Gasanlage beim 535i oder 540i ja oder nein?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie gesagt - laufen tun die M62TU erstaunlich lange mit Gas. Sie weisen aber alle das exakt gleiche Schadensbild an den Ventiltaschen in den Kolben auf: Der Steg am Rand schmilzt ab und trägt sich als Tropfen auf den obersten Kompressionsring auf. Dort zerkratzt er die Zylinderlaufbahn und verklemmt den Kolbenring.

      Laufen tun die Motoren *ALLE*. Aber: sie haben leicht erhöhten Ölverbrauch, weniger Leistung und eine minimal erhöhte Leerlaufunruhe
    • Seit etwa 2014 mit KME Gasanlage im 540 vor TU unterwegs.

      Probleme gab es lediglich mit der Benzinpume, die wahrscheinlich beim Dauerlauf ohne Verbrauch Schaden nehmen kann. Seitdem eine Zeitrelaisschaltung die Pumpe im Gasbetrieb abschaltet, sollten damit keine Probleme mehr auftreten.

      Ansonsten läuft das Auto einwandfrei. Würde immer wieder auf Gas umrüsten.
    • spekulant schrieb:

      Seit etwa 2014 mit KME Gasanlage im 540 vor TU unterwegs.

      Probleme gab es lediglich mit der Benzinpume, die wahrscheinlich beim Dauerlauf ohne Verbrauch Schaden nehmen kann. Seitdem eine Zeitrelaisschaltung die Pumpe im Gasbetrieb abschaltet, sollten damit keine Probleme mehr auftreten.

      Ansonsten läuft das Auto einwandfrei. Würde immer wieder auf Gas umrüsten.
      du hast in die Brennräume rein geschaut?

      und 4 Jahre sind dafür keine Zeit, die man als Referenz nehmen sollte. gibt welche, die haben das ding seit 18 Jahren drin, sind aber nur 70tkm gefahren. bei 100tkm auf gas, können wir weiter reden.
      Das ist aber die gleiche Selbstberuhigung wie von Leuten die das Ketten Problem sich selbst schön reden.
      Ich unterstütze niemanden der zu Faul ist die Suchfunktion zu nutzen :finger:

      Carly taugt immer noch nichts am E39
    • MWSEC schrieb:

      du hast in die Brennräume rein geschaut?
      und 4 Jahre sind dafür keine Zeit, die man als Referenz nehmen sollte. gibt welche, die haben das ding seit 18 Jahren drin, sind aber nur 70tkm gefahren. bei 100tkm auf gas, können wir weiter reden.
      Das ist aber die gleiche Selbstberuhigung wie von Leuten die das Ketten Problem sich selbst schön reden.
      Was soll mit den Brennräumen sein? Der M62 vor TU hat diese Ventiltaschen nicht und gilt als gasfest.

      Wenn der Motor 350tkm statt 400tkm schafft ist das auch egal. Wer permanent Angst hat, das Gas könnte dem Motor schaden, für den ist es freilich nichts.

      Ich denke solche Sachen wie Aufhebung des Geschwindigkeitslimits oder Tuning zur Leistungssteigerung schaden eher dem Motor. Das wird die Leute die dies tun allerdings kaum interessieren.
    • Ich hab mir in den 4.4 TU kürzlich auch ne Prins VSI 2.0 rein bauen lassen. Allerdings fahr ich nie Vollgas auf LPG. Höchstens die typisch immer wieder erwähnten 4000umdrehungen. Lambda sowie Trimmwerte sind exakt 1zu1 wie bei Benzin. Und wenn's kaputt geht, geht's eben kaputt. Das kann bei ner 16j alten Mühle auch ohne Gas kaputt gehen, nur man hat halt vorher viel Geld gespart.
      Dafür geht jetzt bei mir eher alles andere rund um den Motor kaputt. Hier nen Differential, da ne Lichtmaschine usw usf.
    • Wollt mich mal auch zum Thema äußern.

      Bei meinem 540i mit TU Motor ist seit 2010 eine KME Anlage verbaut.
      Fahre ihn selber seit 45t km. Derzeit 310.000 km auf dem Tacho.
      Fahre Ihn meist Langstrecke und prügle ihn auch nie wie verrückt.
      ÖL verbraucht meiner fast garnichts.
      Hab mal nach 20tkm etwa 1L nachgekippt und nach weiteren 20tkm 0,5L.
      Bin selbst erstaunt über den Ölverbrauch, da ja behauptet wird dass er ordentlich verbaucht.
      Leistungsverlust spür ich keinen.
      Und im Leerlauf läuft er so ruhig dass man meinen könnte der Motor sei aus.

      Soviel dazu dass der TU Motor schlecht geredet wird.
    • Jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf dazu geben.
      Ich fahre seit 2007 mit einer Prins Anlage. Einbau bei ca. 130.000 km. Jetzt sind 330.000 km auf der Uhr. Und er wird gefahren wie man mit einem fast 300 PS Wagen fährt. Sobald der V8 Betriebstemperatur hat geht die Post ab. Und nicht nur mal kurz auf ein zwei km. Nix auf Benzin. Grundsätzlich auf Gas.

      Vor einem halben Jahr habe ich die Zündkerzen ausgebaut (Standard Kerzen) und alles mal geprüft. Kerzen Rehbraun, Kompression top und die Seitenwände kratz und riefen frei. Wie das beim vor tu ist kann ich nicht sagen, aber der tu hat Ventiltaschen. Ölverbrauch liegt bei 0,5 Liter auf 20.000 km. Also einmal im Jahr müsste theoretisch bei meinem Öl nachgefüllt werden. Da mach ich aber einen komplett Wechsel.
      Ich kenne noch andere V8 Gas Fahrer die genau so Vollgas fahren, ohne Probleme.
      Ich fahre auch nach Frankreich, Spanien, Italien nur auf Gas. Und das Gasnetz ist in diesen Ländern hervorragend.

      Der V8 hat genau so gehärtete Ventilsitze wie der R6 und das ist der wichtigste Punkt für einen Gasumbau. Wenn man allerdings grundsätzlich etwas gegen Gas hat, wettert man immer gegen alles. Vielleicht auch einfach mal schlechte Erfahrung gemacht, weil die Gasumrüster 2006 2007 wie Pilze aus dem Boden kamen und sich eine Goldene Nase dran verdient haben. Tatsächlich hatten die wenigsten Ahnung von der Materie und es wurden sehr viele Fehler gemacht. Angefangen bei dem Durchmesser der Zuleitung, Verdampfer, über die Düsengröße bis hin zur Eingasung. Die Einstellungen spielt natürlich auch eine große Rolle.
      Deshalb hatte ich mich damals auch selber gut informiert um von Vorhinein diese Fehler auszuschließen. Wenn man sich mit dem gasumbauer vorher unterhält und die richtigen Fragen stellt, bekommt man schnell einen Eindrück ob der Typ Ahnung von der Sache hat oder man sich besser einen anderen sucht.

      :)

      Was ich noch vergaß, das Standgas ist absolut gleich und ruhig. Keine schwangungen oder so.
      Dateien
      Gruß
      Winni

      BMW, aus Freude am Fahren! :)

      Düsseldorfer Stammtisch, im Restaurant Cedric´s
      98. am 13. Oktober,
      99. am 24. November,
      100. am 29. Dezember
      :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deep Blue ()

    • Dein Foto ist so ziemlich ein perfektes Beispiel fuer den durch Gas verursachten Schaden am m62TU Kolben. Ausnahmsweise mal nicht am Steg, sondern parallel zur Ventiltasche fast schon auf Kolbenhemdseite.
      Danke dafuer, dann brauche ich hier nicht wieder Seitenweise diskutieren.

      Edit: der wichtige Bereich, naemlich der Steg der Ventiltasche, ist auf deinem Bild leider ausgespart.
    • du musst den Schaden aber mal gegen rechnen. Bei ca 8 Euro Ersparnis auf 100km sind das bei 200tkm auf Gas einfach mal 16000 Euro. Und das Auto fährt ja noch. Und ich denk für 16 Scheine kann man den Motor locker flockig 2-3 mal aufbereiten/tauschen. Wenn man das will, und nicht einfach bei über 300.000 die das Auto geleistet hat sich langsam mal nach ner Alternative umsieht.
    • Guter Vergleich mit den 16.000.

      Ich mag das wenn Techniker und BWLer aufeinander treffen. Beide haben recht. Lässt sich sehr interessant mitlesen der Thread :top:

      von den 16.000 die man einspart muss man aber noch Anschaffungs- und Wartungskosten der Gasanlage abziehen.. dürfte sich unterm Strich trotzdem noch lohnen. Vorausgesetzt der Motor hält die 200TKM mit Gas.
    • ja bin ja jetzt auf das Beispiel oben eingegangen, wo der Motor so lange gelaufen ist. Ich tendiere mittlerweile auch dazu das eingesparte Geld nicht zu verprassen, sondern in diverse Dinge zu stecken, die irgendwie auch noch Rendite bringen. Seien es Werkzeuge für die Halle, privatkredite oder ähnliches. Die Wartungskosten der Gasanlage sollten sich jährlich im 2 stelligen Bereich bewegen und die Anlage selbst mit Einbau und Garantie kostet 2700, hat sich in meinem Fall nach anderthalb Jahren amortisiert.
    • LPG rechnet sich immer für Vielfahrer!
      Das Fahrzeug sollte gehärtete Ventile/Ventilsitze haben,
      diese Erfahrungen habe ich mit 4 Fahrzeugen und weit
      über 500000 problemlosen Kilometern auf Gas gemacht.
    • Naja, das Sparen des eingesparten Geldes sollte man sich angewöhnen, hab ich leider nicht getan :heul: Mein Dicker hat ja jetzt die ersten 200tkm auf Gas überlebt, hoffe es werden noch weitere 150tkm für die 500000 im Kombiinstrument :D Bezahlt hat die Anlage zum Glück der Vorbesitzer, mit Ersatzeilen (Verdampfer, Mapsensor, viele Einspritzventile und Schläuche) und den Filtern für die selbstgemachten Wartungen, plus die zahleichen Einstellungen durch Richard, sind das gute 1000€ :) Also hab ich in den selbstgefahrenen 180tkm (Viel Stadtverkehr in Bärlin :heul: ) bestimmt soviel nicht ausgeben müssen, wie ich auch garnicht gehabt hätte, spich, hätte mir sonst einen 520 kaufen müssen, halt nur mit etwas weniger Freude am Fahren :)
    • Neu

      Ich stimme @oldironman zu...... LPG fahren rechnet sich für Vielfahrer.
      Meine Vialle wurde 10.2007 bei 67.266 km für 2.882€ eingebaut... km Stand jetzt 12.2018 ca. 203.00

      Kosten in dieser Zeit für die Gasanlage 0€....

      Spritersparnis bei ca. 137.000 km auf Gas bei ca. 7,5€/100 km = 10.2715 €

      zieht man die Investition ab bleiben 7.392 € Gewinn !!

      Jederzeit wieder würde ich sagen :thumbup:
      Ich fahre so lange schwarz, bis es was dunkleres gibt
    • Neu

      So finde ich die Rechnung etwas einfach. Die Frage ist doch, würde man ohne LPG bei dem Fahrprofil einen Benziner fahren? Vermutlich eher einen Diesel. Von dem her würde ich die Kosten damit vergleichen. Höhere KFZ-Steuer noch mit einrechnen. Macht die Rechnung zwar nicht leichter, aber imo praxisnäher. ;) Ich würde davon ausgehen, dass trotzdem ein paar Euro zu gunsten des LPG Fahrzeugs übrig bleiben.

      Edit: Wobei, sind ja nur ~12tkm p.a. da kann man es dann doch so einfach rechnen :D
      Kranplätze müssen verdichtet sein!

      „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach - genau wie mein automatisches Gewehr.“ ―Michail Kalaschnikow