E39 Touring Problem mit Sturz und Nachspur an VA

  • E39 Touring Problem mit Sturz und Nachspur an VA

    HI Leute,

    ich glaube ich habe ein Problem. Zum Auto: 520iA Touring Serienfahrwerk mit Federn v+h und vor einem Jahr mit H&R 40/15 tiefergelegt
    Seitdem sind ca. 7.000 km gefahren worden.

    Vorne sind zusätzlich noch 10mm Spurplatten pro Seite verbaut.

    Für den TÜV in 03/2018 musste die Stabi Pendelstützen vorn erneuert werden (Meyle HD). Letzte Woche wurden die Gummilager der Zugstrebe vorn erneuert und nochmal eine Achsvermessung gemacht.

    Ich habe trotzdem das Gefühl, dass die vorderen Räder komisch stehen obwohl die Achsvemerssung bis auf den Sturz an der VA voll im Rahmen ist.

    Ich habe ein paar Bilder und die Achsvermessung von letzte Woche auch nochmal gescannt. Die Beifahrerseite steht einfach weiter im Radhaus und die Räder sehen von oben aus gesehen einfach immer aus, als wenn das Lenkrad leicht eingeschlagen ist...obwol es natürlich kerzengerade steht. Ganz überspitzt finde ich es sieht so aus wie auf diesem letzten schmatischen Bild mit der Nachspur.





    2003 BMW 520iA Touring (Alltag)
    2002 BMW 525i Touring (Winter)
    1991 Mercedes Benz 260E (Sommer)
    1994 Lincoln Town Car -> www.town-car.jimdo.com (Sommer)
  • Mmmmh... also einen Unfall kann man natürlich nie ausschließen bei einem 16 Jahre alten Wagen, aber es gibt keine Hinweise darauf. Weder im Motorrraum noch am Unterboden oder an den Fahrwerksteilen.

    Das der Sturz vorne nicht einstellbar ist, habe ich schonmal gelesen. Im Prinzip ist er vorne li ja auch "nur" 0°11' außerhalb der Toleranz. Kann man diese 0°11' überhaupt sehen? Alles andere passt ja und fahren tut er sich auch gut. Fährt gerade, kein ruckeln etc.

    Was heißt nicht richtig zusammengebaut? Wo gibt es da Fehlerquellen?
    Gibt's ein Tipp was ich jetzt tun soll? Vorderachse einmal überholen??? :S X/
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  • Die Werte sind nur wenige Minuten aus dem Sollbereich raus, hier würde ich gar nichts machen.
    Wie Marc schon schrieb, ergibt sich der Sturz. Die Nachspur ergibt sich aus Spur und Sturz, die wird außerhalb sein weil der Sturz nicht mehr in der Toleranz ist.
    Aber das ist nicht viel und das würdest du auf ein Reifenleben gesehen nicht am Abfahrsprofil erkennen das hier das Fahrwerk verstellt ist. Wären wir hier jetzt 20 Minuten außerhalb der Toleranz wäre man vielleicht an einem Punkt wo man sagen könnte, sollte man mal ansetzen.
    Vorrausgesetzt du hast natürlich keine Beeinträchtigungen beim Fahren.
  • Neu

    Nein beim fahren sind keine Beeinträchtigungen zu merken... zumindest nichts offensichtliches.
    Mich stören nur tierisch diese optischen Unterschiede, oben auf Bild 3 und 4 zum Beispiel. Das Rad der Fahrerseite steht einfach weiter aus dem Radhaus als das der Beifahrerseite.

    Mich würde trotzdem nochmal interssieren welche Fehlerquellen und Folgen es beim Zusammenbau bei einer Tieferlegung mit Federn es gibt?
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    Man könnte die falschen Querlenker einbauen, die von E38 sollen passen aber die falschen Maße haben. Und es sollen schon Leute den Querlenker und die Zugstrebe am Radträger vertauscht angebaut haben. Sehr beliebt ist es auch, die Federn am Träger in die Vertiefung zu setzten anstatt auf deren Rand; k.A. allerdings ob das Spur und Sturz verändert, das Fahrverhalten ändert es definitiv.
  • Neu

    Querlenker und Zugstrebe sind richtig verbaut, Spiel gibt es auch keinen und die Gummilager der Zugstrebe wurden letzte Woche erst erneuert. An anderen Stellen konnte kein Spiel festgetstellt werden.

    Wie sieht es mit dem befestigen der Querlenker und Zugstreben in "Normallage" aus?
    Soweit ich weiß müssen Schraube 6 und 12 in Normallage angezogen werden...?

    Was ist wenn dies nicht in Normallage geschehen ist???


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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pinkybrain123 ()

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    Meine Erfahrung: Habe auch die Gummilager der Zugstrebe gewechselt. Würde ich so nicht mehr machen. Warum? Weil 20.000km später die Zugstreben am Achsschenkel so schlecht waren, dass die kompletten Zugstreben gewechselt wurden. Daher würde ich die immer komplett wechseln.

    Und Spiel konnte man bei mir auch nicht feststellen. Auch nicht mit einem großen Kuhfuss. Aber das sagt noch lange nichts über den tatsächlichen Zustand der Querlenker und Zugstreben aus.
    520i, M54, Bj. 04/2002, 5-Gang, Limousine
    Öl: Mobil1, 0W - 40
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    Du musst den Sturz schon in Stellung geradeaus betrachten. Der Unterschied links/rechts liegt laut dem Achsmessprotokoll bei 17 Minuten. Sofern hier richtig gemessen wurde, ist das mit dem Auge eigentlich nicht zu erkennen.
    Gerade das mit der Tieferlegung gelesen, die Sorgen gerne auch mal für andere Sturzwerte.
    Schrauben 6 & 12 sind in Normallage anzuzuiehen, korrekt.
    Die Sollwerte sind von Bmw vorgegeben, die benutzt jedes Achsmessprogramm, hier wird dann einzig zwischen Standart-/Sport-/Verstärktes Fahrwerk Unterschieden.

    Die Frage ist welche Werte die Werkstatt genommen hat, wo du hast vermessen lassen. Eventuell sind die Sturzwerte beim Sportfahrwerk noch im Rahmen.
    Aber wiegesagt, das du den Unterschied links rechts mit dem Auge erkennst ist eigentlich ausgeschlossen. Sollte auf den Bildern dein Lenkrad in geradeaus Stellung stehen, ist die Spur aber heftig daneben eingestellt worden.
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    xyiaan schrieb:

    ...Die Frage ist welche Werte die Werkstatt genommen hat, wo du hast vermessen lassen. Eventuell sind die Sturzwerte beim Sportfahrwerk noch im Rahmen.
    ...Sollte auf den Bildern dein Lenkrad in geradeaus Stellung stehen, ist die Spur aber heftig daneben eingestellt worden.
    Die Achsvermessung ist auf Grundlage des Standardfahrwerks erfolgt. Die Abweichung zum Sportfahrwerk ist nur minimal. Hatte mich hier im Forum extra vorher infomiert.

    Ja das Lenkrad ist in Geradeausstellung gewesen als ich die Bilder gemacht habe, aber laut dem Protokoll oben ist die Spur ja innerhalb der Toleranzen!?!?!?

    Was für eine Auswirkung hätte es denn wenn Querlenker und Zugstreben nicht in Normallage angezogen wurden, sondern auf der Bühne?

    Das ist es ja so was mich so verwundert. Im Prinzip ist alles innerhalb der Toleranzen, aber es sieht halt aus als wenn was nicht stimmt.
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    Also ich verstehe meine beiden Achsvermessungen bezüglich der Sollwerte nicht. Die alte Vermessung von quick hat ähnliche Sollwerte wie die von pinkybrain. Die neue von Bosch (Hinterachse konnte nicht eingestellt werden, da sie die Bolzen nicht gelöst bekamen) total andere. Kann mir das jemand erklären?
    Danke.


    Mist, bekomme die zweite Datei nicht hochgeladen.
    Bilder
    • 5651B273-68E5-46E9-9A62-41C42FCE09EC.jpeg

      474,19 kB, 1.112×1.280, 10 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonym ()

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    Die Achsvermessung da oben in deinem Bild, Anonym, ist einwandfrei und absolut korrekt auf die Sollwerte eingestellt.

    Verglichen mit dem Bild der Bosch Achsvermessung, welches du mir per Whatsapp geschickt hast, zeigt das, dass die da bei Bosch wirklich einen absoluten Scheiß eingestellt haben - die Sollwerte ansich sind ok, die unterscheiden sich mal von Software zu Software und Bühne zu Bühne - wichtig ist ja, dass man den korrekten Zielwert einstellt - die Grenzwerte sind wirklich nur Grenzwerte, da sollte man nicht randrehen, sondern in die Mitte.