Wie schnell fahrt ihr Maximal auf Gas?

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    • Hier auch noch mal mein Senf dazu: Hab bei 250tkm umgerüstet und mitlerweile 370tkm drauf.

      Ist ja der kurz übersetzte 520er FL.

      Wo es geht, wird volle Lotte gefahren. A9 nachts auch mal zig Minuten im roten Drehzahlbereich--> keine Probleme.

      Ich denke nach der Zeit wird da auch nichts mehr passieren. Beim nächsten werde ich es wieder genau so handhaben :) :D
    • Also mein Dicker wurde 2007 bei ca. 60.000 km mit einer Vialle Anlage versehen :D
      Stand heute knappe 182.000 km... bisher null Probleme.

      Wenn ich "etwas" schneller fahre schalte ich auf Benzin um..
      Der Gasverbrauch geht mir dann zu hoch und ich bin auch der Meinung... da kommt mehr :D
      Ich fahre so lange schwarz, bis es was dunkleres gibt
      habe meine Userpage überarbeitet :thumbsup:
    • Ich weiss nicht, welche Drehzahlen die anderen Modelle haben. Wenn ich es richtig im Kopf habe, läuft mein 528i Automatik bei 4.000U/min-1 schon über 200.
      Insofern muss man also praktisch gar nicht drauf achten, wie schnell man ist mit LPG. Nur nicht mit Kickdown beschleunigen und nicht im 4. zur Höchstgeschwindigkeit fahren.
      Im 5. läuft das Auto Tacho locker 230 bei unter 5.000 U/min-1. Im 4. sind es auf Super ca. 250, Tacho natürlich!
    • Bewege meinen 520i VFL selten so schnell, dass er die 2500er Marke dauerhaft überschreitet. Der Umrüster sagt, dass 3500 Umdrehungen kein Problem sind, wenn ich tatsächlich etwas schneller fahren will, dann wird die Gasanlage deaktiviert und er läuft mit Benzin. Dann bin ich auf der sicheren Seite. Bislang zickt der Bursche kein bisschen :top:
    • Also meine Prins hab ich bei 140K KM eingebaut und fahre die seit dem wie auf Benzin. Jeden Tag Tempomat mit 180 und das 130KM am Tag. Ich pass da nicht auf, und mein Umrüster der schon fast 20 Jahre nur Gasanlagen in BMW einbaut meine auch ich soll fahren wir immer. Hab jetzt 320K KM drauf und er läuft super. Bei 180 auf der Autobahn 12 Liter.

      530i Limo :)
    • Fahre jetzt knapp 100tkm auf GAS durchschnittlicher Verbrauch liegt bei knapp 12,x Liter..

      Auf Vollgas wird auch nicht umgeschaltet sollte eine Anlage auch nicht kann man alles im lpg forum lesen oder eben beim kompetenten umrüster erfragen. Mache hier an dieser Stelle keine Werbung da jeder für sich selbst entscheiden muss. War aber in der Nähe von Köln soviel dazu :D.

      Prins VSI 2
    • Habe jetzt knapp 70.000 Km auf Gas hinter mir (Verdampfer Anlage). Erwische mich immer öfter dabei das ich bei Überholvorgängen auch bis weit über 5000 Umdrehungen komme. Dauerhaft fahre ich jedoch meistens nicht über 3500 bis 4000 Umdrehungen (hat aber weniger mit der Gasanlage zutun).
      Habe oft ein schlechtes Gewissen wenn ich dem Dicken mal "in die Fresse trete" aber bis jetzt hält noch alles :D .

      Flüssiggas Einspritzung ist aber bestimmt die bessere Alternative bei hohen Drehzahlen auf Dauer :confused:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von chrash7 ()

    • Bin jetzt mit meinem zweiten 530i, diesmal mit LandiRenzo Omegas unterwegs. 98% auf Gas. 12-13l/100km. Ganz selten Ausfälle, fängt sich bei Drehzahlabfall nicht. Die Anlage ist 10 oder mehr Jahre alt, das Steuergerät ist nicht per PC erreichbar, trotzdem alltagstauglich. Habe im letzten halben Jahr 20tkm gemacht. Fahre alle Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereiche auf Gas.
    • Ich bin ja nun nicht mehr der Jahrgang, der noch an jeder Ampel Sprints hinlegt, aber meinen ehemaligen 525 habe ich hin und wieder auf der Bahn bis zum Begrenzer gefahren. Der Motor hat bei mir bis 427Tkm gehalten und wurde dann ohne Probleme verkauft. Keine Ahnung, ob der neue Besitzer hier auch ist und wie lange er ihn noch fährt.

      Ich sehe da keine Probleme, mit einer richtig eingestellten Anlage auf Gas Gas zu geben :)
    • Original von Mr. Pink
      Original von Mr. Pink
      Ich glaube, man wird bei dem Thema Verbrennungs-/Abgastemperatur von LPG nicht umhin kommen, einmal in der Motorenentwicklung eines großen Automobilherstellers nachzufragen ...

      Erste Aussage, die ich einfangen konnte, lautet grob: ein Ottomotor, der nicht explizit auf Gas appliziert wurde (Zündzeitpunkt, Anfettung etc.) läuft mit LPG stets heißer als mit Ottokraftstoff was die Abgastemperaturen betrifft.

      Ich werde nächste Woche nochmal versuchen, einen Kollegen diesbezüglich etwas genauer zu befragen, damit das Thema LPG und Temperaturen evtl. endlich mal geklärt werden kann ...

      LPG-Steuergeräte schauen sich die Benzin-Einspritzzeit an und multiplizieren sie mit einem variablen Faktor, der empirisch aus den Lambdaabweichungen bei den Einstellfahrten ermittelt wird. Problem dabei: LPG-Anlagen können nicht früher einspritzen als es das Benzin-Steuergerät vorgibt.

      Die reale Einspritzzeit setzt sich bei konstantem Hubvolumen und Düsengeometrie zusammen aus Liefergrad, Luftverhältnis, Ansaugtemperatur, Saugrohrdruck und Druckverhältnis.
      Die maximale Einspritzzeit pro Zyklus ist nur von der Motordrehzahl abhängig. Beispiel: 6000rpm -> 100 Umdrehungen/sec -> 10 msec/Umdrehung -> da Viertaktmotor 20 msec/Zyklus.

      Vorher greift aber der Bauteilschutz! Um den diesen auf LPG sinnvoll zu kalibieren braucht man Thermoelemente im Krümmer, besser direkt nach den Auslassventilen. Das macht aber niemand, zu aufwendig. Daher wird ab einer gewissen Einspritzzeit auf Benzin oder bei einer Drehzahl umgeschaltet. Ich habe 4000rpm oder 13.5 ms als Schwelle eingestellt. Festgemacht habe ich das mit Benzinmappings, bei denen Motor in die Anfettung geht, minus Leistungssicherheit von 10%. Vorher ist allerdings der komplette Ansaugtrakt auf Falschluft zu prüfen. Wegen diesen Einstellmöglichkeiten habe ich mich für eine hochwertige "Kennfeld-Anlage" mit offenem Steuergerät entschieden.

      Volllast heißt übrigens nicht immer hohe Drehzahl oder Vollgas. Das heißt, eure Gasanlage muss vorher schon in der Lage sein, den Massenstrom ohne Raildruckeinbruch (üblicherweise +1 bis 1.2 bar relativ zum Saugrohrdruck) zu liefern. Sprecht euren Umrüster mal darauf an - macht er große Augen, sucht euch einen anderen. Letzteres sowie Leerlaufmodelle der Gasanlage führen immer wieder zu Fehlern wie "Gemischabweichung zu hoch" oder ähnlichem.

      Noch ein Wort zum Hintergrund: LPG verbrennt nicht heißer als Benzin. LPG ist klopffester aber verringert die Frischluftmenge im Zylinder und hat einen geringeren Heizwert. LPG bietet eine bessere Gemischaufbereitung und eine höhere Brenngeschwindigkeit. Der Expansionstakt kann länger als im Vergleich zu Benzin sein, damit ergibt sich bei Lambda=1 sogar eine niedrigere Abgastemperatur und ein höherer Wirkungsgrad. Das ließe sich durch Verstellen des Zündzeitpunkts und der Nockenwelle noch verbessern, jedoch nicht mit Nachrüst-Gasanlagen. Schäden an Auslaßventilen entstehen durch Magerlauf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Zoidberg ()

    • Original von Zoidberg
      LPG-Steuergeräte schauen sich die Benzin-Einspritzzeit an und multiplizieren sie mit einem variablen Faktor, der empirisch aus den Lambdaabweichungen bei den Einstellfahrten ermittelt wird.


      Ich weiss nicht, wie es bei anderen Gasanlagen ist. Bei Prins ist der Multiplikator (RC_Inj) jedenfalls nicht variabel, sondern statisch. Variabel wäre hier wohl alleine die Gaskorrektur, die nun mal neben dem Multiplikator auch Einfluss auf die Gaseinblaszeiten hat.

      Zur Rückschaltung auf Benzin:

      Diese wäre bei einer bescheiden eingestellten Gasanlage ungünstig, wenn im Open-Loop die Adaptionswerte des Motormanagements während des Gasbetriebs nun im Benzinmodus übernommen würden.

      Ich denke - und das ist meine Meinung - dass man auf der sicheren Seite ist, wenn keine Rückschaltung ab einer bestimmten Drehzahl- oder Einspritzzeitenschwelle hinterlegt wird. Unnötige Open-Loop-Situationen müssen ja auch nicht sein. ;)
    • Das spricht nicht gerade für Prins. In jedem guten LPG-Steuergerät gibt es zusätztlich noch manuelle Korrekturen für Gastemperatur, Verdampfertemperatur, Systemdruck, Motordrehzahl, Saugrohrdruck und jede Bank (auch bei 6-Zylindern). Eventuell auch dynamische Anfettung bei Beschleunigung, Kennfeldkorrekturen je nach Drehzahl und Benzinzusatz zusätzlich zu LPG bei hohen Einspritzzeiten.

      Auch im open loop gehen die auf LPG eingefahrenen Kraftstoffadaptionen des Benzinsteuergeräts natürlich mit ein. Bei einer vernünftig eingestellten Gasanlage (und das sind leider nicht viele) streuen die Adaptionen nicht zwischen LPG und Benzin, so dass das Umschalten unerheblich ist.

      4000/Vollast fahre ich sowieso nicht. Aber bevor die maximale Einspritzzeit auf Gas erreicht wird, oder ein eventueller Magerlauf bevorsteht, schalte ich lieber um auf Benzin, gerade damit ich auf der sicheren Seite bin! Das geht aber nur bei einer gut eingestellten Anlage...

      Leider habe ich keine Informationen über die maximalen Krümmertemperaturen, was ein Mapping im Bauteilschutzbereich ermöglichen würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zoidberg ()

    • Original von Zoidberg
      Das spricht nicht gerade für Prins. In jedem guten LPG-Steuergerät gibt es zusätztlich noch manuelle Korrekturen für Gastemperatur, Verdampfertemperatur, Systemdruck, Motordrehzahl, Saugrohrdruck und jede Bank (auch bei 6-Zylindern). Eventuell auch dynamische Anfettung bei Beschleunigung, Kennfeldkorrekturen je nach Drehzahl und Benzinzusatz zusätzlich zu LPG bei hohen Einspritzzeiten.


      In der Gaskorrektur von Prins sind die Gastemperaturkorrektur und die Systemdruckkorrektur inbegriffen, wenn ich mich nicht irre.

      Der Saugrohrdruck wird bei Prins-VSI Anlagen nur bei Turbomotoren oder Motoren mit sehr kleinen Einspritzzeiten (im Leerlauf) berücksichtigt. Dazu gibt es ein spezielles Kit, das Prins bereitstellt.

      Dass die Drehzahl bei den Anlagen von Prins bei der Gemischaufbereitung eine Rolle spielt, kann ich mir nicht vorstellen, denn mitunter ist eine plausible Drehzahlerfassung bzw. Anzeige des VSI-Steuergeräts nicht möglich. Hier ist das Drehzahlsignal wohl nur deswegen wichtig, damit die Anlage überhaupt erkennt, dass der Motor arbeitet.

      Die Verdampfertemperatur (Kühlwassertemperatur) spielt bei Prins nur während des Warmlaufs eine Rolle. In dieser Phase wird der im Gasbetrieb nicht notwendigen Anfettung entgegengewirkt, sofern nichts Anderes einprogrammiert wurde.

      Benzinzusatz kann im Widerspruch zu geltenden Gesetzen stehen. Bei VSI 1-Anlagen kann eh nicht zusätzlich oder parallel Benzin eingespritzt werden.

      Die Zylinderbänke sind im Falle von Prins-Anlagen nur dann wichtig, wenn es zwei Regellambdasonden für jede Bank (max. 2) gibt. Auch hier gibt es keinen Einfluss auf die Gemischaufbereitung. Die Lambdsonden werden vom VSI-Steuergerät nur überwacht (Magerlauferkennung usw.).

      Ich denke, mehr braucht eine gescheite Gasanlage auch nicht. Alles andere überfordert scheinbar Umrüster. Die sind froh, wenn es keine weiteren Zusatzfunktionen gibt. ;) Es darf auch nicht vergessen werden, dass das Motorsteuergerät auch im Gasbetrieb die Oberhand behalten soll.

      Original von Zoidberg
      Aber bevor die maximale Einspritzzeit auf Gas erreicht wird, oder ein eventueller Magerlauf bevorsteht, schalte ich lieber um auf Benzin, gerade damit ich auf der sicheren Seite bin!


      Habe mal gelesen, dass die maximale Einspritzzeit bei Viertaktern mit Saugrohreinspritzung (egal ob Benzin oder Gas) 20 ms (bei 6000 U/Min) betragen soll. Solange eine Gasanlage vernünftig eingestellt und dimensioniert ist, wird diese Zeit nie bei 6000 Umdrehungen pro Minute überschritten.

      Aber es ist völlig richtig, dass eine gute Einstellung sehr zeitintensiv sein kann. Das gilt mitunter auch für Prins-Anlagen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anastas ()

    • Original von Anastas
      Habe mal gelesen, dass die maximale Einspritzzeit bei Viertaktern mit Saugrohreinspritzung (egal ob Benzin oder Gas) 20 ms (bei 6000 U/Min) betragen soll. Solange eine Gasanlage vernünftig eingestellt und dimensioniert ist, wird diese Zeit nie bei 6000 Umdrehungen pro Minute überschritten.


      Da hast du vollkommen Recht. Ich hab die Rechnung für 6000rpm korrigiert, ist schlüssiger. Allerdings berücksichtigt diese Abschätzung auch den Ausschiebetakt, und man sollte sie für die maximale Drehzahl ausführen.