Schlechter Durchzug 530i

  • bmwsmiley schrieb:

    Sebastian99 schrieb:

    Weils scheinbar noch keiner geschrieben hat, Nürnberg liegt doch ideal für @bmwsmiley. Kannst dich ja mal mit ihm in Verbindung setzen, er wird dir sicher bei den Vanos helfen, wenn gewünscht. Auch hat er ja selber E39, hat also ein wenig Knowhow um den Ist Zustand live einschätzen zu können. ;)
    wird scheinbar Ignoriert. Kann man nichts machen.
    Ne, um Gottes Willen, ich ignoriere gar nichts. Ich bekomme es zur Zeit nur nicht untergebracht. Dienstreisen, Prüfungsvorbereitung, Urlaubsvorbereitung, Steuer etc. pp. Alles, was aus der Reihe fällt, kann ich zur Zeit nicht realisieren. Tut mir Leid! Jedenfalls bin ich sehr dankbar von dem Support hier im Forum. Große Klasse!

    Neueste Erkenntnis: Gerade bin ich in Nürnberg angekommen. Dabei hat sich das Gefühl bestätigt, das ich eigentlich von Anfang an hatte, es nur nicht glauben wollte/konnte: Es geht scheinbar nicht in erster Linie um einen warmen Motor, bis die Symptome auftreten. Es ist eher ein "zweites Mal starten". Warum? Auf der Autobahn zog er wunderbar durch; ich war etwas überrascht. Nach 200 km, als ich auf einen Rasthof fuhr, hatte er ebenfalls noch Dampf, auch aus dem Drehzahlkeller. Nach 20 Min. Pause, als ich ihn dann quasi das 2te Mal am heutigen Tag startete, war's vorbei mit dem Spaß. Wieder kaum Leistung bis 3000 U/Min etc. Selbes Phänomen auch gestern Abend in Berlin, als ich tanken gefahren bin... Damit er nicht nur kurz lief, hab ich ne kleine Runde durch Berlin gedreht (hatte eh Bock zu fahren). Alles sahne, alles Butter. Dann tanke ich, starte ihn "das zweite Mal": Ende! Keine Leistung, kein nichts.

    Da denke ich mir fast schon: Das könnte doch n Sensor sein, der nen Wackler hat? Wenn die Mechanik an sich doch funktioniert...

    Da wir das KGE-Thema schon hatten, habe ich gerade diesen KGE-Test gemacht. Also ob das Öl blubbert, wenn man den Messstab herauszieht und ob ein Unterdruck am Öldeckel zu spüren ist, wenn man ihn leicht anhebt. War alles in Ordnung.

    Wenn der Urlaub durch ist werde ich mich um alles mal kümmern. Was habe ich jetzt bestellt zum Einbau / Revision:

    • Papierluftfilter
    • Innenraumfilter
    • Ansaugbälge
    • Satz Schraubschellen, um alle Quetschschellen zu ersetzen
    • DISA-Dichtsatz (in der Hoffnung, dass sie an sich noch intakt ist und sie nur neu abgedichtet werden muss)
    • Die ganzen Propfen und Schläuche
    • ASB-Dichtung
    • Zündkerzen
    • Kraftstofffilter
    • Lamdasonden
    • VANOS Dicht- und Rasselsatz
    • Öl
    • Ölfilter
    • Ventildeckeldichtung
    Quasi alles MANN, Bosch oder febi bilstein. Nennt mich bekloppt, aber ich möchte das alles neu haben :) Werde ich bei nem guten Freund mit eigener Werkstatt alles in Eigenarbeit oder mit ein wenig Hilfe nach meinem Urlaub einbauen. Werkzeug ist alles vorhanden. Drehmomente recherchiere ich vorher. Der K+N kommt halt wieder raus; auch nicht die Welt. Mir geht's darum, dass die Karre jetzt einfach eine gewisse Laufleistung hat und ich nicht wissen kann, wie er all die Jahre bewegt wurde. Zudem gibt's die "Schwachstellen", die das Auto in meinen Händen gar nicht erst haben soll. Vielleicht bestelle ich wirklich noch ne neue KGE Kaltland dazu; bin aber noch nicht sicher.

    Auslesen sollte man den Wagen dennoch mal. Da komme ich mal auf jemanden zu. Aber wie gesagt: Seid nicht böse, es dauert noch. Ich kriege es zeitlich gerade einfach nicht hin...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von NihilBaxter ()

  • So, die Prüfung ist geschafft. Jetzt steht nur noch der Urlaub an und dann widme ich mich dem BMW.

    Bis dahin habe ich eine Zwischenfrage und die Bitte um eine Einschätzung:

    Eine befreundete Werkstatt meinte, ich solle die VANOS auf keinen Fall selbst revidieren. Sie selbst würden keine VANOS machen, weil das Risiko zu groß sei, anschließend mit kapitalem Motorschaden vom Hof zu fahren (Steuerzeiten und so). VANOS würden sie immer an eine befreundete Werkstatt in Berlin geben, die sich nur um BMWs kümmert und viel VANOS-Erfahrung habe (ob die damit ne Vertragswerkstatt meinen?).

    Mich irritiert das. Die Anleitung für den M54B30 von Beisan liest sich wirklich nicht so kompliziert. Grds. traue ich mir das absolut zu und habe keine Angst davor. Zudem frage ich mich, wie ich schaffen soll, bei dem speziellen VANOS-Typ Steuerzeiten zu beeinflussen? Da müsste ich doch wirklich direkt an den Bauteilen der Nockenwelle arbeiten, die ich - sofern ich nur die Dichtringe der VANOS neu mache - gar nicht anfasse.

    Übersehe ich was? Kann ich mich tatsächlich so hart verbasteln, dass ich gleich den ganzen Motor schrotte oder hat die Werkstatt vielleicht andere VANOS-Typen im Hinterkopf, die wesentlich direkter auf die Anstellwinkel der Nockenwelle einwirken?

    Danke Euch im Vorraus!

    Gruß