Billigreifen

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  • Was ist von Billigreifen zu halten? Ich muss im Dezember zum TÜV was nicht ohne abgeht. Deshalb würde ich gerne Billg Winterreifen kaufen, z b Nexen oder wie die alle heissen. Ich wollte zuerst gebrauchte draufmachen, jedoch die die es sein sollten, waren schon sieben Jahre alt und ich habe die Finger davon gelassen. Runderneuerte hab ich auch im Net gefunden, die denke ich scheiden aus, oder sind die auch was? Es stand dabei Deutsche Produktion.
  • Ich hab damals, als ich chronisch pleite war, auch no Name Dinger gefahren.... Nie wieder...Bei Schnee sowieso Mist und bei Regen null Grip. Ich fahr nur Marken Reifen und checke vorher die Testberichte. Das Geld ist mir das wert. Wenn dir ein paar mal der Arsch weg rutscht, und der Stift schon raus guckt, weißte Bescheid....
  • Reifen müssen, um zugelassen zu werden, Mindestanforderungen vorweisen.
    Es kommt darauf an, welche Anforderungen ich an die Reifen stelle!
    Hier im Ruhrgebiet bei 99% Stadtfahrten können "günstige" Reifen völlig ausreichend sein.
    In Bayern zB. sollte man schon eher auf Qualitätsreifen setzen, da dort der Winter durchaus hart sein kann.
    Und wer dann noch in der Eifel die Nordschleife erkunden will, der sollte mal richtig aus der Tasche kommen :snow: .
    Nette Grüße vom Michael!
  • Ich würde nie wieder Billigreifen kaufen.
    Wie schon erwähnt IST es der Kontakt zur Strasse.
    Es kommt auch auf dein Fahrprofil an.
    Ich habe jetzt Hankook in 225 auf 16 Zoll.
    Mir ist es wichtig, das die Reifen gut bei Nässe und Schnee sind und dazu noch LEISE. Ich fahre ca. 6000 tkm auf WR

    Chinaböller hab ich auch gekauft. Unwuchten, kein Komfort, schlechte Eigenschaften bei Nässe, einfach Schrott.

    Mit Fulda macht man wenig falsch, die halten aber nicht so lange.
    Hankook ist sehr leise und können alles besser wie Fulda, kosten aber mehr.
    Good Year oder Michelin kosten noch viel mehr und sind das NonPlusUltra, sollte man sich gönnen wenn viele KM anfallen.
  • MikeH schrieb:



    Hier im Ruhrgebiet bei 99% Stadtfahrten können "günstige" Reifen völlig ausreichend sein.
    In Bayern zB. sollte man schon eher auf Qualitätsreifen setzen, da dort der Winter durchaus hart sein kann.
    Sorry, aber die Theorie ist mMn Quatsch. Das Wichtigste im Winter ist doch die Haftung bei Nässe bzw. schmieriger Straße. Und gerade da können gute Reifen den Unterschied machen. Bei Schnee fährt man eh tendenziell vorsichtiger, und große Stollen tun dann auch bei einem Billigreifen ihren Dienst.
    Ich bin als Fahranfänger mal bei nasskalter Straße einem Jeep (so hieß das damals, da gab's die suffs noch nicht) an einem Zebrastreifen auf die Anhängerkupplung draufgerutscht. Ich war echt nicht schnell, aber halt zu schnell für die miesen uralten Winterreifen auf meinem Auto. Und zu schnell heißt da ca. 20kmh.
    Also für mich gibt's seitdem keine Kompromisse mehr beim Thema Reifen.

    Gruß vom Tanzbär
  • Mir haben die Continental TS830P schon zu wenig Grip bei Nässe, da will ich nicht wissen wie es bei Billigreifen aussieht. Gibt ja den ein oder anderen günstigeren Reifen mit dem man was anfangen kann, aber daraus sollte man nicht folgern, dass alle billigen brauchbar sind.
    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    „Alles Komplizierte ist unnötig. Alles Notwendige ist einfach - genau wie mein automatisches Gewehr.“ ―Michail Kalaschnikow
  • Der Preisunterschied zwischen
    Chinamüll und guter Mittelkasse wie Hankook, Sava und co ist etwa 1 Tankfüllung, 1 Stoßstange oder 1/2 Xenonscheinwerfer. Ich hab Contis in 225/60R16 für ca 130€ bekommen.

    Meine Erfahrung mit Barum (Günstigmarke von Conti) vor einigen Jahren war erstmal Ok, aber schon nach 3 Jahren fing es auf Nässe an, echt übel zu werden. Wenn der Conti 1 Jahr länger hält, kostet er genauso viel...



    Gruss Ben
  • Ich würde mir wieder einen Nokian Reifen aus Finnland kaufen, die schneiden in den Tests immer sehr gut ab. Nicht wirklich wichtig aber ein nettes Feature sind die Profiltiefenangaben in mm auf der Lauffläche, Markierungen für Reifendruck, wo der Reifen montiert war und Anzugdrehmoment auf der Reifenflanke. Es gab mal einen Test, ich glaube von Albert Königshausen, der meinte das der Nokian auf Schnee unschlagbar ist, der hatte damals 100 von 100 Punkten bekommen, ich hatte mir den dann gekauft und war begeistert. Im Moment habe ich noch die Michelin Alpin A4 vom Vorbesitzer drauf, aber nächsten Winter kommen wieder Nokian drauf, was aber nicht heißen soll das die Michelin schlecht sind, die Haltbarkeit ist der Hammer, die haben jetzt knapp 35tkm abgespult und noch 6mm Profil.

    Gruß,
    tiobb

    Meine Fotos auf Flickr

  • kepassa schrieb:

    Ich würde nie wieder Billigreifen kaufen.



    Chinaböller hab ich auch gekauft. Unwuchten, kein Komfort, schlechte Eigenschaften bei Nässe, einfach Schrott.
    Du weißt schon, das auch Hankook mal ein Billigreifen war und die angefangen haben wie alle anderen?
    Die haben einfach die Preise in der EU innerhalb von 2 Jahren erhöht um aus dem Image raus zu bekommen, sonst haben die nichts abgeändert.
    Man muss beim Thema Reifen schon mal über den Tellerrand hinausschauen, wenn man einen Reifen bekommt der bei der Mutterfirma ausgelaufen ist, ist der noch lange nicht schlecht, nur weil der das Alte Profil eines Conti´s oder Michelin´s hat.
    Die Gummimischung ist dabei meistens auch identisch zu dem Aktuellen Modell, weil das zu viel Arbeit wäre, die auch noch aus zu wechseln und alle Leitungen und Pumpen zu Reinigen.

    Und wer Unwuchten bei nem Chinareifen hat, der hat A entweder nen Unfähigen Monteur, der nicht Matchen kann oder nicht drauf Achtet, oder B sind die bei dem der Sie bestellt hat falsch gelagert worden, das ein Reifen bei der Produktion mal einen Fehler hat, passiert den Großen auch , nur regt sich da keiner drüber auf, sondern sagt "kann ja mal passieren".
    Ich hab das ganze auch schon mit Goodyear gehabt, da haben sich auf dem Polo an allen 4 Reifen Beulen innen und außen gebildet, nach einem halben Jahr, hat sich Goodyear nichts von angenommen.

    Gut man sollte vielleicht keine LingLong oder wie sie Alle heißen kaufen, aber das Internet ist Informativ genug alles über einen Reifen heraus zu finden.
    Auch auf Tests sollte man niemals etwas geben, die sind alle nicht Realitätsnah oder Teilweise sogar vom Reifenhersteller finanziert.
    Wen wundert es da, das da meist der Gleiche Reifen Hersteller gewinnt.
    Dazu kommt noch, das zu 90% immer auf den Gleichen Modellen aus dem VAG Konzern getestet wird und sich ein Heckkratzer mit dem gleichen Reifen vollkommen anders bewegt.

    Nan-Kang ist zum Beispiel der Größte Reifenhersteller in Taiwan, und wird auch als Erstausrüster von einigen Fahrzeugherstellern aus Italien verwendet. Kann also so schlecht nicht sein.
    Man Munkelt sogar, das diese eine Tochter der Continental seien.
    Ich unterstütze niemanden der zu Faul ist die Suchfunktion zu nutzen :finger:
  • Was willst du reinigen ? Du hast null Plan von der Reifen Herstellung . Die Lauffläche wir extrudiert bei den Günstigen Reifen aus 3 Mischungen jede Mischung wird über einen eigenen Extruder zum Spritzkoof extrudiert . Und am Mündstück zu einem Protektor( Lauffläche) extrudiert.
    Wenn Mischungs Wechsel ist wird nix gereinigt da die ersten paar Meter sowieso in den Rücklauf gehen . Moderne Reifen haben bis zu 5 Muschungen in der Lauffläche.
  • Also ich würde lieber etwas mehr Geld ausgeben und was vernünftiges kaufen.
    Die teureren Reifen halten meist auch länger, was den Preisvorteil schon wieder zunichte machen kann.
    Und über 100,-€ oder 150,-€ mehr für 4 Markenreifen würde ich nicht überlegen.
    Das sind genau die gleichen Diskussionen wie im e34 Forum.
    Wer da schon am überlegen ist, sollte sich ein kleineres Auto zulegen, da sind nicht nur die Reifen günstiger.
    Aber das ist nur meine Meinung zum Thema billig oder Marke.