Ruckeln/Drehzahleinbruch bei schalten von P auf R

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  • Ruckeln/Drehzahleinbruch bei schalten von P auf R

    Hallo zusammen,
    mein 540i touring Bj98 Automatik geht mit der Drehzahl kurz runter wenn ich von P auf R schalte.Bei D auch aber nicht so extrem.Dazu geschieht noch ein leichtes Ruckeln am Auto wenn man schaltet.Es wird keine Fehleranzeige angezeigt.Ich war heute trotzdem mal Fehler auslesen und da kam folgendes raus.

    Modulierdruckanzeige Magnetventil 1 609mA
    = = 2 780mA
    = = 3 780mA
    = = 4 158mA
    = = 5 780mA
    Kann mir das jemand erklären und sagen ob es daran liegt...

    Ansonsten schaltet er alle Gänge sauber durch kein Ruckeln oder verzögern einzig wenn man steht und von P auf Roder D schaltet :(
  • Wieso und seit wann ist das denn notwendig?? :O wie parkt ihr denn da dann ein wenn man mehrfach hin und her rangieren muss :kratz: das dauert dann ja ewig
    Ich schaue immer nur dass ich bereits von der Bremse bin BEVOR es den Ruck gibt wenn der Gang dann tatsächlich eingelegt wird (da gibt es ja immer ne Gedenksekunde bei Wechsel von P auf D oder R auf D) und danach erst Gas gebe wenn er tatsächlich eingekuppelt ist. Ob das besser ist als da noch auf der Bremse zu stehen.. hab ich jedenfalls so gelernt
    1x Touring - immer Touring
  • in der Anleitung steht, "N (Leerlauf) NUR bei LÄNGEREN Fahrtunterbrechungen einlegen."

    Dass man von D in R nur dann zurück schaltet wenn der Wagen wirklich steht ist klar, aber in N verweilen.. Hab ich so noch nicht gehört bis auf hier jetzt und auch nie irgendwo beobachtet. Auch finde ich dazu nichts in Empfehlungen zum Automatik fahren.
    Ich meine man merkt ja was sein Auto so tut, und solange ich bei mir keine Ruckler oder ähnliches habe.. Zudem merke ich ja auch dass die Automatiken die ich bisher gefahren bin immer selbst regeln und entscheiden wann tatsächlich der Gang eingelegt wird. Also auf D, da gib ich auch nicht sofort Gas. Zwei Sekunden warte ich immer und wenn dann höchstens vorher schonmal von der Bremse, so wie beim rangieren / einparken wo meist eh nicht extra Gas gegeben werden muss.

    Ps: wer das wie gut versteht hängt nicht zuletzt auch an der Art des Erklärens ab ;) ich hab schon sehr viele Gegebenheiten aus der Kfz Technik weit genug verstanden um es dann auch absolut klar nachvollziehen zu können, das würde ich mir hier auch zutrauen.

    Ich habs heute übrigens mal so angewendet nochmal länger auf der Bremse zu stehen beim Wechsel D R. Außer dass es länger gedauert hat mit parken könnte ich keinen Unterschied in der wie sonst auch flüssigen Schaltweise des Autonaten bemerken
    1x Touring - immer Touring
  • Die Empfehlung gibt es sogar ganz offiziell von ZF :) und den technischen Hintergrund hab ich hier schon mehrfach sehr ausfuehrlich erklaert. Einfach mal selber suchen.

    90% aller Getriebeschaeden am 5hp18, 5hp24und 5hp19 sind auf einen gebrochenen Rueckfahrkorb durch direktes Durchziehen von D auf R und umgekehrt zurueckzufuehren. Das ist ein allbekanntes Problem seit es diese Getriebe gibt und jeder Getriebeinstandsetzer wird dir das auch gerne bestaetigen. Nur weil es bei dir seit 10 Jahren klappt, heisst das nix :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RsRichard ()

  • Ganz genau, auch ZF Wien hat mir das bei meinem Getriebeservice bestätigt.

    Wenn Du in D bzw. R bist steht das Getriebe ständig unter Druck. Wenn man jetzt direkt von D auf R, oder umgekehrt, schaltest kann das Getriebe den Druck nicht abbauen vor dem Richtungswechsel.
    Wieviel Kraft dabei herrscht?
    Als Automatikfahrer wirst Du ja wissen
    wie steil Du am Berg stehen bleiben kannst ohne Gas zu geben.

    Aber muss jeder selber wissen was er mit seinen Sachen macht.
    Soll ja nur ein gut gemeinter Tippen sein.
    Gruß
    Erich
  • opaauto schrieb:

    Dem kann ich nur beipflichten. Beim schalten von P auf D sollte man in Stufe R und N immer ein Gedenksekunde einlegen. Beim Rückwärts Einpacken, schalten von D auf R, auch auf N eine Gedenksekunde.
    Dann hält das Getriebe auch lange!
    So bitte auf keinen Fall!!
    Von P auf D immer direkt durchziehen und auf keinen Fall auf R oder N verweilen! Wenn man den Schalthebel von P auf D runterzieht, wird R von der Getriebesoftware ueberhaupt nicht angesprochen. Das gleiche gilt von P auf R: direkt durchziehen .
    Nur beim Richtungswechsel, also D auf R oder R auf D muss kurz auf N verweilt werden.
  • RsRichard schrieb:

    opaauto schrieb:

    Dem kann ich nur beipflichten. Beim schalten von P auf D sollte man in Stufe R und N immer ein Gedenksekunde einlegen. Beim Rückwärts Einpacken, schalten von D auf R, auch auf N eine Gedenksekunde.
    Dann hält das Getriebe auch lange!
    So bitte auf keinen Fall!!Von P auf D immer direkt durchziehen und auf keinen Fall auf R oder N verweilen! Wenn man den Schalthebel von P auf D runterzieht, wird R von der Getriebesoftware ueberhaupt nicht angesprochen. Das gleiche gilt von P auf R: direkt durchziehen .
    Nur beim Richtungswechsel, also D auf R oder R auf D muss kurz auf N verweilt werden.
    Und von D auf P auch direkt durchziehen ohne auf N und R zu verweilen? Also wenn ich geparkt habe und das Auto ausmachen will? Das wäre natürlich praktischer,da ich zumindest beim rangieren auch immer die Gedenksekunden eingehalten hatte.
  • Opaauto, das ist absoluter Unsinn! Es geht nur um das Schalten von D auf R und umgekehrt.

    Auch von D auf P wird direkt, ohne Pause auf N oder R, durchgezogen.

    Beim Durchziehen von D auf P werden die dazwischen liegenden Fahrstufen durch die Getriebesteuerung ueberhaupt nicht angesteuert - legt man hier nun eine Gedenksekundr ein, bewirkt man genau gegenteiliges: R wird kurz angesteuert und direkt wieder verlassen. Das ist kontraproduktiv. Durchziehen von D auf P ist genau das gleiche, wie von D auf N zu schalten, ausser, dass zusaetzlich die Parksperre eingelegt wird.

    Die Pause auf N wird NUR eingelegt, wenn man von D auf R oder umgekehrt schaltet, um dem Getriebe eine Sekunde Zeit zu geben, den anliegenden Druck abzubauen, damit der Rueckfahrkorb nicht bricht.