Bremsscheiben: 3/4 Jahr alt und Schüttelfrost ....

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  • ... sodele ... Die meisten Teile liegen bereits zum Einbau bereit...

    In dem Zusammenhang:
    Heute Morgen sind auf der Fahrt zur Arbeit nach Abfahren von der BAB und etwas Stadtfahrt zwei gelbe Kontrollen an gegangen. Das ist zum einen das rechts befindliche Bremsensymbol mit dem Ausrufezeichen, zum anderen das mittig an geordnete Symbol mit dem Warndreieck und dem Kreispfeil drum herum. Eine Anzeige resp. Warnung / Warnton im BC erfolgte nicht.
    Ich habe leider kein Handbuch dabei und würde gerne mal Eure Meinung hören bezgl. möglicher Fehler... Ich will ja heuer noch nach Haus kommen ...

    PS: Im Gegensatz zum dargestellten Symbol rechts ist das meine gelb und nicht rot wie abgebildet
    Dateien
    • Warnung.jpg

      (3,48 kB, 325 mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Verschleißanzeige für die Bremsbacken und die mittlere Leuchte ist ein Hinweis auf nen Fehler der aus dem DSC/ASC/ABS Steuergerät kommt. Das System ist somit eingeschränkt verfügbar. Möglicherweise funktioniert damit das ABS nicht oder auch das DSC bzw. ASC.
    Ein Sensor Problem oder das Steuergerät selber hat nen defekt. Muss man auslesen
    1x Touring - immer Touring
  • ... japp, danke für die schnelle Einschätzung. Damit kann ich auf jeden Fall dann nach Hause fahren.
    Verschleiß Beläge in einem 3/4 Jahr glaube ich eher nicht. Die Anzeigen tauchten auch in einer langgezogenen Rechtskurve auf. Ich werde heute Abend mal das ABS testen, bevor ich auf die BAB fahre und schauen, ob das noch tut. Und wenn ich daheim bin, werde ich mich mal daran machen, mein Notebook mit dem üblichen Geraffel auszustatten, damit ich endlich mal wieder Fehler auslesen und kodieren kann...
  • Wenn das rechts leuchtende wirklich gelb ist (wovon ich jetzt ausgegangen bin bei meiner Antwort), sieht das aber auch anders aus als auf deinem Bild. Entweder ohne Ausrufezeichen oder da steht ABS im Kreis. Womit das ABS sicher ausgefallen wäre. Was hast denn überhaupt für nen Kombi, High oder Low?
    Weil nur beim Low leuchtet für die Bremsbeläge nen gelber Kreis mit gestrichelt links rechts und beim High ein rotes Ausrufezeichen mit Text "Belag prüfen". Oder ohne Text ist es die Bremsflüssigkeit. Also wenn du High hast müsste da bei deiner gelben Leuchte ABS drinn stehen weil die gelbe Bremsbelag Leuchte gibt es da garnicht.
    1x Touring - immer Touring
  • ... Du kannst mich ja Sachen fragen, die mich vollkommen aus der Bahn werfen. Wenn ich mal davon ausgehe, das HIGH die umfangreichere Version ist und ich zudem weiß, das die Ausstattung wohl Exekutiv genannt wird, gehe ich mal von einem HIGH aus.
    Die Symbole in meinem Beitrag hatte ich mir aus dem Netz gesucht, damit wir nicht aneinander vorbei reden. Die sind tatsächlich beide gelb und entsprechen auch vom Piktogramm her den Dargestellten. Ich hatte auch nach einer kompletten Ansicht gesucht bei Tante Google's Bilderalbum, aber genau mein Tachodingens ist da nicht zu finden...
    Ich mache aber heute Abend daheim mal ein Livebild; dann sind wir schlauer ...
  • Sammler schrieb:

    ich habe vergangenes Frühjahr meine Bremsanlage neu gemacht, also Scheiben, Beläge nebst Überholung der Sättel (neue Dichtsätze und sauber). Verwendet habe ich einen Komplettsatz von Zimmermann.
    Habe mit Zimmerman (den günstigeren) genau gleiches gehabt. Es schüttelt wie verrückt nah bereits 2 Monaten. Würde ich nie wieder nehmen. Taugen nix!
    Zum glück so günstig, dass es nicht besonders weh tut die nach 5 Tkm Durch bessere zu ersetzen.
  • Hallo Leute,
    bin neu hier angemeldet im Forum, habe aber von euch schon viele Tipp gelesen und umgesetzt. Hat mir bei den vielen Bastelstunden an meinem 2002er 520i LPG/Prins mit jetzt 270.000 km oft sehr geholfen. Jetzt möchte ich mal etwas zurückgeben. Habe den Wagen vor 1,5 Jahren bereits mit Bremsrubbeln gekauft. Scheiben vorne waren noch fast neu, Beläge ca. 80%. Fahre im Jahr 40.000 km und davon die Häfte Autobahn. Hat mich also arg genervt und ich habe Scheiben und Beläge umgehend gewechselt. Zuvor habe ich noch die Radaufhängung und die Spur geprüft und dort auch Teile ausgewechselt. Zum Einsatz kam eine Satz Zimmermann Bremsscheiben.
    8000 km später kam das Rubbeln wieder. Dabei habe ich dann festgestellt, dass bei langsamer Fahrt auf nassem Kopfsteinpflaster und leichtem Abbremsen immer das linke Vorderrad komplett blockiert hat. Das ist dann auch auf der Landstraße passiert, wenn ich plötzlich stark abbremsen musste. Das ABS konnte nicht gegensteuern.
    Also wieder einen neuen Satz Bremsen gekauft und Bremssättel noch einmal auf Leichtgängigkeit überprüft. Die Stellen auf dem Bremssattelträgern, wo sich die Bremsbeläge abstützen, wurden plangefeilt. Die Radnarbe sorgfältig gereinigt und alles wieder zusammengebaut. Dann ca. 8000 km später die selbe Geschichte. Wieder starkes Schütteln bei leichter Betätigung der Bremse. Bei stärkerem Bremsen ließ das Schütteln wieder etwas nach. Verschwand jedoch niemals ganz. Wieder neigte das linke Vorderrad zum Überbremsen. Wieder keine Anzeichen bei den Bremsscheiben (Verfärbungen) auf möglicherweise festzitzende Bremssättel.
    In meiner Not habe ich dann aber doch auf Verdacht den linken Bremssattel durch ein ATE-Austauschteil ersetzt. Neue Scheiben und Beläge rein und abwarten. Dieses Mal hat es ca. 10000 km gedauert bis das Rubbeln wieder auftrat.

    Ganz ehrlich, ich wollte die Karre schon wieder verkaufen. Mein Sohn fährt einen 525i mit gleichem Baujahr und ähnlich vielen Kilometern. Hat noch nie Ärger mit den Bremsen gehabt.

    Wollte aber noch immer nicht aufgeben. Habe dann also vorne alle Bremsteile ausgebaut und die Teile der linken Seite mit den Teilen der rechten Seite verglichen. Irdgenwo musste doch ein Unterschied sein. Und richtig, ich konnte einen Unterschied finden. Eine der beiden Federn, welche die Bremssäätel in der richtigen Position halten, war verbogen. Offenbar hat jemand vor mir beim Wechseln der Bremsbeläge die Feder am linken Vorderrad derart misshandelt, dass sie anschließend den Bremssattel in Ruhestellung einsetig zur Radnarbe hin heruntergezogen hat. Die Folge war, dass die Bremsbeläge im Ruhezustand immer leicht schräg bzw. verkantet zur Bremsscheibe ausgerichtet waren.
    Also diesem Mal neue Scheiben und Beläge (wollte keine finanzielles Risiko mehr eingehen und habe die Hausmarke von Kfzteile24 gekauft) und ich habe mir zwei neue Federn von Meyle über meinen Teilehöker vor Ort besorgt. Kostenpunkt 26,-€. Und die neuen Federn sind auch ganz anders geformt. Sie lassen sich gar nicht mehr in der Art und Weise verbiegen, wie das bei den alten, wahrscheinlich noch originalen Ferdern, möglich war.

    Dann bin ich gefahren ... und gefahren ... und gefahren ... und fahre heute immer noch mit den Billigscheiben. Mittlerweile schon ca. 15000 km ohne auch nur ein einziges Mal so etwas wie Bremsrubbeln verspürt zu haben. Hatte von Beginn an, nachdem sich Scheiben und Beläge eingelaufen haben, einen viel exakteren Bremspunkt als jemals zuvor. Hatte das Gefühl ich fahre ein neues, anderes Auto.

    Vielleicht habe ich hier ein wenig weit ausgeholt, aber ich wollte auch deutlich machen, dass ich mir über Monate echt einen Kopf zu diesem Problem gemacht habe und alles, was ich in irgendwelchen Foren zum diesem Thema gelesen habe, auch ausprobiert und umgesetzt habe. Manchmal erscheint irgendwo der Hinweis "Haltefeder gewechselt?" jedoch kommt dann keine Erklärung warum und was die möglichen Folgen sein könnten, wenn man es nicht macht.
    Die Geschichte mit einer verbogenen Feder am Bremssattel hatte ich aber noch nirgends gelesen. Und da habe ich mir halt gedacht - schreib das doch mal auf. Vieleicht hilft das ja anderen weiter, zumal der finanzielle Einsatz für diesen Versuch noch erträglich ist.

    Und noch ein dickes Danke an alle, die hier schon wirklich tolle Tipps hinterlegt haben.

    Mit Gruß aus der Lüneburger Heide ...
    Achim
  • Ich fahre seit 2,5 Jahren und 57 Tkm Textar Scheiben + Textar epad Beläge. Was soll ich sagen, absolut problemlos und durch die Ceramicbeläge ne saubere Sache. Die Bremsenkombi hatte ich damals im I-net bestellt, war auch relativ günstig. Alles bestens und kann es empfehlen :top: .

    Wenn man sich beim weglaufen nicht noch einmal umdreht, fährt man das falsche Auto. *** Winne - fährt BMW seit 1999 :trinken:
  • Trotz der frisch mit Lemförder-Teilen überholten Vorderachse schüttelt sich mein Dicker nun wieder beim Bremsen. Doch anders als zuvor spürt man das nun nicht mehr direkt im Lenkrad.

    Denn nun ist wohl die Hinterachse dran, das linke Rad hat leichtes Spiel. Also nun TRW-Lenker komplett für hinten bei Motointegrator bestellt.

    Es scheint wirklich keinen Sinn zu ergeben, das Fahrwerk achsweise zu überholen. Bei 200-250.000 km am besten ALLES gemeinsam tauschen, ohne Ausnahmen. Dann tut's zwar 1x richtig weh, doch danach ist wieder für lange Zeit Ruhe.