Morgen zur Arbeit, kam ca einen Km weit, dann hat er wieder gestottert, keine Leistung, ausgegangen, wieder anbekommen, fing an aus dem Auspuff weiß zu dampfen, so eben von der Landstraße weg bekommen, in einer Hofeinfahrt abgestellt, dabei fing er an zu klackern. Durch strömenden Regen nach Hause gestiefelt und das andere Auto geholt...

    Nachmittags wieder hin, mit neuer Batterie, denn die Alte brachte nach Laden nur knapp über 12 V, kurz gestartet, immer noch weißer Qualm und geklicker. Ölmessstab gezogen: Wasser drin!

    Was ist da passiert? Zül. Kopf oder Dichtung? Und was klapperte da? Schien aus dem Kopf-Bereich zu kommen, nicht vom Block (Kurbelwelle).

    Wie finde ich heraus, was das war? Klar, erst mal Kompression testen, ob die noch ok ist, andererseits wäre die wohl auch hin, wenn die dichtung durch ist oder der Kopf sich verzogen hat? Trau mich ja auch nicht richtig wieder zu starten, bei dem geklapper, wer weiß was da sonst noch kaputt geht.

    Kopf ab, evt vermessen und auf Riss prüfen lassen, dichtung inspizieren, und und und...?

    Oder gleich klotzen und mir einen B25-Motor besorgen? Denn wieviel ist bei meinen B22 gleich mit kaputt gegangen (das Klackern macht mich nervös)?

    Hab einen B25 mit 190tkm gefunden, müsste ich mal näher untersuchen (Historie, Papiere). Aber da brauch ich dann wohl eine andere Hinterachs-übersetzung? Evt andere Gelenkwellen? MSG kann ich wohl behalten (ua. wegen EWS), aber müsste die richtige SW aufgespielt werden. Muss ich ja auch einen finden, der das kann - das lern ich wohl nicht so kurz mal zwischendurch, denke ich mal...

    Viele Fragen, vielleicht hat ja jemand kompetente Tipps, um weiter zu kommen?

  • Guck mal unter dem linken Pollenfilterkasten, ob da Wasser drin ist am BKV oder war, wenn du schon von Regen schreibst.

  • Denke auch, dass der über den BKV Wasser angesaugt hat und jetzt platt ist.

    Bei den Bildern in meinen Beiträgen handelt es sich, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, um meine eigenen!

  • Tschuldigung, hätte ich wohl etwas deutlicher sagen sollen: Wasser im Öl, hellbraune/graue Pampe (hatte ich schon mal im Bootsmotor, hatte Wasser von der Kühlwasserpumpe in den Ölkreislauf gepumpt, eingelaufene Achse)...

    BKV?

    (Die Bemerkung mit dem Regen sollte eher ein unterhaltsamer Einwurf sein, ein Unglück kommt selten allein - muss lustig ausgesehen haben, als ich morgens um halb sechs in den Hof kam, um klitschnass und wutentbrannt ins andere Auto zu steigen).

    Klackern hört sich bestimmt nach nichts Gutem an, war aber kein Poltern, wie von einem Kurbellager, ich vermute eher was im Zylinderkopf (halbe Kurbeldrehzahl).

    Daher meine Überlegung ob ich mir da gleich den M54B25 besorgen sollte. Oder vielleicht einen Unfaller mit M57D25... Kompliziert wird's allemal, obwohl der Aufwand bei ZKD oder ZK ja noch zu überschauen wäre - wenn da nicht das Klackern wäre, wer weiß wie lange ich mit dem Wasser im Öl gefahren bin (insgesamt höchstens 10km seit Ölwechsel) und was ich mir da sonst noch ruiniert hab. Der verträgt bestimmt nicht Wasser im Öl so lange wie ein uralter, langsamlaufender Bootsdiesel...

    Wie würdet Ihr Bestandsaufnahme machen, bzw Schadensumfang ermitteln?


    BKV: Bremskraftverstärker, gerade gefunden (muss mich noch an die BMW-spezifischen Abkürzungen gewöhnen, komme ja, über Umwegen, vom Range Rover).

    Aber wenn der BKV Wasser angesagt hat, wie kommts dann ins Motoröl? Obwohl: als er Zicken machte, hat sich die Bremse auch etwas wunderlich angefühlt...

    Gerade mal geguckt, da steht Wasser drin, und nicht zu wenig, Zollstock reingehalten, 8cm... Und hat auch schon höher gestanden. Aber wieso gerade jetzt angesaugt, nach den Reparaturen? Wär's 'n E46 gewesen, hätte ich es ja bemerkt, aber hier konnte ich den Kasten ja drin lassen, als ich die KGE gewechselt hab. Hmmm

  • Nabend

    Ich bin nicht die Referenz, aber ich würde folgendes tun.

    1. Zylinderkopfhaube runter und alles da oben mal in Augenschein nehmen.

    Wie sieht da das Öl aus?

    2. Bremskraftverstärker (BKV) freilegen und auf Wasserspuren prüfen.

    Das wären die simpelsten, ersten Arbeiten ohne größeren Aufwand.

    Wenn die Kerzen dann eh schon draußen sind, besorge/leihe dir ein Endoskop und schau mal in die Zylinder.

    Bilder machen nicht vergessen und einstellen.

    Gruß.

    Alle von mir eingestellten Fotos sind meine eigenen. "Fremde" Fotos werden explizit mit Quelle versehen

    "Ich mache nur Fehler, damit niemand merkt das ich Perfekt bin." ;)

    "Nullum est iam dictum, quod non sit dictum prius." :lehrer: