Geschwindigkeitsbegrenzer im Japan 540i

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  • Geschwindigkeitsbegrenzer im Japan 540i

    Hallo und ein frohes neues Jahr an alle Foren User.

    Ich hoffe ich bin mit meiner Frage im Elektronik Forum richtig gelandet.
    Bei meinem aus Japan importierten 99er 540i ist eine Werksseitig eingebaute Geschwindigkeitsbegrenzung installiert.
    Dies ist wohl in Japan vorgeschrieben.
    Bei 180 km/h ist da eigentlich schluss
    Liegt evtl. daran, das die, ja eher kleinen Japaner, nicht so weit über die Motorhaube rausschauen können und es dann besser ist
    ein bisschen langsamer zu fahren 8) .
    Soweit so gut. Bei meinem ist die Toleranzgrenze sogar ein bisschen nach oben gerutscht, aber bei 206 km/h ist Ende.
    Bis dato habe ich mich noch nicht so richtig damit befasst, das es ja auch erstmal wichtigeres gibt wie z.B. die Umrüstung auf die deutschen
    Vorschriften.
    Wenn man dann noch den Kampf mit der Zulassungsstelle überstanden hat und endlich ein Nummernschild ( Bauart bedingt klein, für das die Zulassungsstelle zwei Gutachten brauchte) ans Auto schrauben kann, kann man sich ja mal schlau machen.
    Als erstes: Selbst Gedanken machen.
    Ergebnis: Die nicht fundierte Erkenntnis: " Wird wohl in einem Steuergerät irgendwo programmiert sein"
    Als zweites: googeln.
    Ergebnis: Nix
    Als drittes: Mal beim freundlichen vorbeifahren und mal fragen.
    Ergebnis: Sehr bescheiden.
    Man hat a: Noch nie gehört, das es so was gibt, aber man ist sich b: sicher, das in jedem Fall das Motorsteuergerät getauscht werden muss, wobei man mir c: natürlich nicht versprechen kann, das es das dann auch gewesen ist................ :kratz:
    Ich würde mal vermuten, So richtig Ahnung haben sieht anders aus.
    Der Laden vom freundlichen ist übrigens keine kleine Schrauberwerkstatt, sondern eine Werkstatt mit etwa 25 Plätzen.
    Ich weiß, die können auch nicht jedes ausgefallene Problem auf Anhieb lösen aber man hat dort mit Sicherheit Möglichkeiten
    sich diesbezüglich mal schlau zu machen.

    Vor allem die Aussage das ein Steuergerät getauscht werden muss und nicht umprogrammiert werden kann, lässt mich zweifeln.
    Hat von Euch evtl. einer eine Idee, mit wieviel Aufwand man diese Begrenzung aufheben kann und wo man ansetzen muss?

    Wäre für einen Tip sehr dankbar.

    Viele Grüße Jörg
  • Hallo Jörg,

    bei BMW kannst Du dich als Kunde mit Angabe der VIN registrieren lassen, siehe:
    bmw.de/de/meinbmw/start.html

    Danach per Mail anfragen was zu machen wäre, das ist kostenlos.

    Meiner war auch ein Import, allerdings EFTA-Land und ohne EU-Papiere...
    Zulassung war no problem, da hat mir der DEKRA-Prüfer bei HU/AU noch ein Datenblatt ausgedruckt welches die Zulassungsstelle ohne Murren akzeptiert hat. ;)

    Viel Glück
    Christian

    edit: ich würde dann auch gleich die BMW V-max Begrenzung 250 aufheben lassen :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von christian.k ()

  • Hallo.

    Na jetzt aber erstmal Vielen Dank für die schnellen Antworten.
    Das hört sich ja schon mal viel besser an.
    Das flashen der Software traue ich mir selber noch nicht zu, da ich mich derzeit noch
    In der Übungsphase bzgl. des auslesens und codierens befinde.
    Ich fahre zwar seit zehn Jahren e39, aber bei meinem 520i hatte ich eigentlich nie bedarf diesbezüglich.
    Der läuft und läuft und läuft ( ja ich weiß, der Spruch ist geklaut).
    Von daher habe ich mir erst jetzt Inpa und Co. besorgt und probiere am 520 ( ist jetzt mein Winterauto) was man so alles verändern und auslesen kann.
    Mal schauen ob ich den Manipulationspunkt im Tacho ( LCM wurde mal getauscht) wegbekomme und dem Airbagfehler, der immer wieder hochpoppt ( nein, Sitzbelegungsmatte ist es nicht) auf die Schliche komme.
    Wenn ich dann noch rausfinde, warum er in den letzten Wochen schlecht anspringt und ziemlich durstig ist, wage ich mich an seinen dicken Bruder.
    Das ganze hat den Hintergrund, das beim 540 schon das ein oder andere codiert werden muss ( 4:3 auf 16:9: Japan Navi auf Deutsche Version (zwar beides MK4, aber komplett anders), Japan BM 24 ( unbrauchbar da nur bis 88,5 MHz) auf Deutsches BM 54 und wohl noch einiges mehr, von dem ich noch nichts ahne.
    Ich denke schon, das ich es hinbekomme um solche kleineren Dinge selbst zu machen.

    Allerdings würde ich von Motor und Getriebesteuergeräten erstmal die Finger lassen.
    Da frage ich lieber jemanden, der da auch Erfahrung hat und weiß was er tut.
    Vielleicht hat ja jemand einen Tip, wer das in Hessen oder der direkten Nachbarschaft macht.
    Denn das BMW die V-Max Grenze nicht rausnimmt glaube ich ungesehen.

    Das Auto hält derzeit aber noch bis zum 01.04. Winterschlaf.
    Danach möchte ich die Sache dann in Angriff nehmen.

    Dir Christian auch noch Glückwunsch zur Stressfreien Zulassung.
    Leider ist das vorgehen von Zulassungsstelle zu Zulassungsstelle sehr unterschiedlich.
    Ich hatte zwei Gutachten, eines davon vom TÜV Rheinland bzgl. der Kennzeichengröße am Heck.
    Hat die hier überhaupt nicht interessiert.
    Man sei schließlich Autonom und das ist sowieso alles nicht bindend.
    Man hat von mir ernsthaft den Umbau der Kofferraumklappe verlangt.
    Gerettet hat mich nur der große Alpina Spoiler auf dem Deckel.
    Man war dann so „einsichtig“ die Umbaukosten als unverhältnismäßig anzusehen.
    Allerdings war ich drei mal da.
    Wenn man jetzt noch weiß, das der TÜV Hessen eine Tochter des TÜV Rheinland ist, packt man sich komplett an den Kopp :wall:
    Naja, der liebe Gott hat halt einen großen Zoo.

    In diesem Sinne nochmals Vielen Dank für Eure Tips

    Jörg
  • Hallo Leute,

    ich bin ganz neu im Forum und plane mir in den nächsten Tagen einen 540i Facelift Japan Import zuzulegen.

    Da ich über mein Handy keine Möglichkeit finde einen neuen Thread aufzumachen (und ich hab wirklich lange gesucht haha) stelle ich die Frage jetzt einfach mal hier hinein.

    An dem Fahrzeug ist bis jetzt noch nichts umgerüstet worden und da dies mein erstes importiertes Fahrzeug sein wird kann ich absolut nicht einschätzen was hier umgebaut werden muss und welche Kosten da auf mich zukommen.

    Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht, was hier alles getauscht werden muss?

    Zum Schätzchen:
    Es handelt sich um einen e39 540i Automatik, Baujahr 2001, mit gerade mal 85.000 km auf der Uhr!

    Ich wäre euch für eine Antwort sehr sehr dankbar, da ich aktuell echt noch am zögern bin, ob sich das ganze für mich rentiert.

    LG Alex
  • Neu

    Servus Alex.

    Fangen wir mal vorne an: Die Scheinwerfer müssen getauscht werden da in Japan Linksverkehr herrscht.
    Gute ( gebrauchte) Xenon sind selten als Sonderangebot zu haben.

    Das MUSS für die Einzelabnahme beim TÜV gemacht werden.
    Für die Genehmigungen und Unbedenklichkeitsbescheinigungen (wir sind schließlich in Deutschland) brauchst Du je nach Kleinkariertheit des Prüfers und der Zulassungsstelle gute Nerven und 300 - 400 Euro.
    Bei mir haben Sie ein riesen Theater gemacht wegen der Nummernschildgröße hinten ( nur Platz für ein kleines Schild)
    Ich musste belegen das ein Alpina Heckflügel inkl. Kofferraumdeckel ein kleines Vermögen kostet um die Eintragung zu bekommen.
    Das wäre auf einer anderen Zulassungsstelle kein Problem gewesen. Aber die hätten sich wahrscheinlich über was anderes aufgeregt.....

    Was ebenfalls nicht funktioniert ist das Radiomodul im Kofferraum (UKW Band geht bei Japan Modellen nur bis 90 MHz),
    sowie der Navigationsrechner. Japan BMW haben ein komplett anderes Navigationssystem verbaut.
    Sieht zwar genauso aus wie unseres, ist aber technisch anders aufgebaut. Da ist auch nix mit umcodieren. Allerdings kann man die Japanischen Kabelbäume umpinnen und somit weiterver
    wenden.

    In der Regel sind Japan Importe bei knapp 200 km/h abgeriegelt.
    Das Problem lässt sich aber Softwaremäßig lösen.
    Man muss halt jemanden kennen der es kann.
    Ist aber genau wie das Navi / Radio Problem nicht Relevant was die Zulassung betrifft.
    Kann man also auf später verschieben.

    Was man aber generell bedenken sollte und was man immer wieder hört ist das Japanische Re-Importe in der Regel
    - sehr wenig gelaufen haben
    - keinen Rost kennen
    - Top gepflegt sind
    .........aber leider auch durch die langen Standzeiten massiv Probleme bekommen mit den Dichtungen.
    Beim dicken M62 Motor sind kaputte Ventildeckeldichtungen oder Simmerringe fast normal.
    Und bei den Motoren wird das ganz schnell so richtig teuer.
    Es ist auch nicht so einfach eine (günstige) freie Werkstatt zu finden, die von den Motoren Ahnung hat und sie kennt.
    Immer zum freundlichen zu fahren geht halt tierisch ins Geld.
    Ventildeckel Dichtung bei BMW für einen 540i 1300€..
    Was bei meinem ebenfalls getauscht werden musste (Laufleistung 74.000 km) war das komplette
    Alu - Fahrwerk einschl. Lenkung vorne.
    Die Gummibuchsen waren zum großen Teil ausgehärtet, spröde und marode.
    Also tutto completto ein mal alles neu.
    Kostenpunkt incl. Spurstangen und Lenkhebel ( alles Lemförder) im Internet etwa 600€. für die Teile.
    An der Hinterachse waren die Integrallenker hinüber. (80 € Lemförder)
    Es muss dann halt noch eingebaut werden.
    Zum Glück ist ein alter Kumpel von mir KFZ Meister mit eigener Werkstatt.

    Alles Dinge die man bei so einer Laufleistung nicht unbedingt erwartet.
    Aber meiner wird nächstes Jahr im November 20 Jahre alt.
    Da sind solche Sachen dann doch normal.


    Ich will damit nur sagen, lass Dich nicht vom günstigen Anschaffungspreis blenden.
    Da kommt schon noch ein bisschen was nach.
    Aber wenn Du einsteigst und ihn anlässt.........................Geil!!!!!!

    In diesem Sinne