Kennfeldoptimierung eines 540i TU mit Vor TU Ansaugbrücke

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    • Kennfeldoptimierung eines 540i TU mit Vor TU Ansaugbrücke

      Hallo,
      ich plane im Winter die Ansaugbrücke der M62b44 Motoren an einen M62b44TU zu verbauen.
      Leider habe ich keine Kontakte in die Tuningszene, ich würde aber gerne eine an die Brücke angepasste Kennfeldoptimierung vornehmen lassen. Meine Frage an die Community: wer kann mir hier mit einer Adresse weiterhelfen? Bei Fahrt sollte es um die 200km von 677xx sein, ggf. auch das SG einschicken.
      Grüße an alle!
    • Vereinfacht gesagt, musst du das Kennfeld gar nicht an die Brücke anpassen lassen, weil nur dafür gibt's nicht wirklich was anzupassen.
      Wenn mehr Luft durch die Ansaugbrücke angesaugt wird, misst der LMM dies von ganz alleine, und regelt danach auch den Sprit.
      Erst wenn es viel zu viel Luft wäre die einen bestimmten wert überschreitet würde er einen Fehler setzen. Der rest wäre einfach eine normale Kennfeldoptimierung die man auch bei originaler Brücke machen könnte.
    • fährt nach kurzer zeit (adaptionen) sauber lambda 1 teillast, und die adaptionswerte sind keinesfalls auserhalb des rahmens, volllast lambda habe ich mit großer brücke und serienkennfeld noch nie mit ner breitband geloggt, aber sollte auch dank adaptionen passen, zumal der sprit sich ja eh anhand wunschlambda und gemessener luftmasse berechnet
    • SchLanD schrieb:

      fährt nach kurzer zeit (adaptionen) sauber lambda 1 teillast, und die adaptionswerte sind keinesfalls auserhalb des rahmens, volllast lambda habe ich mit großer brücke und serienkennfeld noch nie mit ner breitband geloggt, aber sollte auch dank adaptionen passen, zumal der sprit sich ja eh anhand wunschlambda und gemessener luftmasse berechnet
      Das funktioniert nicht!
    • SchLanD schrieb:

      Vereinfacht gesagt, musst du das Kennfeld gar nicht an die Brücke anpassen lassen, weil nur dafür gibt's nicht wirklich was anzupassen.
      Wenn mehr Luft durch die Ansaugbrücke angesaugt wird, misst der LMM dies von ganz alleine, und regelt danach auch den Sprit.
      Erst wenn es viel zu viel Luft wäre die einen bestimmten wert überschreitet würde er einen Fehler setzen. Der rest wäre einfach eine normale Kennfeldoptimierung die man auch bei originaler Brücke machen könnte.

      SchLanD schrieb:

      fährt nach kurzer zeit (adaptionen) sauber lambda 1 teillast, und die adaptionswerte sind keinesfalls auserhalb des rahmens, volllast lambda habe ich mit großer brücke und serienkennfeld noch nie mit ner breitband geloggt, aber sollte auch dank adaptionen passen, zumal der sprit sich ja eh anhand wunschlambda und gemessener luftmasse berechnet

      Wenn man der Theorie folgt würde das bedeuten, dass egal was ich auf der Wegstrecke zum Brennraum nach dem LMM ändere, das Steuergerät über die Adaptionen den Lambdawert in den richtigen Wert korrigiert, sofern der LMM die Luftmasse erfassen kann. Dies auch dann, sofern der Wagen im nicht Lambdageregelten Volllastbereich fährt.

      Dem kann ich jedoch widersprechen, denn ich habe mit meinen bearbeiteten Köpfen und den scharfen Wellen am TU um Bereich der maximalen Leistung (ca. 5750 - 5900 U/Min) einen Lambdawert von 0,80. Die Breitsbandsonde ist direkt hinter dem Krümmer verbaut. Se-Pro konnte über das Kennfeld den Lambdawert im Bereich von 3000 - 5750 U/Min auf 0,86 anpassen, dieser lag vorher bei ca. 0,90 mit Serienkennfeld. Es war also eine Anpassung erforderlich. Im Bereich von 5900 - 6800 U/Min lies er sich auch auf 0,86 anpassen, jedoch im Bereich der maximalen Leistung ist keine Änderung möglich. Hier adaptiert sich nichts automatisch in Richtung 0,86 Lambda. Vielmehr zeigen die Werte, dass potential vorhanden wäre, sofern man die Luftmenge erhöhen könnte oder die Spritmenge verringern. Geht aber genau in diesem Bereich nicht.
    • simpadic schrieb:

      se-pro schrieb:

      Das funktioniert nicht!
      Warum nicht? Weil im Open-Loop keine e Adaptionen an Lambdasonde, sondern nur an Luftmasse stattfindet?
      Genau das habe ich gesagt!?



      -capital- schrieb:

      SchLanD schrieb:

      Vereinfacht gesagt, musst du das Kennfeld gar nicht an die Brücke anpassen lassen, weil nur dafür gibt's nicht wirklich was anzupassen.
      Wenn mehr Luft durch die Ansaugbrücke angesaugt wird, misst der LMM dies von ganz alleine, und regelt danach auch den Sprit.
      Erst wenn es viel zu viel Luft wäre die einen bestimmten wert überschreitet würde er einen Fehler setzen. Der rest wäre einfach eine normale Kennfeldoptimierung die man auch bei originaler Brücke machen könnte.

      SchLanD schrieb:

      fährt nach kurzer zeit (adaptionen) sauber lambda 1 teillast, und die adaptionswerte sind keinesfalls auserhalb des rahmens, volllast lambda habe ich mit großer brücke und serienkennfeld noch nie mit ner breitband geloggt, aber sollte auch dank adaptionen passen, zumal der sprit sich ja eh anhand wunschlambda und gemessener luftmasse berechnet
      Wenn man der Theorie folgt würde das bedeuten, dass egal was ich auf der Wegstrecke zum Brennraum nach dem LMM ändere, das Steuergerät über die Adaptionen den Lambdawert in den richtigen Wert korrigiert, sofern der LMM die Luftmasse erfassen kann. Dies auch dann, sofern der Wagen im nicht Lambdageregelten Volllastbereich fährt.

      Dem kann ich jedoch widersprechen, denn ich habe mit meinen bearbeiteten Köpfen und den scharfen Wellen am TU um Bereich der maximalen Leistung (ca. 5750 - 5900 U/Min) einen Lambdawert von 0,80. Die Breitsbandsonde ist direkt hinter dem Krümmer verbaut. Se-Pro konnte über das Kennfeld den Lambdawert im Bereich von 3000 - 5750 U/Min auf 0,86 anpassen, dieser lag vorher bei ca. 0,90 mit Serienkennfeld. Es war also eine Anpassung erforderlich. Im Bereich von 5900 - 6800 U/Min lies er sich auch auf 0,86 anpassen, jedoch im Bereich der maximalen Leistung ist keine Änderung möglich. Hier adaptiert sich nichts automatisch in Richtung 0,86 Lambda. Vielmehr zeigen die Werte, dass potential vorhanden wäre, sofern man die Luftmenge erhöhen könnte oder die Spritmenge verringern. Geht aber genau in diesem Bereich nicht.
      Wir reden hier von Ansaugbrücke und nicht von bearbeiteten Köpfen und anderen Nockenwellen, wie du siehst, ist die Abweichung selbst mit diesen riesigen Änderungen nur 0.04 lambda.
      Und lambdawunsch Serie ab 4500 ist fast 0.87, das verkleinert die differenz nochmal.
      Was meinst du dann was eine andere Brücke macht, die im Verhältnis total wenig Ändert?
      Und mal davon abgesehen
      Und natürlich kann man in diesem Volllastbereich die Spritmenge erhöhen und Verringern, genau dafür gibts entsprechende Kennfelder.




      Macht doch einfach einen Beweis oder Test
      Serien Kennfeld + Andere brücke, Breitbandlambda und Prüfstand
      Angepasstes Kennfeld + andere Brücke, Breitbandlambda und Prüfstand

      Und zwar das angepasste kennfeld nur Sprit korrektur, keinen Zündwinkel oder sonstige Änderungen die auch bei Serienbrücke leistung bringen würden.
      Dann schauen wir uns den Unterschied an der bei rumkommt.
    • Es geht hier um geänderte Ansaugbrücke als Kontext! Und ja dafür muss nichts geändert werden. Tritt bitte den beweis an so wie geschrieben, vorher stimmt es nicht.
      Multiplikative Adaptionen wirken übrigens auch unter Volllast.

      Das mit den Kennfeldern gilt für Daniel und seinen massiven Umbau.
    • SchLanD schrieb:

      simpadic schrieb:

      se-pro schrieb:

      Das funktioniert nicht!
      Warum nicht? Weil im Open-Loop keine e Adaptionen an Lambdasonde, sondern nur an Luftmasse stattfindet?
      Genau das habe ich gesagt!?


      -capital- schrieb:

      SchLanD schrieb:

      Vereinfacht gesagt, musst du das Kennfeld gar nicht an die Brücke anpassen lassen, weil nur dafür gibt's nicht wirklich was anzupassen.
      Wenn mehr Luft durch die Ansaugbrücke angesaugt wird, misst der LMM dies von ganz alleine, und regelt danach auch den Sprit.
      Erst wenn es viel zu viel Luft wäre die einen bestimmten wert überschreitet würde er einen Fehler setzen. Der rest wäre einfach eine normale Kennfeldoptimierung die man auch bei originaler Brücke machen könnte.

      SchLanD schrieb:

      fährt nach kurzer zeit (adaptionen) sauber lambda 1 teillast, und die adaptionswerte sind keinesfalls auserhalb des rahmens, volllast lambda habe ich mit großer brücke und serienkennfeld noch nie mit ner breitband geloggt, aber sollte auch dank adaptionen passen, zumal der sprit sich ja eh anhand wunschlambda und gemessener luftmasse berechnet
      Wenn man der Theorie folgt würde das bedeuten, dass egal was ich auf der Wegstrecke zum Brennraum nach dem LMM ändere, das Steuergerät über die Adaptionen den Lambdawert in den richtigen Wert korrigiert, sofern der LMM die Luftmasse erfassen kann. Dies auch dann, sofern der Wagen im nicht Lambdageregelten Volllastbereich fährt.
      Dem kann ich jedoch widersprechen, denn ich habe mit meinen bearbeiteten Köpfen und den scharfen Wellen am TU um Bereich der maximalen Leistung (ca. 5750 - 5900 U/Min) einen Lambdawert von 0,80. Die Breitsbandsonde ist direkt hinter dem Krümmer verbaut. Se-Pro konnte über das Kennfeld den Lambdawert im Bereich von 3000 - 5750 U/Min auf 0,86 anpassen, dieser lag vorher bei ca. 0,90 mit Serienkennfeld. Es war also eine Anpassung erforderlich. Im Bereich von 5900 - 6800 U/Min lies er sich auch auf 0,86 anpassen, jedoch im Bereich der maximalen Leistung ist keine Änderung möglich. Hier adaptiert sich nichts automatisch in Richtung 0,86 Lambda. Vielmehr zeigen die Werte, dass potential vorhanden wäre, sofern man die Luftmenge erhöhen könnte oder die Spritmenge verringern. Geht aber genau in diesem Bereich nicht.
      Wir reden hier von Ansaugbrücke und nicht von bearbeiteten Köpfen und anderen Nockenwellen, wie du siehst, ist die Abweichung selbst mit diesen riesigen Änderungen nur 0.04 lambda.Und lambdawunsch Serie ab 4500 ist fast 0.87, das verkleinert die differenz nochmal.
      Was meinst du dann was eine andere Brücke macht, die im Verhältnis total wenig Ändert?
      Und mal davon abgesehen
      Und natürlich kann man in diesem Volllastbereich die Spritmenge erhöhen und Verringern, genau dafür gibts entsprechende Kennfelder.




      Macht doch einfach einen Beweis oder Test
      Serien Kennfeld + Andere brücke, Breitbandlambda und Prüfstand
      Angepasstes Kennfeld + andere Brücke, Breitbandlambda und Prüfstand

      Und zwar das angepasste kennfeld nur Sprit korrektur, keinen Zündwinkel oder sonstige Änderungen die auch bei Serienbrücke leistung bringen würden.
      Dann schauen wir uns den Unterschied an der bei rumkommt.
      Ich möchte mal darauf hinweisen, dass die 0,04 Lambda Änderung von der du sprichst nach dem neuen Kennfeld waren. Dies indiziert ja bereits, dass die Lambdaänderung ohne Anpassung durchaus gravierend sein könnte.
    • Lambda in dem Bereich 5750 Bis 5900 war sowohl mit Serienkennfeld als auch mit bearbeiteten immer 0,80. Da war keine Änderung möglich.

      Nur im Bereich darunter und darüber war eine Anpassung möglich. Ich lad mal ein Video hoch da sieht man schön wie der Wert abhaut.

      Ziel ist ja 0,86 aber wir haben 0,80 also 0,06 Abweichung. Im Video ist es mittels AFR angezeigt.