Warum versetzen viele ihren e39 in dem Winterschlaf?

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  • Kauft euch Amazon Aktien oder investiert in Immobilien, wenn es um Geld anlegen geht. Einen E39 zu halten, weil er in 20 Jahren 20k wert ist hält doch einem nur die Frau von Leib, warum man in das alte Ding mehr Geld investiert als der Vertreter in seinen S5. Alles geht auf Elektro und Autonom zu. Wer in 20 Jahren noch selbst einen Benziner fährt wird steinreich sein müssen - und dann sicherlich keinen E39 fahren. Versicherungen werden unbezahlbar sein, der Mensch macht mehr Fehler als die Maschine.
    Sind nicht meine Worte, schaut doch im Gartner Hypecycle oder das Startup Drive.Ai in Texas an. Wer gegen den Fortschritt wettet braucht sich später nicht zu beschweren.
  • Uwe-Uwe schrieb:

    Vielleicht ist mein 540er in 20 Jahren mal 30.000€ Wert... Aber mal ehrlich, dafür bezahle ich auch 20 Jahre für das Auto :lol:
    Das ist ein Punkt, den sehr viele dabei vergessen! Das Auto kostet auch extrem viel Geld über die Zeit.
    Und da sehen ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich den großen Gewinn.
    Und da sehe ich beim e39 kaum potential.

    Ein Beispiel: Der e34 zieht jetzt ordentlich an. Ich hatte einen! Den habe ich 2011 für 750€ gekauft und 2013 gerade mal für 350€ losbekommen!
    525i 24V 4x elektr. Fensterheber, Klim, silbergrau helle Lederausstattung, ESSHD, elektrische Spiegel. Also wirklich gut ausgestattet. Würde heute mindestens 2.000€ bringen, in dem Zustand, in dem ich ihn damals hatte. Wenn nicht noch mehr.
    Aber ich denke mal da ist auch die Höchstgrenze fast erreicht. Schaut doch mal auf die Preise des Vorgängers, des E28. So wirklich viel teurer sind die auch nicht.
    Und wenn ich dann noch das Auto jeden Tag fahren würde, würde es mir auch ordentliche Kosten verursachen.

    Ich sehe da mehr Sinn drin (jedenfalls bei einem e39), den zu fahren. Und ich denke mal in den nächsten vier Jahren kommt bei mir auch ein anderes Alltagsauto.
    Und dann wird mein jetziger e39 eingemottet. Und dann kann er Gewinn bringen. Weil dann kann ich ihn in dem Zustand, wie er dann ist, stehen lassen und egal was passiert. Der wird in 20-30 Jahren auf jedenfalls mindestens das Wert sein, was er mir an Kosten verursacht hat.
    Aber ein wirklich großen Gewinn erwarte ich da nicht.


    Außerdem ist meine Erfahrung, dass die schlechteste Investition ein Auto ist, was alle als zukünfitgen Klassiker sehen. Wenn man sowas macht, dann muss man Autos kaufen, die keiner haben will und wo jeder denkt, dass der nie was wert sein wird.

    Gute Beispiele: Wartburg 311, 353, Trabant, Citroen 2CV,
    Renault 19!!!! Das am meiste importierte Auto einiger Jahre in den 90er! Gab unendlich viele! Wollte keiner als Klassiker akzeptieren, weil es zu viele gab und heute? Sieht man kaum noch einen!
    Für uns normal verdienenden mit einem 5-stelligen Jahresgehalt, machen dann nur solche Autos sinn, die keiner auf dem Schirm hat.
    Aber nicht ein Auto, wo alle schon vorher denken, dass er ein Klassiker wird.
    Mein Tipp: Renault Avantime, Renault VelSatis. Opel Senator, habe ich schon vor zehn Jahren gesagt. Polo 86c ist auch so ein Objekt.
    Und Golf IV!!!! Gaaaanz wichtig. Und um mal BMW-treu zu bleiben. e36 compact und e36 touring! e30 coupe wollten sie alle haben! Da wussten alle, dass das Ding mal ein Klassiker wird. Aber findet doch heute mal einen e30 touring! ;)

    Also ich persönlich sehe bei dem e39 auch wenig Sinn. Das kann sich sicherlich jeder schön und schlecht reden und rechnen, wie er will, aber naja. Wenn Gewinn, dann klappt das nur mit Auto hinstellen und stehen lassen. Aber nicht fahren und unterhalten. Da kostet der e39 zuviel Geld, um später mal einen Gewinn zu erwirtschaften.
    B( . )( . )BS

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von paulbo038 ()

  • M8-Enzo schrieb:

    Es geht hier einfach darum ob es Sinn macht aufgrund der zeitlichen Entwicklungen im Bezug auf den E39 seinen ggf. noch wirklich guten E39 im Winter über nicht mehr zu fahren und/oder ggf. auf einen Zweitwagen zurück zu greifen. Und dieser Gedanke ist ggf. absolut berechtigt - zumindest meiner persönlichen Einschätzung nach.

    Hallo Guido,

    beim E36 Cabrio macht das durchaus Sinn, das im Winter wohlbehütet im Trockenen stehen zu lassen, da ein Cabrio von Hause aus schon eine Rarität auf den Straßen ist und der Bestand an E36 in dieser Karosserieform inzwischen in einem niedrigen vierstelligen Bereich liegen dürfte, vermute ich. Bei den Volumenmodellen aller deutschen Hersteller sieht es jedoch eher trist aus, wenn man sich die Marktpreisentwicklung für Fahrzeuge von 1980 bis 1990 anschaut. Ich habe mal für ein paar Modelle nachgeschaut, wie die aktuellen Marktpreise für gut bis sehr gut erhaltene Fahrzeuge aussehen:
    • Mercedes W123: ab 10.000 (incl. Coupé)
    • Mercedes W124: Limousine/T-Modell ab 8.000 Euro, Cabrio ab 15.000 Euro
    • Audi 100 C3: ab 6.000 Euro
    • BMW E28: ab 8.000 Euro
    • BMW E34: ab 6.000 Euro
    • BMW E32: ab 7.000 Euro
    • Ford Granada: ab 6.000 Euro
    • Opel Omega: ab 5.000 Euro
    Insbesondere Daimler ist hier ein deprimierendes Beispiel, wie sehr sogar solche Mythen wie der W123 und W124 (der schließlich als letzter echter Benz gilt) preislich stagnieren. Welche Mercedes-Modelle hingegen als Wertanlage dienen (mit Verkaufspreisen ab 30.000 Euro aufwärts), sind auch hier wieder die Exoten: R107, C126, W124 500 E und 190 E 2.3-16 bzw. EVO. Und dazu noch der W126 mit V8. Bei Audi ist es noch verheerender - einzig der echte Quattro und vielleicht noch das Audi Coupé/Cabrio erzielen aufgrund ihrer Seltenheit überdurchschnittliche Preise. Bei Opel ist anscheinend nicht mal mehr der Monza gefragt. Bei BMW lassen sich auch nur mit den Alpinas und M-Modellen sowie dem 6er richtig gutes Geld verdienen.

    Ich befürchte, beim E39 wird es nicht anders aussehen. Ich nehme mal als Referenzwert meinen eigenen: Ein 2003er 520i aus 1. Hand, sehr guter Zustand und rostfrei, knapp 200.000 km runter, gekauft für 6.000 Euro. Wie viel wird der in 10 Jahren wert sein? Wie viel in 20 Jahren? Würde ich den so, wie er heute dasteht, in die Garage stellen und die nächsten 20 Jahre konservieren, wird er im Jahre 2038 vermutlich nicht mehr als 15.000 Euro wert sein, wenn überhaupt. Die 540er dürften dann im Top-Zustand wohl 30.000 Euro einbringen. Für ein Auto als Kapitalanlage sind dies allerdings keine lukrativen Beträge.

    Deshalb prognostiziere ich: Exotische Schönheiten wie Dein 8er werden eine ähnliche Entwicklung hinlegen wie der "echte" 6er, deshalb ist ein Winterschlaf bei diesen Autos absolut berechtigt. Standardmotorisierungen und Volumenmodelle wie der 5er, die E-Klasse und selbst alle S-Klassen ab dem W220 werden als Youngtimer/Oldtimer Preise jenseits der 30.000 Euro nie erreichen. Besondere Vorsicht aus perspektivischen Gründen würde sich dort also meines Erachtens nicht auszahlen.

    Viele Grüße
    Stefan
  • Gut erhalten brauchst du sowieso nicht kaufen. Wenn dann muss man wirklich ein Standartauto kaufen.

    Beim meinem e36 318is hat das Sinn gemacht. Den habe ich für 900€ gekauft. Dafür bekommst du heute nur noch Schrott.
    Genauso mein e34, den ich für 750€ gekauft habe, als Azubi in einem durchaus guten Zustand. Kostet heute mal ebenso das doppelte bis das dreifache.
    Aber schon einen gut erhaltenen zu kaufen mit dem Ziel Gewinn zu machen, klappt bei solchen Autos eher weniger.

    Da hättest du nach der Wende, die Ostmobile kaufen müssen und hinstellen müssen.

    Ziffel schrieb:




    Deshalb prognostiziere ich: Exotische Schönheiten wie Dein 8er werden eine ähnliche Entwicklung hinlegen wie der "echte" 6er, deshalb ist ein Winterschlaf bei diesen Autos absolut berechtigt. Standardmotorisierungen und Volumenmodelle wie der 5er, die E-Klasse und selbst alle S-Klassen ab dem W220 werden als Youngtimer/Oldtimer Preise jenseits der 30.000 Euro nie erreichen. Besondere Vorsicht aus perspektivischen Gründen würde sich dort also meines Erachtens nicht auszahlen.

    Viele Grüße
    Stefan
    Würde ich genauso sehen.
    B( . )( . )BS
  • Ich bin so ein User der ebenfalls seinen Wagen im Winter in einer Halle gestellt hat, das hatte aber eher praktikable Gründe als irgendeinen anderen Grund.

    Ich bin auf den Wagen angewiesen und komme ansonsten nicht zur Arbeit, mit der bahn ist keine alternative da diese fahrt ca 4 bis 6 Stunden pro Tag dauern würde je nach Uhrzeit.
    Der e39 ist hier bei uns im Bergischen nicht wirklich die beste Wahl wenn dann mal Schnee liegt, also kam schnell der Entschluss sich einen Winterwagen zuzulegen.

    Im Tiefer gelegten Zustand habe ich bei mir dann auch eher den vereisten Schnee geschoben als der Räumdienst, da mir das zu heikel war kam der oben beschriebene Entschluss.


    Letztendlich ist es mir zu blöde geworden mit dem An und Abmelden so das ich Saisonkennzeichen nutzte.
    Da mir das mit dem einmotten des jeweiligen anderen Fahrzeugs dann auch zu blöde und nicht wirklich wirtschaftlich wurde kam der verkauf des E39 nur noch in frage um ein Ganzjahresfahrzeug zu nutzen.

    Das ist schon ein Stück weit Luxus 2 Fahrzeuge zu bezahlen auch wenn die Versicherung und Steuern nur jeweils den Anteil an Monaten kosten, alles andere wie TÜV und Wartungskosten sind aber nun mal doppelt.

    Mich hat mein E39 auch jedes Frühjahr mit irgendwelchen defekten bestraft welche meiner Vermutung nach zwar irgendwann eh gekommen wären aber vermutlich nicht so schnell wenn er durchweg benutzt worden wäre.

    Daher würde ich es nicht wieder so machen.
  • Touring-Fan schrieb:

    Mich hat mein E39 auch jedes Frühjahr mit irgendwelchen defekten bestraft welche meiner Vermutung nach zwar irgendwann eh gekommen wären aber vermutlich nicht so schnell wenn er durchweg benutzt worden wäre.
    Das ist nämlich auch so eine Sache, wenn man seinen Wagen über den Winter einmottet. Das Fahrzeug wird ja im gesamten Jahr nur ein halbes Jahr bewegt, und das andere halbe Jahr steht es von November bis Anfang April in der Garage oder in einer Halle. Verkauft man also ein 30 Jahre altes Auto, welches 15 Jahre lang mit Saisonkennzeichen gefahren ist, stand es geschlagene 7,5 Jahre rum.

    Würdet Ihr ein Auto kaufen, von dem Ihr wüsstet, dass es ein Viertel seines Lebens unangetastet herumstand, vielleicht sogar, ohne dass während dieser 6 Monate pro Jahr der Motor gestartet wurde? Ich weiß, das ist bei sehr vielen älteren 911ern der Fall, und da juckt es einen potenziellen Käufer auch nicht, wenn er 80.000 Euro für einen perfekt erhaltenen 964 hinblättert. Bei einem Auto von der Stange würde mich so eine Vergangenheit jedoch ein wenig beunruhigen, sofern ich Kaufinteresse hätte.
  • Wieso ich meinen einwintere... Joah. Müsste man jetzt weiter ausholen. Ich habe das Auto 2015 gekauft und im Winter 2016 auf 2017 hat er zum letzten mal Schnee gesehen. Ich war anfangs auch so gepolt, dass ich mir dachte "Er wird es schon abkönnen". Je mehr man sich mit dem E39 beschäftigt, desto mehr erkennt man, dass er den Winter eben nicht ohne weiteres wegsteckt. Einfach weil BMW in dieser Zeit in Sachen Korrosionsschutz als Premium Hersteller meilenweit hinterher gehinkt hat. Ich hatte schon 3 Autos aus der VAG (Octavia 1U, Leon 1M und Golf 4), alle aus der selben Ära wie der E39 und keins davon hatte Rostprobleme, wie sie mein 5er hatte. Einfach weil man bei der VAG zu der Zeit verzinktes Blech verwendet und entsprechende Schutzmittel aufgetragen hat. Der E39 ist nur teilverzinkt und Korrosionsschutz sucht man da an vielen empfindlichen Stellen vergeblich.

    Da das Auto inzwischen zur Komplettsanierung geworden ist und mittlerweile über 20.000€ drin stecken (18.500€ Wiederbeschaffungswert sind per Wertgutachten bescheinigt und auf Vollkasko versichert), sieht er definitiv keinen Winter mehr, damit er nie wieder Probleme mit Rost kriegt. In diesem Auto stecken einfach zu viel Kohle und hunderte Arbeitsstunden und allein schon deshalb stell ich ihn vom 31. Oktober bis 1. März für 4 Monate in die Garage, damit ich weiß, dass ich nie wieder Rost abschleifen oder Karosserieteile wegen Rostbefall tauschen muss. Er ist ein reines Schönwetter Auto und sieht Wasser nur noch aus dem Gartenschlauch oder wenn sich ein Regenschauer unterwegs nicht vermeiden lässt.

    Sucht man nach Youngtimern, dann muss man da schon differenzieren. Ein schwarzer oder silberner 520i mit Basisausstattung, der 30 Jahre Alltagseinsatz hinter sich hat, ist in der Regel keine Wertanlage. Anders sieht es aus bei einer rostfreien Karosse, einer nachvollziehbare Historie, seltenen Farben, üppigen Ausstattungen oder Individual Modellen. Da muss man dann etwas tiefer in die Tasche greifen. Man sieht es jetzt schon, wenn man sich im Internet mal die Preise anschaut, die für saubere E39 mit seltenen Farben oder Individual Ausstattungen aufgerufen werden. Mein 2003er Edition Sport in imolarot II gehört da z.B. zu einer eher seltenen Spezies, weil damals keiner ein rotes Auto wollte und es demzufolge relativ wenige in der Farbe gibt. Sucht man einfach nur mal nach E39 in dieser Farbe, stellt man fest, dass die allein aufgrund der Farbe schon 30-50% teurer sind, als ein vergleichbarer in schwarz oder silber. Und da diese Autos früher oder später aus dem Internet verschwinden, gibt es auch Leute, die bereit sind diese Preise zu zahlen, um eben was zu haben, was nicht jeder hat. So kann man z.B. auch mal versuchen, noch einen sauberen E34 in technoviolett zu finden. Auch mittlerweile extrem selten, aber eine gefragte Farbe und die hebt den Wert des Autos enorm an.

    Für mich ist es nicht einfach nur irgendein 5er. Es ist mein Kindheitstraum, den ich mir erfüllt habe und den ich so hingestellt hab, wie ich ihn immer wollte. Mir scheißegal was in 20 Jahren ist. Ich hab meinen Traum jetzt verwirklicht, in 20 Jahren wärs sicher zu spät dafür. Deswegen werde ich die Zeit nutzen, um das Auto so lange wie möglich zu erleben und es in dem Zustand zu erhalten, den es jetzt hat.

    Um auf Spaß nicht verzichten zu müssen, hab ich für Alltag und Winter meinen Compact. :love:


    Ziffel schrieb:

    Würdet Ihr ein Auto kaufen, von dem Ihr wüsstet, dass es ein Viertel seines Lebens unangetastet herumstand, vielleicht sogar, ohne dass während dieser 6 Monate pro Jahr der Motor gestartet wurde?
    Was genau soll jetzt daran so schlimm sein? Außerdem steht das Auto nicht 6 Monate, sondern nur 4, wenn man das gängige 03-10 Kennzeichen hat. Bei 03-11 steht er nur 3 Monate. Wenn das Auto dabei auf Standrädern steht, die Batterie am Erhaltungsladegerät hängt und die Garage trocken ist, dann ist das dem Autos scheißegal. Es gibt Neuwagen, die stehen über 1 Jahr im Freien auf irgendwelchen Halden, bevor sie das erste Mal angelassen werden. So what?

    NÖ EY 39 -> 2003er 520i Edition Sport, imolarot II, Neuaufbau 2017/2018 mit Umbau auf 530i und Performance Upgrades
    PAF EY 46 -> 2004er 318ti M-Paket, imolarot II, Alltags-/Winterauto

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  • Mein E39 hat im Sommer Lackaufbereitung plus Versiegelung bekommen. Aller rost der vorhanden war wurde beseitigt und mit unterbodenschutz versiegelt. auch eine hohlraumversiegelung hat er bekommen. hat ne stange geld gekostet.

    Also momentan ist er absolut rostfrei und ich werde es jedes Jahr kontrollieren lassen und notwendige investitionen tätigen. Leider muss ich ihn im winter fahren. Ein zweites Auto kann ich mir nicht leisten und ich wollte UNBEDINGT e39 fahren.

    Ich hoffe auf diese Art und Weise bleibt er mir sehr lange erhalten. Verkaufen möchte ich dieses Auto nicht mehr.

    "Schwarze BMW`s sind in der Regel schneller als die anderen" Time2Drive 2K16 :thumbsup:
  • @Ziffel
    Selbstverständlich kann man nun recherchieren welche Modelle ggf. aktuell besonders gefragt und entsprechend hoch gehandelt werden. Das ist sogar interessant einfach mal die Realitäten zu sehen.
    Es ist schwierig und auch immer mit einem gewissen Blick in die Glaskugel verbunden wie sich ein Modell entwickeln wird.
    Dennoch zeigt die Erfahrung von je her, daß es trotz allem auch immer nachvollziehbare Indizien gibt die sich ggf. auch IMMER im Vorfeld sichtbar ankündigen ob ein nun altes Auto ein ggf. gesuchtes und damit verbunden im Handelspreis steigendes Auto ist.

    Auch ich wage zu bezweifeln, daß ein 520i oder ein 530d - bis auf ganz besondere Einzelfälle - aktuell ein Modell ist welches man ggf. besser sofort in eine Oldtimergarage versiegeln und einmotten sollte.

    Zum Thema "würdet ihr ein Auto kaufen welches kaum bewegt wurde":
    Mein 8er ist nun seit fast 19 Jahren in meinem Besitz. 1 Jahr davon wurde er wirklich als Alltagsauto genutzt. Danach stand er mehr als alles andere. Ein bis zweimal im Jahr wird das Auto bewegt. Alle 1 - 2 Jahre kommt er nach BMW wo ggf. das Öl und/oder Filter erneuert werden wenn es ggf. sein muß, oder auch Dichtungen erneuert werden --- je nachdem.
    Du wirst schmunzeln aber wenn der Motor gestartet wird, dann ist das bislang fast jedes mal so gewesen als ob der Wagen vor einer Stunde erst abgestellt wurde. Ich weiß, - das glaubt mir kaum ein Mensch es sei denn er stand daneben und hat es selbst erlebt. Ich fahre das Auto ggf. dann mal grobe 100 Km (180 Km waren es letztes Jahr damit der Sprit nicht zu alt wird). Anfänglich merkt man selbstverständlich daß er nicht ganz so sauber fährt wie nach etwa 100 Km. Auch die Reifen lassen trotz 7mm Profil immer mehr nach aufgrund des Alters. Und die Bremse ist dann auch nicht gerade topp ...
    Aber die Aussage "der steht sich dann komplett kaputt" kann ich nun mal nicht bestätigen --- zumindest nicht wenn der Wagen abgedeckt in einer temperierten Oldtimergarage steht.
    Auch dieses "die Instandhaltungskosten fressen den möglichen Wertzuwachs auf" kann ich - bislang zumindest - nicht im Geringsten bestätigen! Natürlich KANN sich das eines Tages mal ändern und es muß etwas wirklich Teures erneuert werden --- keine Frage. Ich gehe sowieso fest davon aus daß eines Tages die Dichtungen einfach viel zu porös und somit undicht werden so daß er an diversen Stellen "suppt". Das ist ja ggf. auch völlig normal!
    Doch gestatte mir die Gegenfrage: Was wäre denn wenn ich das Auto 18 Jahre lang weiter wie gewohnt oder zumindest um die 8000 Km pro Jahr gefahren hätte? Was wäre denn DANN in Sachen Kosten für Instandhaltung, Sprit, Steuern!!!, Versicherung, Reparaturen ...? Und wie würde sich denn DANN der Verschleiß auf das gesamte Fahrzeug auswirken ...? Von daher, - sehe ICH - letztlich - aus meiner eigenen Erfahrung her absolut kein Problem wenn ein Auto entsprechend quasi temporär "eingemottet" wird.

    Wenn der 8er eines Tages verkauft wird, dann wird selbstverständlich der mögliche Käufer zusätzliches Geld in die Hand nehmen müssen um ggf. das eine oder andere zu erneuern wenn er den Wagen wirklich wieder im Alltag dauerhaft bewegen möchte. Aber das gilt doch genau so für nahezu ausschließlich JEDEN 8er, auch wenn er regelmäßig gefahren wurde. Ggf. haben diese Autos dann um die 300.000 Km weg, oder sogar noch mehr, - und der Zahn der Zeit sowie der entsprechende Verschleiß nagt nun mal an solchen Fahrzeugen. Bei meinem ist die gesamte Substanz jedoch noch topp. Das Auto sieht - naja zumindest meiner Einschätzung nach - noch verdammt gut aus und auch der Innenraum zeigt einen Verschleiß daß man meinen könnte er wäre erst um die 5-10 Jahre alt. Kein Witz, - aber wenn man die Fahrertür öffnet kommt sogar der frühere Neuwagengeruch einem entgegen.

    @All
    Hach ja, .... wenn etwas nicht sein SOLL weil es nicht sein DARF, und selbst frühere zu 100% übertragbare Erfahrungswerte auch keine Beachtung haben dürfen, dann macht es wahrlich keinen Sinn mehr über Sachverhalte zu diskutieren über die es doch im Grunde nichts zu diskutieren gibt.

    Ich habe lediglich auf Fakten basierende Sachverhalte verwiesen. Wenn man diese natürlich nicht sehen will und ggf. lieber den debattierten Sachverhalt so "formt" wie man ihn individuell braucht weil man es eben nur aus seiner Sicht so sehen will, dann OK. Aber dann frage ich doch einfach mal nach dem Sinn des Ganzen.

    Vollkommen nachvollziehbar & richtig empfinde ich die Ausführungen von @TommyKaira wenn man das Auto ggf. als reines "Aktienpaket" betrachtet. In der Tat ist gerade der aktuelle Fortschritt in Richtung E-Mobilität eine "neue" Technik die das gesamte Verbrennerprinzip letztlich massiv beeinflussen wird.
    Hier geht es schließlich nicht mehr um immer mehr PS und immer weniger Verbrauch oder Abgaswerte, sondern hier geht es um ein "neues" Antriebskonzept welches sich immer weiter etabliert und von der Politik quasi mit "Gewalt" eingebracht wird!
    Das Verbrennerkonzept wird damit nachhaltig uninteressanter --- und genau das betrifft DANN natürlich ALLE Verbrenner. Auch die echten wirklichen Klassiker die heute aktuell mit sechsstelligen Summen gehandelt werden. Ich weiß nicht was ist wenn man für einen Verbrenner dann utopische (Straf)Steuern bezahlt und/oder man für den Liter Sprit später mal vielleicht um die 5 Euro oder sogar noch mehr bezahlen muß und wie sich dann der Sachverhalt bzgl. des Handelspreises von Klassikern auswirkt.
    Aber so oder so - bis es so weit ist wird es voraussichtlich noch sehr lange dauern.

    Ich selbst bin bei diesem Thema "Klassiker" einfach ein viel zu gebranntes Kind. Ich hatte es ja bereits schon einmal ausgeführt, daß ich selbst mal einen originalen BMW 2002 Turbo in weiß hatte. Das Auto war in der Tat noch sehr gut in Schuß. ALLE KOMPETENTEN Ansprechpartner rieten mir damals den Wagen NIEMALS abzugeben und lieber mit einer Plane in einer Scheune abzudecken als das Auto jemals zu verkaufen. Das war zu einer Zeit wo der 02 Turbo zwar auch etwas - naja - sagen wir mal "eine etwas seltenere Prollkarre" war und wo die Turbotechnik des Wagen regelrecht zum Himmel schrie ...... (einmal auf die BAB und die Tachonadel kurzzeitig auf etwas über 200 Km/h zu bewegen und schon hieß es ab in die Werkstatt weil wieder was auch immer eingestellt werden mußte, oder sogar Schaden genommen hat etc. ....). Dieses Auto war quasi zu dem damaligen Zeitpunkt eine völlig uninteressante Heizerkiste die zudem auch noch viel zu viel Sprit vernichtete (18-20 Liter war bei mir immer der Durchschnitt, auch ohne "heizen"). Ständig kaputt, lautes Auftreten (Turbopfeifen und Auspuffsound) und durch das ganze Plastik drum herum mehr ein Auto für das Establishment "Ohne Stil, aber Hauptsache alle gucken!!!" ...............
    Und DANN kommen genau in dieser Zeit die "Experten" und erzählen mir etwas von "Klassiker" und "das Auto niemals verkaufen" usw. ..... Es war - so war der Leumund - von den Allerwelts-02ern auch noch das Letzte wenn auch teuerste Modell was man für recht billiges Geld kaufen konnte.

    Und was ist heute? Ich kann mir noch heute in den "Popo" beißen wenn ich sehe WIE sich diese damalige "ab-in-den-Schrott"-Karre entwickelt hat ..... Schaut einfach mal selbst nach was für einen originalen weißen 02 Turbo heute preislich aufgerufen wird ..... und ich habe das Auto damals für sage und schreibe 8.000 DM wieder verkauft ...... - und ich war sogar "glücklich" darüber ..... (Auf die Schulter klopf ..... Ja, Guido, haste ganz ganz doll gemacht!)

    Gruß aus Werne

    Guido
  • M8-Enzo schrieb:

    Und was ist heute? Ich kann mir noch heute in den "Popo" beißen wenn ich sehe WIE sich diese damalige "ab-in-den-Schrott"-Karre entwickelt hat.
    So, und genau da sind wir an dem Punkt. :D Ein Bekannter von mir (Ende 50) war lange Zeit bei BMW als Mechaniker in der Entwicklung und bei BMW Motorsport, bis Ende der 90er sogar Testfahrer bei BMW. Er hat gesagt Ende der 80er hat man ihm und seinen Kollegen bei BMW Motorsport die M1 für 20.000 DM Stückpreis angeboten, teilweise völlig neue, teilweise kaum genutzte Pressefahrzeuge, die auf Halde standen und die damals keiner haben wollte.

    ...er hasst sich heute auch dafür. Hätte er sich damals 2 Stück gekauft, sie irgendwo hingestellt und ein Paar Bewegungsfahrten im Jahr gemacht, wäre er heute Millionär, weil die Dinger in neuwertigem Zustand mit 700.000-800.000€ gehandelt werden. :sabber:

    Man weiß nie was am Markt passiert und wenn ich sehe wie viele E39 zu Schrott gefahren oder geschlachtet werden, weil die Besitzer nicht einsehen, dass man in ein 20 Jahre altes Auto der oberen Mittelklasse mit 200.000km auf den Buckel doch tatsächlich mal nen 1000er investieren muss, damit es nicht am TÜV scheitert... Dann glaube ich sieht man schon, wo die Reise hingeht. Das sieht man auch jetzt schon, wenn man versucht, mal einen seriösen 530i oder 540i mit M-Paket in gutem Zustand zu finden. Den M5 hat man vor 5 oder 6 oder Jahren noch für unter 10.000€ in wirklich gutem Zustand gefunden. Heute verlangen sie selbst für völlig verhurte Exemplare mit Wartungsstau schon 12.000€ und gute M5 sind wieder über der 25.000€ Marke. :rolleyes:
    NÖ EY 39 -> 2003er 520i Edition Sport, imolarot II, Neuaufbau 2017/2018 mit Umbau auf 530i und Performance Upgrades
    PAF EY 46 -> 2004er 318ti M-Paket, imolarot II, Alltags-/Winterauto

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  • Wie immer, hinterher ist Mann immer schlauer

    Hätte vor 15 Jahren einen Porsche Master für 4000
    Euro kaufen können, nicht gemacht wegen Trennung.

    Heute gibt's keinen, auch noch so schlechten,
    unter 25000 Euro, sehr gute deutlich über
    50000 Euro,
    So ist das Leben
  • Neu

    Ziffel schrieb:

    Das Fahrzeug wird ja im gesamten Jahr nur ein halbes Jahr bewegt, und das andere halbe Jahr steht es von November bis Anfang April in der Garage oder in einer Halle. Verkauft man also ein 30 Jahre altes Auto, welches 15 Jahre lang mit Saisonkennzeichen gefahren ist, stand es geschlagene 7,5 Jahre rum.

    Würdet Ihr ein Auto kaufen, von dem Ihr wüsstet, dass es ein Viertel seines Lebens unangetastet herumstand, vielleicht sogar, ohne dass während dieser 6 Monate pro Jahr der Motor gestartet wurde?
    Ja, würde ich, da ich jetzt schon seit über 15 Jahre Autos habe (mein Vater wintert seinen e28 jetzt schon im 23 Jahr ein), die ich jeden Winter "einwintere" und dann auch im Sommer oft nur recht wenig fahre. Das Thema "Standschäden" würde ich als eines der größten Internet-Autoforen-Mythen überhaupt bezeichnen. Standzeiten bis zu 1 Jahr vertragen die Autos ohne Probleme (habe ich selber schon öfters gehabt, dass das eine oder andere Auto bei mir 1 Jahr stand, kenne darüber hinaus auch andere Sammler und Auto-Messies, die mir diese Beobachtung bestätigen können). Gut, beim e39 würde ich für einen Standplatz sorgen, der Strom hat, damit man ein Batterieerhaltungsladegerät dran hängen kann. Bei meinen alten e30 geht das auch einfach mit ausgebauter Batterie und selbst mein e39 hat mal 5 Monate ohne Batterie über 1 Winter gut verkraftet (hatte das Auto als Vorrat gekauft und erst im Frühjahr, als der Vorgänger verkauft wurde, dann zugelassen). Wenn man einen gescheiten Standplatz hat, ein paar wenige Regeln beim Abstellen beachtet (die wichtigsten sind Tank voll, am Besten noch Benzinstabilisator dazu und die Reifen deutlich über 3 bar aufpumpen), dann können die Autos Standzeiten sehr gut ab. Erst wenn es mal deutlich über 1 Jahr geht, beginnt meiner Meinung nach die Uhr zu ticken, dass man das Auto auf die Straße bringen sollte. Wobei mein 1 Kumpel bei seinen Autos mittlerweile den Rhythmus hat, jedes Auto nur alle 2 bis 3 Jahre wieder auf die Straße zu bringen und bislang hat er mir auch noch nichts über definitive Standschäden berichten können. Das an den alten Böcken immer irgendwas zu tun ist, ist Standzeitunabhängig sowie so der Fall.

    Und was das Thema "Wert" angehet, sollte man sich am besten gar nichts bei alten BMW außerhalb von "M" oder ganz speziellen Sachen erhoffen. Wenn ich mir überlege, was meine Autos dennoch kosten, ohne dass ich groß damit herumfahre, also einen konkreten Gegennutzen habe, dann ist jede Werterhöhung, die durchaus stattgefunden hat, durch die laufenden Kosten aufgefressen.
  • Neu

    Mein Dicker darf das ganze Jahr fahren. Kann mir keine 2 Autos leisten (im Unterhalt),
    Abstellmöglichkeiten in einer Großstadt gibt es auch nicht viele und wenn dann sind Sie teuer.

    Sicher ist der Winter nicht das beste für ein Fahrzeug, allerdings wurden Autos gebaut um zu Fahren und nicht um ein halbes Jahr zu stehen.
    Im Winter mache ich es generell so dass ich alle 2-3 Tage zum Waschen fahre um das böse Salz runter zu waschen.
  • Neu

    Senf:
    Ich bin meinen Mercedes C124 320CE in den letzten 10 Jahren genau 2628km gefahren. Geschadet hat es ihm nicht und außer Ölwechsel und etwas Sprit habe ich lediglich in die Behebung eines Marderschadens, Wechsel der Ölfiltergehäusewärmetauscherdichtung, Bremsschläuche hinten, Wechsel Bremsflüssigkeit im 2-Jahres-Rhytrmus und TÜV investieren müssen. Für die persönliche Zufriedenheit habe ich das Auto noch komplett Konserviert (BK 3in1, FF AS-R und MS Fett).
    Ich habe das Auto seit 2003 und seit 2005 hat der keinen Winter mehr gesehen und wurde auch nicht bei Regen bewegt. Der Zustand ist eigentlich ganz gut. Etwas Patina und ein paar Gebrauchsspuren gehören aber schon dazu.
    Allerdings hatte ich noch vor 6, 7 Jahren gehofft, dass sich die Wertentwicklung etwas positiver gestalten würde, um durch einen Verkauf ein anderes Auto finanzieren zu können, wurde aber dahingehend enttäuscht, so dass das Auto dann eben bei mir blieb, weil eben nicht der erhoffte Wertzuwachs kam. Heute sehe ich das entspannter, weil ich sich nun auch andere Möglichkeiten aufgetan haben und der 124er eben nicht mehr als Finanzierungsgrundlage für etwas anderes herhalten muß. Der bleibt, bis ich in die Kiste steige. Ob mit Wertzuwachs oder verlusten ist dabei völlig nebensächlich.

    Die heutigen Allerweltsautos sind, meiner Meinung nach, kaum geeignet, die Rentenkasse merklich aufzubessern. Die Stückzahlen sind einfach zu hoch. Bei M1 und den wenigen 6er und 8er CSi´s, mag es anders aussehen, weil es immer irgendwelche Leute gibt, die meinen, sowas altes haben zu müssen. Sei es nun aus Spekulationsgründen oder um damit anzugeben. Auch würde ich für einen E31 keine 20T€ ausgeben. Da gibts andere Autos die schöner, schneller und preiswerter sind. So sind die Geschmäcker und Befindlichkeiten eben verschieden.
    Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt dabei auch die Manipulation durch die Medien. Wenn in jeder zweiten Zeitschrift oder Fernsehsendung erzählt wird, dass dieses und jenes Fahrzeug ein künftiger Klassiker wird und man den jetzt unbedingt kaufen sollte. Da spricht keiner von R19 (wie oben bereits erwähnt) oder Lada Samara.
    Denn auch damals wurde schon viel zu oft vom W124 als letzten echten Benz geschrieben und auch die kleinen Motoren mit Buchhalterausstattung als lohnenswert eingestuft. Nichts davon ist eingetroffen. Einzig die Cabrios der Final Edition aus 1997 und die 500E / E500 gehen preislich nach oben. Alle anderen Modelle werden nach wie vor über den Zustand verkauft. Wenn sich überhaupt ein Käufer findet. Und auch dort gibt es nur sehr wenige Aussreißer nach oben. Auch, weil es eben zu viel Masse gibt. Das wird beim E39 das selbe Trauerspiel werden.
    Gruß
    Jan
    __________________________________
    E39 mit M54B30 - Bimmel
    E83 mit M54B30 - Familycar
    C124 mit M104E32 - seit 2003 im Besitz
  • Neu

    Genau so ist das,
    habe 2006 ein Ascona Cabrio gekauft
    (nur 2873 Exemplare) der hat 3500 Euro
    gekostet, habe ihn jetzt ca. 13000 Kilometer
    gefahren, Wertsteigerung Null, aber egal
    Aber ich kann im Sommer ein Cabrio fahren das nicht jeder
    hat :) . Im Winter steht er in der Garage
  • Neu

    M8-Enzo schrieb:


    Du wirst schmunzeln aber wenn der Motor gestartet wird, dann ist das bislang fast jedes mal so gewesen als ob der Wagen vor einer Stunde erst abgestellt wurde. Ich weiß, - das glaubt mir kaum ein Mensch
    Guido
    Genau so war das bei meinem e34, der ein halbes Jahr stand. Und mein e36 318is, der sage und schreibe 2,5 Jahre bei Wind und Wetter draußen auf dem Hof stand, war das ganz genauso! Batterie rein gestartet und der Wagen lief ohne Probleme!
    Das war schon ein Traum. Nur der 190er wollte nicht anspringen und musste mit der Abschleppstange in die Garage geschoben werden :D .
    Mein Z4 macht übrigens auch jedes Frühjahr Probleme. Meistens die Elektrik und irgendwelche Endlagen, die neu initialisiert werden müssen.


    M8-Enzo schrieb:



    @All
    Hach ja, .... wenn etwas nicht sein SOLL weil es nicht sein DARF, und selbst frühere zu 100% übertragbare Erfahrungswerte auch keine Beachtung haben dürfen, dann macht es wahrlich keinen Sinn mehr über Sachverhalte zu diskutieren über die es doch im Grunde nichts zu diskutieren gibt.

    Ich habe lediglich auf Fakten basierende Sachverhalte verwiesen. Wenn man diese natürlich nicht sehen will und ggf. lieber den debattierten Sachverhalt so "formt" wie man ihn individuell braucht weil man es eben nur aus seiner Sicht so sehen will, dann OK. Aber dann frage ich doch einfach mal nach dem Sinn des Ganzen.
    Also ich finde schon, dass es Sinn macht. Das ist ja auch ein sehr schönes Thema. Und es sagt ja niemand, dass du unrecht hast. Ganz im Gegenteil. Beim 8er sehe ich das absolut genauso.
    Beim e39 aber durchaus nur bedingt. Da muss man schon den Wagen jetzt günstig kaufen und einfach stehen lassen.

    Im Endeffekt ist ja genau das, was den Markt so bewegt. Das man es vorher nie weiß, was die Autos irgendwann mal kosten werden und der daraus resultierende Schwund an Fahrzeugen und die Preissteigerung. Deswegen werde ich ja meinen e39 auch behalten, nachdem ich ihn gefahren habe.
    Aber ich glaube nicht, dass die Investition e39 sich lohnt. Wenn man einen hat und diesen sowieso fährt, würde ich ihn auch nicht verkaufen (bei Autos sowieso nicht).

    Und letztendlich ist das ja alles Käse, denn ich setze mich dann lieber hin und freue mich über meine in die Jahre gekommene BMW Sammlung und würde die dann erst recht nicht mehr verkaufen. Klar ist es schön zu wissen, dass man Geldwert stehen hat, die in den letzten Jahren gestiegen hat. Aber wenn ich ihn verkaufe, ist es ja nicht mehr meiner. Und Geld.. naja. damit kann man doch auch keinen mehr beeindrucken. :ugly:
    Also jedenfalls ich, würde ein Auto nicht als Wertanlage nutzen, um damit Gewinn zu erwirtschaften, sondern lediglich als Wertanlage, um ihn zu haben. :love:
    Gutes Beispiel. Viele Leute kaufen sich ein Auto für 30k€. Ist für viele kein Problem. Aber wie viele von denen haben einen 8er BMW? Obwohl der auch nur 30k€ kostet. Es sind aber in dem Fall 30k€ für etwas besonderes. Und das können sich wiederum nicht viele leisten.
    B( . )( . )BS