Spurplatten 5mm

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  • Spurplatten 5mm

    Hallo,

    nachdem ich die Idee mit 275ern aufgegeben habe (s. LINK), versuche ich es nun mit Spurverbreiterung.

    In Frage kommt eigentlich nur 5mm pro Rad rundum, da ich keine weiteren Karrosseriearbeiten vornehmen will. Folgende Konfig. habe ich derzeit:
    540i Bj 8/98
    Breyton Felgen VA 8,5x18ET13 HA 9,5x18ET19
    mit 235/40R18 und 265/35R18
    Mit einem TÜV-Prüfer habe ich es schon vorbesprochen; er sieht von der Papierlage her keine Probleme. Übliche Abstände, wie "Kugelschreiber" etc.

    Nun sehe ich allerdings noch folgende Probleme:

    1)
    Ich habe die Mittenzentrierung der Nabe vorn nachgemessen, sie steht 12mm über. Bei 5mm Spurplatte wäre noch eine Überstand von 8mm. Da alle Felgen, die ich kenne, innen noch ca. 5mm angefast sind (die 45Grad Abschrägung), die Nabe auch noch ca. 1mm angefast ist, habe ich für die Zentrierung der Felge nur noch 1mm ! Ich habe es mal mit einer nicht zugelassenen Uralt-Spurplatte probiert; es sehr schwierig das Rad draufzubekommen. Noch mehr Sorgen macht mir, die evtl. unzureichende Zentrierung. Zentrierung über die Radbolzen ist mir zu unsicher !
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ich habe beim recherchieren gesehen, dass einige die 5mm draufhaben...
    Oder lieber die 7mm von SCC nehmen, da diese eine eigene Zentrierung mitbringen ?

    2)
    Die H&R Platten haben einen Durchmesser von 160mm, was gut zum Nabendrchmesser beim E39 passt. Gibt es aber nicht in 7mm
    Die SCC Platten haben nur 148,5mm , also kleiner als der Nabendurchmesser. Im Gutachten steht auch, dass der Plattendurchmesser nicht kleiner als der Nabendurchmesser sein darf.
    -> dann dürften die das für den E39 eigentlich gar nicht anbieten.
    Jemand Erfahrung damit ?
    Gruß,
    Ekki
  • Da bei links vorn die Bremscheibenhalteschraube fehlt , habe ich es nochmal rechts vorn versucht. Dort kann ich zumindest ca. 1mm Zentrierung spüren, so dass das Rad gerade noch zentriert wird.
    Entsprechendes wurde mir auch noch von einem Forenmitglied bestätigt.
    Ich denke ich probier´s dann mal, werde entsprechend berichten.

    auch wenn nun weniger wichtig, hat niemand eine Meinung zu Punkt 2 ?
    Gruß,
    Ekki

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ekkik ()

  • Es ist konstruktiv unmöglich eine Spurplatte mit Zentrierung zu fertigen, die dünner ist, als die Nabe hervorsteht. Hatte das Problem beim Z3 auch. Mit 6 mm hatte ich immer eine leichte Unwucht drin. Räder mehrfach gewuchtet und verschiedene Platten getestet ohne Erfolg.
    Hab jetzt 10 mm drauf mit Zentrierung, das passt da gerade so auf die Nabe, aber wirklich hart am Limit bzgl. Zentrierung der Platte durch den Überstand der Radnabe abreissen. Wenn die bei dir 12 mm raussteht, brauchst du vermutlich auch mindestens 12 mm Platten. Es gibt zwar dünnere Platten mit Zentrierung, dafür müsste man aber die Nabe bearbeiten, sprich den Überstand kürzen. Hatte ich keine Lust drauf.

    Wenn es ein Gutachten für den E39 gibt, würde ich denken, dass man da schon davon ausgehen kann es eingetragen zu kriegen. Am Ende muss es der Prüfer entscheiden.
    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach - genau wie mein automatisches Gewehr.“ ―Michail Kalaschnikow
  • Das dachte ich eigentlich auch so. Verstehe auch nicht, wie die für den E39 Platten ab 7 mm mit eigener Zentrierung verkaufen können !?
    10mm könnte aber schon gehen, da durch die Innenfase der Felge auch die Spurplattenzentrierung anfangs schräg verlaufen kann. Dadurch hat die am Anfang mehr "Fleisch".
    10mm ist mir aber zuviel...
    Gutachten gibt´s für alle Größen von H&R und SCC. Es steht aber immer drin, dass auf eine ausreichende Mittenzentrierung zu achten ist. Anscheinend haben die nie beim E39 nachgemessen.

    Wie weit steht die Mittenzentrierung beim Z3 denn raus ?
    Gruß,
    Ekki
  • Moin zusammen,

    schon etwas her, aber ich gebe mal meinen "Senf" dazu... ;)

    Ich hatte das selbe Problem bei meinem Z1... Spurplatten unter 10mm werden/wurden zwar eingetragen, sind aber nicht fahrbar, da man das Rad nicht mehr zentriert kriegt. Ich habe mir dafür eine "Zentrierbunfverlängerung" (siehe Bild) gedreht. Im Prinzip ist das ein Stück Alu-Rohr, dass statt der Fettkappe in die Nabe gesteckt wird und den Zentrierbund um ca. 10mm verlängert. Außen am Ende hat das Rohr dann wieder den gleichen Innendurchmesser wie der originale ZB, damit die Fettkappe wieder passt.

    Ich habe jetzt die Naben des E39 nicht im Kopf, aber eventuell kann man sowas auch dafür bauen.

    Funktinioniert seit Jahren perfekt mit 5mm Scheiben. Auf der Hinterachse fahre ich beim Z1 11mm Scheiben, da passt das mit der Zentrierung.

    Viele Grüße
    Michael

    Z_Bund_Verl_k.jpg
  • Hi,
    die Zentrierbundverlängerung sieht wirklich gut aus, gute Sache !
    Ich weiss jedoch nicht, wie das bzgl. TÜV aussieht, gibt das Probleme ?

    Ich habe inzwischen die 5mm Dsitanzscheiben von H&R probiert. Hinten ist die Zentrierung kein Problem, vorn schon etwas frickelig, aber es geht. Die Zentrierung ist gerade noch wirksam. Sicherheitshalber Drehmoment bei angehobenen Rädern angewendet.

    Nun gibt es noch weitere Probleme: Die H&R sind nur 150mm im Aussendurchmesser, das ist mir zuwendig, da die Felge mit knapp 160mm anliegt. Ich habe per Mail bei H&R nachgefragt; die sagten das sei vom Gutachten abgedeckt, obwohl dort auch 160mm steht. Ich habe sie trotzdem zurückgeschickt.
    Testweise habe ich auch die 10mm mit Zusatz-Zentrierung probieren wollen. Diese gehen jedoch, wie erwartet, gar nicht, da die Zentrierung von der Nabe zu weit raussteht ist. Müßte man abdrehen, habe ich aber nicht vor.

    Also habe ich die 5mm von Eibach bestellt. Diese haben nun tatsächlich 160mm Aussendurchmesser :)
    Leider wird das hinten nun doch recht knapp, siehe Foto. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. (Kanten sind schon max. umgelegt bzw. abgeschliffen!)
    Habe ihn sicherheitshalber ordentlich verschränkt...
    Dateien
    • 5mm_spurverbr.jpg

      (137,04 kB, 18 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Gruß,
    Ekki

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ekkik ()

  • ekkik schrieb:

    Hi,
    die Zentrierbundverlängerung sieht wirklich gut aus, gute Sache !
    Ich weiss jedoch nicht, wie das bzgl. TÜV aussieht, gibt das Probleme ?

    Moin,

    TÜV??? - Hääää???
    Also bei meinem Z1 hatte der die Spurplatten damals mit dem Vermerkt "wahlweise" eingetragen und das trotz fehlender Zentrierung. Danach habe ich mir die Verlängerungen gebaut und in all den Jahren hat noch nie irgendein TÜV-Heini ein Rad abgenommen um irgendwas zu prüfen... Also wie soll er da was sehen? :rolleyes: Ansonsten gilt halt: Wer viel fragt, bekommt viel Antwort! :D
    Außerdem könnte man sich dann auch fragen was schlimmer ist, die Eintragung ohne Radzentrierung oder die selbstgemachten Zentrierbundverlängerungen. ;) ...bei den Zentirerringen für Felgen mit zu großen Mittenlöchern fragt ja auch keine Sau danach ob die Ringe "TÜV" oder sonst wie dafür geeignet sind und die Dinger sind meist sogar nur aus Plastik...

    Übrigens habe ich noch zwei Satz Verlängerungen für die Z1/E30 Vorderachse hier liegen. - Falls jemand Bedarf hat.

    Viele Grüße
    Michael
  • Eben, im Zweifel lässt du ohne die Hülse eintragen, sieht man im Stand ja nicht ob die Räder rund laufen oder nicht. Und hinterher steckst du die Hülse dazu, juckt dann keine Sau mehr, weil keiner die Nabenabdeckung abnimmt.
    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach - genau wie mein automatisches Gewehr.“ ―Michail Kalaschnikow
  • Es geht weiter:

    Hinterachse:
    Da der Kugelschreiber nicht überall durchpasste und die Kanten vor 2 Jahren schon umgelegt bzw. abgeflext waren, habe ich mit hydraulischer Presse die Kotflügel im hinteren Bereich, das ist der kritische, ca 2-3mm gedrückt. Das ist nicht viel und mit Erwärmen des Bereichs ohne Neulackierung problemlos möglich; aufpassen muss man natürlich und immer schön langsam. Besser man hat einen Karosseriemeister dabei.... :)

    Vorderachse:
    Da es sich beim Vorderkotflügel um Einfachblech handelt, war das teilw. Entfernen der Bördelung kein Problem.
    Außerdem neue Serien-Anschlagpuffer eingebaut; dadurch lässt er sich nicht mehr so weit runterdrücken.

    Also die 4 Eibach Distanzscheiben montiert und zum TÜV gefahren.
    Ich hatte eigentlich mit einer Einzelabnahme nach §21 gerechnet; nach Studieren der Gutachten wurde jedoch entschieden, dass Änderungsabnahme nach §19.3 ausreicht. Alle vorherigen Änderungen (Sonderräder, Tieferlegungs-Federn) wurden berücksichtigt und sind im Bericht erwähnt. Brauche also auch nicht zur Zulassungsstelle fahren...
    -> Alles gut
    Dateien
    • seite_li_hi.jpg

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    Gruß,
    Ekki

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ekkik ()

  • 5mm sind ja relativ. Mit den den ET 19 der Felgen komme ich in Summe auf ET 14. Das gibt zusammen mit den 9,5 Zoll und 265er schon ein gutes Bild.
    Den Serienräder mit ET 24 oder ET26 und 9Zoll würde auch mit 5mm im Vergleich etwas "fehlen". Viele verwenden in diesem Fall 10 oder 15mm Scheiben....

    Vorne habe ich auch 5mm. Auf den ersten Blick denke ich immer , da wäre noch was Luft. Verschränkt und bei Lenkeinschlag wird das aber richtig knapp...

    Hier noch das Bild von vorn:
    Dateien
    • vorn_15.jpg

      (357,94 kB, 4 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Gruß,
    Ekki

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ekkik ()

  • Ich hatte vorige Saison 10 mm Spurplatten auf der HA. Felgen sind die Rod 58 in 10 x 17 ET 15 und mit 255 er Reifen. Sah sehr fett aus, gab auch keine Probleme - aber war nicht eintragbar. Nun habe ich ja das neue Fahrwerk drin ( mit 40/20 mm AP Federn ) und muss sagen, das schaut jetzt gut aus, auch ohne Spurplatten.
    Mit 10 er Platten


    ohne Platten, aber mit neuem Fahrwerk :trinken:

    Wenn man sich beim weglaufen nicht noch einmal umdreht, fährt man das falsche Auto. *** Winne - fährt BMW seit 1999 :trinken: