Angepinnt Gasanlagen bei Minusgraden aus mit M52Tu und M54 !

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    • Ich habe mir grade das komplette Thema durchgelesen und musste feststellen das die sehr guten Lösungen runtergespielt wurden als SINNLOS. Aber warum? :mad:

      Lösung 1 Nieren abdichten...
      Wurde als nutzlos bezeichnet da die KGE im stand tortzdem einfriert. Ist soweit richtig allerdings wenn der Motor durchweniger KALTLUFT aufgrund abgedichteter Nieren (besser ist den Kühler mit Pappe zuzustellen) schneller Warm wird und so das Kondenswasser verbrennt, was soll dann im Stand einfrieren???

      Kleines Beispiel ein Kollege von mir fuhr einen M54B30 mit Prinsanlage, täglich 7km zur Arbeit (Gasanlage lief für 2km :O ), bei dem hat es nach dem ersten Frost die VDD rausgehauen. Am Öldeckel ne drei cm dicke Schicht. Nach dem Tausch der VDD und KGE, haben wir den kompletten Kühler mit Pappe abgedeckt und mit Kabelbindern fixiert. Der Wagen war deutlich schneller auf Betriebstemp. Er hatte danach keine Schicht mehr und auch sonst keine Probleme. :trinken:

      eventuelle Lösung 2:

      es wurde mehrmals gefragt ob man nicht die KGE vom M52 montieren könnte. Darauf wurde nie reagiert :wall: .
      Aufgrund der Bilder im Teilekatalog, mit kleinen Anpassungsarbeiten und dem stilllegen des Unterdrucksschlauches wäre das bestimmt auch ein Lösungsansatz.

      Lösung 3:
      Kurzstrecken fahren ohne Heizung. :heul:

      oder

      Einmal die Woche nach der Arbeit auf die Autobahn und insgesamt 20km fahren.
      Drauf, Motor warmfahren und dann mal 10km vollgas geben, die Gänge mal etwas läger Halten.

      Dann noch einen schönen 2.Advent und eine Unfallfreie Winterzeit...
    • Zu Lösung1:
      Ich weiß nicht ob es eine gute Lösung ist wenn man Ihm jegliche Frische Luft weg nimmt, die vorderen Zylinder mögen das ganz gut vertragen aber was ist mit den hinteren zb.?
      Der ist dann bedeutend heißer würde ich mal vermuten da die Luft welche durch die Nieren kommt ja mit eingerechnet wurde!
      Ich vermute das man zwar ein Problem gelöst hat aber weitere Baustellen auf die Dauer eröffnet!


      Zu Lösung2:
      Wo ist der Unterschied zur KGE M52 und M54?
      Frieren die nicht ein?
      Ist das bereits Realisiert worden in einem M54?


      Zu Lösung3:
      Um den kpl. Block kpl. durcherwärmt zu bekommen kannst Du die Hzg. nicht einfach ausschalten und fertig!
      Das klappt nun mal nicht mal eben auf einer Kurzstrecke.
      Bedenke auch das es ein Sicherheitsrisiko mit sich bringt wenn der Fahrer friert ;)

      Längere Autobahnfahrt dürfte da schon eher helfen. Aber nicht die ganze Zeit auf Vollgas ;)
      Ist auch ein Kostenfaktor der nicht zu verachten sein dürfte.
      Ob da auch 20KM ausreichen entzieht sich meiner Kenntnis, kann klappen muss aber nicht!


      Insgesamt sind die BMW Motoren im E39 nicht für Kurzstreckenbetrieb ausgelegt!
      Für regelmäßige Kurzstrecke ist es der falsche Wagen!
      Man kann sich behelfen wenn man Ihn Unterstützt zb. mit dem richtigen Kühlwässerchen, Standheizung, Garage usw. usw.
      Aber selbst damit zögert man den Schaden nur hinaus, verhindern kann man Ihn nur mit Langstreckenfahrten und das Regelmäßig so meine Theorie!
    • Ich Denke das 30KM keine Kurzstrecke mehr sind :trinken:

      Kurzstrecke würde ich mal eine solche Strecke bezeichnen wollen wo der Motor nicht vernünftig warm wird und er diese Wärme auch nutzen kann!
      Es dürfte aber auch auf das Fahrprofil als solches ankommen würde ich mal vermuten, 10KM Autobahn und 10KM Stadt im stop&Go Betrieb sind was anderen :trinken:
    • Ich fahre zur Zeit auch mit teilweise abgedecktem Kühler. Ich werde wenn der Thermostat getauscht ist max 1 Niere verschliessen,wahrscheinlich die rechte, Weil das getriebe auch Kühlung braucht (Termometer fehlt)

      Die KGE sitzt eigentlich hinter dem normalerweise warmen Ölfilterflansch.

      über die Kühlung des Motors braucht man sich wahrscheinlich keine Platte machen. Da selbst die Kühlwasserkanäle je Zyl. unterschiedlich im Querschnitt geformt sind, um eine gleichmässige Kühlung zu gewährleisten. D :D a haben sich die Bayerningse richtig ausgeferkelt

      Heizung AUS läßt den Motor schneller warm werden. (bringt bei meinem mehrere ° KW-Temp. mehr.

      Thermostat ist leider :bad: immer noch nicht gewechselt. bin am überlegen ob ich die Pumpme mit mache, die ist noch fast neu.

      30km finde ich persönlich grenzwertig. Das öl wird bestimmt nicht richtig heiß (85°). Ist abhängig von Vorwärmung, Außentemp., Fahrstiel, garage... :trinken:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krautsalat ()

    • Na, das ist doch einmal eine Gute Nachricht. Damals als die Erde noch eine Scheibe war, sagte der Volksmund, das Öl braucht ungefähr doppelt so lange wie das Kühlwasser um auf Betriebstemp. zu kommen. Könnte passen mit 15KM. Ich kann mich nur nicht mehr erinnern wie es war als der Thermostat noch funkte.
      Aber es ging schon recht fix mit dem KW (das schnellste das auto diesbezüglich das ich je hatte).

      OK. Ich behaupte nun ab sofort das Gegenteil :trinken:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krautsalat ()

    • na das mit dem Volksmund kann ich nicht bestätigen.
      Mein Kühlwasser ist bzw. war bei 0Grad Aussentemp. ca nach 3-4Km auf 90Grad im Servicemenü abgelesen.

      Nach 15KM ist das öl zwar schon warm aber noch nicht auf die Finale Temp. gekommen.
      Das wäre dann ja schon fast das 4fache an KM und die Öltemp. hat wenn überhaupt dann ca. 70Grad!

      EDIT: Ich habe mal gelernt das man einen Wagen egal welchen erst nach 10KM treten sollte. Die Finale Temp. hat er da zwar noch nicht erreicht aber es ist vertretbar!
    • Kann mich da nur anschließen, kurze Strecke = Probleme mit Ölschleim und Kge.
      Mit 11 km einfacher Strecke zur Arbeit ist mir das auch passiert, Kge zu....
      Dann mit 85km Arbeitsweg nie Probleme damit, egal wie kalt, da läuft der R6 wie ein Traum. Jetzt mit 10km Arbeitsweg geht das "Theater" Ölschleim und Kge wieder los.
      Der R6 ist keinesfalls ein Kurzstreckenmotor wie bereits erwähnt.

      Gruß

      Jürgen
    • @topic

      Hab jetzt nicht das ganze Thema durch gelesen und weiss nicht ob dies schon angesprochen wurde, aber...

      Kann man nicht sagen dass das Problem (der im Winter noch schnelleren Zufrierung der KGE durch Kondenswasser aufgrund einer Gasanlage) hauptsächlich bei Verdampferanlagen auftritt ?!

      *edit*
      Zur Erklärung - ich denke nämlich dass das besagte Problem nicht beim (minimal) höheren Wasseranteil bei der Verbrennung des LPG zustande kommt...
      Vielmehr weil unsere Dicken im Winter ja eh schon mit Kurzstrecken große Probleme mit der KGE haben (wie schon auch in anderen Foren oft diskutiert um Lösungen zu finden) und dann auch noch mehr Motorabwärme durch den Gas-Verdampfer "geklaut" bekommen zwecks LPG-Vergasung...
      *nocheinedit*
      Die LPG-Verdampfer-Vergasung kühlt sozusagen zusätzlich das Kühlwasser ab...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mikethemini ()

    • Original von spekulant
      Die Wärmemenge, die der Verdampfer sich vom Kühlsystem abzweigt ist verhältnismäßig so gering, dass es keinen Effekt haben dürfte.

      Naja - flüssiges Gas entspannt sich und wird gasförmig... die Kühlleistung bei so nem Prinzip ist schon ordentlich und nich zu unterschätzen denke ich!!
      Siehe Kühlschrank-Prinzip...
      Oder auch vergleichbar beim tanken an der Gastanke wenn der Adapter ma ab bläst... zack - Eisbildung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mikethemini ()

    • Ich schrieb ja verhältnismäßig.

      Ist ne simple Rechenaufgabe. Abwärme des Motors - benötigte Wärmeenergie zum verflüssigen des LPG.

      Der Verdampfer entzieht dem Motor pi mal Daumen durchschnittlich nicht mal 1 kw an Wärme. Also Pipifax.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von spekulant ()