TÜV - erheblicher Mangel - Abgas - CO Gehalt - Lambda - Ratlos...

  • Also ich halte in der Situation wenig davon einfach auf gut Glück Teile zu tauschen. Durch das lösen des kats bekommen die Nach-Katsonden ja keine sauberen Daten mehr und regeln irgendwas nach. Wie genau die Auswirkung ist weiß ich nicht.

    ICH würde, nach allem was Du reingesteckt hat, mal auf dei 130€ Billigmist verzichten und, auch wenns blöd klingt, mal in die Werkstatt da oben fahren. Hier bei meinem "Freien" haben die in der Regel keine Abgasanalysehardware rumstehen.

    Hier ein alter Thread ohne Lösung...was doof ist da Du ja die HU brauchst.
    Adaptionswerte nicht normal, zu Fett

    Ich versteh leider zu wenig von den zusammenhängen die da intern ablaufen als das ich nicht wirklich helfen könnte. Einzig das folgende Zitat hab ich noch
    "Die Additiven sind mehr für den Leerlauf und Teillastbereich zuständig. "

    Was ist denn mit dem Leerlaufzeug? Kann da was defekt sein das sowas verursacht?
  • Servus,

    ich würde die Lambdaregelung stilllegen (Sonden abstecken, ggf. lmm auch). Dann läuft er ja nach Kennfeld.
    Wenn ein Fehler im Einspritzsystem vorliegt sollte der Motor dann recht beischeiden laufen bzw. absaufen. Aber nur im Stand fahren würde ich so nicht.

    Wenn er trotzdem "normal" läuft, bleiben noch die Lambdasonden und der LMM. Hierzu würde ich mit Toolset direkt die Werte der Sonden anschauen. Einmal mit LMM und einmal ohne. Daran lässt sich ja dann ablesen ob der wirklich fett läuft oder ob ein Fehler in der Lambdamessung liegt.

    @Hexxer: Wenn er nur 2 Sonden hat, dürften keine Nachkat Sonden da sein. Deshalb meine Frage vorhin nach der Anzahl der Sonden.
  • Bauerle schrieb:

    Übliche Fehler sind Lambdaniedrig & CO hoch oder Lambda hoch & CO niedrig. Der Fall bei dir kann eigentlich nur auftreten, wenn der Abgasstrang undicht ist.
    Eine Undichtigkeit im Abgasstrang würde hohe CO- und Lambdawerte erklären. Dann wären aber die Adaptionswerte positiv (die sind bei maehschaf stark negativ). Der Rest ist absolut korrekt.
  • Hexxer schrieb:

    Ich versteh leider zu wenig von den zusammenhängen die da intern ablaufen als das ich nicht wirklich helfen könnte.
    Klick hier wird recht gut erklärt wie der Regelkreis und die Adaption funktioniert.


    Dr. Shark schrieb:

    Bauerle schrieb:

    Übliche Fehler sind Lambdaniedrig & CO hoch oder Lambda hoch & CO niedrig. Der Fall bei dir kann eigentlich nur auftreten, wenn der Abgasstrang undicht ist.
    Eine Undichtigkeit im Abgasstrang würde hohe CO- und Lambdawerte erklären. Dann wären aber die Adaptionswerte positiv (die sind bei maehschaf stark negativ). Der Rest ist absolut korrekt.
    Aber nur wenn die Undichtigkeit vor den Lambdasonden ist. ansonsten "merken" die davon ja nix. Oder übersehe ich da was?
  • Danke für die Tips! Der LMM Stecker liess sich problemlos ziehen. Es hat keine Auswirkung auf den Leerlauf. Gibt es für die Lambdasonden einen Trick oder muss ich dafür unter das Auto?

    Hexxer schrieb:

    Hier ein alter Thread ohne Lösung...was doof ist da Du ja die HU brauchst.
    Adaptionswerte nicht normal, zu Fett
    Meiner ist von 12/96, das könnte der gleiche "Fehler" sein. Komisch irgendwie, die anderen Betroffenen in dem von Hexxer verlinkten Thread scheinen mit ihren Monster-Adaptionswerten ja auch problemlos zu laufen. Da wurde teilweise das halbe Auto getauscht, alles ohne Erfolg.

    Bauerle schrieb:

    Klick hier wird recht gut erklärt wie der Regelkreis und die Adaption funktioniert.

    Danke für den wirklich tollen Link! Ich hatte an anderer Stelle eine komplett andere (erfundene?) Definition von additiven und multiplikativen Adaptionswerten gefunden. Dort wurde im Wesentlichen auf den additiven abgestellt.

    Ich bin bei Teillast durch die TU gerasselt, dort gilt ja dann der multiplikative Wert. Bei Umgehung des KAT war der additive weiterhin schlecht, der multiplikative jedoch deutlich besser (-2 auf beiden Seiten!).

    Sorry, das hätte ich gestern schon schreiben sollen, jetzt habe ich Euch bestimmt verwirrt. Liegt jedoch daran, dass ich den tollen Link von Bauerle nicht kannte :)

    Also wohl doch KAT? Ich tendiere momentan immer noch zu einem Billig-KAT. Der Unterschied von 130 für No-Name und 550 für den günstigsten "vernünftigen" - ich möchte ungern so viel Geld in meine olle Kiste stecken, auch wenn ich ihn sehr lieb habe...


    Hexxer schrieb:

    ICH würde, nach allem was Du reingesteckt hat, mal auf dei 130€ Billigmist verzichten und, auch wenns blöd klingt, mal in die Werkstatt da oben fahren. Hier bei meinem "Freien" haben die in der Regel keine Abgasanalysehardware rumstehen.
    Das sind tatsächlich nur 40 Minuten. Selbst wenn es in der verbotenen Stadt ist - das könnte ich in jedem Fall auch machen.

    Also muss ich mich entscheiden zwischen
    a) Autodoktoren
    b) Das mit den additiven Adaptionswerten ist vorerst "normal" und ich tausche den KAT (billig oder teuer, die Diskussion wurde an anderen Stellen hier im Forum bereits geführt, da gibt es keine allgemeinverbindliche Lösung, glaube ich). Das dürfte zumindest die CO-Werte und die multiplikativen Adaptionswerte verbessern und damit auch die Verbrennung (Lambda) bei Teillast für den TÜV.

    Wie auch immer: Selbst wenn ich (noch) keine Lösung habe, tut es gut mit Euch darüber zu quatschen! Denn ich kann so unglaublich viel von Euch lernen! DANKE!!!

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  • maehschaf schrieb:

    Danke für die Tips! Der LMM Stecker liess sich problemlos ziehen. Es hat keine Auswirkung auf den Leerlauf.
    Gar keine Auswirkungen, auch kein Ruckler? Das ist ein Indiz für einen kaputten LMM.

    Ps.: Wenn du mich fragst, ich wäre für Alternative a). Vielleicht sehen wir deinen Wagen ja auf Youtube ;) . Auch für Zuschauer, die den Fred hier nicht kennen, wäre das ein interessanter Fall.
  • Dr. Shark schrieb:

    Gar keine Auswirkungen, auch kein Ruckler? Das ist ein Indiz für einen kaputten LMM.
    Hab's gerade probiert. Nicht das geringste Ruckeln. Nix. Vielleicht würde ein Klavierspieler eine leichte Änderung der Drehzahl erkennen, ich merke rein gar nix.

    Aber den Wert, den ich für den Wert halte, der vom LMM gegeben wird, habe ich in Post Nr. 18 beschrieben:


    maehschaf schrieb:

    Ich (also eher das Programm) habe bei Leerlauf 0,9Volt und bei 3000Umdrehungen 1,9Volt gemessen.
    Ich hab' mich jetzt erstmal hier beworben. Drückt mir die Daumen :)

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  • maehschaf schrieb:

    Danke für die Tips! Der LMM Stecker liess sich problemlos ziehen. Es hat keine Auswirkung auf den Leerlauf. Gibt es für die Lambdasonden einen Trick oder muss ich dafür unter das Auto?
    Ich weiß leider nicht ob das Steuergerät die Adaption abschält, wenn man den LMM absteckt. Es kann auch sein, dass er dann eine Luftmasse nach "Tabelle" nimmt und trotzdem mit der Adaption läuft. Deshalb die Idee die Sonden abzustecken, dann läuft er ohne die Adaption und müsste ja dann zu viel einspritzen.

    Kann eigentlich jemand bestätigen, dass beim M52 vorTU die Sondenspannung in Inpa zwischen 0,4 V und 5 V springt?
    Die Sonden selbst geben ja wenn Sie i.O. sind ur 0,1V bis 0,9 V ab. Beim meinem M54 wird das in Inpa auch so angezeigt.
  • Bauerle schrieb:

    Kann eigentlich jemand bestätigen, dass beim M52 vorTU die Sondenspannung in Inpa zwischen 0,4 V und 5 V springt?
    Die Sonden selbst geben ja wenn Sie i.O. sind ur 0,1V bis 0,9 V ab. Beim meinem M54 wird das in Inpa auch so angezeigt.
    Der M52 VorTU hat einen anderen Sondentyp, daher sind die 5Volt schon korrekt.

    Was ich allerdings auch noch festgestellt habe, dass 5V ein zu mageres Gemisch anzeigt und 0V ein zu fettes.
  • maehschaf schrieb:

    Danke für den wirklich tollen Link! Ich hatte an anderer Stelle eine komplett andere (erfundene?) Definition von additiven und multiplikativen Adaptionswerten gefunden. Dort wurde im Wesentlichen auf den additiven abgestellt.

    Ich bin bei Teillast durch die TU gerasselt, dort gilt ja dann der multiplikative Wert. Bei Umgehung des KAT war der additive weiterhin schlecht, der multiplikative jedoch deutlich besser (-2 auf beiden Seiten!).
    Im Grunde sind die beiden Werte, wie die beiden Variablen einer geraden Gleichung. Multiplikativ bestimmt die Steigung und additiv den Schnittpunkt mit der x-Achse.



    Blau stellt die unkorrigierte Einspritzmenge dar.
    Grau ist dann additiv erhöht
    Orange ist dann multiplikativ
    Das bei deinem Test sich multiplikativ nichts getan hat, liegt daran, dass er nur im Stand lief und weder Last noch Drehzahl hatte.

    Sind die Lambdasonden eigentlich noch die ersten oder wurden die mal getauscht?
    Edit: Hatte gerade noch eine Idee. Erzeuge mal bewusst ein Falschluftleck und schau dir während dessen die Lambdaintegratoren und Adaption an. Sofern der Regelkreis funktionert sollte er das Leck recht schnell ausgleichen. Das ist auch ein Testschritt während der AU.

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  • Bauerle schrieb:



    Sind die Lambdasonden eigentlich noch die ersten oder wurden die mal getauscht?
    Edit: Hatte gerade noch eine Idee. Erzeuge mal bewusst ein Falschluftleck und schau dir während dessen die Lambdaintegratoren und Adaption an. Sofern der Regelkreis funktionert sollte er das Leck recht schnell ausgleichen. Das ist auch ein Testschritt während der AU.

    Ich weiß nicht, ob die Lambdasonden schon einmal getauscht wurden. Das Falschluftleck habe ich ja auch provoziert, indem ich den Ölverschluss-Deckel geöffnet habe? Das gleicht er in der Tat wieder aus.

    Wie dem auch sei: Von den Autodoktoren habe ich nichts mehr gehört. Man wollte mir mitteilen, wenn man sich für mich entscheidet. Blöd ist, dass man mir nicht mitteilen wollte, wenn man sich nicht für mich entscheidet. Da kann ich nichts mit anfangen, da ich ja nicht ewig Zeit habe mit der Nachprüfung...

    Ich wollte jetzt nicht auf Verdacht irgendwas tauschen (Habe ja KAT überlegt, aber da gabe es ja auch Gegenmeinungen). Das liest man leider in vielen Beiträgen, dass schon alles mögliche an KAT, Sonden und LMM, KGE und sonstigem getauscht wurde, ohne dass es irgendetwas gebracht hätte...

    Also habe ich den Dicken zu einem kleinen KFZ-Meister-Schrauber gebracht, welcher die AU gemacht hat. Ich weiß nicht, was genau er getauscht hat (ein U-Schlauch laut Rechnung), da er leider krank war, als ich das Auto abgeholt habe. Ich werde mich erkundigen und Euch mitteilen, sobald ich mehr weiß. Ich muss die Tage einfach mal vorbei fahren.

    Viele Grüße und besten Dank soweil an alle für Eure tolle Hilfe!
    Martin
  • maehschaf schrieb:

    Bauerle schrieb:

    Sind die Lambdasonden eigentlich noch die ersten oder wurden die mal getauscht?
    Edit: Hatte gerade noch eine Idee. Erzeuge mal bewusst ein Falschluftleck und schau dir während dessen die Lambdaintegratoren und Adaption an. Sofern der Regelkreis funktionert sollte er das Leck recht schnell ausgleichen. Das ist auch ein Testschritt während der AU.
    Ich weiß nicht, ob die Lambdasonden schon einmal getauscht wurden. Das Falschluftleck habe ich ja auch provoziert, indem ich den Ölverschluss-Deckel geöffnet habe? Das gleicht er in der Tat wieder aus.

    Wie dem auch sei: Von den Autodoktoren habe ich nichts mehr gehört. Man wollte mir mitteilen, wenn man sich für mich entscheidet. Blöd ist, dass man mir nicht mitteilen wollte, wenn man sich nicht für mich entscheidet. Da kann ich nichts mit anfangen, da ich ja nicht ewig Zeit habe mit der Nachprüfung...

    Ich wollte jetzt nicht auf Verdacht irgendwas tauschen (Habe ja KAT überlegt, aber da gabe es ja auch Gegenmeinungen). Das liest man leider in vielen Beiträgen, dass schon alles mögliche an KAT, Sonden und LMM, KGE und sonstigem getauscht wurde, ohne dass es irgendetwas gebracht hätte...

    Also habe ich den Dicken zu einem kleinen KFZ-Meister-Schrauber gebracht, welcher die AU gemacht hat. Ich weiß nicht, was genau er getauscht hat (ein U-Schlauch laut Rechnung), da er leider krank war, als ich das Auto abgeholt habe. Ich werde mich erkundigen und Euch mitteilen, sobald ich mehr weiß. Ich muss die Tage einfach mal vorbei fahren.

    Viele Grüße und besten Dank soweil an alle für Eure tolle Hilfe!
    Martin
    Hi Martin,

    Bei mir sah es fast identisch aus wie bei Dir mit den Analogwerten. Ich bin auch mit wehenden Fahnen durch die erste AU gerauscht (im Oktober). Im April hatte mein KAT angefangen zu rasseln, daraufhin hab ich ihn gegen einen Zubehör KAT von Bandel getauscht. Dieser hat nur einen Bruchteil vom Originalen gekostet (100 EUR) und ich hatte ihn lange Zeit im Verdacht, die AU deshalb nicht bestehen zu können. Der Fehlerspeicher hat mir den Ansauglufttemperatursensor als defekt angezeigt (abgasrelevanter Fehler). Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits den LMM auf Verdacht getauscht, weil das Ansprechverhalten nicht so war ich ich mir das vorgestellt hatte.

    Bei der AU hat stand auf dem Protokoll, dass due Regelkreisprüfung nicht in Ordnung war. Ein Indiz für defekte Lambdas (FS hat aber nichts angesagt). Habe beide Sonden, alle Zündkerzen und den Temp.Sensor getauscht und siehe da, trotz billig KAT die AU bestanden ;)

    Meine Lambdas hatten gut 255.000 km auf dem Buckel und waren allem Anschein nach die Ersten. Leider sind die sauteuer (100 EUR pro Stück von Bosch). Die Investition hat sich in meinem Fall aber absolut gelohnt. Verbrauch ist um ca. 1.5 L gesunken und er fährt sich für seine Verhältnisse echt spritzig!

    Falls Du noch auf der Suche nach einer Lösung für Dein Problem bist, wären die Lambdas wahrscheinlich das Nächste.

    GL ^^