530D erneuter Turboschaden nach ca. 20000 km

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • 530D erneuter Turboschaden nach ca. 20000 km

    Hallo Zusammen,

    ich könnte euren Rat gebrauch, es geht um folgenden Sachverhalt:

    Fahrzeug 530D Baujahr 2000

    Das Fahrzeug hatte im Juli letzten Jahres eine Turboladerschaden. Ich habe den defekten Turbolader gegen einen günstigen überholten mit 12 Monaten Garantie getauscht.

    Beim Tausch habe ich alle Ölführenden Leitungen erneuert, sowie einen neuen LLK verbaut.

    Ein gutes halbes Jahr und ca. 20000 km später war der Turbo wieder hin.

    Also den Turbo wieder ausgebaut und dem Verkäufer geschickt, dieser hat ihn geprüft und folgendes geantwortet:


    Verkäufer Turbolader schrieb:


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Der Mitarbeiter hat sich mit dem Turbolader beschäftigt, den Sie bei uns bestellt und gekauft haben.
    Die Reklamation bezog sich auf die Prüfung des Turboladers und stellte sich heraus :
    Wir haben festgestellt, dass der Turbolader keinen Fehler hatte.
    Der Turbolader wurde durch fehlende Schmierung beschädigt.
    Auf den Bildern, die Sie von uns bekommen haben, sieht man die Verfärbung der Welle und des Lagers.
    Sowohl die Welle als auch der Turbinenrad sind beschädigt.
    Auf dem Bild sieht man, dass der Turbinenrad beschädigt worden ist. Es weist hinauf, dass das Fahrzeug ein Problem mit den Injektoren hat.

    Jetzt ist wieder ein neuer (überholter) Turbo eingebaut, und das Fahrzeug läuft wieder so wie es soll.

    Kann es sein das ich tatsächlich ein anderes Problem habe? Würde gerne verhindern das dieser Turbo nach 20000 km wieder das zeitliche segnet.

    Vielen Dank für Eure Hilfe schon im voraus!!!

    Grüße Cord
  • coda schrieb:

    Das Fahrzeug hatte im Juli letzten Jahres eine Turboladerschaden
    Was ist da passiert? Wurde die Ursache beseitigt?

    Weitere Frage... Hast nen DPF? Wenn ja, wieviele km sind drauf? evtl dicht!?

    coda schrieb:

    Ich habe den defekten Turbolader gegen einen günstigen überholten mit 12 Monaten Garantie getauscht.
    Wo gekauft?

    Wieviel km hast drauf?
    Welches ÖL fährst du?
    Hat der alte Turbo das sogenannte Turbopfeiffen?
    Fragen über fragen
    [b]SUCHE [/b]Eine oder 2 Rondell Felge(n) 0049 Typ 859 silber KBA 47301 in den Maßen 8,5x19 ET 14 5/120/72,6 [X]erledigt

  • "der Turbinenrad" , diese gut :top:

    Würde ich ganz klar wie Kaminki sehen. Die hoffen das der Gegenüber keine Ahnung und / oder Rechtschutzt hat. Was haben die zu verlieren ? Im besten Fall beharrst du nicht darauf und die sparen sich die Kosten. Im schlechtesten Fall gibts halt nen Austausch Lader.

    Wie wollen die denn nachweisen, dass der Turbolader nicht zuvor Mängel aufwies?.
    Bin da rechtlich nicht sonderlich bewandert, jedoch ist eine Garantie , meiner Meinung/ Auffassung nach, keine Gewährleistung mit 6 Monatigem-Wandel der Beweislast ( Verkäufer -> Käufer ). Würde auf die Garantie pochen. Kann mir jedoch vorstellen, dass die daraufhin einen Bescheid verlangen, dass das in Rede stehende Bauteil von einer Fachwerkstatt eingebaut worden ist.
  • Hallo zusammen,

    das Fahrzeug hat keinen DPF. Die KGE-Entlüftung habe ich beim ersten Tausch gleich mit gewechselt.

    Das Auto hat jetzt knappe 250tkm drauf.
    Was für ein Ol vor dem ersten Turboschaden gefahren wurde weiß ich nicht. Ich fahre momentan ein 5w30 von mobil 1.

    Beim ersten defekt bin ich davon ausgegangen das der Turbo unter Altersschwäche gelitten hat, und deshalb auch keine Ursachenforschung betrieben.

    Der Turbo kommt von eBay, Firma heißt MotoSystem. Ist ne polnische Firma die wAhrscheinlich einen Briefkasten in Dortmund hat.

    Das der Überholte Turbolader für diesen Preis keine Weltmacht ist, dessen bin ich mir natürlich bewusst. Deshalb möchte ich mich auch nicht über evtl. Mangelnde Qualität auslassen. Das habe ich schon beim Kauf gewusst.

    Ich würde nur gerne ausschließen das ich ein anderes Problem haben könnte .
    Und was die Injektoren damit zu tun haben konnte ich mir beim besten Willen nicht erklären.

    Mal sehen wie ich mich mit ihm einigen kann.
    Solange nichts anderes im Argen ist, ist es erstmal ok.

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten!!!

    Schönen Abend noch

    Grüße Cord
  • Darauf habe ich noch vergessen zu antworten:

    Ich würde sagen das ich kein übermäßIges Turbopfeifen beim fahren höre.

    Jetzt ist der Motor an sich ja nicht gerade eine flustertüte, kann sein das ich das in der gesamten Geräuschkulisse nicht wahrnehme
  • Frag doch mal nach einer Erklärung, was das mit den injektoren zu tun haben könnte, weil du den neuen auch nicht Schrotten möchtest.. Einfach mal auf doof tun.

    Bin gespannt auf die Erklärung.


    Das einzige ist was ich mir vorstellen kann, das die ankommen mit, die injektoren Tropfen, daher hast du Öl Verdünnung...
  • coda schrieb:



    Beim ersten defekt bin ich davon ausgegangen das der Turbo unter Altersschwäche gelitten hat, und deshalb auch keine Ursachenforschung betrieben.

    Der Turbo kommt von eBay, Firma heißt MotoSystem. Ist ne polnische Firma die wAhrscheinlich einen Briefkasten in Dortmund hat.
    Ein Turbo stirbt ganz selten an Altersschwäche. Jedenfalls die in unseren e39s.
    Man kann fast immer davon ausgehen, dass irgend ein kleiner Fehler zu einem Schaden geführt hat.
    Ganz oft sind Fremdteile (Drallklappen), oder die Schmierung für den Tod eines Turbos verantwortlich, oder einfach eine Überlastung. Die muss aber schon richtig erzwungen werden, durch falsches Verhalten des Fahrers.

    Ich würde mir fast lieber einen gebrauchten originalen einbauen, als einen generalüberholten (ganz egal aus welcher Nation der kommt).
    Und falls doch, würde ich mich erstmal im Turbozentrum Berlin kundig machen. Aber dort bezahlst für eine Generalüberholung wahrscheinlich drei mal so viel, wie für einen neuen. Und für einen neuen wahrscheinlich das doppelte des üblichen Preises (manchmal Frage ich mich echt, ob die einen Schlaganfall bekommen haben, beim Preise gestalten :D ).
    Aber dafür sind die durchaus kompetent.
    B( . )( . )BS
  • coda schrieb:

    Beim ersten defekt bin ich davon ausgegangen das der Turbo unter Altersschwäche gelitten hat, und deshalb auch keine Ursachenforschung betrieben.
    Das war ein Fehler!

    Wie das paulbo038 schon sagte, der Turbo stirbt nicht an Altersschwäche sondern durch Fehler/Defekte in der unmittelbaren Turbo Peripherie.

    Hast Du diese Fehler nicht diagnostiziert und beseitigt, stirbt der neue Turbo nach kurzer Zeit mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder.

    Ein guter Betrieb kann Dir schon bei Besichtigung des alten Laders Hinweise geben auf die "Todesursache" und mögliche Peripheriefehler dazu.

    Benutze mal die Suche, es gibt da einige Informationen über mögliche Ursachen für den Turbo-Tod.


    opaauto schrieb:

    Die Überholten Turbolader werden nicht mit Originalen Teilen von Garrett überholt, es gibt nämlich keine. Da kommt billiger Schrott rein.
    Wo hast du den denn gekauft,bei EPS?
    Eben, auch dazu findest Du bei Benutzung der Suche einige Diskussionen.

    Resümeé jedenfalls, überholte Garrett Lader für unsere M57 Motoren, sofern überhaupt angeboten, sollte man nicht kaufen, weil es keine Teile dafür von Garrett gibt, also kann das nur Schrott sein was da als angeblich überholte Garrett Lader angeboten wird.

    paulbo038 schrieb:

    Ein Turbo stirbt ganz selten an Altersschwäche. Jedenfalls die in unseren e39s.Man kann fast immer davon ausgehen, dass irgend ein kleiner Fehler zu einem Schaden geführt hat.
    Ganz oft sind Fremdteile (Drallklappen), oder die Schmierung für den Tod eines Turbos verantwortlich, oder einfach eine Überlastung. Die muss aber schon richtig erzwungen werden, durch falsches Verhalten des Fahrers.

    Wie am M57 durch Drallklappen als primäre Ursache (und das auch noch ganz oft) ein Turbo sterben soll, würde mich ja doch mal interessieren?


    Überlasten kann man den betriebswarmen Turbo, sofern man nicht am Ladedruck gedreht hat, m. E. auch nicht.
    Korrekt funktionierende Peripherie vorausgesetzt.

    Und wie man das als Fahrer durch falsches Verhalten erzwingen kann, ist mir auch nicht so ganz klar?
    Wohl gemerkt, korrekte Peripherie und keine zu frühe Kaltbelastung sowie nicht heiß abstellen als grundsätzlich Pflegebedingungen mal vorausgesetzt.




    Gruß

    eckart

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eckart1 ()

  • Eckart1 schrieb:

    paulbo038 schrieb:

    Ein Turbo stirbt ganz selten an Altersschwäche. Jedenfalls die in unseren e39s.Man kann fast immer davon ausgehen, dass irgend ein kleiner Fehler zu einem Schaden geführt hat.
    Ganz oft sind Fremdteile (Drallklappen), oder die Schmierung für den Tod eines Turbos verantwortlich, oder einfach eine Überlastung. Die muss aber schon richtig erzwungen werden, durch falsches Verhalten des Fahrers.
    Wie am M57 durch Drallklappen als primäre Ursache (und das auch noch ganz oft) ein Turbo sterben soll, würde mich ja doch mal interessieren?
    Teile der Drallklappen genauso wie Fremdpartikel, können gerne mal das Abgasrad beschädigen. Hatte ich bereits ein mal bei einem M57 von mir. Und wenn das nicht so prikär wäre, würde nicht jedem M57 Fahrer eingetrichtert werden, seine Drallklappen tauschen bzw. blind machen.



    Überlasten kann man den betriebswarmen Turbo, sofern man nicht am Ladedruck gedreht hat, m. E. auch nicht.
    Korrekt funktionierende Peripherie vorausgesetzt.

    Und wie man das als Fahrer durch falsches Verhalten erzwingen kann, ist mir auch nicht so ganz klar?
    Wohl gemerkt, korrekte Peripherie und keine zu frühe Kaltbelastung sowie nicht heiß abstellen als grundsätzlich Pflegebedingungen mal vorausgesetzt.
    Mit Überlastung meinte ich ehr den falschen Umgang. Das bedeutet schön strapazieren den Turbo und dann nicht kalt fahren und einfach abstellen. Das ist schon eine herbe Belastung für den Turbo und rächt sich relativ schnell.



    Gruß

    eckart
    B( . )( . )BS

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von paulbo038 ()

  • Also wenn eine Drallklappe abreißt, ist es zunächst mal sehr wahrscheinlich, daß Dir der Motor dann dadurch kaputt geht, sofern die Klappe oder Teile davon in den Brennraum gelangen.

    Wenn dann doch noch durch ein dabei abreissendes Teilchen der Turbo danach ebenfalls hops geht, ist das wohl das geringere Problem.

    Deswegen sehe ich aber einen Drallklappenabriß nicht als typische (und auch noch oft auftretende) Ursache eines Turbo-Todes sondern zunächst mal als primäre Ursache eines Motor-Schadens.
    Und die Fälle, in denen ein Teil der Drallklappen, ohne Schaden am Motor zu verursachen, durch den Brennraum gegangen ist und den Turbo gekillt hat, düften eher die Ausnahme sein.

    Nach meiner Kenntnis dient auch die Empfehlung an die M57 Automatikfahrer zur Entfernung der Drallklappen der Vermeidung eines viel eher bei einem Abriß auftretenden Motorschadens, denn einem unwahrscheinlicherem Turboschaden.


    paulbo038 schrieb:

    Mit Überlastung meinte ich ehr den falschen Umgang. Das bedeutet schön strapazieren den Turbo und dann nicht kalt fahren und einfach abstellen. Das ist schon eine herbe Belastung für den Turbo und rächt sich relativ schnell.
    :top:
    So ist es und gerade das Abkühlen des heiß gefahrenen Turboladers mit laufendem Motor dürfte in der Praxis oftmals eher vernachlässigt werden.



    coda schrieb:

    Also den Turbo wieder ausgebaut und dem Verkäufer geschickt, dieser hat ihn geprüft und folgendes geantwortet:


    Verkäufer Turbolader schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Der Mitarbeiter hat sich mit dem Turbolader beschäftigt, den Sie bei uns bestellt und gekauft haben.
    Die Reklamation bezog sich auf die Prüfung des Turboladers und stellte sich heraus :
    Wir haben festgestellt, dass der Turbolader keinen Fehler hatte.
    Der Turbolader wurde durch fehlende Schmierung beschädigt.
    Auf den Bildern, die Sie von uns bekommen haben, sieht man die Verfärbung der Welle und des Lagers.
    Sowohl die Welle als auch der Turbinenrad sind beschädigt.
    Auf dem Bild sieht man, dass der Turbinenrad beschädigt worden ist. Es weist hinauf, dass das Fahrzeug ein Problem mit den Injektoren hat.


    Fehlende Schmierung könnte auch schon durch einen Einbaufehler verursacht sein, der dann zeitverzögert zum Ausfall geführt hat, z.B. sofern der Lader und die Zulaufleitung vor dem ersten Start nicht ausreichend und korrekt mit Öl befüllt wurden.


    Gruß

    eckart
  • Hallo,

    Dann werde ich mal wohl doch nach den Ursachen für den Turbo schaden suchen.

    Der Verkäufer hat überigens bzgl. der Injektoren als Fehlerquelle folgendes erläutert:


    Verkaufer schrieb:


    Ein Turbolader besteht aus einer Abgasturbine, die dieRestenergie der Abgase nutzt, um die Welle zu bewegen, damit die frische Luft in den Brennraum gefördert wird.
    Wie sie wissen, die Einspritzdüsen dienen dazu, die Einspritzung unter Feinstverteilung und Zerstäubung des Kraftstoffes in die heiße Luft im Brennraum zu beginnen.
    Wie Sie auf dem Bild sehen, die Feder vom Turbinenrad sind beschädigt, weil der Kraftstoff mit der Abgase in der Abgasturbine war. Dazu kommt die Temperatur in Höhe über 600 °C.
    Das alles weist auf ein Problem mit den Einspritzdüsen hinauf, weil im Abgasturbine sich kein Kraftstoff befinden darf ( Nur Abgas, das der Turbinenrad bewegt). Deswegen sieht man auf dem Bild die Beschädigung und die Feuchtigkeit vom Kraftstoff von Federn.
    Bitte überprüfen Sie Ihre Einspritzdüsen

    Vorschmierung beim Einbau:

    Ich habe den Lader und die Leitung befüllt, ich hätte gesagt das die Füllung maximal war, ein paar Tropfen habe ich verloren beim Stecken der unteren Leitung, war aber minimal.

    Schöne Grüße

    Cord