noch eine Runde bitte ...

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  • Am 23. Juli 2018 machte ich den dicken also für unsere 280 km fahrt nach Günzburg ins Legoland fertig. Öl, Wasser, putzen, beladen, rundum Check.
    Frühzeitig stand die Familie auf um Stressfrei die fahrt nach Günzburg angehen zu können.
    Im groben mit ca. 100-130 gemütlich gen Legoland mit 2 Stopps. In einer Etappe durfte das Aggregat auch mal Arbeiten.
    Frisch von der BAB runter kurz vor dem Legoland an einer Ampelkreuzung stellte ich fest das der Leerlauf etwas unrund ist. Der Blick auf den Tacho zeigte mir das die Kühlwassertemperatur am steigen ist.
    Den Motor sofort abgestellt, Haube geöffnet und festgestellt das dort ein kleiner Schlauch zur Heizung abgerutscht ist.
    Also riefen wir den ADAC an und ich fuhr die letzten Meter auf den Legoland Parkplatz.
    Der Tag war für mich bereits jetzt gelaufen. In Bereitschaft gingen wir in den Park und ich wartete den Anruf vom ADAC ab. Das Parkplatzpersonal im Legoland hatte übrigens einen SUPER Job gemacht und war sehr hilfsbereit. Zirka 2 Stunden später kam der ADAC.
    Ich teilte dem Herren vom Pannendienst direkt mit wo das Problem liegt und teilte auch sofort mit das ich einen Leihwagen bevorzuge. Denn der wieder festgezogenen Schelle möchte ich ungern die 280 km nach Hause vertrauen.
    Dieser wurde direkt etwas Pampig und erklärte mir:

    "Da er das Fahrzeug reparieren kann und wir nach Hause fahren können, stehe uns kein Leihwagen zu!"

    Diesem Umstand beugte ich mich und lies den "Fachmann" eben seien Job machen. Er steckte den Schlauch drauf, zog die Schelle fest und befüllte das noch immer Kochende System mit kaltem Wasser, lies den Motor laufen und beobachtete wie die Temperatur runter geht. Die Heizung lieferte warme Luft. Ich achtete derweil auf Anzeichen wie weißer qualm aus dem Auspuff etc. um ein erstes Indiz für eine tote Kopfdichtung zu haben.
    Der Fachtrottel bestätigte: Alles in Butter!

    Ich ging zurück in den Park und wir genossen die restliche Zeit mit den Kids.
    Gegen Abend ging es zur Heimreise. Der Wagen startete und lief ganz normal. Wieder gemütlich fuhr ich zurück. Dieses mal behielt ich die Kühlwassertemperatur ganz genau im Auge. Es schien aber wirklich alles in Ordnung zu sein.
    Bis dann in höhe Stuttgart (nach ca. 150 km) plötzlich die Temperatur wieder anfing zu steigen. Diesmal bemerkte ich das sehr frühzeitig.
    Ich wechselte sofort zum Standstreifen, stellte den Motor ab und lies behutsam zu einer Behelfsausfahrt ausrollen.
    Haube auf, zunächst nach dem Heizungsschlauch geschaut. Der war aber ok. Dieses mal hat sich der geklipste Schlauch am Kühler rechts unter dem Ausgleichsbehälter gelöst. Wir kontaktierten den ADAC wieder. Dieser schickte prompt (20 min) einen Fachtrottel.
    Ein südländischer Kollege der ziemlich schlacksig auf mich zu kam, sich das Problem anhörte und auf meine Aufforderung einen Leihwagen zu ordern nur pampte: "Wo is Problem? Ich mach Schlauch drauf, Wasser rein, kannst du weiterfahren!".
    So langsam ging ich durch die Decke und erklärte ihm das wir heute bereits eine Panne hatten mit einem anderen Kühlschlauch und das doch nicht sein kann.
    Weiter stellte er sich quer. Bis ich nun wirklich ausflippte und ihm klar machte: "Keule! Ich steh hier auf der Autobahn mit Frau und 3 Kindern, Abends um 21 Uhr, es wird langsam dunkel, bin seit 4 Uhr auf den Beinen und das Fahrzeug hat irgendein Problem und ich habe keine Lust auf irgendwelche Experimente die nur 50 km halten!"
    Langsam gab er nach, erklärte mir aber das der Wagen in die nächste Werkstatt geschleppt wird und nicht zu mir nach Hause.
    Ich sollte den Wagen auf den Schlepper fahren was mir gar nicht gefiel. Die Motorkontrolle brannte, der Motor klackerte und kam nur schwer auf die Rampe.

    Ich bekam einen verdammten Opel Zafira mit dem wir nach hause fuhren.
    Unser BMW landete beim RAT Reifenservice in Böblingen. Dort sollte geprüft werden was dem dicken nun wirklich fehlt. Damit ich je nach dem einen Rücktransport oder was sonst in Frage kommt organisieren kann.


    gruß Sven
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    "wer vor der Kurve nicht bremsen muss, war auf der geraden zu langsam"

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